Angst vor 3. Weltkrieg

    Jetzt, wo die Wahlen sind, habe ich immer mehr Angst vor einem potentiellen 3. Weltkrieg. Viele Leute, besonders meine Chefin, sind der Meinung dass Amerika auf Grund der Inflation und 240 jähriger Kriegstreibung dieses imperialistische System nur noch mit einem Krieg wiederherstellen kann. Clinton will einen Flugverbot Russland in Syrien erteilen, sie sagt sie ist bereit für militärische Eingriffe und ihre Partei wird von Saudi-Arabien finanziert. Es ist nun mal alles wahr, und laut vielen Menschen steht ein Krieg vor der Tür.


    Ich weiss nicht, ob ich diesen Post zur Diskussion erstellt habe oder weil ich vielleicht zu viel Angst habe. Kann mich denn jemand beruhigen und sagen, dass manche Leute Wahnvorstellungen haben oder aind diese Ängste berechtigt?


    Diese Vorstellung treibt mich momentan in den Wahnsinn und verstärkt meinen Stress so sehr, dass ich kaum schlafen kann.

  • 15 Antworten

    In den letzten 60 Jahren wurde immer wieder ein 3. Weltkrieg beinahe "herbeigesehnt", wenn man es oft genug behauptet stimmt es auch mal (leider). Genau das gleiche wie mit den Finanzkrisen, jedes Jahr soll es doch bergab gehen, 2008/2009 trat es ein und diese arroganten, nichtsnutzigen Fiffis haben dann gesagt "Ja hamma doch gesagt". Dabei haben sie das auch schon für die 10 Jahre davor behauptet.

    Zitat

    Clinton will einen Flugverbot Russland in Syrien erteilen, sie sagt sie ist bereit für militärische Eingriffe und ihre Partei wird von Saudi-Arabien finanziert. Es ist nun mal alles wahr, und laut vielen Menschen steht ein Krieg vor der Tür.

    +


    Clinton wird doch gar nicht Präsidentin, dann kann sie auch keine Flugverbotszone einrichten.


    Nen Drumpf wäre für uns alle am besten, seine Berater werden ihn lenken, wie eine Puppe. So viel Schaden wie der korrupte Clintonclan jedenfalls kann selbst der Elefant im Porzellanladen Trump nicht anrichten.

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    @ Williams

    Clinton wird aber Presidentin. Da gibt es kein drumherum, weil der Staat es so will. Ich bezweifel sehr, dass Trump gewinnen wird, auch wenn es so besser wäre. Das mit der neusten E-Mail-Geschichte wurde ja auch stillgelegt. Es gibt also keinen Grund mehr, warum Clinton anhänger sie nicht mehr wählen... :/

    Nein, es wird mit Sicherheit keinen dritten Weltkrieg geben. Zumindest nicht als Erbe der ersten beiden. Keine Kämpfe riesiger Verbände, keine Panzerschlachten, keine Schützengräben.


    Russland weiß, dass die USA es innerhalb weniger Tage militärisch total zerstören würde und für den ultimativen Fall haben beide Länder ja auch noch Atomwaffen. Wenngleich die USA da auch um einiges schlagkräftiger sind.


    Clintons Säbelgerassel was Syrien angeht würde ich auch nicht zu hoch bewerten. Und selbst wenn die USA ihr militärisches Engagement dort offen intensivieren, wird es nicht zu einem dritten Weltkrieg führen.

    In der heutigen Zeit, wäre ein 3. Weltkrieg tatsächlich sehr wahrscheinlich. Allerdings würde es kein Krieg im klassischem Sinn werden.


    Deutschland, würde einer der Verlierer werden. Denn man hat zu sehr die Bundeswehr schrumpfen lassen. Relative Sicherheit gibt es nicht umsonst.


    Damit die Bundeswehr, die BRD halbwegs adäquat verteidigen kann, benötigte die Bundeswehr ca. 280.000 Soldatinnen und Soldaten. Die Bundeswehr hat Aktuell 110 Eurofighter im Bestand. Diese Anzahl sollte in Richtung 200 angehoben werden.


    Bei der Küstenverteidigung sieht es noch schlechter aus. Und die Bundeswehr hat nur 330 Kampfpanzer, die kaum nennenswerte Angriffe abwehren könnten. Ist die Bundeswehr überhaupt in der Lage, wenigstens nur die BRD verteidigen zu können? Ich behaupte nur teilweise, da die BW in einem mehr oder weniger desolatem Zustand ist.


