Hallo an alle :-)

    @ biene007

    Zitat

    Ich fürchte nein. :-| Ist ja ein Virus. :-/ Wenn man EBV hat, ists echt doof. Wenn man es aber hat und es nicht weiß, ist es meiner Meinung nach noch blöder.

    Ja, diese Unwissenheit wird schnell zu einem Teil des Problems.


    Man will ja wissen warum es einem schlecht geht, was überhaupt mit einem geschieht!

    @ Seven.of.Nine

    Bis auf Dihydrotestosteron und Prolaktin konnte ich die Werte


    in einem der endokrinologischen Befunde finden und da lagen sie im Normalbereich.


    Worauf würden schlechte Werte denn hindeuten?

    @ marion aus wien

    Oh wie hoch der war weiß ich leider nicht mehr. Ich weiß nur noch dass der Arzt mir nicht so recht geglaubt hat, dass ich in der Nacht nicht noch etwas genascht habe ;-D


    Sonst wurde allderings auch schon oft im Krankenhaus routinemäßig der Blutzucker überprüft und da war auch nie etwas auffällig. Nur eben dass er niedrig war wenn ich den ganzen Tag nichts gegessen hatte, aber das wird denke ich mal logisch sein ;-D

    @ 27Sonne

    Zitat

    Ist bei dir im Blut mal auf Humanes Herpes Virus Nummer 6 getestet worden? Das ist ein "Schlafvirus" welcher extreme Müdigkeit verursachen kann.

    Nicht dass ich wüsste. Ich habe nur kurz gegoogled aber der Virus steht möglicherweise (d.h. wissenschaftlich noch nicht belegt) in Zusammenhang mit CFS? Dann wurde das bestimmt noch nicht unteresucht.


    ____________________


    Jetzt werden ja immer mehr Dinge genannten, die untersucht werden könnten und die entweder auf eine Ursache hindeuten oder die Ursache sein könnten.


    Das ist natürlich super und eine große Hilfe, jedoch kann ich selbst zum Teil nicht beantworten ob gewisse Blutwerte in der Vergangenheit bereits untersucht wurden (ich habe einige Blutergebnisse hier aber nicht alle) und somit/oder ob die genannten Erkrankungen bereits ausgeschlosse wurden.


    Das kann letztlich nur ein Arzt beantworten und deswegen eine Frage zu meinem weiteren Vorgehen:


    Ich denke es wäre ratsam während der Wartezeit auf einen Termin beim Psychologen auch diese Dinge noch abzuklären. Jetzt kann ich theoretisch zu meinem HA gehen (der ja die Ursache in der Psyche sieht) und ihm eine Liste da hinhauen und sagen "Bitte alles was noch nicht untersucht wurde untersuchen!" ;-D


    Ebenso könnte ich zu einem anderen HA gehen ihm besagte Liste und alle bisherigen Befunde auf den Tisch legen und ebenso sagen "Bitte alles was noch nicht untersucht wurde untersuchen!"


    Jetzt habe ich leider in der Vergangenheit insofern schlechte Erfahrungen gemacht, dass die meisten Ärzte bei denen ich war "Müdigkeit" als schwerwiegende Belastung nicht ernstgenommen haben, egal wie detailliert ich mein Problem beschrieben habe.


    ("Gehen sie früher schlafen/trinken sie kaffee/gehen sie an die frische Luft", "Danke Herr Facharzt! Was würde ein Idiot wie ich nur ohne sie tun!" ;-D :-p). Und diejenigen die es ernst genommen haben, haben mich dennoch nach der Untersuchung wegen der ich eigentlich da war weiter-/weggeschickt.


    Ist eine Uniklinik eine Option? Das wurde mir mal empfohlen, aber ich weiß nicht ob das überhaupt gerechtfertigt und nicht "over the top" wäre?!


    Vielen Dank und liebe Grüße

    Oh diese tollen Ratschläge kenne ich. Sagte doch damals beim Drüsenfieber (übrigens während einer Prüfungsphase im Studium) die Ärztin zu mir: "Ruhen Sie sich aus. Machen Sie einen Spaziergang im Wald. Gehen Sie in den Zoo." %-|


    Ich denke, ich würde es an Deiner Stelle erst noch beim HA (welchem auch immer) versuchen und die Uniklinik als Trumpf im Ärmel behalten, wenn Du sonst nix bzgl. der genannten Ideen erreichst. @:)

    Die "Hier, untersuchen Sie mal bitte noch das und das!"-Strategie ]:D hab ich damals auch angewendet, als es mir körperlich immer schlechter ging. Die eine Ärztin hat mich daraufhin völlig genervt und überfordert vor die Tür gesetzt ("ICH bin hier immerhin die Ärztin, nicht Sie!"), der nächste nahm mich zwar ernst, aber war wiederum so sehr auf seine alternativen Heilmethoden fixiert, dass auch er meine darunterliegende psychische Problematik nicht erkannt hat.


