Hallo,


    ein wenig davon kann ich auch bei mir entdecken. Immer etwas anders als die anderen. Nur wenige Freunde oder Kumpel, bis kurz vor 30 "kein Sex, keine Beziehung". Wunsch nach Zuwendung, Geborgenheit, Familie wohl unermesslich groß.


    Habe dann eine tolle Frau gefunden, Kumpel, Freundin, Partnerin, Mutter meiner Kinder. Es hat gepasst. Sex, Erotik, körperliche Zuwedungen waren genauso, wie ich das von zu Hause oder aus den Medien kannte (eher spärlich, bis später garnicht mehr).


    Heute weiß ich, daß ich eigentlich einen Mann gebraucht hätte und auf Männer stehe ...


    ...


    Lieben Gruß


    bmed

    @ wmtoni

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    Ich habe auch schon Psysiologen kontakttiert , ( 9 Stk ) die auch eine Behandlung ablehnten , weil ich nach deren Auffassung einen zu weit abweichenden Lebensstil für einen 46 Jährigen führe .


    laut deren Ansichten hat ein 46 Jähriger keine Kampfkunst zu machen , sondern geht Kegeln oder Nordic walken , des weiteren muss ich eine Familie mit 2 Kindern haben und eine Familien-Limousine fahren und kein Sportcoupe mit 193 Ps .

    Das hat Dir tatsächlich ein oder sogar mehrer Psychologen gesagt??? Kann ich mir nur sehr schwer vorstellen :-/

    Noch mal, ein Danke an alle, die mir hier geschrieben haben! :-)

    @ wmtoni

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    Ich mag die Lautstärke in Discotheken nicht , fühle mich in Kneipen , die vollgeqaulmt sind und nur über Fussball gequatscht wird fehl am Platz

    Exakt so geht es mir auch.

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    Beziehungen mit Frauen gehen auch des öfteren zu bruch , weil ich absolut nicht auf ONS stehe , erst richtig kennenlernen , schauen ob man persönlich und in Lebensgemeinschaft harmoniert , dann erst kommt kommt die nächtliche Liebesbeziehung und das geht einigen nicht schnell genug .

    Ist es tatsächlich so bei vielen Frauen?


    Ich jedenfalls teile auch da deine Ansicht. Ein ONS würde mich selbst in meiner "Notsituation" immer noch nicht reizen.

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    in einigen Sportvereinen findet man recht schnell Freundschaften und in anderen ist man nach über Jahre hinweg immer noch ein Fremdling .

    Nun, mein einziger Versuch in dieser Richtung machte mir auch den Anschein, als sei da außerhalb des Vereins kaum etwas möglich. Insofern ist meine Motivation bzgl. eines neuen Versuchs dann doch eher gering.

    Zitat

    In meiner Schulzeit war es auch ziemlich undenkbar , das ich etwas vortragen hätte sollen , heute stelle ich mich auf die Bühne an ein Mirco und könnte unvorherbereitet eine kleine Rede vor Publikum halten .

    Nun, mir geht es auch schon deutlich besser als früher, aber eine Rede vor Publikum braucht's trotzdem nicht. ;-)


    Bei einer Zeugenaussage vor Gericht vor ein paar Wochen war ich jedenfalls komplett frei von irgendwelchen Ängsten. Hatte mich selbst erstaunt.

    @ torsten77

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    hast du es schon mal über eine Überweisung in eine PIA Psychische Instituts Ambulanz überlegt

    Nach meinen letzten Erlebnisseen mit Psychologen ist das momentan wohl keine Alternative für mich. Ich komme mehr und mehr zu dem Schluss, dass mir jeder Briefwechsel hier mehr bringt. Deutlich mehr!

    @ denaben

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    bei der KV gibt es eine Hotline/Telefonzentrale, bei der du anrufen kannst. Du erklärstdort knapp, welches Problem du hast, wo du wohnst, und es werden dann Therapeuten in deiner Nähe ermittelt, die Plätze frei haben.

