Oje, falsch zitiert :-X


    Richtig:

    Zitat

    Pfefferspray ist nicht unbedingt hilfreich. Du muss vorher gucken in welchen Richtung der Wind weht, sonst hast du selber das Gesicht voll. Oder eben ganz nah an einer Angreifer treten.

    Das ist auch ein Grund, warum ich einen Selbstverteidigungskurs besuche, weil einem da eben genau gezeigt wird, wie man Pfefferspray richtig einsetzt.

    Zitat

    Wenn du es voreilig einsetzt, bist du wegen Körperverletzung dran.


    Mit Vorsicht zu geniessen.

    Sollte mich jemand überfallen oder vergewaltigen wollen, dann ist mir das herzlich egal! Ich werde mich mit jeder Faser meines Körpers wehren und verteidigen, auch wenn das bedeutet, dass mein Gegenüber damit verletzt wird.

    Zitat

    Das subjektive Sicherheitsempfinden ist wichtig. Das leidet natürlich unter solchen Ereignissen. Wenn man sich aber überlegt, wieviele Ereignisse in der eigenen Stadt stattfinden dann ist das relativ gesehen recht wenig.


    Wenn ich also in einer Stadt mit 300.000 Einwohnern lebe und täglich findet ein Raubüberfall statt - wie soll ich das bewerten?


    Bei der Masse an Menschen, die dort leben und sich bewegen ist das Risiko, dass es mich trifft recht gering. Und wenn ich dann noch ein paar elementare Grundregeln beherzige kann ich das Risiko, dass es mich trifft gut reduzieren. Mit diesem Wissen fühle ich mich dann sicher.

    Genau so ist es.


    Deswegen finde ich ja diese ganzen Statistikklauberein in diesem Faden so schlimm und ja, ich z.B. war ein Teenie in den 80ern und da war es auch statistisch viel schlimmer, was eben, auch von vielen Leute verneint wird, die gerne die neue Statistik hervorkramen.


    Das subjektive Empfinden der TE würde bestimmt nicht besser werden, wenn man ihr vorbetet, dass in der Nachbarstadt, wie bei mir z.Z., die Mordrate um 200% gestiegen ist und damit die Prozentrate der Gewaltdelikte natürlich auch total in die Höhe geschnellt ist.


    Wenn sie aber weiß, dass es 2015 einen Mord bei 120.000 Einwohnern gab, 2016 3 auf 120.000 dann realtiviert sich das schon mal. Wenn sie dann noch erfährt, dass alle 3 Morde des Jahres 2016 im Obdachlosen- / Drogen-/ Alkoholikermilieu stattgefunden haben, noch mal.


    Von daher sollte man eben Strategien aufzeigen und keine Statistiken.

    Zitat

    Von daher sollte man eben Strategien aufzeigen und keine Statistiken.

    wieso nicht beides? was spricht dagegen, das subjektive sicherheitsempfinden mit den offiziellen statistiken zu vergleichen, vorausgesetzt man bekommt es hin, ein paar deskriptive statistiken korrekt zu lesen? vielleicht sieht man dadurch ja, dass das eigene subjektive empfinden wirklich unbegründet ist. vielleicht sieht man auch, dass das eigene subjektive empfinden gar nicht so falsch liegt, wer weiss?


    in jedem fall ist doch wichtig was IST, und nicht was man gerne hätte. insofern muss schon die frage erlaubt sein, warum beim thema kriminalitätsentwicklung seit einiger zeit so viele leute argumentieren, die statistiken wären ja eh irrelevant und am besten solle man die gar nicht lesen... ist wohl so ein "details könnten die bevölkerung verunsichern"-ding. :=o


    mit kriminalitätsbelastung und angst umzugehen erfordert doch zwingend, dass man weiss "was sache ist". in die eine wie auch die andere richtung. erst ausgehend davon können doch bewältigungsstrategien zum tragen kommen.

    Zitat

    Von daher sollte man eben Strategien aufzeigen und keine Statistiken.

    Und eine dieser Strategien heißt "nach der Dunkelheit nicht allein auf die Straße", tolle Strategie, anstatt die Verbrecher in den Knast zu stecken solle ich mich selber in den Knast stecken?


