Ui :)


    Da hat sie sich bestimmtdrauf gefreut, oder? Glaubst du, du musst in Abholstellung sein?


    ?? Verkackt. Ich glaub, ich muss mich nach dem Essen festketten oder so. Ich ertrag das echt nicht mehr zu essen, ich werd dann richtig aufgelöst und fertig. Das wird was, schließlich hält mir nach einem Brötchen niemand die Hand und sagt, dass ich das aushalte -.- ich muss mich richtig gehalten fühlen, um nicht durchzudrehen und das geht einfach so nicht. Findet man das nicht von außen auch total lächerlich? Ich traus mich auch niemandem zu sagen??


    Liegt bei dir Schnee?

    Gar nicht, ich bin total panisch.


    Meine Mitbewohner wissen davon gar nichts. Vieles, aber das nicht.


    Liegt aber auch an meinem Körper, was will der auch. Seit heute Morgen 7.00 Uhr minibisschen musste ich halt noch nicht auf Toilette, hab wirklich viel getrunken, aber niemand will meine Angst so wirklich ernst nehmen und das Gefühl. "Kommt irgendwann alles wieder raus". Ja, aber ich dreh am Rad.


    Das war so klar, echt Torschusspanik. Mein Körpergefühl und Klinik kollidieren.


    Urghs.

    Ich werde ruhiger.


    Die können da auch nichts machen. Ich bin schuld, ich hab an meinem Körper die letzten Woche so massiv Raubbau betrieben, dass es kein Wunder ist, dass der gar nichts mehr tut von dem, was er soll. Das ist pure Rache. Jeder Schluck Wasser bleibt drin, das ist die Strafe für 2mal Kotzen und 8 Tage Fasten.


    Mir ist klar, dass das jetzt nicht besser wird, wenn ich so weiter mache, aber es macht mich verrückt.


    Dieser lächerliche "Nicht dünn genug für die Klinik"-Gedanke. Noch nicht fertig, ich darf nicht aufhören. Bla.


    Alter, bin ich genervt von mir und meinen Gedanken, weil es jedes Mal das gleiche ist.


    Am sinnvollsten wäre es, ich würde mich verbarrikadieren, mein Ding durchziehen, hätte mein Wunschgewicht und dann kann ich in die Klinik. Das wünsche ich mir gerade und das ist so selten dämlich, dass ich mich ziemlich sarkastisch selbst auslache.

    Zitat

    Am sinnvollsten wäre es, ich würde mich verbarrikadieren, mein Ding durchziehen, hätte mein Wunschgewicht und dann kann ich in die Klinik. Das wünsche ich mir gerade und das ist so selten dämlich, dass ich mich ziemlich sarkastisch selbst auslache.

    1. Versuche ich das schon seit Jahren.


    2. Nehme ich nur vor Klinikaufenthalten nochmal drastisch und extrem ab, so extrem wie jetzt war ich nämlich lange nicht mehr.


    3. Wäre ich bei meinem Wunschgewicht ziemlich sicher ziemlich tot.


    4. Würde ich mich wahrscheinlich vorher anders irgendwie umbringen, weil ich zu ungeduldig bin.


    Ich KANN sogar mit mir selbst diskutieren, wie schwachsinnig das ist.

    Essen ist gerade gar nicht so das Problem bzw. nicht das, was mich am Stärksten belastet. Eher das Trinken. Manchmal fühle ich mich, als würde ich verdursten und das ist ein ganz schreckliches Gefühl. Das ist viel schlimmer als Hunger und damit kämpfe ich viel mehr. Das macht mir mehr Angst als alles andere.


    Ich würde viel lieber wieder trinken können. Essen wird irgendwann wieder kommen, aber solange die Angst wieder so ausgeprägt ist, ist beides ein totales Desaster, weil dann wieder die Masse dessen zählt, was ich zu mir nehme.


    Würde das ein bisschen funktionieren, könnte ich immerhin irgendwas essen, was zwar viel wiegt, aber noch klargeht. Jetzt geht halt nichts von beidem.