• Angst,Psychose?

    Hallo, Also ich leide laut Diagnose seit meinem 17 Lebensjahr(bin jetzt 24) an einer Angststörung/Depression,sprich Angstgefühle Panikattacken inkl. alle Körperliche Symptome. Letztes Jahr habe ich meine Ausbildung begonnen und damit auch eine Neue Psychologin bekommen. Die hat mir dann nach 2-3 Sitzungen Amisulprid/Solian(Atypisches Neuroleptika)…
  • 20 Antworten

    Alle Medikamente haben Nebenwirkungen, das ist klar.


    Ich würde nicht von "Ruhigstellen" reden. Was machst du mit einem total aufgeregten Patienten, getrieben von innerer Unruhe, der gar nicht mehr selbst zur Ruhe kommen kann? Wie soll man mit dem ein ruhiges therapeutisches Gespräch führen oder allgemein eine therapeutische Arbeit beginnen? Wenn der z.B. nur am stressen ist?


    Was ist das Problem, okay, wolltest du halt nichts nehmen und die haben es aufgeschrieben. Vielleicht um auch (rechtlich) auf der sicheren Seite zu sein oder für den weiterbehandelden Kollegen. Du legst den Ärzten das total negativ aus.


    Und klar müssen die Ärzte es nicht schlucken, die sind ja nicht krank.

    Ich hatte auch schon selbst mit Klinikärzten zu tun und ich hatte den Eindruck, die Leute dort wollen einem helfen, sind um einen besorgt und machen sich schon einige Gedanken wem sie was verordnen und daß der Patient besser geht als er in die Klinik gekommen ist. Ich denke nicht, die Klinikärzte arbeiten da, um den Patienten zu schaden. Und das war als Kassenpatientin, um diese Diskussion gleich abzuwürgen von wegen Privatpatienten und bessere Behandlung.

    Nein, natürlich denke ich nicht, dass die Ärzte einem schaden wollen, sonst würde ich nicht immer wieder in Kliniken gehen. Aber wenn man die Medikamente ausschlägt, unterstellen sie einem gleich, man würde sich nicht helfen lassen. Dabei ist die Psychotherapie um einiges wichtiger, als Medikamente.


    Ich habe es auch schon mal ohne Medikamente nicht ausgehalten, aber danach habe ich ausdrücklich gesagt, dass ich ohne Medikamente klar komme und es wurde mir sofort negativ ausgelegt.


    Der einzige der einsichtig war, ist mein aktueller Psychiater, er hat es selbst miterlebt und sagt (wie ich auch), dass der Nutzen bei mir zu klein und die Nebenwirkungen zu groß sind. Ich bin froh, dass wenigstens er das so sieht.

    Hört sich an, als ob du dir durchs Absetzen eine Hypersensitivität eingefangen hast, müsste nach Wiederaufnahme der Medikation langsam abklingen.


    Mit der behandelnden Psychaterin besprechen und nicht selber die Medikation ändern wird das beste sein.