Ich würde dir empfehlen zum Arzt zu gehen und dir Physiotherapie verschreiben zu lassen!


    Ein Versuch ist es wert!


    ich selbst hatte vor gut einem Jahr so starke Rückenschmerzen, dass ich weder aufstehen noch sitzen oder stehen konnte. Stufenlagerung brachte sogar Verschlechterung. ich war 3 mal in der Notaufnahme.


    Etliche Male beim Hausarzt und auch bei einem Orthopäden. Alle sagten mir es wäre eine Verspannung, schickten mich mit Schmerzmitteln heim.


    Beim 3. Mal in der notaufnahme war aber mein Freund dabei und er sagte dann er besteht drauf dass ich da bleibe, weil ich vor Schmerzen geschrien hab zuhause als ich versuchte mich aufzusetzen (was 3 Stunden dauerte, was scheiße ist, wenn man aufwacht und dringend pinkeln muss....)


    In dem Krankenhaus haben sie mich dann auf Schmerzmittel eingestellt (eine bestimmte Kombi hat es gebracht) und ein Physiotherapeut hat mich "lang gezogen". Da wurde das erste mal seit Wochen der Schmerz besser.


    Aufgrunddessen wurde ich dann in Reha geschickt und der tolle Physiotherapeut dort hat zum einen mit mir Muskelaufbau betrieben und zum andren... mich eingerenkt. Außerdem hatte ich dort Schlingentischbehandlungen, DAS ist super bei Rückenschmerzen sag ich euch, ich hätt am liebsten sowas zu hause.


    Letztendlich kam halt heraus, es war ein Bandscheibenvorfall mit eingeklemmten Nerv und das hat böse von jetzt auf gleich Aua gemacht. Und die Physiotherapie hat mir viel viel mehr dauerhaft geholfen als jede Schmerztablette...

    Nunja, das ist nunmal aber genau das, was Ärzte machen, sie verschreiben Physiotherapie. Und natürlich musst du zum Arzt, sonst bekommst du kein Rezept. Zu welchem Therapeuten du gehst, bleibt dir überlassen, die meisten verstehen heutzutage kein einrenken darunter, sondern eine Art Massage oder Faszienbehandlung, ich habe damit gute Erfahrungen. In der absoluten Akutphase vielleicht nicht, aber danach.

    Nja nur dass man heutzutage bei Rückenschmerzen nach ein paar Tagen nie im Leben ne Diagnose bekommt.


    Es heißt immer nur "Hexenschuss". Ich wurde erst bei dem 2. Notaufnahmenaufenthalt GERÖNTGT. Es wurde eine Höhenminderung festgestellt, aber das wäre nicht die Ursache dafür. Dass der Schmerz ins Bein zog egal... der komische Bewegungstest war anscheinend negativ.


    Mit Rückenschmerzen ist man am Arsch bei allen Ärzten, tschuldigung für den Kraftausdruck.


    Vielleicht lags auch daran dass ich erst 25 war, aber mit höllischen Rückenschmerzen immer wieder nach Hause geschickt werden mit nem dummen Spruch von wegen Hexenschuss, war halt sehr prägend. Am Ende wurde mein rechter Fuß taub...erst da haben sie reagiert. Ich hatte also 6 Wochen Schmerzen, die nicht hätten sein müssen, wenn sie behandelt worden wären.


    Und ja ich kenne auch die Unterschiede... die Physiotherapeutin hier hat meine Wirbel hin und her geschoben...das hat nix gebracht.


    Das langziehen und einrenken hat mir aber sehr sehr gut getan (in der Reha), ich wollte nur berichten, was mir geholfen hat.

    Das Problem ist, dass so viele verschiedene Dinge unter dem Begriff Physiotherapie laufen, zwar sehr häufig die heute so beliebte Faszienbehandlung, aber durchaus auch andere Methoden bis hin zu Reizstrom und klassischer Rückengymnastik, die langfristig, solche Dinge wie bei dir verhindern helfen. Dass in deinem Alter das ganze nicht sonderlich ernst genommen wurde, kann ich sogar verstehen.

    Zitat

    Dass in deinem Alter das ganze nicht sonderlich ernst genommen wurde, kann ich sogar verstehen.

    Ich auch.


    Dazu kommt noch, dass, wenn man nur Schmerzen hat, erst mal keiner die Bandscheibe verdächtigen würde. Muskuläre Verspannungen sind da nun mal viel wahrscheinlicher. Das Vorgehen der Ärzte bei Xirain finde ich da durachaus korrekt, und dass man erst weitere Untersuchungen und Behandlungnen eingeleitet hat, als der Fuß anfing taub zu werden, auch.

    Strom hilft bei mir zBsp auch sehr gut.


    Außerdem bestimmte Drehungen und Dehnungen...


    Aber ja eine Diagnostik ist sehr wichtig.


    (Obwohl ich da mit euch nicht übereinstimme, meiner Meinung nach sollte man schon wenigstens Röntgen, wenn jemand sehr starke Schmerzen hat... ich war damals wirklich verzweifelt weil keiner meine Schmerzen ernst nahm.)

    @ Xirain

    Was soll denn eine Röntgenaufnahme bringen? Das ist höchstens sinnvoll, wenn du z.B. gestürzt wärst. Aber Bandscheibenvorfälle kann man darauf nicht erkennen. Einzig eine Verschmälerung der Wirbelzwischenräume könnte eventuell auf einen hindeuten, aber das wars dann auch.

    Man könnte aber sehen, ob zBsp ein Wirbel von Krebs weggefressen ist.


    Das wäre mir wichtig gewesen bei meiner Familienvorgeschichte, was ich auch immer angegeben habe.


    (Meine Schwester verstarb nach einem Rückfall eines Ewing-Sarkoms in der Wirbelsäule. 1. Ausbruch war als sie 17 war und Hauptsymptom waren Rückenschmerzen, die niemand ernst nahm.)


    Man kann auch Skoliose sehen, die bei mir leicht vorhanden ist, was ich vorher auch nicht wusste.


    Naja, vermutlich bin ich einfach zu sensibel wegen meiner Familienvorgeschichte. zu einem hohen Prozentsatz wird es wohl eine Muskelverspannung sein, ja...

    Diagnose ist da…die Hüfte muss operiert werden. Ich bin komplett schief. Meine Wirbelsäule ist nach links gebogen was mir schmerzen in Tobake verursacht und der bei wird taub….der rechte Becken ist viel tiefer wie der linke und das Hüftgelenk ist pilzförmig. Total abgeschlafft schon und abgenutzt.