Nein da ruf ich morgen nochmal an. Das schlimme ist manCh mal hab ich die Gedanken garnicjt aber zb grad im wohnzimmer mit meiner mum die gedanken" irgendwann ist sie nicht mehr da. Ich bin bald alt und alleine etc...."

    Jetzt bin ich hrad auf den weg zur Arbeit und denk mir nur: ich will wieder heim... Was wird später wenn ich allein bin und alle lieben Menschen weg sind. Ich hab einfach nur pure angst und könnte nur losheulen....

    ich war heute in einem Meditationszentrum, der Leiter da hat sich für mich Zeit genommen und mit mir über eine stunde geredet. Er gab mir Tipps wie ich mit den Sorgen und Ängsten umgehen kann und das ich eigentlich kein Grund zur Sorge haben muss da meine Mum noch nicht so alt ist. Aber es hilft mir einfach nicht. Ich kanne s nicht umsetzen. ich habe dauernd diese Gedanken ans allein sein und Verlustangst pur....

    Mir gehts in letzter Zeit etwas ähnlich wie dir...


    Ich bekomme jetzt das erste Mal im Näheren Umkreis eine schwere Krankheit mit und weiß dass diese Person sehr bald stirbt. Und plötzlich waren es 3 Leute die ich kenne die bald sterben werden. Alles auf einmal.


    Seitdem denke ich sehr viel nach... dass wir alle irgendwann mal tot sind und man einfach nichts dagegen machen kann.


    Ich habe tierische Angst davor mal tot zu sein, dieses ewige Nichts nach dem Tod...


    Manchmal wird mir richtig komisch wenn mir das bewusst wird und ich könnte heulen.


    Ich habe nicht diese akute Angst geliebte Menschen zu verlieren, ich habe viel mehr Angst vor meinem eigenen Tot.


    Warum leben wir überhaupt wenn wir eh alle irgendwann tot sind? Warum tut man alles für sein Leben wenn man eh irgendwann nicht mehr da ist. Das schlimme ist ja, dass kein Mensch da eine wirkliche Antwort drauf geben kann. Weil nunmal niemand davon berichten kann wie es ist tot zu sein.


    Nahtod Erfahrungen berichten ja nur von dem Sterbeprozess... nicht von dem Totsein danach. Deswegen habe ich mehr Angst vor dem Tot als vor dem Sterben.


    Egal was ich mache, mir geht es nicht mehr aus dem Kopf seit einigen Wochen.


    Das Leben ist so schön! Aber wenn man es in Relation zum Universum sieht... so verdammt kurz.


    Und ich hab mir noch nie Gedanken über den Tot gemacht. Ich hatte auch nie Angst davor. Aber plötzlich... ich denke den ganzen Tag daran. Jedem dem ich begegne denke ich mir dass derjenige irgendwann auch tot ist. Es geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Selbst wenn ich versuche mich abzulenken, mir schießt es wieder in den Kopf.


    Meine Psychologin ist vor kurzem auch schwer erkrankt, ich weiß gar nicht ob sie noch lebt, deswegen habe ich auch keinen Psychologen wohin ich damit gehen kann.


    Es regt mich so auf, weil ich gar nicht ständig daran denken will, ich bin 20 Jahre alt. Da sollte man das nicht die ganze Zeit im Kopf haben. Eigentlich überhaupt nicht, es wird ja nie ein Mensch ändern können. :°(


    Ich hoffe ich krieg das irgendwie wieder aus dem Kopf! :( Oder mich abgelenkt, es nervt so. Es vermiest mir die Laune... und das eigentlich so sinnlos.

    Angst vor dem Sterbeprozess kann ich nachvollziehen. Aber:

    Zitat

    Ich habe tierische Angst davor mal tot zu sein, dieses ewige Nichts nach dem Tod...

    kann ich nicht nachvollziehen.


    Oder würdest du die Zeit vor deiner Existenz auch als beängstigend und unerträglich beschreiben? Sicher nicht.


    Das " ewige Nichts" wirst du nicht wahrnehmen, da mit dem Tod auch das Bewusstsein erlischt.


    Insofern gibt es streng genommen für einen jeden nur bis zum letzten Atemzug : das Leben.


    Das Nichts gibt es für einen bereits Toten nicht. Das dieser Mensch dann " nicht mehr ist" , nehmen nur andere wahr. Man lebt man also, bis " die Klappe fällt" und dann ist das nicht mal das" Nichts" , da du dann schlicht nicht mehr existierst.