    Kurzum, was du bräuchtest, ist eigentlich einer, der mal alles in die Hand nimmt und auf Basis der bisherigen Befunde eins nach dem anderen systematisch angeht. Ich denke, es macht nicht allzuviel Sinn, ins Blaue hinein sämtliche Tests durchzuführen, aber einige Werte könnte man evtl. tatsächlich nochmal abklären. Bei Hausärzten kann das meiner Erfahrung nach oft schwierig sein, da sich die Kosten bei vielen Untersuchungen irgendwann läppern und sie deshalb i.d.R. nur die Tests durchführen, die sie wirklich für unbedingt notwendig halten. Darum könnte ich mir Uniklinik sogar ganz gut vorstellen. Dort sind die einzelnen Fachabteilungen immerhin gut vernetzt und könnten somit zu einem besseren Gesamtbild deiner Problematik beitragen. Auch das lange Warten auf die Facharzttermine bliebe dir erspart (ich hatte z.B. direkt am ersten Tag auch ein Gespräch mit einem Psychiater). Und ich finde absolut nicht, dass du "nur" wegen ständiger Müdigkeit nicht dennoch ein Anrecht auf eine umfassende professionelle Behandlung hättest – wenn du die in der Klinik bekommst, warum nicht! Immerhin versuchst du schon seit Monaten, auf anderem Wege an die Ursache heranzukommen und fühlst dich körperlich zunehmend beeinträchtigt. Das ist doch genügend Grund, oder @:) ?


    Ich drück dir die Daumen!

    @ SoMuchHappiness

    Zitat

    Nach unzähligen ärztlichen Untersuchungen bei zig Fachärzten ist mein Hausarzt überzeugt, dass ich mir die Müdigkeit nur einbilde. Und damit muss er letztendlich Recht haben.

    Willkommen im Club. :-(


    Vor einigen Jahren gab es noch ein gutes CFS-Forum, welches leider geschlossen wurde.


    Lies dich doch hier mal durch http://www.cfs-treffpunkt.de/ und lasse alles mögliche abchecken.


    CFS ist eine Ausschlußdiagnose, wenn sonst nichts zu finden ist.


    Und lass dich nicht vorschnell auf die "Psycho-Schiene" abschieben von den Ärzten.

    @ :)

    Zitat

    Nein bei einem Psychiater war ich noch nicht. Da gibt es auch stationäre Aufenthalte? Da sind bestimmt die Wartezeiten unglaublich lang

    Um nochmal auf die Frage zurückzukommen, ja, in akuten Fällen kann man sich auch auf eine psychiatrische oder psychiatrisch-psychotherapeutische Station einweisen lassen. Bei mir ging das innerhalb von drei Tagen, andere Patienten haben einige Wochen gewartet, aber in der Regel ging es eigentlich recht schnell. Mir war damals aber schon relativ klar, dass meine Schwäche-Schwindel-Müdigkeit-etc.-Probleme psychischer Natur waren. Nichts desto trotz wurden auf Station auch nochmal alle möglichen körperlichen Ursachen abgeklärt und ausgeschlossen. Erst danach begann die Behandlung mit Antidepressiva.

    Hi an euch alle und danke für eure Antworten :-)

    @ biene007

    Zitat

    Oh diese tollen Ratschläge kenne ich. Sagte doch damals beim Drüsenfieber (übrigens während einer Prüfungsphase im Studium) die Ärztin zu mir: "Ruhen Sie sich aus. Machen Sie einen Spaziergang im Wald. Gehen Sie in den Zoo." %-|

    Als wären das nicht die ersten Sachen die man ausprobiert bevor man sich ärztliche Hilfe sucht %-|


    Wobei im Zoo war ich jetzt noch nicht...vielleicht ist das ja die Lösung! ;-D

    Zitat

    Ich denke, ich würde es an Deiner Stelle erst noch beim HA (welchem auch immer) versuchen und die Uniklinik als Trumpf im Ärmel behalten, wenn Du sonst nix bzgl. der genannten Ideen erreichst. @:)

    Warum den Trumpf denn nicht gleich ausspielen?

    @ Pampelmuse1

    Zitat

    Die "Hier, untersuchen Sie mal bitte noch das und das!"-Strategie ]:D hab ich damals auch angewendet, als es mir körperlich immer schlechter ging. Die eine Ärztin hat mich daraufhin völlig genervt und überfordert vor die Tür gesetzt ("ICH bin hier immerhin die Ärztin, nicht Sie!"), der nächste nahm mich zwar ernst, aber war wiederum so sehr auf seine alternativen Heilmethoden fixiert, dass auch er meine darunterliegende psychische Problematik nicht erkannt hat.


