Ich als Laie würde sagen, dass du eine Schleimbeutelentzündung hast.


    Knieschmerzen können ihren Grund im Knie haben, ABER auch durch andere Dinge verursacht werden. Fußfehlstellungen, Becken und Rückenprobleme, vom kleinem Zeh bis zum Atlas kann alles aufs Knie schlagen.

    Ich war heute beim Orthopäden, der meinte, der Innenmeniskus müsse komplett raus, genäht würde dieser nur bei Kindern. Der eingerissene Innenmeniskus sei verantwortlich für die Abrasion des Knorpels.


    Über eine Glättung brauche man erst nach der Entfernung des IM nachzudenken.


    Auf die Frage nach einer Zellentherapie zum Wiederaufbau des Knorpels meinte dieser, er bräuchte zum ausstellen einer solchen Überweisung erst die Kostenübernahme der KK. Auch würde diese Behandlung nur in Nord-D durchgeführt und nicht in meiner Nähe (Mainz).


    Wer hat genauere Infos über die Zellentherapie zum Knorpelaufbau und was ist von der Aussage zu halten, der IM müsse komplett raus und sei bei Erwachsenen generell irreparabel. Zur Info: Der Orthopäde operiert nicht selbst.


    Gruß


    Simon

    Schwachsinn. Die Aussage das man nur bei Kindern näht stimmt schlicht und ergreifen nicht!


    Was ist denn das für ein Arzt?


    Der Befund zeigt meiner Meinung auch nichts wirklich tragische.


    Geh mal mit den Bildern zu einem anderen Arzt ....

    Zitat

    Wer hat genauere Infos über die Zellentherapie zum Knorpelaufbau und was ist von der Aussage zu halten, der IM müsse komplett raus und sei bei Erwachsenen generell irreparabel. Zur Info: Der Orthopäde operiert nicht selbst.

    Der erwachsene Sohn von Bekannten wurde vor Kurzem in der Sportorthoädie des Klinikum Rechts der Isar in München operiert. Bei der ersten OP (ASK) wurden Zellen entnommen und 6 Wochen später wurde der nachgezüchtete Knorpel bei einer erneuten OP wieder eingebracht. Bis zu welchdem Alter solche OP's durchgeführt werden und bei welchem Befund das möglich ist, kann ich dir nicht sagen, aber vielleicht solltest du dir einfach noch eine Zweit-/Drittmeinung einholen. Solche OP's müssten eigentlich in jeder Uni-Klinik durchgeführt werden.

    Es kommt auch drauf an wo der KNorpelkschaden ist, im Befund steht was von hinter der Kniescheibe. Da machen viele Ärzte keine Knorpeltransplantation, weil der Erfolg nicht gegeben ist und dann kommt hier auch noch der Faktor Übergewicht zu ....

    Zitat

    dann kommt hier auch noch der Faktor Übergewicht zu ....

    Das habe ich ihm ja schon geschrieben, dass eine Gewichtsabnahme an erster Stelle steht.


    Ich kann mir auch vorstellen, dass es bei dem Übergewicht mit Entlastung und Krücken laufen schlecht aussieht nach einer OP .

    Zum einen das zum anderen muss er ggf total entlasten, das wird er nicht schaffen ...Teilbelastung ja, komplett eher nein. Zumal es keinen Sinn macht Knorpel zu zücken wenn das Gewicht den neuen Knorpel wieder kaputt macht ...

    @ Mellimaus

    Der Meinung bin ich auch :)z .


    Ich habe nur ein paar Kilos zuviel auf den Rippen und selbst für mich war es ziemlich anstrengend als ich vergangenes Jahr 2 Wochen mein Bein komplett entlasten musste.

    Das das Übergewicht zumindest den Großteil der Gelenkbeschwerden verursacht bestreite ich ja nicht.


    Wenn ich mich aber kaum körperlich belasten kann ist es mit dem abnehmen aber auch zumindest schwieriger. Wie weiter oben beschrieben gehe ich seit einem Jahr ins Fitnessstudio und habe erst 5kg abgenommen, allerdings auch stark Muselmasse aufgebaut. Und da Muskelmasse schwerer als Fett ist, dürfte der Fettanteil noch mehr als die 5kg Gewichtsreduktion ausmachen. Auch wenn 5kg absolut sicher nicht viel ist, aber es ist ein Anfang und ich möchte am Ball bleiben und damit muß ich körperlich belastbar sein.


