Ab wann beginnt Mobbing

    Guten Morgen alle Zusammen,


    mich beschäftigt da eine Frage, die mehr oder weniger bei mir einen chronisch akuten Anlass hat. Ab wann kann man von Mobbing reden und inwieweit hat man selber daran schuld? Ich meine , wenn man seine Arbeit richtig macht aber die Art wie man etwas macht und dadurch eine ständige Kritik abbekommt und das permanent bei jedem Schritt auf Arbeit, ist das Mobbing? Inwieweit darf man seine Persönlichkeit mit in die Arbeit einbringen, wenn man die Arbeit erledigt, aber nicht mehr Fehler macht als die übrigen Kollegen? Was ist , wenn die Fehler der Kollegen permanent auf einen projiziert werden? Und wenn man sich ziemlich "rumgeschuppst" fühlt, weil man irgendwie verbrannt wird von den Kollegen? Zwei Koleginnin haben mich bereits drauf angesprochen, dass ich ziemlich schlecht behandelt werde von den ein oder anderen, aber ich frage mich , ob es meine Persönlichkeit oder meine Fehler sind. Mehr Fehler als andere mach ich nicht würde ich sagen, denn das tun sie alle. Dank für jede Antwort und bitte mal meinen anderen Tread lesen, den ich reingesetzt habe,


    allen einen schönen Tag @:)

  • 10 Antworten

    Was Dir widerfährt, hat schon den Anschein von Mobbing.


    Gemobbt werden meistens die, die irgendein Merkmal an sich haben, was die anderen nicht haben und ablehnen.


    Wenn Du im Schnitt nicht mehr Fehler machst als die anderen, kann es daran ja nicht liegen, dass Du durch Fehler nervst oder so.


    Vielleicht gibt es da was an Deinem Verhalten, was die Kollegen nervt. Aber selbst wenn, hätten sie kein Recht, Dich zu mobben. Also wehre Dich in jedem Falle! :)*

    Guten Morgen floppyberlin. :)*


    Wenn man als Einziger für etwas kritisiert wird, was anderen nicht angelastet wird, kann das durchaus eine Form von Mobbing sein, klar. Denn offensichtlich geht es dabei ja nicht um das Fachliche, sondern um die Person.


    Um das hier aber beurteilen zu können, fehlen Details sowie letztlich natürlich auch ein objektiver Einblick.


    Deine Schilderungen sind so erst mal ein wenig nebulös. Ich kann mir jetzt nicht wirklich vorstellen, wie genau es da bei euch zugeht. Daher erst mal ein paar Nachfragen:


    - Was meinst du mit "Art, wie man es etwas macht" oder "Persönlichkeit mit in die Arbeit einbringen" konkret?


    - Welche Fehler der Kollegen lastet man dir an? Konkret: irgendwer macht was falsch und schiebt es dann auf dich?


    - Von wem geht dieses Anlasten/die Kritik aus - von anderen Kollegen oder Vorgesetzten?


    - Trifft es wirklich immer nur dich? Wie ist allgemein das Verhältnis der Kollegen dort untereinander? Hast du das Gefühl, dass es eine "Alle gegen dich"-Haltung bei den Kollegen gibt?


    - Wie äußert sich das, wie trägt man die Kritik an dich heran? Gib vielleicht mal zwei, drei typische Beispiele, wenn möglich.

    Letzten Endes ist jeder Gemobbte selbst Schuld. Verhalte dich entsprechend anders und es gibt nichts mehr wofür man dich mobben könnte.

    Zitat

    Als wenn das mit dem anders verhalten immer so einfach wäre.

    Eine dauerhafte selbstbestimmte Verhaltensänderung kann schon recht anstrengend sein und erfordert oft einiges an Disziplin.


    Aber es ist dennoch die beste Option.

    Wenn man jemanden auf dem Kieker hat, dann kann man den mobben, egal was er tut. Und wenn er nur atmet, dann kann man ihn dafür mobben, dass er nix sagt. Oder nie etwas privates preisgibt. Oder oder oder. Alles selber schon erlebt in der Berufswelt.

    Zitat

    Letzten Endes ist jeder Gemobbte selbst Schuld. Verhalte dich entsprechend anders und es gibt nichts mehr wofür man dich mobben könnte.

    :-o :-o :-o


    gehts noch? kin Mensch hat das Recht andere zu mobben, weil jemand anders ist... ist sogar verboten und ein Kündigungsgrund.


    Der TE kann ich nur raten, es offen anzusprechen... sei kein Opfer, thematisiere es offen.

    Zitat

    Wenn man jemanden auf dem Kieker hat, dann kann man den mobben, egal was er tut. Und wenn er nur atmet, dann kann man ihn dafür mobben, dass er nix sagt. Oder nie etwas privates preisgibt. Oder oder oder. Alles selber schon erlebt in der Berufswelt.

    Dann könnte der Gemobbte ja etwas sagen, oder etwas Privates preisgeben ":/


    Die Tatsache, dass heftig Gemobbte leider häufig dasselbe Schicksal erfahren, nachdem sie Schule, Arbeitsplatz, Wohngegend o.ä. wechseln zeigt, dass es ihr Verhalten ist, das fehlerhaft ist.

    Zitat

    :-o :-o :-o


    gehts noch? kin Mensch hat das Recht andere zu mobben, weil jemand anders ist... ist sogar verboten und ein Kündigungsgrund.

    Über Rechtmäßigkeit habe ich kein Wort verloren. Ich heiße Mobbing nicht gut. Ich gebe dem TE nur einen Ratschlag, wie er das Mobbing in Zukunft verhindern kann.