Guten Abend an alle

    Seh mal wieder hier rein und merke es sind noch Menschen dazu gekommen die an diesen ängsten leiden.Hab auch an Panikattacken gelitten und weiss daher wie schlecht es einem gehen kann.


    Ich wünsche mir das mir sowas nie wieder passiert denn es war grauenhaft.Das waren die schlimmsten 4 Jahre meines Lebens.


    LG

    angstattacken

    Hallo!


    Ich bin neu hier, fühle mich etwas unbehaglich, ist doch


    das erste Mal, das ich ganz offen über meine Ängste spreche.


    Finde es aber gut "gleichgesinnte" zu treffen.


    Ich hatte vor ca. 3 Jahren, während meiner Schwangerschaft


    die erste richtige Panikattacke. Wie ich finde, nicht ohne Grund,


    hatte in diesem Jahr 3 für mich schwere Schläge zu verkraften.


    Seitem schlage ich mehr oder minder erfolgreich gegen meine


    Ängste bzw. Phobie durchs leben.


    Allerdings glaube ich, wenn ich meine seelischen Ursachen


    aufgearbeitet habe, diese Probleme wieder verschwinden.


    Bin zumindest da von fest überzeugt und will mich nicht geschlagen


    geben. Wobei ich zugeben muß, wenn die Angst verspüre, ist


    es alles andere als leicht, diese positive Einstellung zu behalten.


    Allerdings bin ich seit Jänner bei einer Kinesologin in Behandlung


    und seitdem geht es mir wesentlich besser. Zumindest sind


    die körperlichen Symtome weg. Die mich überwältigende


    Gefühlswelt während der Angst, hat sich etwas gebessert,


    sie reißt mich zumindest nicht mehr so tief nach unten, wie


    während meiner schlimmsten Zeit.


    Das war von mir, was meint ihr dazu?


    Schöne Grüße!


    Nina

    Ja wenn man diese ängste hat,dann denkt man es würde nie mehr besser gehn oder man setzt sich in den Kopf man sei krank.Das ist so ein rauf und runter.Was ich auch manchmal bemerke ist wenn ich mich über etwas aufrege ohne das es mir bewusst ist dann vibriert mein Körper wenn ich im Ruhezustand bin.Und das ist ein Gefühl:-/Aber es macht mir keine Angst mehr.Ich sage mir jetzt einfach was kommt das kommt.Die letzte PA die ich hatte war als ich unterwegs im Auto sass,bin aber nicht stehen geblieben,hab die Musik aufgedreht und mir gesagt dann muss sie eben kommen und weg war sie.


    Ich muss dazu nach sagen das ich am Anfang ein paar Therapeuten aufgesucht habe aber keiner konnte mir helfen oder mir sagen wodurch diese PA ausgelöst wurden.Es fing an nach dem Tod meiner Grossmutter nur sagten sie das sei der Auslöser gewesen aber nicht der Grund.


    Und da hatte ich genug denn wenn sie mir nicht helfen konnten wer dann?


    Also fing ich an in mich zu gehen,lernte mich zu entspannen(war am Anfang sehr schwer)kaufte mir Bücher darüber,kam ins Forum und merkte ich stand nicht alleine da.Fing auch an Leute hier in der Nähe zu suchen die daran litten und hab welche gefunden,eine Hilfe war das zwar nicht denn die waren so schlecht drauf das es mich noch mehr runter zog weil sie dauernd über diese PA sprachen.


    Hörte mir CD's an die entspannten und tu das noch heute.Nehm mir einfach 10 Minuten leg mich hin und schalte ab.Man muss immer daran arbeiten und nicht den Fehler begehen sobald es einem gut geht das Ganze zu vergessen denn dann ist der Rückschlag sicher.


    Wer noch Fragen hat kann sie ruhig stellen.


    LG

    Hallo Lilo!

    Schön, dass du hierher gefunden hast!


    Ja, es ist sehr schwer, wenn man gerade in einer starken Angstphase drin ist, positiv zu denken u. daran zu glauben, dass es jemals wieder besser wird. Es kann einen auch ganz schön runterziehen, wenn man längere Zeit angstfrei war u. dann kommen die Panikattacken plötzlich wieder. Doch wenn wir sie auf uns zukommen lassen - uns aber nicht so reinfallen lassen, verschwinden sie auch wieder. Es passiert ja wirklich nie was Schlimmes. Nur der Körper ist so in Alarmbereitschaft...%-|Aber wie Magique schon sagt: Wenn wir lernen, uns Zeit für uns zu nehmen, uns zu entspannen, werden auch die Angstzustände weniger. Mir hilft die Entspannung u. das ruhige in mich hineinatmen auch sehr gut. Die Angstzustände haben sich verändert - ich falle nicht mehr in komplette Panik - es ist jetzt eher ein Unwohlsein in Situationen, vor denen ich Angst habe oder wo ich unter Druck stehe. Ich falle jetzt nicht mehr so tief da rein.


    LG!*:)

    Hallo Sandy!