    Deshalb möchte ich alles versuchen, das Knie unter Kontrolle zu bekommen. Gestern gab es auf SWR3 eine interessane Reportage über die Zellentherapie. Ich werde mal bei meiner KK fragen ob die wirklich dafür die Kosten übernehmen.


    Bei all dem habe ich als alleinerziehender Vater das Problem der Unterbringung meiner 10jährigen Tochter im Falle einer stationären Behandlung. Ich habe keinen Opa oder Oma im Hintergrund...

    Stationär ist besser für dich? Und dann sollen die dich ggf 6 Woche da behalten bis du ggf wieder belasten darfst?


    Je nachdem ob was in der Hauptbelastungszone gemacht wird darfst du ggf gar nicht auftreten, da bringen dir dann 3 Tage KH auch nicht viel ...


    Du machst es dir etwas einfach, davon mal ganz abgesehen ist es oft einfach Perlen vor die Säue geworfen mit so einem Gewicht Knorpel transplantieren zu wollen.


    Sorry für meine direktheit, aber was glaubst du wieso sollten Patienten bei sowas möglichst wenig wiegen?


    Wenn du frischen Knorpel wieder mit deinen 170 Kilo belastest, was meinst du wie lange der dann hält bis er wieder kaputt ist??


    Der ist auch nicht belastbar wie "eigener" Knorpel ...zumal die Erfolgschancen hinter der Kniescheibe auch , sagen wir mal, niedrig sind, daher lehnen viele Ärzte sowas auch ab ...


    Wo sind denn genau die Defekte im Knorpel und wie groß? Was sagt der alte Befund? Da muss ja noch mehr sein als nur hinter der Kniescheibe nehme ich an ...und wenn sie dir den Meniskus ganz rausnehmen, dann dauert es vermutlich nicht lange bis da ein massiver KNoeplschaden ist. Das Arthroserisiko ohne Meniskus ist ungleich höher...

    Zitat

    Werd mir die Tage mal welche besorgen und "probelaufen"

    Denk dran wenn du dir welche irgendwo leihst, die handelsüblichen Krücken die man beim Arzt oder im KH bekommt sind nur bis 130 Kilo belastbar ... ich weiß nicht ob die 40 Kilo mehr wegstecken bei kompletter Entlastung ...

    Zitat

    Wenn ich mich aber kaum körperlich belasten kann ist es mit dem abnehmen aber auch zumindest schwieriger.

    Wäre es für dein Knie nicht besser, wenn du Wassergymnastik oder -jogging machen würdest?

    Zitat

    Deshalb möchte ich alles versuchen, das Knie unter Kontrolle zu bekommen. Gestern gab es auf SWR3 eine interessane Reportage über die Zellentherapie. Ich werde mal bei meiner KK fragen ob die wirklich dafür die Kosten übernehmen.

    Bei einem derartigen Übergewicht solltest du vielleicht besser bei deiner Krankenkasse nachfragen wie es mit einer Kostenübernahme für ein Magenband aussieht. 5 Kg Gewichtsabnahme in einem Jahr sind einfach zuwenig.


    Kein Arzt wird scharf darauf sein, dein Knie zu operieren, da wie Mellimaus schon geschrieben hat der Erfolg der OP durch dein Übergewicht wahrscheinlich nicht gegeben sein wird bzw. wieder zunichte gemacht wird. ":/

    Tja,


    so ein Magenband hat viele nete Nebenwirkungen, wie z.B.


    lebenslange Verdauungsstörungen


    Unverträglichkeit vieler frei verkäuflicher Medikamente (was genau sieht man erst nach der OP)


    Nabelbrüche


    Leistenbrüche


    lebenslange Einnahme vieler Nahrungsergänzungsprodukte


    Schlabberhaut, wobei die Entfernung dieser nur selten von der KK übernommen werden


    Depressionen, da der Hormonhaushalt massiv beeinträchtigt wird...


    Habe mich mit dem Thema schon ausführlich beschäftigt, es ist nicht alles so einfach wie es am Anfang aussieht.