Zeit bis chronische Rückenprobleme durch tägliche Übungen verschwinden?

    Hallo zusammen,


    wie viele Monate dauert es etwa / ca bis chronische HWS / BWS Probleme wieder verschwinden? Habe tägliche Verspannungen... Diese ziehen nach vorne und tun manchmal ganz schön weh... Und ich mache jeden Tag nun Übungen bei Youtube mit... So ca 20-40 Minuten jeden Tag... Die Ärzte haben mir das geraten...


    Muss sagen nach den Übungen geht es mir aktuell auch schon immer besser... :)^Das ganze hält jedoch leider nicht allzulange an... :=o


    Vielleicht hat hier jemand Erfahrungswerte... ;-)

  • 29 Antworten

    Wieviel Ärzteund welcher Kategorie haben das denn genau gesagt? Und warum verschreibt bei chronischem Verlauf keiner eine Reha mit 50 Maßnahmen?

    BenitaB. schrieb:

    Wieviel Ärzteund welcher Kategorie haben das denn genau gesagt? Und warum verschreibt bei chronischem Verlauf keiner eine Reha mit 50 Maßnahmen?

    Sie sagen das geht nur bei einem BSV... :=o


    Gut die Ärzte haben gesagt geh Schwimmen oder mach Rudern...

    Geht halt beides gerade schlecht... Daher mache ich Youtube Videos...


    Der eine Orthopäde meinte Fitnessstudio....

    BenitaB. meint Reha Sport?

    Ich weiß nicht ob Reha Sport zur Zeit möglich ist, aber das ist nicht schwer zu bekommen.

    Vom Arzt, geht auch der Hausarzt, bekommt man den Antrag, den lässt man bei der Krankenkasse genehmigen und dann geht man zu einem Verein der das anbietet.

    Auch die Krankenkassen sind da nicht zimperlich.


    Hast du schon mal überlegt ob die Übungen nicht zu viel sind für deinen Rücken?

    Also ich kann über 90% der Übungen für die HWS nicht machen.

    Hmmm :=o nach den Übungen ging es mir eigentlich immer besser... ":/

    Es ist nicht wichtig wie gut oder schnell man die Übungen macht, sondern wie effizient.

    Wenn sie bei dir nicht viel Wirkung zeigen, dann spannst du vielleicht gar nicht die Muskulatur richtig an. Oder stehst verkehrt oder oder oder. Aber eben das ist ja auch das Problematische, wo eigentlich Ärzte von abraten.

    Deshalb ja Reha Sport. Dort wird man korrigiert wenn die Übungen nicht korrekt ausgeführt werden.

    Vielleicht ist Pilates auch was für dich.

    Land_Kind schrieb:

    Der eine Orthopäde meinte Fitnessstudio....

    Und wieso hast du das nicht gemacht?

    Land_Kind schrieb:

    Gut die Ärzte haben gesagt geh Schwimmen oder mach Rudern...

    Und hast du gefragt, was du machen kannst, wenn dies verboten ist?


    Land_Kind schrieb:

    Hier steht auch man kann Gymnastik machen ":/

    Du sollt nicht hier fragen, sondern einen Arzt und dann mache auch, was der Arzt sagt.

    Die täglichen Übungen sind gut und helfen, einer Verschlechterung vorzubeugen. Hast du Physiotherapie? Falls nicht, würde ich mir da vielleicht (nochmal) eine Verordnung holen, damit das, was "schief hängt" etwas korrigiert wird. Und dann tragen die täglichen Übungen dazu bei, den Stand zu erhalten. Ansonsten ist grundsätzlich und zusätzlich viel Bewegung gut (joggen, Nordic Walking), nicht nur spezifische Übungen. Und ich würde nach Quellen Ausschau halten, die die Rückenschmerzen bedingen können: Matratze, Kopfkissen, Schreibtischhöhe, Schreibtischstuhl, Blickhöhe auf Monitore u.s.w.

    Gehe ja schon zum Orthopäden/Ostheopathen und Physiotherapeuten... Achja und Hausarzt auch...


