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    Ich hätte sonst mehr oder weniger ernsthaft angenommen, dass Frauen männliche Sexualität allenfalls als "nützliches Übel" in Kauf nehmen.

    Das ist ein Irrtum.


    Aber dass du so denkst, wundert mich nicht.


    Es beweist deine Probleme mit dem Thema.


    Du findest im Internet einiges zur Hypnosetherapie.


    Kannst dich ja mal etwas informieren.

    Hast Du keine "beste Freundin", so auf Kumpelbasis?


    Man könnte mal intensivere Gespräche führen, und man spricht die gleiche Sprache, was ja zB. bei Therapeuten nicht immer der Fall ist.


    Für Therapeuten ist man öfters ja nur ein Patient, oder ein weiterer Klient.


    Aber jemand der mit Dir auf Augenhöhe ist, redet sehr wahrscheinlich ganz anders und "normaler" als es eine professionelle Hilfe tut.


    Bei guten Kumpels, ob männlich oder weiblich, ist man auch wesentlich lockerer und offener als bei Fremden. Bei mir wäre es jedenfalls so.

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    Nutellabrot**, dein Beitrag hört sich ein wenig so an, als würde eine Therapie nicht viel bringen.

    Nein, das wollte ich damit nicht sagen. Man redet aber mit Menschen die man gut kennt, ganz anders und offener. Auch Fragen bzgl. der Annäherung, kann eine "gute Freundin" unter Umständen besser beantworten als ein männlicher Therapeut.


    Ich sehe solche Experten auch etwas skeptisch, weil sie einen vollen Terminkalender haben, und uU. während des Gespräches schon an den nächsten denken. Eine "gute Freundin" ist evtl. eine bessere Zuhörerin, und kann sich voll auf den Freund konzentrieren.

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    Ich sehe solche Experten auch etwas skeptisch, weil sie einen vollen Terminkalender haben, und uU. während des Gespräches schon an den nächsten denken.

    Dann hast du noch keine guten Therapeuten kennengelernt.


    Außerdem wird in der Hynosetherapie nicht so viel geredet.


    Das meiste macht der Patient selbst.

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    Dann hast du noch keine guten Therapeuten kennengelernt.

    Ich hab weder gute noch schlechte bisher kennengelernt....nämlich gar keine.


    Ich brauchte noch nie einen. Ich hab das jetzt einfach mal so widergegeben, wie es oft hingestellt wird.


    Alle reden von Stress und Termindruck. Man sieht es auch bei praktischen Ärzten, das es von Jahr zu Jahr schlimmer wird.


    Warten muss man 2 Std, und ist dann selbst nach 5 Min. fertig.

    Oh mein Gott Schüchterner,

    du führst dein Leben auf Grund völlig falscher Grundannahmen:

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    Ehrlich gesagt überrascht es mich bereits, von einer Frau zu hören, dass sie männliche Sexualität nicht verachtet. Ich hätte sonst mehr oder weniger ernsthaft angenommen, dass Frauen männliche Sexualität allenfalls als "nützliches Übel" in Kauf nehmen.

    Das ist eine davon.


    Ich sage dir jetzt mal was: Jeder Mensch wird von Geburt an geprägt von seiner Umgebung. Von den Eltern, Verwandten, Lehrern etc., im Prinzip von den Menschen mit denen er Kontakt hat. Ein Kind ist zu einem gewissen Grad ein "formbares Wesen". Aber ab einem gewissen Alter erkennt sich ein Mensch selber und weiß, dass er nicht mehr geformt werden muß, sondern dass er als Kind geformt wurde. Und dann beginnt der spannende Prozess der Auflösung dieser Muster, die einem da aufgedrängt wurden. Man beginnt zu hinterfragen, ob denn das alles wirklich so ist, wie es einem die "Altvorderen" da aufgedrängt haben.


    Dann die Sache mit deiner Einstellung zur Sexualität: Die wurde dir wahrscheinlich nicht bewußt mit Worten eingeflößt, sondern du wirst das einfach so in deiner Umgebung wahrgenommen haben. Vielleicht war es bei deinen Eltern so, oder woher auch immer.


    Immerhin hast du jetzt schon mal angefangen zu hinterfragen und aus Hancas Antwort geschlossen, dass deine Grundannahme hinsichtlich der weiblichen Sexualität bzw. die Einstellung der Frauen zur Sexualität völlig falsch ist. Und lass dir gesagt sein. Die Frau gibt es nicht. Frauen sind genauso verschieden wie wir Männer auch.


