Ambulante Psychotherapie: Krankenkasse lehnt Verlängerung ab!

    Vielmehr die Kostenübernahme, doch für mich das aus, denn finanziell kann ich die Behandlung selbst nicht stemmen. Man schreibt von einem beauftragten Gutachten, in dem festgestellt wurde, dass die medizinischen Voraussetzungen bei mir nicht erfüllt sind. Absoluter Unsinn! Seit 2 Jahren bin/war ich in Behandlung bei einer Psychologin, seit 6 Monaten nehme ich Venlafaxin und mein Hausarzt will im Januar die Dosis nach dem Aufbrauchen der letzten Packung erhöhen. Im Dezember war ich wegen der Psyche wieder krank geschrieben, mein Arbeitgeber schickte mich früher in den Jahresendurlaub als die anderen, weil er sich um mich große Sorgen machte. Innerhalb der nächsten vier Wochen kann ich Widerspruch einlegen. Meine Psychologin habe ich per Mail kontaktiert, den Hausarzt noch nicht. Welche Vorgehensweise könnt ihr mir empfehlen?

  • 7 Antworten
    Zitat

    Man schreibt von einem beauftragten Gutachten, in dem festgestellt wurde, dass die medizinischen Voraussetzungen bei mir nicht erfüllt sind. Absoluter Unsinn!

    Wenn ein solches Gutachten nicht existiert, dann kann es ja nur ein Fehler sein.

    Zitat

    Welche Vorgehensweise könnt ihr mir empfehlen?

    Da müsste man erstmal wissen, auf welches ominöse Gutachten sich die Ablehnung stützt.

    Den Antrag hat die Psychologin gestellt und eine Durchschrift des Gutachtens wurde ihr von der Krankenkasse zugeschickt. Beim Antrag stand die Frage im Raum, ob der Wisch (Begriff nicht mehr bekannt) vom Hausarzt von vor zwei Jahren aktualisiert werden muss. Sie hatte mir neue Blankounterlagen zwar mitgegeben, aber dann gemeint, es mit den alten Unterlagen wohl probieren zu können. Anscheinend liegt hier der Hase in Pfeffer!

    Die Kasse bezahlt leider nur eine bestimmte Anzahl von Stunden, was sich nach der Art der Therapie ruchtet. Bei einer Verhaltenstherapie sind es z.B 80 Stunden.


    Wenn diese Höchstzahl noch nicht erreicht ist, kann der Therapeut Antrag auf Verlängerung stellen.


    Anderenfalls bist du für 2 Jahre gesperrt für Therapie.

    Ich habe 25 Stunden in den letzten 2 Jahren gehabt, eine Verlängerung auf 75 Stunden wäre ohne weiteres möglich, laut Aussage meiner Psychologin. Anscheinend hat sich die Krankenkasse die Akten meiner Frau auch noch angesehen. Die hat nämlich eine schwere körperliche Erkrankung und kostet die Krankenkasse wohl schon zu viel. Bei ihr haben sie vor kurzem auch gemuckt!

    Zitat

    Anscheinend hat sich die Krankenkasse die Akten meiner Frau auch noch angesehen. Die hat nämlich eine schwere körperliche Erkrankung und kostet die Krankenkasse wohl schon zu viel. Bei ihr haben sie vor kurzem auch gemuckt!

    Das halte ich für unwahrscheinlich.


    Deine Therapeutin muss oder musste einen Verlängerungsantrag schicken, in dem sie begründet, warum weitere Therapie notwendig und sinnvoll ist. Da werden deine Daten anonymisiert. Da steht echt nur Herr I aus xyz. Das wird von einem Gutachter gelesen und der entscheidet dann, ob seiner Ansicht nach weitere Sitzungen notwendig sind. Diese Empfehlung ist für die Kasse quasi bindend.


    Das bedeutet, derjenige, der entscheidet, weiß gar nicht, ob deine Frau eine teure Versichterte ist.


    Ich bin übrigens eine extrem teure Versicherte, ein echter Supergau für meine Kasse und trotzdem werden notwendige Behandlungen inklusive eine Verlängerung für eine Psychotherapie bewilligt.