Danke für Deine Worte!


    Hihi, ich hab in dem anderen Thread immer mitgelesen, ich mag Tanzen so gerne, weil das so schön aussieht, aber ich bin in der Hinsicht ziemlich... eintönig.


    Ich würde auch gerne wieder mehr Sport machen. Ich hab früher geturnt. Zwar nicht als Leistungssport, aber hat mich nicht davon abgehalten, Sachen zu üben, die man eigentlich dort lernt ;-D |-o . Hab das in der Uni mal noch weiter gemacht, dazu dann auch Trampolin, aber seit einem Jahr nicht mehr (da war auch viel als Doppelakrobatik und ich mags nicht, hochgehoben zu werden oder auf irgendwelchen Körperteilen anderer Handstand zu machen; in den Salto schmeißen oder so ging dagegen wieder, das war lustig).


    Ich will meine Ausdauer wieder aufbauen und dann erst mal wieder Muskeltraining und dann wieder bisschen Akrobatik, aber alleine. So ein paar Sachen kann man alleine üben, muss nur schauen, dass der Boden nicht allzu hart ist, weil Matten hab ich natürlich nicht. Aber eine Wiese ;-D . Ich bin schon so oft auf den Kopf gefallen, das ist jetzt bestimmt auch egal.


    Aber hah, voll gut! Ich hab mal lange den Bogengang vorwärts/rückwärts geübt, aber

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    Sonst hättest du zum Beispiel nicht die Kraft gehabt, das eben alles aufzuschreiben. In dir steckt viel mehr Kraft als dir selbst bewußt ist. Fuck off, die Arschlöcher, die dich nicht verstehen, die brauchst du nicht, die ziehen dich höchstens hinunter. Du musst jetzt mal an dich denken, nur an dich, an niemanden sonst.

    Oh, wenn ich aus irgendeinem Grund schlechte Laune habe (Wut, Traurigkeit, Angst oder Verzweiflung), dann kann ich mittlerweile ziemlich ungemütlich werden. Ich mach 3 Kreuze an dem Tag, an dem ich mal schreie, ehrlich.


    Hm, so eine gewisse Art von Kraft sehe ich auch, aber meistens die destruktive. In der Hinsicht kann ich so verdammt ehrgeizig sein, eh, wenn ich schaffen würde, das umzupolen, dann wäre ich übermorgen wohl gesund.

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    weil ich dadurch Kontrolle über meinen Körper habe und es keiner blöden Erklärungen bedarf, wenn ich sehr schlank bin und ich will, dass der Körper mir gehorcht. Das lässt einen nicht los, aber irgendwann hat es nicht mehr diese enorme Wichtigkeit. Vertrau darauf.

    Hm. Das war auch mal nicht so wichtig wie jetzt wieder, aber ich weiß nicht, wie das wieder so passieren konnte.

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    Nur lass die Drogen nicht überhand nehmen. Das ist wirklich eine echte Gefahr und hat auch mich fast das Leben gekostet und man zahlt einen verdammt hohen Preis.


    Und dass du dir selbst nichts wert bist, das kenn ich auch, aber das ist der innere Teufel und auf den muss man nicht hören. Du bist sehr, sehr viel wert und bedeutest manchen Menschen sicher sehr, sehr viel. Auch wenn sie das vielleicht nicht immer zeigen.

    Drogen und ich sind eine gefährliche Sache. Ich muss mir mittlerweile eingestehen, dass ich zu schnell die Kontrolle verliere. Alkohol ist überhaupt kein Ding, weil ich den Rausch gar nicht mag, den Kontrollverlust.