    Das ist nun mal der Lauf der Dinge. Und ich finde es eher tröstlich als beängstigend.

    Ich glaub das schwierige ist, dass man es sich nicht vorstellen kann einfach NICHT da zu sein. An die Zeit vor dem Leben "erinnert" man sich einfach nicht. Aber sich das für die Zukunft nochmal vorzustellen, ist einfach so unmöglich... und ich finde das beängstigend. Beruhigend? Weiß nicht, irgendwie ist es das, weil jeder einmal stirbt, und Tot ja auch von Leiden erlösen kann. Aber insgesamt, mhm.


    Ich hab ja an sich gar kein Problem mal über den Tot nachzudenken, damit befasst sich wohl jeder früher oder später mal, das Problem ist einfach dass ich die GANZE ZEIT daran denken muss und es nicht mehr los werde. Das ist so schrecklich. Ich denk mir bei so vielem was ich mache "irgendwann bin ich eh tot, wofür das Ganze. Ja um das Leben zu genießen... ach man"

    Zitat

    An die Zeit vor dem Leben "erinnert" man sich einfach nicht.

    Nein, damit meine ich nicht die Zeit im Mutterleib sondern Jahre/Jahrzehnte/Jahrhunderte vor deiner Geburt. Du warst nicht existent und der gleiche Zustand wird auch nach dem Tod wieder eintreten.


    Stell es dir so vor, wie bei einer Narkose. Dieser letzte Moment in dem alles schwarz wird.


    Dass du dich an den Moment, in dem es schwarz wurde erinnern kannst, ist nur dem Umstand geschuldet, dass du aus der Narkose wieder aufgewacht bist. Das wird beim Tod anders sein.

    Zitat

    das Problem ist einfach dass ich die GANZE ZEIT daran denken muss und es nicht mehr los werde. Das ist so schrecklich.

    Kann es sein, dass du traumatische Erfahrungen mit dem Sterben/Tod gemacht hast ( innerhalb der Familie zB)?

    Zitat

    Nein, damit meine ich nicht die Zeit im Mutterleib sondern Jahre/Jahrzehnte/Jahrhunderte vor deiner Geburt. Du warst nicht existent und der gleiche Zustand wird auch nach dem Tod wieder eintreten.

    Ja das habe ich auch so Verstanden, da hab ich mich wohl etwas fasch ausgedrückt. :)

    Zitat

    Kann es sein, dass du traumatische Erfahrungen mit dem Sterben/Tod gemacht hast ( innerhalb der Familie zB)?

    Eigentlich nicht... Verwandte die von mir gestorben sind, sind sehr früh gestorben sodass ich mich kaum daran erinnern kann, oder ich hatte eh kaum Kontakt zu denjenigen.


    Erst seitdem die Mutter von einem guten Freund bald sterben wird muss ich ständig daran denken. Sie hat Krebs und ihr wurde noch ein halbes Jahr gegeben. Leider wird sie wohl doch schon bald sterben, weil sie einfach nicht mehr will und keine Kraft mehr hat. Das nimmt meinen Partner sehr mit, die Mutter des Freundes war wie eine zweite Mutter für ihn.


    Noch lebt sie, ich glaube richtig schlimm wird es allen erst gehen, wenn sie wirklich nicht mehr da ist.


    Dazu ist meine mittlerweile ehemalige Psychologin ebenfalls an Krebs erkrankt, da ich sie schon lange nicht mehr erreichen kann befürchte ich fast, dass sie schon gestorben ist, oder es ihr zumindest extrem schlecht geht.


    Und vor ein paar Tagen dazu gekommen, liegt die Freundin von einem Freund nach der Geburt ihrer Kinder auch fast im sterben, aber naja sie kann es wenigstens mit geringer Chance noch schaffen.


    Zumindest mache ich mir so das erste mal wirklich Gedanken darüber dass alle mal sterben werden. Bis jetzt war mir das zwar bewusst aber, es hat mich einfach nicht interessiert, so ist eben das Leben. Hab nie drüber nachgedacht.


    Aber jetzt wo ich mich mal damit beschäftige... Man kann so schlecht sagen "komm da passiert schon nichts", wie bei manch anderen Dingen. Weil man dem Tot nunmal nicht aus dem Weg gehen kann.