    Nun, wie gesagt, im Augenblick sind Therapeuten kein Thema für mich. Ich habe da jetzt zwei Seelenstriptease hinter mir. Das braucht es im Augenblick nicht noch einmal. Mein Glaube an deren Kompetenz geht ohnehin gegen Null...

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    Ich denke nicht, dass das Übergewicht in deiner Kindheit das Hauptproblem ist, sondern lediglich eins von mehreren Folgesymptomen. Ich weiss nicht, was in deiner Kindheit genau vorgefallen ist, doch einfach so werden Kinder nicht dick.

    Ich war dick und wurde ausgegrenzt. Ich bekam Minderwertigkeitskomplexe, die mein gesamtes Leben vereinnahmten. Daraus resultierte ein "Frustfressen". Ein typischer Teufelskreis halt.

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    Du hast ja bereits angesprochen, dass deine Mutter dich wohl (und deine Geschwister) vernachlässigt hat.

    Nun, "vernachlässigt"... Sie hat einfach ein paar dDnge nicht gesehen, die eigentlich offensichtlich waren. Essen kochen und Wäsche waschen reicht eben nicht aus.

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    Man kann natürlich Kinder und Arbeit miteinander verbinden, ohne dass die Kinder schaden, aber dann muss die Zeit, in der man zuhause ist, wirklich den Kindern zur Verfügung stehen.

    Tja, sie war morgens los, bevor ich zur Schule ging und kam abends um 19.00 Uhr wieder nach Hause. Zwischendurch war ich dann oftmals bei ihr bei der Arbeit. Aber ideal ist natürlich was anderes.

    Zitat

    du konntest kein Urvertrauen entwickeln

    Ja, scheint so.

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    Das Problem könnte da liegen, dass man irgendetwas unternimmt mit dem Ziel, jemanden kennenzulernen. So paradox es klingt, sobald man damit aufgehört hat, also nicht sucht sondern für sich selbst glücklich ist, dann sendet man diese innere Ausstrahlung auch nach aussen und es ergibt sich etwas, was du nie erwartest hättest.

    Problem Nr. 1 ist erst einmal, dass ich gar nicht weiß, wie und wohin ich überhaupt etwas unternehmen könnte, um jemanden kennen zu lernen. Ich hänge bislang doch nur daheim rum. Dass ich mich mit dem "gezielten Suchen" möglicherweise etwa selbst blockiere, ist ein Problem das erst noch kommen könnte. Ich muss überhaupt erst einmal etwas für mich finden, mit dem ich etwas anfangen kann.


    Problem Nr. 2 ist, dass ein "mit mir glücklich sein" grundsätzlich abhängig von der Existenz anderer Menschen in meinem Leben ist. Ich selbst kann mir gar nicht so sehr genügen, um auch nur halbwegs glücklich zu sein.

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    man spürt im Prinzip immer ganz deutlich, ob man sich irgendwo "richtig" fühlt. oder dann im umgekehrten Fall eben "falsch". Das ist kein Fehler vom System, es signalisiert lediglich, dass die Leute, auf die du triffst wahrscheinlich tatsächlich nicht die richtigen sind.

    Ja, aber dann bin ich in meinen 35 Jahren nie einem "richtigen" Menschen begegnet. Woher soll ich dann die Zuversicht nehmen, dass ich da jemals einen solchen "richtigen" Menschen finden werde?

    Zitat

    ich beschränke (eigenständig) den Kontakt zu Leuten, wo ich das Gefühl habe, dass es einfach nicht meine Welt ist, auf das nötigste und konzentrier mich auf mich.

    Ja, so ähnlich habe ich auch gedacht. Mit dem Resultat, dass ich dann alleine war. Und ich selbst genüge mir nicht.


