Danke mir geht es sehr gut. Aber ich muß dafür ständig an mir arbeiten, mit ausruhen ist nichts. Außerdem wird jetzt mein Sohn mit in die Therapie einbezogen. :-D


    Ich habe ihn letzte Woche mitgenommen und sie hat ihn sich angesehen, beobachtet, ausgetestet.


    Er ist mein Spiegel, sie sieht in ihm was verändert werden muß. Ist natürlich nicht so schön zu hören :-/ andererseits notwendig.


    In Bezug auf ihn bin ich so empfindlich.

    das kann ich gut nachempfinden. bin ich wohl auch. aber wenn du den langen weg gegangen bist, ist das bestimmt doch irgendwie auch gut fuer euch. wird bestimmt anstrengend fuer dich. aber wie ich die kenne wirst du es meistern. wuensche dir viel erfolg:)*


    ich merke wie ich sachen sher persoenlich nehme, die doch nicht so negativ, wie ich es empfinde ,gemeint sind. da muss auch ich noch arbeiten. aber ich finde es doch sehr schoen, wenn deine therapie so weitschweifig verlaeuft. da wird doch alles abgegriffen, was irgendwie nagt. da wird keine luft rangelassen.:)^

    Ja, die Therapie hat den Vorteil das man ständig an die eigenen Grenzen gestellt wird,


    mit Hilfe natürlich. Zudem kann man sich schlecht drücken, da es immer wieder hergeholt wird, bis es gelöst ist.


    Ich werde es meistern, aber ich denke auch, daß es für mich nicht ganz so einfach wird.


    Sie meinte schon, meine größte Angst sei, daß ich ihm meine Ängste durch die Schwangerschaft und der empfindsamen ersten drei Jahre weitergegeben habe.


    Darauf hatte ich gleich Tränen in den Augen und mußte schlucken.


    ABER deshalb mache ich ja die Therapie (auch mit ihm) das wir irgendwann das Ganze hinter uns lassen können, ohne Folgen :-D

    Guten Morgen @:)


    Nur eben ne kleine Frage:


    War jemand von euch schon mal in einer Selbsthilfegruppe?


    Habe hier in der Stadt wo ich jetzt wohne eine Selbsthilfegruppe für Angst, Panik und Depressionen gefunden. Frage mich nur, ob ich da mal anrufen soll. Über das Forum hilft ja viel, aber es wäre sicher auch hilfreich persönlichen Kontakt zu ebenfalls Betroffenen zu haben. ???

    Hallo, ihr Lieben,

    @ eMandy:

    Lass' dich mal ganz dolle drücken! :°_:°_:°_:°_:°_:°_:°_:°_:°_:°_:°_:°_:°_ Es ist total verständlich, dass es dir nach dem Besuch beim AA so schlecht geht! Man fühlt sich wie der letzte Trottel u. kommt sich total unverstanden vor. Aber sie sind neutral u. können sich auch nicht in unsere Lage versetzen! Mit Gutachtern habe ich ja so schon meine Erfahrungen gemacht...%-| Du weißt, dass das Gutachten von der RV noch aussteht u. wie es gelaufen ist, konzentriere dich darauf! :)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*

    Zitat

    ich merke wie ich sachen sher persoenlich nehme, die doch nicht so negativ, wie ich es empfinde ,gemeint sind. da muss auch ich noch arbeiten. aber ich finde es doch sehr schoen, wenn deine therapie so weitschweifig verlaeuft. da wird doch alles abgegriffen, was irgendwie nagt. da wird keine luft rangelassen. :)^

    Das geht mir dauernd so! Durch die vielen Enttäuschungen in Bezug auf Arbeit u. Leistung fühle ich mich ständig angegriffen...


