100 km einfache Strecke für Therapie???

    Hallo,


    mich würde mal Eure Meinung interessieren. Ich habe erfahren, dass ich quasi "sofort" eine Therapie beginnen könnte. Bei einer super Therapeutin, bei der ich zuletzt war, die dann schwanger war und jetzt wieder arbeitet.


    Vorteil wäre, dass es über die Krankenkasse abgerechnet werden kann, dass ich Vertrauen zu ihr habe und super mit ihr arbeiten konnte bisher, dass sie mich und meine Geschichte eben schon recht gut kennt und ich nicht wieder von vorn anfangen müsste zu erzählen.


    Nachteil eben, der einzige: Sie arbeitet jetzt 100 km von mir entfernt. :(v


    Ich überlege, was ich machen soll. Ich müsste wöchentlich 200 km fahren und säße sicher über zwei Stunden jedes Mal im Auto - für 50 Minuten Gespräch.


    Momentan bin ich krankgeschrieben, dann wahrscheinlich arbeitslos.


    Der Gedanke ist "was mache ich, wenn ich wieder Arbeit habe?"


    Der andere Gedanke ist "bis dahin hätte ich die Zeit auf jeden Fall schon mal gut genutzt. Und dann sehe ich weiter."


    Was meint Ihr??? Danke schon mal. :-)

  • 7 Antworten

    @ AUSwanderin83

    Spätestens, wenn ich mal wieder arbeite, WIRD es in Stress ausarten. Weiß auch nicht, ob es dann mit einem entsprechenden Abendtermin klappen wird. Das müsste ich nochmal abklären. :-/


    Ich lebe auch in einer Großstadt. Wo eben leider noch volle Straßen und Staus dazukommen. :(v

    @ Silbermondauge

    Also die Spritkosten wären okay für mich.


    Normalerweise wäre ich superglücklich, dass es bei ihr nun wieder klappt und das, wo ich gerade DRINGEND Hilfe benötige und mir eigentlich hätte schon längst jemanden suchen müssen.


    Ja, die Vorteile sind eben groß, deshalb überlege ich, es zu machen... :-/

    Wobei ich dazu sagen muss: In einer Phase, in der ich ganz dringend sofort einen Therapeuten gebraucht hätte - ja dann wäre mir vermutlich auch alles andere egal gewesen.


    (Bei meiner letzten Therapie hatte ich eine Wartezeit von 2 Wochen und länger hätte es wirklich nicht dauern dürfen, sonst wär ich vermutlich durchgedreht...)


    Von daher kann ich den akuten Leidensdruck gut nachvollziehen und wenn in der näheren Umgebung wirklich nichts zu bekommen ist, dann würde ich es wahrscheinlich doch probieren. :)*

    Ich stehe derzeit vor einem ähnlichen Problem - die einfache Strecke zu meiner Therapeutin beträgt 45 Minuten. Vor meinem Umzug waren es 15 Minuten - das waren noch Zeiten *seufz*.


    Meine Therapeuten bietet mir bei Gelegenheit Doppelstunden an, was mir sehr entgegen kommt. So kann man dann intensiv arbeiten und auch zwischendurch mal ne Woche Pause machen. Das geht aber nur bei Verhaltenstherapien, glaube ich, da kann ich mich aber auch irren.


    Vielleicht wäre das ja eine Lösung?

    @ AUSwanderin83

    In der Nähe hätte ich es sonst jetzt über das Kostenerstattungsverfahren probiert. Wobei das natürlich wieder mit Hoffnung, Warten, eventuellem Ärger verbunden ist, wenn die Kasse nicht sofort ihr okay gibt und sowas stecke ich (gerade mal wieder) sehr schlecht weg. Deswegen bin ich es noch nicht angegangen bisher, aber jetzt muss was passieren - und ich möchte es auch.

    @ Cinnamon4

    Es wäre bei mir auch eine Verhaltenstherapie.


    Ich hatte auch daran gedacht, jetzt, wo ich Zeit habe, vielleicht zweimal/Woche hinzugehen und später, wenn ich wieder arbeite, dann weniger.


    Aber das mit den Doppelstunden wäre ja sogar noch besser! :)z Eine gute Idee. :-)


    Ich weiß nur leider nicht, ob es klappen würde, da sie insgesamt nur ungefähr 1,5 Tage/Woche arbeitet. Aber das könnte ich im ersten Gespräch ja abklären.