Ultraschall bei Kniearthrose?

    Hallo,


    bei mir wurde vor einigen Monaten Arthrose im Knie festgestellt. Ich habe Knorpelerweichungen und einen Riss hinter der Kniescheibe. Zudem noch Meniskusläsionen (innen). Ich bin aber erst 26 Jahre alt.


    Nun habe ich die Möglichkeit, eine niedriggepulste Ultraschalltherapie zu machen. Bei Knochenbrüchen besagt die Statistik, dass die Therapie zu 90% angeschlägt. Mir wurde auch schon gesagt, dass es bei Arthrose helfen kann, den Knorpel zu regenerieren.


    Wäre schön, wenn mir jemand sagen kann, ob ich es probieren sollte. Immer nur Krankengymnastik regeneriert ja nicht den Knorpel, sondern stärkt nur die Mukulator. Also wäre die Therapie eine Chance, den Knorpel weder aufzubauen.


    Danke und Grüße :)^

  • 33 Antworten

    Keine Ahung, aber wenn wir das gleiche meinen bietet mein Doc das auch an.


    Allerdings nicht bei Arthrose sondern eben bei Knochenbrüchen bzw. schlechter Wundheilung.

    Zitat

    Mir wurde auch schon gesagt, dass es bei Arthrose helfen kann, den Knorpel zu regenerieren.

    Das ist allerdings Mist. Knorpel regeneriert sich nicht. Heißt was kaputt ist ist auch kaputt.


    Ich bekomme ACP Spritzen, aber nicht um den Knorpel zu regenerieren sondern die dadurch entstehenden Entzündungsreaktionern zu stoppen.

    Scheinbar kann man Knorpel schon regenerieren siehe , jedoch funktioniert das bei Erwachsenen fast gar nicht mehr und bei Kinder eher schon noch. Ist jetzt die Frage, ob z.B. durch solche eine Ultraschalltherapie diese Regeneration angestoßen wird. Oder ob vllt. meine Bakerzysten und die Flüssigkeit verschwinden?


    Auch ist die Frage, ob ich mit der Therapie irgendwas "kaputt" machen kann.

    Der Arzt meinte, dass er in meinen Fall ungern operieren würde, da ich noch jung bin und man nicht weiß, ob eine OP Besserung bringt. Ich habe gerade gerätegestützte Krankengymnastik, um die Muskulatur zu stärken. Dachte halt, dass ich so eine Ultraschalltherapie noch nebenher machen kann und die OP damit immer unwahrscheinlicher wird. :-(

    Bzgl. der Links:


    Da wird der Autor der Website zitiert mit "ICH habe schon seit Jahren angezweifelt, dass Knorpel sich nicht regenerieren kann". Ist immer wieder schön, wie einzelne Menschen meinen, die weltweite Medizinforschung widerlegen zu müssen. ]:D


    Knorpel regeneriert sich nicht – und wenn (Link 1), dann bildet sich bestenfalls minderwertiger Faserknorpel, der nicht so belastbar ist.


    Sinnvolles Training ist immer gut, weil Muskeln das Gelenk entlasten und somit den Knorpel entlasten.


    Aber ein kaputter Meniskus heilt nicht – sondern verursacht eher mehr Schäden (eigene Erfahrung). Ist ja gut, wenn ein Arzt nicht vorschnell operiert – aber Dinge auszusitzen mit falschen Heilungsversprechen ist auch nicht gerade die richtige Behandlung.


    Andersrum formuliert:


    Wenn Du es Dir leisten kannst, mach' den Ultraschall-Kram. Hinterher bist Du schlauer.

    Na ja die Frage ist wie groß bzw. wie tief ist der Knorpelschaden. Manchmal macht es Sinn den zumindest zu glätten und die Ursache zu beheben.


    KG ist auch ratsam. Hast du denn Schmerzen?


    Wie lange machst du schon KG bzw wie lange hast du schon den Befund? Was sagt denn das MRT?

    Im Befund stand etwas von einem 7mm Riss hinter der Kniescheibe, einer Bakerzyste und minimale Meniskusläsion im Corpusbereich innen.


    Ich mache jetzt seit 3 Wochen gerätegestützte Krankengymnastik. Da habe ich z.B. Beinpresse, Adduktorentraining, Kniebeuger drin. Beim Training selbst habe ich keine Schmerzen. Eher im Alltag und beim Rennen zur Bahn. :-) Davor habe ich 3 Wochen manuelle Thereapie bekommen und mit Elektrothereapie. Finde KG inzwischen aber sinnvoller.

    Ja KG muss auch erst mal intensiv betrieben werden und dann eben auch privat weiterhin Muskelaufbau machen.


    Warum ist der Riss hinter der Kniescheibe? Sturz? Oder läuft die Kniescheibe falsch?