    Bei mir geht es zur Zeit psych. auch immer mehr bergab. Es ist jetzt zwar nicht so, dass ich dauernd PA schiebe, aber schon alleine Bahnfahren überfordert mich immer noch völlig. Bin dann vorher kurz vor der PA u. in der Bahn auch sehr unruhig u. angespannt. Kann die PA zwar dann noch unterdrücken, aber dieser Zustand nervt mich. Desweiteren geht meine Stimmung nur noch auf u. ab. Manchmal glaube ich wirklich fast, dass diese Akupunktur zusätzlich noch einiges in mir aufwühlt. Ich meine, mir ging es vorher schon psych. nicht mehr so gut - seitdem ich die Arbeit da hingeworfen habe, konnte ich tendenziell beobachten, wie es bergab ging. Aber jetzt: Ich bin irgendwie nur voll von Schuldgefühlen u. Versagensängsten. Dazu kommen jetzt noch die dauernden Albträume... Habe diese Nacht schon wieder irgendetwas geträumt, weiß aber nicht mehr was. Weiß nur noch, dass ich im Traum den Namen meiner Tochter gerufen habe u. dann bin ich mit schlimmen Herzrasen aufgewacht. So bringt noch nicht mal der Schlaf richtige Erholung...%-|


    Heute will sich wahrscheinlich eine Freundin mit mir treffen. Wir haben uns nun schon monatelang nicht mehr gesehen. Sie will aber vorher noch anrufen, ob es klappt. Nun denke ich schon dauernd wieder: Hoffentlich klappt es nicht. Sie führt mir nämlich (natürlich nicht bewusst) mein eigenes Versagen wieder vor Augen. Sie hat jetzt schon mindestens 3 Jahre wieder einen Job u. hat mit 42 Jahren noch den Führerschein gemacht. Auch sie war sehr lange aus ihrem Beruf raus (länger als ich) u. sie arbeitet immer noch in der gleichen Fa. Ich habe meine Arbeitsstellen nie lange behalten. Nun ja, es waren allerdings auch nur 400,- Euro-Jobs. Da ist es einfacher, die Leute wieder loszuwerden. Doch das habe ich auch immer als persönliches Versagen u. Angriff gegen mich empfunden. Obwohl es (lt. AG) nichts mit mir zu tun hatte... Aber das nagt an einem. Am liebsten würde ich mich manchmal nur in meiner Wohnung vergraben. Nun ja, das mache ich ja schon die meiste Zeit. Denn da wir hier ja nicht so viele Leute haben, bleibt der Kontakt zur Außenwelt auf der Strecke... Und das ist es, was mir auch fehlt. Der Kontakt zu anderen Leuten! Sei es nur durch eine Arbeit! Doch mir graut ja schon - auf der einen Seite habe ich Angst, nie Arbeit zu finden u. auf der anderen Seite habe ich Angst, eine Arbeit zu bekommen u. den Anforderungen gar nicht gewachsen zu sein. Vor allen Dingen, wenn ich aufgeregt u. nervös bin, zittern meine Hände so schrecklich u. das kann auch mit der Stimme passieren...:°( Es wäre wirklich Zeit, wieder eine Thera in Angriff zu nehmen. Aber mir fehlt der Antrieb oder der berühmte Arschtritt dazu... Dann denke ich auch wieder: Warum gerade ich? Hört das denn nie mal auf? Früher konnte ich das doch auch alles mit mir alleine ausmachen u. habe nie so lange andauernde Angstproblematik gehabt! :|N


    Manchmal ist das Leben echt

     >:(


    LG!*:)

    Sandy, hier ein paar Kraftsternchen :)*:)*:)*:)*


    Und einen Arschtritt :)z


    Ich weiß selber wie schwer das ist sich aufzuraffen und zu sagen: "Ich mach eine Therapie" Vor allem, weil man schon im vorraus darüber nachdenkt ob man den richtigen Thera findet, und wenn nicht, dann geht die Suche von vorne los...


