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    Ich bin hier raus.


    Suhlt euch doch weiter in euren Untergangsphantasien und träumt von Bewaffnung.


    Wie schon gesagt, ich kenne niemanden persönlich, der nicht mehr vor die Türe geht sondern lese immer nur in Foren von Leute, die sagen sie würden das nicht mehr tun. Im Gegesatz zu euch arbeite ich Nachts und die meisten Leute, die ich kenne auch, habe also seit 30 jahren einen Vergleich, wie es ist als Frau alleine unterwegs zu sein. Zu unterschiedlichsten Zeiten.


    Aber schön, dass Männer das besser wissen als ich und all die anderen Frauen, die Nachts arbeiten, sei es in Schicht, in der Kneipe, in der normalen Gastro, im Theater etc.pp.


    Ich hab den Faden meiner brasilianischen Freundin gezeigt, die gestern zu Besuch war. Und während sie am Anfang noch viel Mitgefühl für die TE hatte war zu den letzten paar Seiten ihr einziger Kommentar, dass es sie nun mal wieder nicht mehr wundere, dass "German Angst" inzwischen in weiten Teilen der Welt als Synonym für überzogene Hysterie steht. Ich meine, eure eigenen zitierten Statistiken zeugen jetzt auch nicht unbedingt davon, das es in D bald eine "Ausgangssperre" geben wird.


    Aber wenn ihr meint.


    Und weil immer wieder LE auftaucht: Hypezig hat in den letzten 15 Jahren über 60.000 mehr Einwohner bekommen, da steigt auch die Kriminalität, wie in allen Städten, die hip sind.


    Auf dem Kaff mit abnehmender Bewohnerzahl wohl eher nicht.

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    @ Comran

    Zitat

    Polarfuchs, lies das Presse-Zitat doch nochmal in Ruhe. Was hätte eine Waffe geändert, wenn du unmittelbar angegriffen wirst?

    Eine Schusswaffe oder Pfefferspray ist im unmittelbaren Nahkampf eher unpraktisch, darin dürften wir übereinstimmen. Deshalb geht die erste Maßnahme auch dahin, dass man Nahkämpfe vermeidet, z. B., indem man auf einen größeren Abstand zu Fremden achtet unterwegs, soweit möglich, und zusieht, die nicht im Rücken sondern im Auge zu haben. Das wäre so mit die banalste Vorsichtsmaßnahme und diesbzgl. verstehe ich viele Mitmenschen nicht, die so gar keine Skepsis gegenüber Fremden unterwegs haben.


    Da man andere natürlich nicht auf bloßen Verdacht hin seinerseits angreifen darf, sondern erst das Eintreten der Notwehrlage (sprich idR deren Erstangriff) abwarten und seinerseits die Situation überhaupt richtig erkennen muss, hat man nur sehr wenig Zeit, um zu reagieren im Falle des Falles. Aber griffbereite Waffen können sehr wohl lebensentscheidend sein, wenn es zum Nahkampf kommt. Und sei es auf sekundärer Ebene. (Wenn man wirklich völlig unvermittelt angegriffen wird, bleibt einem zur Abwehr primär vermutlich nur eine waffenlose Schutztechnik, wenn man die Reflexe dazu hat. ... Man lernt deshalb bei der Selbstverteidigung auch als Erstes, seinen Kopf zu schützen. Weil es das sonst war. Da reicht wie einige Fälle gezeigt haben leider im Zweifel ein Schlag oder Tritt gegen den Kopf.)


    Waffen sind aber bei solchen Blitzangriffen interessant, bei der Frage wie es weitergeht, wenn man den Erstangriff irgendwie abwehren oder ihm ausweichen konnte. Die wenigsten sind kleine Bruce Lees, die es ganz ohne Waffe mit einem oder mehreren Angreifern aufnehmen können. Für Menschen mit körperlichen Gebrechlichkeiten bzw. körperlich angeschlagene oder einfach nur sehr unsportliche Menschen gilt das umso mehr. [...] ... Klar, es gibt ein paar Sachen, die auch gut gegen einen größeren und stärkeren Angreifer funktionieren und ich bin sportlich und für mein Körpergewicht relativ stark, aber in der Summe bleibt trotzdem ein deutlicher Nachteil aufgrund des Größen- und Gewichtsunterschieds sowie des Kräfteunterschieds. ... Ich weiß ja nicht, wie du körperlich gebaut bist - mit 1,80m und 100 kg Muskelmasse und 5 Jahre Krav Maga o. ä. würde ich mich vielleicht auch eher auf den waffenlosen Kampf verlassen.


    [...]