    Wenn die Statistik sagt, dass in den letzten zwei Jahren die Kriminalität gesunken ist, dass muß ich mich in der Tat fragen, warum mein Empfinden sich davon unterscheidet: Bin ich besonders gefährdet? Warum? Ist meine Gegend besonders? Warum? Zu allem diesem liefert mir die Statistik Indizien. Dazu müssen aber auch die Täter genauer aufgeschlüsselt werden, nur so weiß ich vor wem ich mich schützen muss und vor wem nicht. Israel überprüft nicht alle Fluggäste genauso streng am Flughafen; viel zu teuer, viel zu zeitraubend. Es wird ein Raster angelegt (nein, kein "rassisches") und nur wenige genauer untersucht. Wir machen es vollkommen unökonomisch und ziehen alle bis auf die Unterhose aus (schon allein mit dieser Demütigung haben die Terroristen gewonnen). Und schaffen es noch nicht einmal erkannte Terroristen dann zu beobachten (Anis Amri).


    Der Schlüssel um so ein Raster anzulegen heißt "Statistik".

    Ich glaube meine Herren, eurer Argumentationskette und meiner Gegenrede liegt in diesem Fall eine völlig unterscheidliche Herrangehensweise zu Grunde. *:).

    Zitat

    vielleicht sieht man auch, dass das eigene subjektive empfinden gar nicht so falsch liegt, wer weiss?

    Und was dann? Hat mich das jetzt in irgendeiner Weise weiter gebracht? Nö, denn da würde ja gerade das richtig sein

    Zitat

    Und eine dieser Strategien heißt "nach der Dunkelheit nicht allein auf die Straße", tolle Strategie,

    , wenn ich ganz sicher gehen will.


    Also womit ist denn jetzt damit der TE geholfen?


    Im besten Fall sagt die Statistik, dass in ihrem Viertel eigentlich gar nichts passiert. Dann war ihr Erlebnis eine Ausnahme. Macht es das jetzt besser für sie? Nein, am Ende sagt dann noch jemand, sie solle sie einfach nicht so anstellen, da passiert doch eh nie was und sie ist die Doofe.


    Und wenn die Statistik sagt, dass in ihrer Stadt die Zahl der Gewaltdelikte angestiegen ist, was dann?


    Soll sie dann nicht mehr vor die Tür oder soll sie wachsam sein (als wäre man das als Frau nachts alleine unterwwwegs nicht eh schon immer) oder was?


    Dann ist man wieder bei den Strategien, von Seite 1: Selbstverteidigung, Taschenalarm und all die anderen Dinge, die man schon kleinen Mädchen beibringt.


    Also was bringt es bitte, in diesem Faden theoretisch über einen Anstieg der Kriminalität in D zu diskutieren? Oder ganz konkret, was bringt es honeymoon in ihrer Situation?


    Man kann sich doch im Endeffekt nur auf sich und seine Intuiton verlassen.


    Ich arbeite seit 30 Jahren sehr viel abends und nachts, d.h. ich laufe seit 30 Jahren nachts allein nach Hause, fahre mit dem Rad oder den Öffis.


    Und ja, ich bin auch schon wieder zurück und hab mich lieber erst mal an meinem Arbeitsplatz noch ein Stündchen vergnügt, weil die Stimmung draußen "seltsam" war, ich fahre auch gelegentlich dann doch Taxi, wenn so ein "Gewaltpotential" durch die Luft wabert oder hole auch mal die Polizei, wenn Gäste zu viel Streß machen oder mich bedrohen


    Aber da nützt mir doch keine Statistik.


    Und wenn nach dem Fußball die "Fans" von xy randalierend durch die Stadt ziehen, was nützt mir die Statistik, dass Gewalt aber meist von anderen Gruppen ausgeht?


    Oder wenn komische Drogen kursieren und "brave Studenten" plötzlich hohl drehen?