    Entschuldige, dass ich jetzt hier so vehement widersprochen habe. Aber ich kann eben nicht anders antworten.


    Im Übrigen waren das wohl auch die Antworten auf die Fragen der Therapeutin, die sie dazu gebracht haben, mich nicht weiter behandeln zu wollen.

    @ bmed

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    bis kurz vor 30 "kein Sex, keine Beziehung".

    Wie hast du dann deine Frau kennen gelernt? Hast du ihr gesagt, dass du zu dem Zeitpunkt noch nie Sex hattest? Ich meine, sie merkt doch die fehlende Erfahrung, oder?

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    Habe dann eine tolle Frau gefunden, Kumpel, Freundin, Partnerin, Mutter meiner Kinder. Es hat gepasst. Sex, Erotik, körperliche Zuwedungen waren genauso, wie ich das von zu Hause oder aus den Medien kannte (eher spärlich, bis später garnicht mehr).


    Heute weiß ich, daß ich eigentlich einen Mann gebraucht hätte und auf Männer stehe ...

    Hier habe ich dann ein Verständnisproblem. Einerseits sagst du, du hast die perfekte Frau gefunden inklusive Sexleben und dann sagst du, dass du eigentlich homosexuell bist. Wie passt das zusammen?


    Dein Interesse am gleichen Geschlecht war dir vorher nie bewusst gewesen? Ich meine, das hätte sich doch irgendwie bemerkbar machen müssen, oder?

    Hallo,

    @ grünerDrache

    sie wusste, daß sie meine erste ist.


    Das Sexualleben wurde immer weniger, spärlicher, und hörte vor 10 Jahren praktisch ganz auf ... (Wohngemeinschaft!). Seit ebendieser Zeit (aufkommendes Internet) schaue ich regelmäßig "Männerbildchen" und "Männerfilmchen" an ... Und dann habe ich mich in einen Mann verliebt, da war dann alles klar.


    Bezüglich Frauen hat mich der Initialbeitrag an meine Erlebnisse erinnert. Hatte immer Angst, zu forsch zu sein, machte mir aber dann auch eigentlich nichts aus, daß nichts lief ...


    Rückbetrachtet war ich wohl immer homosexuell, habe es aber niemals wahrhabenwollen (war ein Schimpfwort damals) und habe es total verdrängt.


    Ich habe es nie ausgelebt oder probiert.


    Ist nur meine Erfahrung aus meinem Leben, trifft mit Sicherheit nicht auf jeden zu, der mal sexuelle Probleme mit einer Frau hat ... ;-)


    Viele Grüße


    bmed

    Entschuldige, bmed, wenn ich da noch mal nachhake, aber hast du es ihr vorher einfach gesagt, dass sie deine erste Frau war oder hat sie es selber gemerkt?


    Ich für meinen Teil finde diesen Umstand, mit 35 noch nie Sex gehabt zu haben, mehr als "peinlich" und ich würde nicht wollen, dass sie es weiß oder irgendwie merkt.


    bmed, es tut mir Leid, zu lesen, dass dann wohl zumindest dein Sexualleben nicht oder nicht mehr funktioniert. Ich hoffe für dich, dass sich da vielleicht doch noch mal was ändert! Eventuell halt mit einem gleichgeschlechtlichen Partner!

    Hallo Grüner Drache @:)

    Zitat

    Ich für meinen Teil finde diesen Umstand, mit 35 noch nie Sex gehabt zu haben, mehr als "peinlich" und ich würde nicht wollen, dass sie es weiß oder irgendwie merkt.

    Auch, wenn obige Bemerkung für 'bmed' gedacht war, würde ich gern etwas dazu schreiben.