    Die ganzen Konflikte rund um die EU, sollten zu Denken geben. Wäre die EU/ NATO ganz ohne die USA in der Lage, manche Konflikte zu bereinigen? Nein! Dies gibt mir zu denken. Denn in Europa war es lange Zeit schick, seine Militärausgaben schrumpfen zu lassen. im Glauben, damit seine eigene Sicherheit und Freiheit garantieren zu können.


    Wenn man keine starke, vernünftig aufgebaute Armee hat, wird man schnell zum Spielball seine Nachbarn und Regionalmächte. Siehe Ukraine. Die BRD, benötigt eine stärkere Armee und wieder eine "reformierte" Wehrpflicht. Deutschland, soll kein Weltpolizist spielen, aber wenigstens sollte Deutschland in der Lage sein, Deutschland und die EU/ Mitteleuropa verteidigen zu können, wenn es zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommen sollte.


    Denn die EU ist in einer zerreißprobe und die Volksparteien in Deutschland haben darauf keine Antworten parat.


    Rund um Europa gibt es Kriege und gab es Unruhen wie in Tunesien. Bürgerkriege gibt es in Lybien, vom Westen verursacht. In Syrien gibt es ein Bürgerkrieg. Vom Westen, durch willkürliche Grenzziehung nach dem WK I verursacht. Durch Rußland neu befeuert.


    In der Ukraine gibt es Bürgerkrieg ohne ein Plan B zu haben, wie es weiter geht.


    Die Europäische Union ist, politisch gewollt, bar jedweder vernunft, bis 2010 beständig vergrößert worden ohne das System zu ändern, in dem jeder Nationalstaat weiterhin existiert.


    Nun droht die aufgeblähte EU zu zerplatzen ohne eine Antwort darauf zu haben, was aus der EU werden soll.


    Es wird ein weiterso wie bislang geben.


    Einen 3. Weltkrieg halte ich dennoch für nicht möglich, denn die USA und Rußland weredn es nicht darauf ankommen lassen.


    Rußland ist instabiler als manche denken und Putin wird wohl nur noch 10-15 Jahre an der Macht bleiben können. Dann ist er weit über 70 Jahre alt. Was kommt nach Putin? Wird Rußland wieder so schwach werden, wie unter einem Präsident Jelzin? In dessen Zeit sich die EU erweitert hat, obwohl man es nicht machen sollte?


    Wie die Zukunft aussehen wird, weiß man nicht, denn in Deutschland sind die ehem. Volksparteien in einem erodierungs.- und zerfalllsprozeß verwickelt, den sie selbst verursacht haben.


    Früher gab es noch starke Volksparteien, die Antworten und Sicherheit gaben, diese komponnete fällt zunehmend weg.


    Deutschland, wird sich früher oder später stärker an militärischen Einsätzen engagieren müssen, ob es einem gefällt oder nicht. Dafür ist die BW nicht gerüstet.

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    @ random_dawg

    Die Analyse deiner Chefin, dass die USA als quasi sterbende Supermacht mit Vorsicht zu genießen sind, ist zwar grundsätzlich richtig, aber wenn Clinton nicht vollkommen irrational handelt, wird es wohl bei den üblichen Stellvertreterkriegen bleiben. Vermutlich wird sie einfach den Kurs ihres Vorgängers und Totalreinfalls Obama fortsetzen.


    Das Einzige, was mich skeptisch macht, ist, dass Clinton Merkel immer ähnlicher wird, die in der Flüchtlingskrise ja auch eine Art Messiaskomplex entwickelt und ihr eigenes Land ans Messer geliefert hat, ohne sich jemals selbst die Hände schmutzig zu machen.


    Trump wäre aufgrund seines pro-russischen Kurses global betrachtet sicherlich die bessere Alternative.

    Zunächst sollte man mal überlegen was eigentlich ein "Weltkrieg" ist? Wenn wir davon ausgehen, das es sich bei dieser Definition um eine militärische Konfrontation der "ersten Welt" handelt (EU/RUS/USA) dann halte ich das aus heutiger Sicht für nicht sehr Wahrscheinlich. Definieren wir Weltkrieg allerdings über unseren direkten Tellerrand raus, und schauen uns an was in Afrika, im Nahen Osten etc passiert, dann würde ich sagen, wir sind längst drin. Es gab noch nie mehr militäreische Konflikte parallel als jetzt.


    Sprengt sich im Irak ein Attentäter in die Luft und tötet 180 Menschen, kommt es beiläuftig in den 20 Uhr Nachrichten. Erschiesen in Frankreich Terroristen 100 Menschen kommen Sondersendungen auf allen Kanälen. Damit will ich sagen wir haben auch sehr stark diferenziertes Bild auf das Weltgeschehen.