    Heute zum Beispiel ist es wieder schlimmer... Weiß nicht richtig woran das liegt... Vielleicht blockiert doch wieder ein Wirbel :=o


    kruskal_wallis so habe ich das eben auch verstanden...

    lass dir vom physiotherapeuten übungen zeigen. der kann dir das mitgeben, was speziell in deinem fall passend ist an übungen.

    wie lang es dauert, bis es sich bessert kann man pauschal nicht beantworten, das ist sehr individuell. aber die chronischen verspannungen haben sich ja auch über einen längeren zeitraum aufgebaut, deshalb muss man schon damit rechnen, daß man sie auch nicht von heute auf morgen wieder los wird....

    In jungen Jahren hatte ich ständig Rückenprobleme, die verließen mich erst mit ca. 45 Jahren. Physiotherapie half meist gar nicht, bei Sport wurde alles noch schlimmer durch Bewegungen, die dann beim Knochenbrecher wieder eingerenkt werden mußten.

    Mit jetzt 70, habe ich ab und an mal das Gefühl, da ist eine Blockade, gehe dann zum Osteopathen und es ist dann sofort weg.

    Meine HWS ist total im Eimer, ich bekomme pro Jahr deshalb 18 x Physiotherapie vom Neurologen verschrieben, um eine OP zu vermeiden. Da ragt ein Wirbel schon fast in den Wirbelkanal hinein. Aber eigentlich habe ich da gar keine Probleme, ich nehme das trotzdem immer gerne mit, weil die die Muskeln ausstreichen....

    MRT/CT Lendenwirbelsäule. Auch da sieht man einen Bandscheibenvorfall und schlimme Verschleißerscheinungen. Aber, toi, toi, toi, gibt es gar keine Probleme, wie auch bei 90 Prozent der Menschen, bei denen das diagnostiziert wurde.

    Wenn Muskeln verspannen, ist dort auch oft eine Mikroentzündung im Gewebe, es fühlt sich auch ein klein wenig wärmer an, war leicht geschwollen. So war es früher im Rücken bei mir immer. Es war damals schon eine gemeine Leidenszeit mit vielen Schmerzen.

    Ich denke, es war bei mir Veranlagung. Mit weniger Beweglichkeit im Alter hat sich das bei mir so hingeschaukelt, dass es weniger oft blockieren konnte, die Muskeln dadurch weniger verspannt sind.

    Ich glaube mit Reha war Rehasport gemeint, dazu brauchts keinen Bandscheibenvorfall. Auf der anderen Seite ist es sogar schwierig, überhaupt einen Bandscheibenvorfall diagnostiziert zu bekommen. Denn in dem Punkt stimme ich vollkommen zu: Ich halte es mittlerweile auch für den Normalfall, dass Orthopäden keine Diagnostik machen, wenig bis keine therapeutischen Maßnahmen empfehlen sondern einem ein Flyer in die Handdrücken und zum Fitnessstudio raten. Habe da bisher sehr schlechte Erfahrungen gemacht, könnte da jetzt einen langen Text schreiben, bringt Dich aber nicht weiter.


    Zu Deiner Eingangsfrage: Beim Rehasport (50 Termine, 2 davon pro Woche) habe ich ungefähr 30 Termine lang gedacht es bringt gar nix, es wird eher schlimmer. Dann plötzlich wurde es von Woche zu Woche besser und nach den 50 waren die Rückenschmerzen praktisch komplett weg. Sowas kann also schon dauern.


    Wichtig finde ich auch, zu lernen auf seinen Körper zu hören was ihm gut tut und was nicht. Das muss man eventuell neu erlernen wenn man solange chronische Schmerzen hat. Vielleicht ist das was Du oben schreibst auch zuviel oder zuwenig und Du brauchst eine individuelle Übungsintensität. Vielleicht nur jeden zweiten Tag 15 Minuten oder mehrmals täglich verteilt auf morgens und abends. Manche machen auch jede Stunde wenige Minuten. Oder sogar nur 2x die Woche, da aber dann 45 Minuten am Stück (so war mein Rehasport beispielsweise).

    Ich weiß jetzt was ich habe... Bin mal durchleuchtet worden... Habe Scheuermann Wirbel...:=o Und war wieder ausgerenkt...


    Ein BSV ist noch nicht da.. Aber auf der BWS ist die eine Bandscheibe bereits ziemlich schmal... ":/


    Der Orthopäde meinte Sport machen...