Hallo,


    Ich habe sowas auch. Bei mir ist und war es um einiges schlimmer. Ich konnte mein Bein weder Strecken noch beugen. Die Ärzte sagten mir werde es nie wieder können und ich kann es wieder bewegen :-)


    Viel bewegen ohne gehstützen, (sagtest ja darfst voll belasten) Bein Strecken auch wenn es mal weh tut immer so weit wie du es ertragen kannst, dass löst die verklebung. Viel schwimmen gehen und dort ein paar Übungen machen. Und dir selbst immer wieder sagen, dass du das schaffst.


    Weiterhin gute Besserung und schnelle Genesung :-)

    Wenn du eine Motorschiene meinst, die kostet halt viel Geld und muss von der KK nenehmigt werden und nicht bei allen Krankehitsbildern wird die genehmigt und vor allen nicht alle Ärzte halten das für sinnvoll und bei manchen Sachen ist die auch einfach nicht angebracht.


    Wenn du eine Orthese meinst statt einer Mecronschiene, ich hatte ja schon mal geschrieben, der nachbehandelnder Orthopäde oder HA hätte ja eine verordnen können wenn der Operateur unwillig ist und der Operatuer das für unnötig hält. Aber das sind nun mal medizinische Entscheidungen. Dann hätte man sich da direkt nach der OP drum kümmern müssen wenn einem das suspekt vorkommt ....und vielleicht war es auch medizinsich einfach nicht angebracht oder der Operateur arbeitet immer so, das können wir doch von hier gar nicht beurteilen. Das wird schon seine Berechtigung gehabt habe ;-)

    Ich wurde schon zweimal am Radiusköpchen operiert. Weil ich ende März einen koplizierten Trümmerbruch unter den Elbogen hatte. Das zweite mal wurde wegen verklebung operiert. Und ich komme in Moment überhaupt nicht weiter trotz Physio. So wie es aussieht muss ich wahrscheindlich nochmals operieren. Ich bin noch Mutter einer zweijährigen Tochter und es ist echt nicht einfach. Der Arzt meinte ganz so wie vorher wird es wahrscheindlich nie mehr. Ausserdem bin ich noch Kassiererin in einem Supermarkt und arbeite in Moment 22 % statt 44 %

    Zitat

    So wie es aussieht muss ich wahrscheindlich nochmals operieren

    Wie du ja selber merkst: das Problem bei Arthrolysen ist, das bei Veranlagung diese Verkelebungen immer wieder wiederkommen und meistens nocht stärker.


    Da sollte man sich gut überlegen ob man immer und immer wieder weitere Artrolysen durchfürhen lässt. Meistens verschlimmbessert man damit nur ....aber das muss jeder für sich selber entscheiden.

    Das Problem an der Sache ist halt, bei Veranlagung entstehen die Narben nicht durch Immobilisation, sondern durch die Manipulation im Gelenk. Heißt auf jeden Reiz den der Operatuer setzt, reagiert der Körper mit verstärkter Narbenbildung. Das sollte man halt im Hinterkopf behalten und sich überlegen ob das ganze nicht eine Michmädchenrechnung ist. Es kann gutgehen, es kann aber auch sein das irgendwann keine Bewegung mehr möglich ist ...

    Du sollste auch nicht den ganzen Tag irgendwelche Übungen machen. Üben ja, aber eben dosiert und nicht so viel wie möglich, denn wenn du Narben in Form einer Arthrofibrose hast (ist das mal gefallen?) dann kann viel üben und mit Gewlt bewegen auch wiederum die Narbenbildung anregen ....