Angst/Depression

    Hallo liebes Forum,


    und zwar folgendes Problem: Ich würde gerne mein Abitur machen, weil ich studieren will. Ich habe auch Lust auf Schule - keine Frage. Doch trotzdem schaffe ich es nicht, hinzugehen! Am Vortag bekomme ich schon Panik, male mir aus was meine Schüler und Lehrer über mich denken und Igel mich dann Zuhause ein und bleibe dann im Bett. Zu meiner Vorgeschichte: In meiner Kindheit habe ich durchs Rote Kreuz einen angehenden Lehrer kennengelernt, der mir Nachhilfe geben sollte. Leider vergriff er sich 3 Jahre lang sexuell an mir und ich hatte keine Chance, mich zu wehren. Danach verfiel ich in Depressionen, woraufhin ich meine Realschule abbrach. Aufgrund familiärer Probleme zog ich zuhause aus und habe dann schnell meinen Sek. I nachgemacht. Danach besuchte ich die Oberstufe und brach diese wieder ab. Nach Anlaufschwierigkeiten besuchte ich eine Fachoberschule und brach diese dann ebenfalls wieder ab. Mit mittlerweile 21 Jahren versuche ich es nun auf einer Abendschule, die ich morgens besuche, doch trotzdem bekomme ich wieder diese Zustände und bin schon wieder drauf und dran, diese abzubrechen. Mit meinen Depressionen habe ich keine Therapie unternommen, denn ich dachte, ich bekomme das selbst auf die Reihe. Zu meinem Nebenjob kann ich aufstehen und gehe auch hin. Das wirkt für mich, das ich damit kein Problem habe. Kann es vielleicht sein, das ich aufgrund meiner traumatischen Kindheit, dieses mit Schule verbinde und deswegen wegbleibe ?


    Für Hilfe wäre ich sehr dankbar.


    Dominik

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