    Unterm Strich ist es so das es vermutlich nicht viele Orte gibt auf der Welt die sicherer wären als Mitteleuropa - insbessondere Deutschland. Die Bundeswehr ist auch deshlab kaputtgespart, weil sie eigentlich nicht wirklich gebraucht wird. Wie hier schon erwähnt wurde ist der Bestand an Kriegsgerät (Flugzeuge/Panzer/Schiffe) nicht nennenswert. Es fehlt einfach an möglichen "Feinden". Die NATO insgessamt ansich hat wesentlich höhere Ausgaben als Russland und würde im Falle eines Angriffs zusammen einstehen.


    Es wird aber höchstwahrscheinlich nie einen direkten militärischen Konflikt ziwschen NATO und Russland geben. Sollte es diesen nämlich geben könnte er in einer weiteren Eskalationsstufe zum Atomwaffeneinsatz führen. Es gibt auf beiden Seiten tausende Sprengköpfe und Trägersysteme die jeden Ort des Feindes erreichen. Sollte es zum nuklearen Schlagabtsuch kommen, wäre die tausende Jahre alte Zivilisation der ersten Welt innerhalb von Stunden zerstört. Irgendwo habe ich mal gelesen das innerhalb von 6 Stunden eine halbe Milliarde (!) Menschen sterben würden. Das wäre das Ende unserer Welt wie wir sie kennen.


    Wer den roten Knopf zuerst drückt, stirbt als zweiter. Dieser Konflikt kann nicht gewonnen werden, deshalb wird er vermieden. Und deshalb ist es nicht wahrscheinlich das es zu einem "dritten" Weltkrieg kommt. Das Prinzip sichert uns paradoxerweise schon 60 Jahre Frieden.

    Wir haben bereits den dritten Weltkrieg

    Ich kann mich in keiner Weise mit Günter Grass vergleichen. Neben diesem intellektuellen Giganten bin ich das kleinste Licht auf der Torte. Kurz vor seinem Tode vertrat er allerdings die Ansicht, dass der dritte Weltkrieg bereits ausgebrochen sei und - da nickte ich zustimmend. Völlig unabhängig von ihm vertrat ich auch schon seit geraumer Zeit diese Meinung.


    Russland mit Putin kämpft an vielen Fronten.


    Die USA kämpfen in (unvollständige Aufzählung): Iraq, Lybien, Afghanistan, Sudan, Jemen, Syrien und anderswo


    Deutsches Militär drängt ins Mittelmeer, an den Golf von Aden, in die Türkei (Syrien) und


    https://de.wikipedia.org/wiki/Auslandseinsätze_der_Bundeswehr


    viele andere Orte, siehe besonders: laufende Einsätze der Bundeswehr.


    Überall dort sterben Menschen durch Kriegswaffen.


    Der Krieg hat seit dem Ende des WW2 andere Formen angenommen, doch


    wie sonst nennt man Kampfhandlungen, die weltweit stattfinden, wenn nicht Weltkrieg?

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    Das deutsche Militär ist ein reiner Hühnerhaufen mit Militärgerät das großenteils stillsteht. Oder nicht eingesetzt werden darf, wegen unserer Vergangenheit. Zb die Kampfpanzer.


    Das deutsche Militär könnte einen Rebellenangriff wie in der Ukraine wohl kaum bezwingen, wenn dieser von Außen unterstützt wird. Auch wenn das Ausbildungslevel noch sehr hoch liegt.


    Einen klassischen Weltkrieg werden wir nicht erleben, aber eine Art Kalter Krieg light.


    Damit Deutschland eine militärische Rolle spielen könnte, müsste die Bundeswehr eine Personalstärke von mindestens 280.000 Personan nachweisen. Mit dieser Größenordnung, könnte man Deutschland adäquat verteidigen.


    Die Luftwaffe benötigte nochmal 100 Eurofighter und das Heer bräuchte mindestens 400-500 Kampfpanzer.


    Die Marine hat nur noch 6 U-Boote und kann kaum seine eigene Küste verteidigen.


    Deutschland, kann nur an speziellen Maßnahmen teilnehmen, (wie in Arika, Türkei oder im Mittelmeer), aber keinen regionalen Krieg anfangen oder beenden. Die deutschen Wachboote in der Ägäis können schnellen Booten nicvht mal hinter her fahren. Europa würde ins hintertreffen geraten, wenn es zu kriegerischen Auseinandersetzungen käme. Dazu beigetragen hat der rigorose Sparkurs seit 1990er Jahren. Und viele deutsche meinten, ohne Militär könnte man ebenso in Freiheit leben.