    Wenn Dir eines Tages die richtige Frau über den Weg läuft (und daran solltest Du ganz fest glauben :)* ) wird es für genau diese Frau keinerlei Bedeutung haben, ob Du schon zig Frauen hattest oder eben keine. :|N


    Sie wird genau DICH wollen. Mit allem, was dazugehört. Und glaub mir, es gibt wesentlich unangenehmeres für eine Frau als mangelnde Erfahrung. Viel wichtiger (ich kann da nur für mich sprechen) finde ich, das Gefühl geliebt zu werden.


    Bitte mach für Dich im Kopf nicht den Fehler, mangelnde Erfahrung mit "schlecht" gleichzusetzen. Das muß absolut nicht so sein. Es gibt Männer, die können so viel Sex haben wie sie wollen, sie werden niemals einfühlsam sein und auf die Partnerin eingehen können. Da nutzt alle Erfahrung bzw. irgendwelche Techniken nichts. Für mich persönlich ist es wichtig, daß ein Partner mein Herz berührt. Wenn das paßt, ergibt sich alles andere von alleine.


    Du machst auf mich, aus Deinen Beiträgen heraus, einen sensiblen und intelligenten Eindruck. In jungen Jahren mag es sein, daß Frauen mehr Wert auf Oberflächlichkeiten legen. Doch dieses verschiebt sich mit zunehmendem Alter. Andere Dinge werden wichtiger bzw. mindestens genau so wichtig.


    Ich würde mir wünschen, daß Du meinen Worten glauben kannst, denn ich bin sicher nicht die einzige, die so denkt.


    LG @:)

    Hey GrünerDrache...mir hilft es schon immer ungemein zu Wissen,dass ich nicht allein mit meinem Problemen bin. Mir geht es wie dir. Ich bin 25 und schon immer sehr sehr introvertiert und schüchtern gewesen. Nicht zuletzt deshalb weil ich mich körperlich immer minderwertig gefühlt habe und es noch immer tue. Ein Blick in den Spiegel und ich zerbreche innerlich. Ich hasse meinen Körper. Gehe seit gut 10 Jahren im Sommer nur noch langärmlig aus dem Haus. An seen trau ich mich nich...ach es ist gerade wieder sehr sehr krass. Ich sitze nur noch zu Hause. Kann mich zu nichts motivieren. Selbst das Essen machen . . .muss aufhören...alles gerad zuviel.Schreiben geht auch nicht. Werd mal nen eigenen faden aufmachen. Aber du bist auf dem richtigen weg. Die Lichten Momente gilt es im Herzen zu wahren. Denn sie spenden uns Sonnen für die dunklen Momente im Leben.:°(:°_

    Hallo,


    gerade war ich auf dem Wege, mich als "auch" normal zu betrachte, da würgt mir jemand ein PEINLICH rein. Schade, hätte ich erstmal nicht erwartet. Hilft auch nicht weiter. (Genau deshalb habe ich mein Interesse an Männern nicht ernst genommen, unterdrückt, verdrängt. Aus angst vor dem PEINLICH!!!! Ich wollte doch gefallen, Zuneigung, Lob, Anerkennung ...)


    Zum Glück keimt da ein neues ergänztes Selbstbewußtsein auf.


    Wo ist das Problem mit später Sexualerfahrung? Da gibt es tausende, denen das genauso geht. Nicht nur weil sie auf das eigene Geschlecht "fliegen", nein es gibt viele Gründe mit Sex später anzufangen. Auch das sollte als eine Spielart der menschlichen Entwicklung betrachtet und akzeptiert werden.


    Ich denke man muß niemanden unter sexuellen Zeitdruck bringen!!


    Ja, meine Frau/Freundin wusste, daß sie meine erste war. Es war ihr egal. Ich wusste auch, daß ich nicht er erste oder zweite war, es war mir egal. Wir wollten UNS. Genauso, wie es Chance007 beschrieben hat.


    Lieb, daß sich jemand um meine Sexualität sorgen macht, ich denke aber, sie funktionert ... :-)


    Dir GrünerDrache wünsche ich, daß Du einen Weg findest, und Dir über Deine Wünsche und Gefühle klar wirst. Und lernst, sie zu äußern und sie zu leben. Vielleicht wird sie gehen. Oder sie wird Dich so akzeptieren, wie Du bist.