    Es nützt der TE auch nichts, wenn ihr eine meiner Freundinnen, geboren in Rio, erzählen würde, dass dort in einer Woche mehr Morde geschehen wie in D im ganzen Jahr. Deswegen zuckt sie doch nicht weniger zusammen, wenn außen jemand schreit, owohl die Statistik das bestimm belegen würde.


    Ich verstehe euer Anliegen schon, aber der Ansatz ist so "männlich". (Problem: technische Lösung: Problem gelöst) das passt hier m. E. gar nicht. *:)

    Zitat

    Ich verstehe euer Anliegen schon, aber der Ansatz ist so "männlich". (Problem: technische Lösung: Problem gelöst)

    ich sehe das anders:


    Es ist Symptomebehandlung gegen Ursachenbekämpfung: Wenn ich zu hohen Blutdruck habe kann ich einfach eine Pille einwerfen: Hilft sofort, keine Frage. Ich kann aber auch sehen, dass ich vielleicht zu fett bin, und anfangen abzunehmen. Dauert länger. ist aber nachhaltiger.


    Black Gun hatte es schon geschrieben: Beides muss erfolgen - und für die "Pille" hatte ich ja auch Ratschläge geschrieben.

    Hier beißt sich die Katze etwas in den Schwanz...


    @mnef und Black Gun - in der ganzen Diskussion wurde auch der Vorfall in Leipzig angesprochen. Aber um deine Frage zu beantworten, es war eine versuchte Vergewaltigung, aber anscheinend medial nicht wichtig genug. Mangelnde Zivilcourage war es nicht, aber bis ich gemerkt habe, was da wirklich los ist, war es schon zu spät.


    @Black Gun und Markabi - das hier mit Zahlen versucht wird, etwas zu belegen liegt wohl auf der Hand. Auch dass es bestimmte Ansichten gibt und evtl auch bestimmte Tätergruppen/Herkunftsländer genannt werden. Im Grunde genommen kann es die Realität zeigen, es werden Vergleiche gezogen und man kann damit (objektiv) auf etwas schließen. Aber eben nur objektiv. Es ist auf der Zahlenbasis gut zu wissen, dass manche Täter mehr in Betracht kommen, als andere. Damit schaut man sich die Personen genauer an. Es ist gut zu wissen, in welchem Umfeld man mehr aufpassen muss und was evtl gemieden werden muss. Wenn die Zahlen wirklich sinken, kann es beruhigen. Es lässt einen pragmatisch an die Dinge herangehen. Auch die Vergleiche der Unfälle sind hilfreich. ABER was ist zb mit den nicht gemeldeten Fällen. Was ist mit den Schwarzzahlen? Und die Psyche ist leider nicht so pragmatisch. Mir bringt die beste Statistik nichts, die zb sagt, in diesem Park ist noch nie etwas passiert und der Vorfall war jetzt der erste. Das nimmt mir nicht die Angst. Es macht es eher stärker. "Gerade jetzt muss so etwas passieren" - das ist für mich nicht erklärbar, nicht plausibel.


    @ alle anderen - vielen Dank für die ganzen Tipps. Ein paar Dinge habe ich mir genauer angeschaut und werde ich bestellen. Auch mit dem Kampfsport werde ich mich wieder etwas mehr auseinander setzen. Ich werde mich nicht einschränken, aber etwas genauer beobachten. Ich denke nicht, dass ich der Opfertyp bin, aber es gibt eben immer Irre, denen das wahrscheinlich auch egal ist. Wie ich im Extremfall reagiere, ob weg laufen oder wehren, kann ich, wie schon angesprochen, jetzt auch nicht sagen. Im Notfall wohl beides. Damit auseinandersetzen und wissen was zu tun ist, sollte man schon. Aber bis ins Detail möchte ich mir das auch nicht ausmalen. Bestimmte Situationen (abends im Park, etc) muss man auch nicht mehr provozieren.


    Was das "nervliche Problem" betrifft, ist für mich im Moment das Wetter von Vorteil. So sind die Fenster eher geschlossen und ich höre die Spaziergänger und die Kinder nicht und die Panik lässt etwas nach.

    Zitat

    ABER was ist zb mit den nicht gemeldeten Fällen. Was ist mit den Schwarzzahlen?