    Und natürlich der Gedanke:

    Zitat

    Früher konnte ich das doch auch alles mit mir alleine ausmachen

    Sandy, es ist immer schwer sich Hilfe zu suchen. Man will doch nicht schwach sein und auf Hilfe angewiesen zu sein. Aber du willst ja auch nicht so weiter leben, du willst, dass es dir wieder besser geht. Dann tu was dafür! *nocheinarschtritt*


    Ich kann deine Gedanken nachvollziehen, aber ich bin mir auch sicher, dass du es schaffen kannst dir Hilfe zu suchen :)*

    Huhu Lilly,


    ja, ich war 2 Jahre lang in einer Selbsthilfegruppe. Meine Thera hatte mir das damals empfohlen. Auf der einen Art war es gut, mal Leute kennen zu lernen, denen es genauso geht. Aber auf der anderen Seite nimmt man auch viel Probleme von den Anderen mit. Ich fand da immer ganz schlimm, dass wir am Anfang eine Schweigeminute einlegen mussten. Dazu mussten alle die Augen schließen u. dann eben einfach schweigen. Die Schweigeminute endete erst, wenn einer anfing mit reden. Das hat mich dann manchmal ganz hibbelig gemacht. Erstmal wollte ich nicht so gerne die 1. sein, die redet, aber dann hat mich auch diese Stille ganz verrückt gemacht. Das ist auch noch heute so. Wenn es um mich ganz ruhig ist, bekomme ich schnell Panik, kann aber auch bei Lautstärke sein. Desweiteren lief das dann so ab: Jeder musste sich in jeder Stunde jedes Mal von neuem vorstellen u. ein kurzes Interview geben, wie es ihm gerade geht. Dann konnte man ein Thema anmelden. Die Themen wurden dann der Reihe nach abgearbeitet. Wenn ich dann erst spät dran war, war ich dann mittlerweile durch die ganzen anderen Probleme so nervös, dass ich manchmal gar nicht viel sagen konnte. Ich war generell in der Gruppe immer sehr angespannt. Zudem gab es dort eine, der es immens schlecht ging, sie brach dann manchmal in Tränen aus oder ist rausgerannt. Außerdem hat man ihr die Angst schon total im Gesicht angesehen. Das hat mich immer sehr fertig gemacht u. immer daran erinnert, wie schlecht es mir mal ging. Irgendwann konnte ich das dann nicht mehr ertragen u. konnte da nicht mehr hingehen. Wir hatten in der Gruppe aber oft auch Vorträge von Psychologen, die ganz interessant waren. Desweiteren gab es an einem Abend in der Woche einen Entspannungstag u. Rauslasstag. Das fand' ich wieder ganz gut. Beim Entspannungstag wurden Entspannungsübungen gemacht - auch tlwse. mit fachkundiger Anleitung, tlwse gab es auch Tanzabende mit Entspannungsmusik - das hieß dann: Bewegung u. Entspannung. Beim Rauslasstag wurde geschrieen, auf einen Boxsack rumgetroschen, Zeitungen zerissen, etc... Ich habe schon einiges positives mitgenommen, aber man muss auch damit rechnen, dass man auch viel Kram der Anderen mitnimmt... Probier es aus, es kann ja bei dir ganz anders sein! :)*


    LG!@:)

    Danke Lilly! :-D

    Zitat

    Sandy, es ist immer schwer sich Hilfe zu suchen. Man will doch nicht schwach sein und auf Hilfe angewiesen zu sein. Aber du willst ja auch nicht so weiter leben, du willst, dass es dir wieder besser geht. Dann tu was dafür!

    Ja, das Problem ist nur, dass ich schon mal eine Thera von über 2 Jahren gemacht habe. Da bin ich natürlich schon voreingenommen, ob es mir überhaupt was bringt, den ganzen Kram noch mal vorzuwühlen... Es ärgert mich, dass ich wieder an so einem Punkt angelangt bin u. ich frage mich wieso????