    Ich finde auch, daß schlimmste ist, wenn man ein paar Wochen


    oder Tage richtig "normal" war und dann eine Sekunde auf die


    andere diese übermächtigen Gefühle.


    Ich denke, wenn man versucht diese Seite zu akzeptieren und


    nicht abzulehnen wird es etwas besser.


    Man lernt sich zu verstehen, zu sein wie man selbst will,


    man achtet auf sich. Von mir selber weiß ich, daß ich zuerst


    einiges aufarbeiten muß. Vorallem dieses perfekt sein, was ich


    wünsche zu sein, bin ich nicht. Naja, so an die 20 Jahre so einfach


    weg zu machen wäre ja zu schön um wahr zu sein.


    Entspannungsübungen finde ich gut, haben mir allerdings nicht


    lange geholfen, wobei so finde ich schnneller zu mir zurück.


    Lilo

    Hallo!

    Das ist eine alte chinesische Heilkunst.


    Durch Drückübungen an der Hand kann die Kinesologin ein


    ja oder nein auf ihre Fragen interpretieren.


    Da geht es weniger um den Kopf sondern um die Seele.


    So wird dem wahren Problem, welches uns ja offensichtlich


    nicht bekannt ist, herausgeholt.


    Wie gesagt, diese Form muß einem liegen. Dafür muß man schon


    der Typ sein, finde ich.


    Ich kann nur von mir sprechen und bin selbst überrascht was


    da alles herauskommt, was sie wirklich NICHT WISSEN kann!


    Ich bin froh, daß ich darauf gekommen bin, da es mir


    schon besser geht als noch vor einem Jahr.


    Gruß Lilo

    lilo

    Das find ich aber gut denn bei mir hat ja noch niemand rausgefunden warum ich daran litt.Mir geht es zwar gut aber es wäre doch nicht schlecht zu erfahren wodurch das Ganze entstand.Muss mal hier nachsehen ob es so jemanden gibt.


    Denn obwohl es mir besser geht such ich doch immer in meinem Innern was los war.Ich überlege aber sobald ich das tu blockier ich irgendwie.Ich kann auch nicht richtig weinen,wenn ich einen Kloss verspüre dann kommen ein paar Tränen aber rauskommen tut es nicht wirklich.


    Den Körper kann ich wohl kontrollieren aber nicht die Seele.


    Danke dir für deinen Hinweis.


    Und wie fühlst du dich jetzt wenn du so darüber schreibst?


    Und was hast du noch für Symptome?

    Hallo

    Ich hatte Angstattacken während meiner Schwangerschaft,


    als man feststellte, daß mein Sohn eventuell behindert ist.


    Ich mußte 2 Wochen warten, bis eine Entwarnung kam.


    Trotzdem zuspät, seitdem leide ich unter Angstattacken die


    meinen Sohn betreffen und sich "nur" auf seine Gesundheit beziehen. Speziell wenn ich wütend, verägert oder mich


    schuldig fühle kann es zu einer Attacke kommen.


    Wegen der Kinesologin; sie hat mir erklärt, bei mir sei die


    Attacke ein Hilferuf der Seele, da ich anderst nicht mehr


    reagiere. Sprich, vermutlich bin ich so "programmiert" worden


    von der Gesellschaft, ich aber so nicht sein möchte.


    Natürlich spielen noch ein paar andere für mich schwierige


    Erlebnisse eine Rolle. Langsam wir halt nach und nach alles


    aufgedeckt. Für mich klingt es auch richtig.


    Gruß Lilo

    Also ich empfinde es echt bemerkenswert.


    Habe für mich auch die richte Frau/Kinesologin gefunden.


    Wir lachen und manchmal weine ich auch, aber sie gibt


    mir immer das Gefühl das ich stark bin (weil ich mich meinen


    Ängsten stelle) und völlig normal (was ich inzwischen mehr


    oder minder auch glaube).


    Natürlich habe ich manchmal auch Tiefs aber ich habe das


    Gefühl ich finde zu mir selbst. Was bei mir ausschlaggebend


    ist weiß ich auch noch nicht, aber ein paar einzelne Tröpfchen


    vom vollen Faß haben wir immerhin schon gelöst.


    Natürlich braucht man Geduld und Zeit, es geht nicht immer


    einfach, für manche Thmen brauchte ich schon ein paar Wochen.


    Gruß Lilo

    lilo

    Natürlich sind wir normal.Das Schlimmste ist nur man fühlt sich krank,rennt von Arzt zu Arzt und niemand findet was.Das einzige was sie einem geben sind Beruhigungsmittel und das wollte ich nicht.Da fragt man sich wirklich ob man nicht bekloppt ist.Ist ja nichts da was man wegoperieren könnte.Aber man leidet.


    Und ich bin auch dafür das man darüber redet.Am Anfang hab ich es auch nicht getan,dachte die verstehen mich sowieso nicht oder sie denken jetzt ist sie verrückt;-D


    Aber dem war nicht so.


    Mir sagte der Arzt ich solle mich mal gehen lassen anstatt immer zu perfekt sein zu wollen.Als ob mir das viel helfen würde.