    Einen Weltkrieg haben wir noch nicht, aber die zunahme an Koflikten sind zum Teil hausgemachte Probleme.


    Zb in Syrien als die Alliierten willkürlich Grenzen zogen.....ohne Rücksicht.


    Die EU/ NATO hat sich während der Präsidentschaft Jelzins, der mehr besoffen wirkte als nüchtern, aufgebläht ohne zusagen wie die EU aussehen sollte in Zukunft.

    Mir macht dieses Thema auch große Sorgen. Zwar war in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mal die Rede, wie nahe man am Rande eines 3. WKs gestanden hat (Kubakrise etc.), aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass sich die gesamte Welt-Lage so zugespitzt hat, dass alles darauf hinausläuft, die Frage ist nur wann und wie, nicht mehr ob.


    Europa wird dabei der Verlierer sein. Wir liegen geopolitisch so ungünstig, ganz anders als die USA, dass wir nur verlieren können. Deutschland hat sich immer wieder in Kriege verwickeln lassen, obwohl auch andere Mächte ganz interessiert daran waren und im Endeffekt davon profitiert hat, egal, wie der jeweilige Krieg ausging. Neutralität wie die Schweiz oder Österreich - das war immer irgendwie unmöglich. Deutschland hat vor Jahren die Wehrpflicht abgeschafft und die Gelder für die BW immer weiter heruntergefahren. Wir schützen unsere Grenzen nicht. Wir lassen radikalisierte "Deutsche" wieder einreisen. Dann die Streitereien um die Tauglichkeit dieses Sturmgewehrs (weiß gerade den Namen nicht) und die Beschwerden von Soldaten in Auslandseinsätzen über unzureichendes Equipment überhaupt. Wir sind eine militärische Lachnummer geworden - und das ist so gewollt.


    Man muß Trump nicht mögen, aber ich glaube, er wäre das geringere Übel für Europa und die Stabilität diverser Länder weltweit. Er sympathisiert mit Putin und würde ihm nicht so auf die Füße treten wie Hillary. Wenn ich sehe, wie Obama für Hillary wirbt, packt mich die kalte Wut.

    Ich glaube mit Hillary wäre die Gefahr größer gewesen, sie wäre da kompromissloser gewesen als Trump es (hoffentlich) sein wird.


    Und in den Stellvertreterkrieg(en) (Syrien) kämpfen beide Großmächte ja an sich gegeneinander.


    Der Krieg findet derzeit eher als Wirtschaftskrieg statt...

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    Zitat

    Clinton wird aber Presidentin. Da gibt es kein drumherum, weil der Staat es so will. Ich bezweifel sehr, dass Trump gewinnen wird, auch wenn es so besser wäre. Das mit der neusten E-Mail-Geschichte wurde ja auch stillgelegt. Es gibt also keinen Grund mehr, warum Clinton anhänger sie nicht mehr wählen... :/

    Mein guter Freund, Drumpf ist es! Wie ich sagte. Die Threadstarterin muss sich nun auch keine Sorgen mehr machen. Alles gut.

    Hallo random_dawg ,


    Da bleibt uns nur die Hoffnung das die große Staaten wissen werden das einen 3. Weltkrieg keiner gewinnen kann !!!


    MfG

    Ich sehe das alles nicht so dramatisch. Den 3. Weltkrieg gibt es doch längst (siehe Beitrag Nestor Patou).


    Als Jahrgang 1955 habe ich Phasen erlebt, in denen die Menschheit haarscharf an einem "echten" 3. Weltkrieg mit vergleichbaren Folgen wie in den ersten beiden Weltkriegen vorbeigeschliddert ist. Derzeit sehe ich eher die globale Gefahr von Extremisten-Anschlägen (z.B. IS).


    Nach all den Wahlversprechen hat D. Dumpf ... sorry Trump ... vor allem mit dem eigenen Land zu tun, das er ja wieder großartig machen will. Kann er innenpolitisch keine Erfolge erzielen, ist er sicher ganz schnell weg vom Fenster. Zu groß ist der Frust einer breiten Masse, deren Wut er selbst noch ordentlich forciert hatte. Somit hat er doch gar keine Zeit, sich um die Außenpolitik zu kümmern, was möglicherweise den Vorteil hat, dass sich die U.S.A. nicht weiter in jeden, für sie wirtschaftlich interessanten Konflikt anderswo einmischen.

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