    Jetzt brauchst Du nur noch den Sensor für den "richtigen Zeitpunkt" einzuschalten und eine günstige Gelegenheit nutzen ...


    Viele Glück


    bmed

    @ bmed

    Danke dir auch noch einmal für deinen letzten Beitrag hier. Du hast natürlich Recht mit deinen Ausführungen. Und ich sollte mich jetzt auch nicht mehr selbst unter Zeitdruck setzen.


    Und natürlich auch noch einmal Danke für die lieben Wünsche!!!

    @ zarathrustra

    Ich habe dir eine PN geschickt.

    Ihr lieben 30+-Männer,


    es ist nicht peinlich, noch keinen Sex gehabt zu haben. Ich selbst habe dieses Kapitel erst mit 41 (!) aufgeschlagen. Wenn ich mir (damals wie heute gutaussehend, sorry |-o) die Umstände vor Augen halte, warum es so spät passierte, kommt es mir allenfalls absurd vor. Da werden früh im Leben Weichen gestellt, die in eine ungünstige Richtung führen. Und je weiter der Zug von der Hauptstrecke entfernt rattert, desto schwieriger wird die Kurskorrektur.


    Mütter haben so ihren eigenen Kopf. Ich habe mich als Kind und Jugendlicher mit meiner Mutter sehr gut verstanden, war aber zu viel mit Erwachsenen zusammen, weil mich die Discowelt der Gleichalterigen nicht interessierte. Heute würde ich Konflikten nicht mehr aus dem Weg gehen. Es hilft einer alten Frau zwar nicht, endlich zu erfahren, daß sie eine Menge falsch gemacht hat, aber es hilft uns, es artikuliert zu haben. Es ist nämlich zufällig unser Leben.


    Geht unter Leute! Das Internet bietet so viele Möglichkeiten zur direkten Kontaktaufnahme. Sowas hätte ich mit 25 gebraucht ...

    Zitat

    Wie geht es nun?

    Ich bin stabil. Die vielen und äußerst lieben Zeilen hier im Faden und auch per PN haben mir wirklich sehr geholfen!!! :)_


    Ansonsten habe ich mir auch eine Strategie zurecht gelegt, wie ich das jetzt angehen will. Auch dadurch, dass ich mir hier alles von der Seele geschrieben habe, habe ich den Mut gefunden, mich für einen Kochkurs anzumelden. Vielleicht bleibt ja ein Kontakt hängen, ansonsten lerne ich zumindest kochen. ;-)


    Auch die Idee mit der ehrenamtlichen Arbeit werde ich versuchen, umzusetzen. :)z

    Zitat

    Ich selbst habe dieses Kapitel erst mit 41 (!) aufgeschlagen.

    Da vielleicht auch noch mal die Frage, ob du es ihr (oder ihm) vorher gesagt hast oder nicht.

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    Wenn ich mir die Umstände vor Augen halte, warum es so spät passierte, kommt es mir allenfalls absurd vor.

    Darf ich nach diesen Umständen fragen, die dazu geführt haben?


    Und das Gefühl, dass es absurd erscheint, kann ich nachvollziehen. Irgendwie komisch, dass man gewisse eigene Gedankengänge später selbst nicht mehr begreifen kann...

    Zitat

    Da werden früh im Leben Weichen gestellt, die in eine ungünstige Richtung führen. Und je weiter der Zug von der Hauptstrecke entfernt rattert, desto schwieriger wird die Kurskorrektur.

    Schöner Vergleich! Hast du gut geschrieben!


    @zarathrustra... Melde dich bitte! Es gibt hier im Forum eine Menge Leute, die dir weiterhelfen wollen und sicherlich auch können. Versteck dich bitte nicht länger!!!