    Ich glaube zu schnell, dass ich ohne Drogen nichts mehr kann, weil ich meine ganze Energie da rausziehe und das Gefühl, alles schaffen zu können. Das ist so ein Kontrast gegen die Leere. Und gleichzeitig spüre ich dabei, wie der Körper kämpft. Der Reiz zu spüren, wie sich alles zusammenzieht und das Herz gleich raus springt und alle Geräusche und Bilder verschwimmen bis alles schwarz wird, wenn ich zu viel nehme (was ich nun mal tue). Und dann die Frage, ob man die Augen wieder aufmacht oder nicht. Das war für mich wie ein Spiel und ich habs wieder und wieder gespielt und vor gar nicht so langer Zeit kam das Gefühl dazu zurück. Diese Sehnsucht halt. Ich wollte nie wieder so Drogen nehmen wie damals, aber ich habs gemacht, weil ich dachte, dass die Klinik mich sowieso nicht mehr nimmt und dass jetzt alles egal ist, weil ich dann wenigstens wieder Energie habe, nochmal aufzustehen oder ich wäre komplett liegengeblieben. Dafür schäme ich mich auch, weil ich es besser wusste, nämlich ganz genau, dass ich mich dann nur wieder schwer losreißen kann. Ich hab mich aber losgerissen! Ich war schon wieder auf dem Weg und hab dann aber wieder abgesagt, weil ich in dem Zustand niemandem unter die Augen treten und mit niemandem reden ??und vor allem nicht so mit Kindern toben oder spielen will, was ich aber für mein Leben gerne tue??, aber weil ich genau DAS alles wollte, hab ich alles weggeschmissen und mich darauf gefreut.


    Und ich glaube immer, dass ich Drogen brauche, um noch was zu empfinden, aber das stimmt gar nicht, das sind die Menschen. Ich bin es noch nicht so ganz gewohnt überhaupt zu fühlen, ich versuche gerade zu fühlen, was es mit mir macht, wenn Menschen mich mögen. Ich war es gewohnt, dass Menschen mich so lange mögen, wenn ich tue, was sie wollen. Vielleicht kann ich mir noch vorstellen, dass Menschen mich mögen können, wenn sie all das nicht von mir wissen, aber dass sie mich mögen, obwohl sie wissen, was ich alles getan habe und was ich so denke, das kann ich nur ganz schwer begreifen und gefühlt ist das so ein Durcheinander, dass ich mich dann erstmal verstecken und losweinen muss.


    Oder dass ich mich wirklich glücklich und irgendwie frei fühle, wenn ein Haufen Kinder auf mir liegt ;-D .


    Nähe ist so beängstigend und schön zugleich, aber ich muss die Gefühle sortieren.


    Ich kann sehr wohl was ohne Drogen fühlen. Es tut nur viel mehr weh, weil da die Kluft zwischen schön und traurig so riesig ist und die Traurigkeit mich so verschüttet, wenn das schöne Gefühl plötzlich wieder weg ist, weil ich Angst habe, dass es nicht mehr wiederkommt.

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    Also, du schaffst das, selbst wenn du hier begrenzt nicht mehr schreiben darfst. Zeig es dir und der fucking Welt, was du drauf hast. Es wäre sonst ewig schade.

    Will ich auch. Aber ich will es eben auch den Menschen zeigen, die hier mitschreiben oder -lesen, um zu zeigen, dass ich immer noch nicht aufgegeben habe, auch, wenn es ganz viele tun und dass sehr wohl das, was geschrieben wird, bei mir ankommt und ich mir das zu Herzen nehme, egal, was jemand schreibt. Mehr will ich gar nicht und deshalb kann ichs nicht verstehen.

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    @ all:

    Ich habe meinen ursprünglichen Schließungsbeitrag nochmal überdacht, dann gelöscht und stelle in neu ein. Er erschien mir im Nachhinein, gerade als Schließungsbeitrag doch zu hart, wenn man bedenkt, dass Keiner, vor allem Dé.liée, mehr antworten kann.


    Ich bitte um Verständnis für diese Handlung.


    Liebe Dé.liée,


    ich habe Dir trotz der Auflage noch viel Raum gegeben bezüglich der Klinik zu schreiben. Nicht selten war es dann auch schon grenzwertig.


    Es ist verständlich, dass es Dir sehr schwer fällt nicht wieder in den "alten" Kreislauf zu rutschen, damit hast Du in Deinen letzten Beiträgen wieder begonnen.


    Also sehe ich mich nunmehr gezwungen Dir zu sagen: An dieser Stelle schließe ich den Faden.


    Bitte melde Dich, wenn sich etwas getan hat und ich wünsche Dir dafür viel Kraft :)*


    (Ein Rat noch:


    Drucke Dir die beiden letzten Beiträge aus und gebe sie an Deinen Therapeuten in der Klinik. Sie werden vielleicht für Dich sowie auch Deine Therapeuten ausreichen um einen Anfang zu finden. )