    Ganz zu schweigen von den polizeibekannten Straftaten, über die nicht berichtet wurde von der Polizei. Mir sind da mindestens drei Fälle in verschiedenen Städten bekannt und die Bevölkerung entsprechend auch nicht gewarnt wurde, obwohl es da um Angriffe durch einen den Opfern völlig fremden Mann auf Frauen in der Öffentlichkeit ging. Bekannt wurde das Ganze nur in allen Fällen, weil es weitere Opfer wenige Tage später gab, die erst anlässlich der "Folgetat" zu ihrem Nachteil von der Polizei von der jeweils 1. Tat erfuhren.


    Seitdem gebe ich nichts mehr darauf, wenn in den lokalen Polizeimeldungen bestimmte Taten nicht auftauchen in den Gegenden, die mich interessieren. Das ist offensichtlich kein Anhaltspunkt, dass es keine Angriffe durch Fremde in der Öffentlichkeit dort gibt.


    Und dass man "am hellichten Tag" sicher wäre im Gegensatz zur Nacht, ist ein Irrglaube. Ich finde es abends alleine im Wald sogar sicherer als tagsüber - schon weil dann dort niemand mehr ist und die üblichen Asis sich in die Innenstadt begeben haben. Der Vorteil nachts ist auch, dass man schlechter bzw. später gesehen wird und anderen Menschen frühzeitig aus dem Weg gehen kann ohne dass die das überhaupt merken. Das geht wiederum alleine besser, als wenn man in Begleitung ist (zwei, drei Menschen fallen mehr auf als eine Person und außerdem ist man dann nicht abgelenkt durch die anderen und muss sich im Falle des Falles um die mitkümmern).

    Zitat

    Auch mit dem Kampfsport werde ich mich wieder etwas mehr auseinander setzen.

    Kampfsport ist "nett" und als Sport toll, aber für einen Straßenkampf oder einen Überfall durch einen skrupellosen Täter wenig geeignet als Abwehrtraining. Beim Kampfsport wird man nämlich auf Fairplay und Kämpfen nach Wettkampfregeln trainiert (mit Sparringspartnern, die einem nicht ernsthaft was wollen). Heißt zwar nicht, dass man nicht sekundär vom Kampfsport profitiert und ggf. das ein oder andere davon auch bei einem Überfall nutzen kann, aber wenn man damit primär zum zwecke der Selbstverteidigung anfangen möchte, sind auf Selbstverteidigung ausgerichtete Angebote wie Krav Maga oder Kali besser geeignet als z. B. Karate. (Man macht bei Karate oder bspw. Taekwondo zwar auch Selbstverteidungseinheiten je nach Trainer, aber der Schwerpunkt liegt auf dem sportlichen Wettkampf.)

    Zitat

    Ich werde mich nicht einschränken, aber etwas genauer beobachten.

    Ja, darauf achten, wer in deiner Nähe ist und was um dich herum vorgeht, und auf deine Intuition hören; insbesondere, wenn dir etwas komisch vorkommt.


    Hilfsmittel wie Pfefferspray, ein Kubotan etc. können auch nützlich sein, aber man sollte den Umgang damit trainiert haben und bereit sein, sie auch einzusetzen. Sonst sollte man sie besser weglassen. Ich finde sie persönlich praktisch, gerade mit Blick auf die typischerweise asymmetrisch verteilten Größen- und Kräfteunterschiede sowie den gestiegenen Gruppenstraftaten. Schusswaffen wären noch besser, sind in Deutschland aber sehr verpönt. Noch mehr als Pfefferspray.

    @ polarfuchs- du hast vollkommen recht. Ich dachte mir auch oft, wer wird nachts in einer menschenleeren Gegend darauf warten, dass jemand vorbei kommt. Nichts desto trotz wird man vorsichtiger und macht es nicht mehr unbedingt. Man ist dann einfach auf sich allein gestellt. Aber im Grunde genommen keine Argumentation mehr. Es passiert eben auch etwas am helligten Tag und in der Nacht. Wirklich wissen können wir nicht, was alles auf der Welt passiert.


