Wer hat sein Fußquergewölbe erfolgreich auftrainiert?

    Hallo,


    ich verfüge über lockere Knick-Senk-Spreizfüße. Vor etwa einem halben Jahr begann ich, extensiv dagegen anzukämpfen, in dem ich regelmäßig barfuß gehe und jogge sowie täglich Fußmassagen-/Gymnastik durchführe. Das Trainieren der Supinatoren und Pronatoren hat bereits dazu geführt, dass der Knickfuß mir keinerlei Probleme mehr bereitet. Beim Gehen oder Laufen ist keine Überpronation festzustellen, da die Muskeln alles schön halten. Und Probleme wie ich sie einst hatte (Tibiakantensyndrom, Kompartmentsyndrom, Achillesreizungen und co.), sind seither nicht mehr aufgetreten.


    Allerdings merke ich im linken Fuß unterhalb des zweiten Zehs oft ein unangenehmes Ziehen und der Zeh zuckt des Öfteren unwillkürlich. Während sich unterhalb meiner rechten Großzehalle deutliche Hornhaut ausgebildet hat – was gut ist, da die Hauptlast auf Großzeh- und Kleinzehballe liegen sollte – ist sie links nur sehr spärlich ausgeprägt. Ich vermute, dass zu viel Belastung auf den mittleren Zehenballen verlagert wird und so eine Überreizung entsteht. Meine Hoffnung, dass sich die quergewölbestützende Muskulatur im Unteschenkel und Fuß irgendwann von selbst aufbaut, scheint zuzutreffen.


    Ich habe im Internet folgende Übung gefunden:


    http://www.my-medibook.de/uebungen/articles/uebung-fuss-gewoelbebogen.html


    Und führe sie regelmäßig durch. Allerdings konnte ich bislang nicht feststellen, dass sich mein Fußquergewölbe dadurch nennenswert mobilisiert hat.


    Habt ihr irgendwelche Tipps?


    Danke @:)

  • 3 Antworten
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    Ich bin seit Jahre regelmäßiger Gast bei diversen Orthopäden, daher sind das auch keine Selbstdiagnosen.

    Zitat

    Beiderseits besteht ein lockerer Knick-/Senk- und Spreizfuß. Die Beweglichkeit der zugehörigen Fuß- und Kniegelenke ist jedoch frei. Kein Anhalt für Binnenschäden.


    Versorgung mit langsohligen Maßeinlagen in Weichmaterialtechnik mit Quer- und Längshebung vor Laufbandanalyse. Zusätzlich ist eine Therapie in Form einer EAP in wenigstens 2 Serien mit Fangopackungen, Lockerungsmassagen, Krankengymnastik, Zweizwellenbädern, Ultraschall und Reizstromapplikationn erforderlich.

    Die Einlagen trage ich nicht mehr, da sie das Problem eigentlich nur manifestieren und die passive Stütze ein weiteres Abschwächen der Muskulatur bewirkt. Damit ich mir aber nicht selbst schade, habe ich Barfußgehen-/Laufen (was auch mein Orthopäde als sinnvoll betrachtete) und Fußgymnastik sehr intensiv betrieben. Ein Senkfuß verbessert sich dadurch relativ schnell. Beim Spreizfuß merke ich jedoch bisher leider keine großere Besserung.

    Ich nehme bei dieser Übung keine Hände zur Hilfe. Meine Physotherapeutin ließ mich immer eine Haselnuss (oder ähnliches) auf den Boden legen, die ich dann mit dem Fuß umschließen und aufheben sollte. Diese Übung habe ich auch regelmäßig auf der Arbeit unter dem Schreibtisch durchgeführt. :)z


    Eine andere Physiotherapeutin konnte so sogar eine Münze aufheben. ;-D