    Zu Pfefferspray im Nahkampf noch als Ergänzung:


    Auch wenn das eigentlich für mittlere Distanzen gedacht ist, gibt es genügend Fälle, in denen selbst relativ unsportliche Frauen sich im Nahkampf damit wehren und sich dadurch eine Fluchtmöglichkeit schaffen konnten. In meiner Stadt z. B. 2016, als eine Frau von zwei Männern in der Innenstadt bedrängt und gegen eine Hauswand gedrückt wurde und versucht wurde, sie zu entkleiden. ... Pfefferspray, Messer etc. sind keine Wundermittel und alles hat Nachteile im Leben neben den Vorteilen, aber ich mag es nicht, wenn Aufrüsten immer als böse und ohnehin nutzlos dargestellt wird und so, dass man dann Schuld an einem brutalen Vorgehen oder steigender Brutalität bei bestimmten Straftaten hätte als Opfer. Die Rohheitsdelikte steigen bytheway auch so und man könnte auch den Schluss ziehen, dass es genau umgekehrt ist: Die Bürger rüsten auf, weil die Täter immer brutaler werden im Durchschnitt.


    [...]

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    @ kleiner_Drachenstern

    Zitat

    Wie schon gesagt, ich kenne niemanden persönlich, der nicht mehr vor die Türe geht sondern lese immer nur in Foren von Leute, die sagen sie würden das nicht mehr tun. Im Gegesatz zu euch arbeite ich Nachts und die meisten Leute, die ich kenne auch, habe also seit 30 jahren einen Vergleich, wie es ist als Frau alleine unterwegs zu sein. Zu unterschiedlichsten Zeiten.

    Das ist schön für dich. Zum Glück sind ja nicht alle Gegenden gleich stark negativ betroffen. Da ich auch immer schon gerne zu allen möglichen Uhrzeiten unterwegs war und regelmäßig zu Fuß von Feiern etc. durch die Innenstadt sowie auch abgelegenen Wegen auf dem Land nach Hause gelaufen bin, gerne abends im Wald Laufen gehe, es in allen (Klein-)Städten, in denen ich gelebt habe Unterkünfte gab, und wir das gleiche Geschlecht haben, habe ich einen anderen Eindruck. Natürlich gehe ich auch weiterhin vor die Tür, alleine wohlgemerkt, aber Lust auf Stadtfeste oder (Silvester-)feiern in der Innenstadt hier habe ich absolut keine mehr, weil es da in den letzten Jahren Veränderungen zum Negativen hin gab, und diese Veränderungen ziehen sich immer mehr durch alles durch. Für manche ist es aber auch erst dann schlimm, wenn man wirklich nicht mehr das Haus verlassen kann ohne überfallen zu werden. Das ist aber nicht einmal in Afghanistan, Syrien oder in den Slums in Brasilien so. Auch dort gibt es einen normalen "friedlichen Alltag", es passiert nur häufiger etwas als anderswo usw..

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    Ich finde den Rat zur Aufrüstung nach wie vor kontraproduktiv und nicht hilfreich für die TE und ihr Problem. Ich konnte auch bisher nicht erkennen, wie in den angesprochenen Überfallsituationen eine Waffe helfen soll. Einen Einbrecher überraschen ist eine Sache. Mit geladener Waffe durch den Park zu joggen, falls mal jemand unvermittelt angreift, eine ganz andere (oder sollen die Damen schon defensiv die Waffe im Anschlag halten?).


    Was ist das für eine Welt, die ihr euch da wünscht? Ich hoffe, dass solche Ansichten weiterhin eine Minderheitenmeinung bleiben.


    Ja, es haben sich Dinge messbar verschlechtert. Aber wir wollen mal die Kirche im Dorf lassen. Die Bedrohungssituation war in Kriminalitätshochburgen wie Frankfurt schon immer hoch. Anfang der Nuller-Jahre war die Vergewaltigungsquote in Deutschland auf einem Rekordhoch. Kein Mensch hat jemals geraten, sich deswegen zu bewaffnen, wenn man durch Frankfurt läuft oder im Park joggen geht.


    Aber jetzt, wo man einen insgesamt einstelligen prozentualen Anstieg von sexuellen Übergriffen auf Zuwanderer zurückführen kann, ist plötzlich der Ruf der Waffen da.


    Die Motivation ist da für mich sehr deutlich. Ich finde das durchschaubar, da es Macht- und Rachegelüste wiederspiegelt, die man in dieser Form vor 15 Jahren nie gehört hatte. Und ich finde es weder gut noch konstruktiv, den Frauen deswegen die totale Bedrohung einzureden, die gar keine totale Bedrohung ist. Sie ist nicht einmal viel anders geworden als sonst. Aber es schürt Stimmung statt nüchterne Auseinandersetzung mit dem Thema - und diese Stimmung ist hier vornehmlich gewollt. Der Schutz der Frauen nur ein Mittel zum Zweck. Ich hoffe, dass die Frauen hier in diesem Faden ausreichend dahintersehen und sich in der Angst nicht instrumentalisieren lassen.

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