    Ich werde mir die restlichen Punkte aber auch zu herzen nehmen.


    @kleiner drachenstern-Bzgl der Waffe bin ich auch gar nicht so abgeneigt. Makkabi und polarfuchs haben nicht so unrecht. Pfefferspray und messer oder sonstiges können genauso unheil bringen. Klar, nicht in dem Ausmaß wie eine Waffe. Aber richtig angewendet wäre es ein Schutz. Es macht wie immer die Dosis. Wenn wir uns alle nur verteidigen müssten, bräuchten wir vielleicht gar keine. Aber es gibt immer welche, die aus der Reihe tanzen, übertreiben, Macht ausüben müssen und die Waffe somit wirklich zur Waffe wird.

    Ich hätte es nie gedacht, aber nun hat mich, nachdem ich vermehrt von Übergriffen las und auch, dass diese unabhängig vom Alter der Frau sind, auch das mulmige Gefühl gepackt.


    Ich laufe gerne im Dunklen oder in der Dämmerung. Das finde ich mystisch, mir gefällt das.


    Ich wandere allein oft ellenlange Strecken am Fluß entlang....toll....alles noch frei, keine nervigen Radfahrer....klasse.


    Aber nun denke ich auch auf einmal, dass mich ja mal von hinten so ein Gangster überfallen könnte. Traue mich nun nicht mehr an den Fluß. Nur halt, wenn es dort proppevoll ist, tagsüber am WE oder so. Aber das macht dann auch nicht so viel Spaß. :-(


    Nun sitze ich auch in der Angstfalle.


    Da kann man auch nicht viel gegen tun. Entweder zu zweit gehen, was mir nicht gefällt, Waffen mitnehmen, was mir auch nicht gefällt, oder halt darauf vertrauen, dass schon nichts passieren wird. Mehr geht nicht.


    Oder man läuft keine einsamen Wege mehr. Aber die sind nunmal die schönsten. x:)


    Auch im Wald...hach.... x:)

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    Zitat

    Kanada hat genauso viele Schußwaffen pro Einwohner - wo ist es da unsicher?

    schweiz dito.


    darum geht es aber nicht. es geht auch gar nicht um das deutsche waffen- bzw selbstverteidigungsrecht, es geht um die praktikabilität. wenn man ein gegenüber rechtzeitig in seinen bösartigen absichten erkennt, um noch eine waffe ziehen zu können, könnte man genauso gut weniger gefährliche waffen wie pfefferspray oder ein messer ziehen. oder eben einen taschenalarm auslösen. oder einfach fersengeld geben. gefährlicher sind doch aber die situationen, in denen man überrascht wird, in denen man sich ehe man sich's versieht in einem handgemenge oder nahkampf befindet. da hilft einem eine schusswaffe dann auch nicht weiter.


    das mit den schusswaffen wäre eher was für zu hause um sich gegen einbrecher zu verteidigen, wobei auch da wieder die fehleranfälligkeit hoch ist. am ende knallt man noch die nachbarin ab, der man vor 2 jahren mal einen ersatzschlüssel für die eigene wohnung gegeben hatte...

    Zitat

    Schusswaffen wären noch besser

    Jetzt wird's haarsträubend.


    Wenn man sich als harmlose Joggerin schon mit Schusswaffen bewaffnen soll, darf man davon ausgehen, dass sich der potenzielle Straftäter schon längst aufgerüstet hat und sowieso kein faires Duell sucht, sondern dich eher von hinten mit dem Taser niederstreckt.


    Waffen helfen nur, wenn das Überraschungsmoment auf eurer Seite liegt. Wenn aber von hinten der Knüppel kommt oder du selbst in eine Pistolenmündung schaust, dann hilft dir das gar nichts mehr. Und selbst, wenn du noch ziehen kannst, kannst du davon ausgehen, dass der andere skrupelloser im Abdrücken ist. Und in einem Handgemenge kann die eigene Waffe für dich selbst tödlich enden.


    Bitte lasst diese Machtphantasien mit Waffen. Aufrüstung ist nur für die seltensten Fälle eine Lösung. In den meisten Fällen wird alles nur schlimmer.