    Ich kann dich eigentlich nur ermutigen so weiter zu machen. Damit du mal auf einen grünen Zweig kommst.

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    Im wesentlichen, dass männliche Sexualität (und damit insbesondere meine eigene) etwas verachtenswertes darstellt.

    *pruuuust*


    Tschuldigung. Ich hab mich wieder im Griff. Ich sag dir mal was: Lies mal im Sexualitätsforum rum. Da wirst du feststellen, dass es nicht nur Mänenr gibt die gerne Sex mit ihren frauen hätten sondern auch reichlich Frauen die gerne häufiger mit (ihren) Männern vögeln würden, oder auch mit anderen, oder mit mehreren. ;-D ;-D


    Erstmal würde ich männliche und weibliche Sexualität nicht trennen, ist einfach Sexualität, dreht sich um den selben Vorgang und bei dem gibt es halt unterschiedliche Vorlieben. Das ist alles. ;-D ;-D


    Hypnose könnte helfen, meins war es nicht so, aber da muss jeder gucken wo er oder sie weiter kommt. Ansonsten ist das scheinbar eine alte Idee, da wäre dann wirlklich ein tiefenpsychologischer Ansatz sinnig.


    Nutellabrot


    Therapeuten und Ärzte sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. So wartet man beim Therapeuten nicht stundenlang, wenn man pünktlich ist und nicht zufrüh. Denn da gibt es ja keine Laufkundschaft.

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    Hast Du keine "beste Freundin", so auf Kumpelbasis?

    Doch, zwei. Die eine ist lesbisch, wird also zu dem Thema nicht viel beisteuern können... Die andere sagt mir, dass das Schwachsinn ist – was ich im Prinzip auch weiß, mir allerdings noch nicht so richtig vorstellen kann.

    @ danae87

    Ja, dass Frauen auch manchmal gern Sex haben, ist mir nicht entgangen, und ich weiß auch, dass Frauen von den "richtigen" Männern durchaus gern Komplimente empfangen.


    Meine Überzeugung sagt, dass sie männliche Sexualität – abgesehen von den Situationen, in denen sie direkt davon profitieren – trotzdem verachten.

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    Meine Überzeugung sagt, dass sie männliche Sexualität – abgesehen von den Situationen, in denen sie direkt davon profitieren – trotzdem verachten.

    Das ist spannend. Wieso sollte das so sein?

    Naja, die Darstellung von Männern als triebgesteuerte Schweine ist jetzt nicht so neu – davon werde ich bereits in der Kindheit das eine oder andere aufgeschnappt haben. Und dass aktuell jeden Tag in den Medien über sexuelles Fehlverhalten von Männern geredet wird, macht es wie gesagt nicht besser.

    Eine solche Annahme ist nicht nur falsch, sondern auch noch unverschämt den Frauen gegenüber. Du glaubst es ihnen offenbar nicht, wenn sie Dir sagen, dass sie Sexualität mögen, nein Du unterstellst, dass sie das ganz sicher anders sehen müssen. Du nimmst Frauen hier nicht ernst.


    Ich rate auch zu einer Therapie und zwar tiefgründig bevor Du die nächste Frau ansprichst. Es geht hier nicht um Schüchternheit.

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    Naja, die Darstellung von Männern als triebgesteuerte Schweine ist jetzt nicht so neu – davon werde ich bereits in der Kindheit das eine oder andere aufgeschnappt haben. Und dass aktuell jeden Tag in den Medien über sexuelles Fehlverhalten von Männern geredet wird, macht es wie gesagt nicht besser.

    Und bist du so? Oder bist du doch ein normaler Mann der ein sexuelles Wesen ist, aber durchaus über Selbstbeherrschung verfügt?

    Ja, meine "Selbstbeherrschung" geht so weit, dass ich meine Sexualität vor anderen verheimliche, weil ich mich Angst davor habe, als sexuelles Wesen wahrgenommen und dafür verachtet zu werden.

    Und wieso übernimmst du dann ein Männerbild, dass dir so gar nicht passt? Wieso ziehst du dir den Schuh an? Sollte deine eigene Erfahrung mit dir selbst dich nicht lehren, dass dies Männerbild so sexistisch und falsch ist, wie das von der Frau als Sexspielzeug?