    Ich versuche schon mich einmal intensiver damit zu beschäftigen, weil ich hoffe dass mit genug Informationen und Erfahrungen oder was weiß ich, ich das Thema vielleicht mal beiseite gelegt bekomme.


    Momentan muss ich zumindest immer sofort weider dran denken, sobald ich eine Minute nichts zu tun hab, schon hab ichs wieder drin. :-/ :-|

    Es hängt mir so im Hinterkopf fest, selbst wenn ich versuche mich mit Videos oder Filmen abzulenken, die ganze Zeit dieser bittere Nebengeschmack dass alle eh mal sterben. Ach man. Ich will da ja gar nicht mehr drüber nachdenken.

    Das sind aber schon ziemlich einschneidende Dinge in deinem näheren Umfeld, die mit dem Thema Tod zu tun haben.


    Insofern kann ich deine Ängste nun auch besser nachvollziehen.... zwar nicht von der rationalen Seite ( dass du Angst vor dem Nichts hast), aber von der emotionalen Seite ist es durchaus nachvollziehbar. Natürlich ist der Tod etwas Schreckliches...aber im Grunde ist er das "nur" ( was schlimm genug ist!) für die Hinterbliebenen.


    Auch der Sterbeprozess an sich, das Loslassen, ist etwas extrem belastendes für die Angehörigen sowie natürlich für den Sterbenden selbst.


    Leider habe ich auch keinen wirklich guten Rat für dich, wie du das Gedankenkarussell stoppen kannst. Rational mag das vielleicht noch halbwegs klappen aber es ist menschlich, dass dich die Dinge, die gerade um dich herum geschehen so sehr mitnehmen. Vielleicht hilft es dir, deine Ängste "einfach" anzunehmen.Sieh sie als etwas, an dem du wachsen kannst. Wir alle müssen uns irgendwann, viele sogar mehrfach, in unserem Leben mit dem Tod auseinandersetzen. Es ist verstörend, was gerade um dich herum passiert und nie zuvor war dir " Tod" so nah. Irgendwie musst du es ja kanalisieren und klar ist auch, dass die Auseinandersetzung mit dem (eigenen) Tod nichts


    Angenehmes ist sondern durchaus auch angstbesetzt sein kann, aber auch das gehört zum Leben dazu :)* :)*

    Momentan frag ich mich bei fast allem wozu... Wozu wenn wir eh irgendwann sterben :( Wozu lesen wir Bücher, wozu forschen wir. Wozu arbeiten wir, wozu sind wir glücklich. Wozu leistet unser Körper so erstaunliche Dinge. Wozu kämpft man uks überleben.


    Wenn man eh nicht verhindern kann dass es mal vorbei ist...


    Ja weil das Leben schön ist klar... Aber grr es ist so schwierig. Ewiges Leben wäre natürlich auch schwierig. Die Welt würde überlaufen.


    Wenn man ja wüsste ob was nach dem tot kommt. Nichts auf der Erde verschwindet... Kommt man als Baum wieder... Landen Partikel in anderem Lebewesen. Keiner weiß es.


    Sehr interessant finde ich auch Kinder, die von Dingen aus einem vorherigen Leben erzählen. Von Erlebnissen, von Orten an denen sie manches erlebt haben.


    Da hab ich mal eine Reportage gesehen, wo die auch nachgeforscht haben. Die Erzählung der Kinder von den Gegenständen dort oder Ereignissen stimmten wirklich. Obwohl weder Kind noch Mutter an den Orten jemals waren.


    Vielleicht haben wir schon tausendmal gelebt nur wissen es nicht...


    Irgendwann sind alle tot. In 150 Jahren wird kein Mensch der heute mehr auf der Welt lebt noch leben.


    Irgendwie tuts schonmal gut das los zu werden ^^


    Naja ich werd erstmal schlafen ^^

    Schami,


    ich hatte ähnliche Gedanken wie du vor ein paar Jahren. Es lag eventuell daran, dass mein Vater plötzlich starb. Ich habe mir Hilfe bei TCM geholt, mit Akupunktur, Gespräch und Tee und Lesen. Ich kam wie du, auf das Thema Reinkarnation und habe viel gelesen. Wenn es dich interessiert schau mal nach Büchern von Michael Newton oder such bei yout_be Ralf Dahmen. Hier ein Video: https://www.youtube.com/watch?v=y8Qj25MfZ80.


    Mir hat das sehr geholfen!