    Kurzum, was du bräuchtest, ist eigentlich einer, der mal alles in die Hand nimmt und auf Basis der bisherigen Befunde eins nach dem anderen systematisch angeht. Ich denke, es macht nicht allzuviel Sinn, ins Blaue hinein sämtliche Tests durchzuführen, aber einige Werte könnte man evtl. tatsächlich nochmal abklären. Bei Hausärzten kann das meiner Erfahrung nach oft schwierig sein, da sich die Kosten bei vielen Untersuchungen irgendwann läppern und sie deshalb i.d.R. nur die Tests durchführen, die sie wirklich für unbedingt notwendig halten. Darum könnte ich mir Uniklinik sogar ganz gut vorstellen. Dort sind die einzelnen Fachabteilungen immerhin gut vernetzt und könnten somit zu einem besseren Gesamtbild deiner Problematik beitragen. Auch das lange Warten auf die Facharzttermine bliebe dir erspart (ich hatte z.B. direkt am ersten Tag auch ein Gespräch mit einem Psychiater). Und ich finde absolut nicht, dass du "nur" wegen ständiger Müdigkeit nicht dennoch ein Anrecht auf eine umfassende professionelle Behandlung hättest – wenn du die in der Klinik bekommst, warum nicht! Immerhin versuchst du schon seit Monaten, auf anderem Wege an die Ursache heranzukommen und fühlst dich körperlich zunehmend beeinträchtigt. Das ist doch genügend Grund, oder @:) ?

    Für mich persönlich ist das natürlich ein ausreichender Grund. Ich weiß auf der anderen Seite aber auch wie schwierig es ist anderen Menschen zu vermitteln wie stark so ein Problem sein kann. Die Frage ist also: Ist es auch für andere Mensch ein ausreichender Grund?


    "Ich möchte in die Uniklinik weil ich immer müde bin"...ich kann die blöden Antworten doch jetzt schon hören ;-D

    Zitat

    Um nochmal auf die Frage zurückzukommen, ja, in akuten Fällen kann man sich auch auf eine psychiatrische oder psychiatrisch-psychotherapeutische Station einweisen lassen. Bei mir ging das innerhalb von drei Tagen, andere Patienten haben einige Wochen gewartet, aber in der Regel ging es eigentlich recht schnell. Mir war damals aber schon relativ klar, dass meine Schwäche-Schwindel-Müdigkeit-etc.-Probleme psychischer Natur waren. Nichts desto trotz wurden auf Station auch nochmal alle möglichen körperlichen Ursachen abgeklärt und ausgeschlossen. Erst danach begann die Behandlung mit Antidepressiva.

    Könntest du evtl ein wenig erläutern wie das grob abläuft bzw was dort überhaupt passiert? Das ist wirklich eine völlig fremde Welt für mich.

    Zitat

    Ich drück dir die Daumen!

    Vielen Dank :-)

    Ausschlußdiagnose klingt aber problematisch: Entweder man hat CFS oder die eigentliche Ursache wurde noch nicht gefunden. Da kann man doch eigentlich nie mit der Diagnose CFS "zufrieden" sein?! Vorallem da es ja keine Behandlung gibt, die die Beschwerden völlig verschwinden lässt (soweit ich weiß?!)

    Zitat

    Und lass dich nicht vorschnell auf die "Psycho-Schiene" abschieben von den Ärzten.

    @ :)

    So vorschnell ist das gar nicht mal. Ich habe ja wiegesagt schon sehr viel untersuchen lassen und die Psyche ist quasi eine der letzten Sachen denen ich nachgehe. Es ist mir ja letztenendes auch egal woran genau es liegt, solange ich meine Beschwerden irgendwie loswerden kann {:(

    Zitat

    Wobei im Zoo war ich jetzt noch nicht...vielleicht ist das ja die Lösung! ;-D

    Na sicher! Mir hat das damals suuuuuuuuuuuper geholfen. ;-D

    Zitat

    Warum den Trumpf denn nicht gleich ausspielen?

    Klar, mach! :)z Ich dachte nur, Du scheust vielleicht den Aufwand. @:) So denkt halt eine Mutter von zwei kleinen Kindern. ;-)

    @ biene007

    Zitat

    Klar, mach! :)z Ich dachte nur, Du scheust vielleicht den Aufwand. @:) So denkt halt eine Mutter von zwei kleinen Kindern. ;-)

    Mittlerweile ist mir jedes Mittel recht :)z

    Zitat

    Nach Diskussion mit Doc Schüller:


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    Super, danke für den Hinweis: Ich hab mich mal angemeldet


    Liebe Grüße