    Zitat

    Ich selbst habe dieses Kapitel erst mit 41 (!) aufgeschlagen.


    Da vielleicht auch noch mal die Frage, ob du es ihr (oder ihm) vorher gesagt hast oder nicht.

    Ja. (Ihm.) Und mein heutiger langjähriger Partner war sogar noch unerfahrener als ich. :=o

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    Darf ich nach diesen Umständen fragen, die dazu geführt haben?

    Das ist relativ simpel zu erklären: ich wußte seit der Pubertät, daß ich aufs eigene Geschlecht stehe, wollte aber nicht schwul leben. Wahrlich absurd, nicht?

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    Und mein heutiger langjähriger Partner war sogar noch unerfahrener als ich.

    Nun, dann hat er in dir aber jedenfalls einen mehr als verständnisvollen Partner gefunden, der das gut nachvollziehen konnte.

    Zitat

    ich wußte seit der Pubertät, daß ich aufs eigene Geschlecht stehe, wollte aber nicht schwul leben. Wahrlich absurd, nicht?

    Unsere Gesellschaft ist ja leider immer noch nicht wirklich offen gegenüber gleichgeschlechtlichen Beziehungen. Homosexualität wird eben mehrheitlich immer noch nicht als "normal" gewertet. Aus der Sicht kann ich verstehen, dass man daher Scheu hat, sich zu outen.


    Absurd ist aber eigentlich nur unsere intolerante Gesellschaft!

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    Absurd ist aber eigentlich nur unsere intolerante Gesellschaft!

    Die wahre Kunst ist, sich irgendwann darüber hinwegzusetzen, was andere von einem denken könnten. @:) Unsere Grenzen erlegen ganz allein wir selbst uns auf.


    Und glaub mir, wir werden auch innerhalb dieser intoleranten Gesellschaft immer wieder Menschen begegnen, die nicht nach Mann/Frau-Beziehungen sortieren oder nach Sex gehabt/nicht Sex gehabt, sondern vor allem nach "Mensch, den ich mag und der mir wichtig ist". Wenn man diese wertvollen Menschen gefunden hat (als Partner oder als Freunde), kann einem der Rest der Welt fast nichts mehr anhaben. ;-) @:)

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    Absurd ist aber eigentlich nur unsere intolerante Gesellschaft!

    Ich finde die Gesellschaft des Jahres 2009 schon ganz schön tolerant. Selbst in ländlichen Regionen (wo ich herstamme) herrscht eine erstaunliche Offenheit gegenüber "Außenseitern". Wäre ich heute 20, 25 oder 30, hätte ich alle Möglichkeiten, meine eigenen Vorurteile abzubauen.


    Seit Anfang Mai bin ich übrigens auch in psychologischer Obhut. Die Therapeutin möchte mich sogar zu einer Psychoanalyse motivieren. Aber 3x die Woche auf die Couch? Ist doch 'n bißchen happig. Ich überleg's mir noch.


    Alle guten Wünsche!*:)

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    Die wahre Kunst ist, sich irgendwann darüber hinwegzusetzen, was andere von einem denken könnten. @:) Unsere Grenzen erlegen ganz allein wir selbst uns auf.

    Das hast du wirklich toll formuliert! Ich werde versuchen, mir das zu verinnerlichen! :)z

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    Seit Anfang Mai bin ich übrigens auch in psychologischer Obhut. Die Therapeutin möchte mich sogar zu einer Psychoanalyse motivieren. Aber 3x die Woche auf die Couch? Ist doch 'n bißchen happig.

    Ich denke mal, die Entscheidung solltest du nicht unbedingt von der Häufigkeit der Termine abhängig machen, sondern ob du der Frau komplett vertraust und sie für kompetent hältst. Wenn das so ist, ist das vielleicht einfach eine Möglichkeit, die du nicht vergeben solltest.