• Angst- und Panikerprobte suchen Austausch mit Gleichgesinnten

    Hallo Ihr Lieben,ich selber leide seid 16 Jahren an Angst und Panikattacken.Ich möchte hier Leute ansprechen die gerne über ihre Erfahrungen mit der Angst und Panik sich mit uns austauschen wollen.Ob es uns gerade schlecht geht,oder einfach nur mal einen Austausch wie unser Tag war.Ich würde mich freuen,wenn wir eine nette "Angsttruppe" zusammen bekommen…
  • 22 Antworten

    Hallöchen Ihr Lieben,


    ich melde mich nach langer langer Zeit mal wieder zurück. Mir geht es echt gut.


    Habe meine Angst sehr sehr gut im Griff.


    Ich habe seit 1,5 Jahren einen neuen Job, in dem ich mein Selbstbewustsein gestärkt habe.


    Meine Angst ist dadurch echt viel viel besser geworden und gehe wenn die Angst hoch kommt besser damit um.


    Wie geht es Euch?

    Hallo


    Ich habe leider zeit 6 Wochen Panikattacken


    Alles fing an mit dem Norovirus kurz danach fing es mit meinen Attacken an


    Luftnot Unruhe , sehr unruhigen Darm Schwindel , übelkeit etc


    In meiner ersten Not bin ich zu meinen Hausartz gegangen er verschrieb mir , Opipramol Stada 50 Mg 2x Tgl , das hat mir anfangs super geholfen


    Als ich eine Woche später einen Termin beim Neurologen hatte der Supergau


    Morgens aufgestanden Schwerer Atem, Panik Pur , schnell ins Auto , und zum ersten Mal in die Notfallaufnahme ,


    Sagte ihnen sofort das wäre nur eine Panikattacke , aber ich damit noch nicht umgehen könnte , sie haben im Kh ein Ekg gemacht und natürlich war alles gesund


    Von der Notfallnahme direkt zum Neurologen mit Taxi


    Nach 2 Minuten Gespräch , verschrieb er mir Opipram 100 mg x2 mal tgl ( weil ich sagte das ich vorher Opipramol genommen hätte und es mir eigentlich damit besser geht )


    Lange Rede , ich nehme es jetzt 2 Wochen und mir gehts zwar besser aber sehr bescheiden , ich bin Müde und Kraftlos , und habe jeden Tag die Unruhe , dazu der unruhige Darm ,


    Morgen habe ich mein nächsten Termin und möchte mich umstellen lassen , ich schaffe es so nicht zu arbeiten , leider leidet im moment auch meine Tochter weil ich nicht mehr soviel mit ihr machen kann , waren sonst tgl unterwegs ,


    Bin am Anfang vor den Attacken geflüchtet , nur leider macht es das flüchten nicht besser , wenn ich jetzt eine Attacke bekomme mach ich entweder Kraftsport , trinke dabei sehr viel Wasser , oder ich lasse sie kommen wenn ich unterwegs bin im Auto oder einkaufen etc Mir helfen zuirzeit Lutschbonbons und Wasser , dazu zu Wissen das eine toilette in der Nähe ist


    ich hatte vor 2 Jahren schonmal Panikattacken sind dann durch Cita....... 20 mg komplett verschwunden , und ich konnte über ein Jahr Tablettenfrei fröhlich Leben

    War heute beim Neurologen und bin etwas verwirrt


    Die Opipram soll ich auf eigenen Wunsch nicht mehr nehmen , wegen starker Müdigkeit und Kraftlosigkeit stattdessen hat er mir jetzt Quetiapin-Actavis verschrieben


    (Quetiapin ist ein Arzneistoff, der zur Behandlung psychischer Störungen eingesetzt wird. Der Stoff aus der Gruppe der atypischen Neuroleptika ist angezeigt zur Behandlung von Schizophrenie sowie von manischen und depressiven Episoden)


    Ich habe doch Panickattacken habe den Azrt mehrfach gesagt das ich mit Citalo 20 mg super Erfahrung gemacht habe vor 2 Jahren und ich das gerne versuchen möchte , er meinte wir versuchen jetzt zuerst das andere Medikament ,


    Werde mir auf jedenfall noch eine 2 Meinung einholen bevor ich das Zeug nehme , haben hier welche vielleicht Erfahrung mit Quetiapin bei Panickattacken ?

    Irgendwie springt mir dieser Faden hier seit der Systemumstellung dauernd in's Auge und ich dachte mir - dann hole ich ihn doch nochmal hoch ;-) Der Austausch mit Betroffenen ist jedenfalls für mich persönlich immer eine Bereicherung und manchmal kann man untereinander wertvolle Tipps austauschen, oder sich zumindest gegenseitig Mut zusprechen, oder auch mal trösten wenn es gerade schwierig ist. Was meint ihr?

    Zu mir.. ich leide seit 18 Jahren an einer generalisierten Angststörung und Depressionen. Davor hatte ich auch schon psychische Probleme, aber nicht so geballt wie es jetzt ist. Ich war immer wieder in Therapie, mal Verhaltenstherapie, mal tiefenpsychologisch.
    Immer wurde mir gesagt, ich muss mich den Ängsten stellen und mich damit konfrontieren. Das hat in geringem Maß auch funktioniert, aber grundsätzlich war die Angst vor der Angst einfach so groß, dass das Thema "Vermeidung" für mich an der Tagesordnung war / ist.
    Ich habe mich immer gegen Medikamente gewehrt, weil ich Angst davor hatte.
    Als es im Sommer 2016 extrem schlimm wurde, habe ich dann doch mit Opipramol begonnen in geringer Dosierung. Das hat mir schon etwas Erleichterung gebracht.
    Im Februar dieses Jahres fand ich meine neue Psychiaterin, die meine Medikamentenangst ernst nimmt und mit mir ganz langsam ein neues Medikament einschleicht, zusätzlich zum Opipramol zur Nacht. Was soll ich sagen? Ich habe nicht mehr dran geglaubt, aber mir geht es BESSER! Ich LEBE wieder! Ich kann noch längst nicht alles, aber ich kann mich Situationen jetzt viel besser stellen und zum Teil sogar Situationen geniessen, die mich vorher in den Wahnsinn getrieben hätten.
    Es liegt noch ein weiter, weiter Weg vor mir, aber erstmals habe ich das Gefühl, es wirklich schaffen zu können und die Ängste vielleicht nicht zu besiegen, aber sie soweit in den Griff zu bekommen, dass sie nicht mehr täglich meinen Alltag bestimmen und Vieles wieder selbstverständlich wird, was seit der Angst ständig ein Thema für mich war / ist...