• Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
    Zitat

    Was ist das für eine Welt, die ihr euch da wünscht?

    ... in eine Welt mit erhöhtem Bedrohungspotential, mit Rache und Selbstjustiz, mit erhöhter Bedrohung für unbeteiligte und unschuldige Bürger.


    Nicht vergessen sollte man, dass eine Waffe Risiken nicht unbedingt verringert (eine Schußwaffe z.B. ist für Nahdistanzen meistens ungeeignet, weil man zuviel Zeit benötigt, um sie bereit zu haben), sondern auch erhöhen kann- insbesondere, wenn die Verteidigerin mangels Geschick die Waffe an den Täter verliert und den Täter damit stärkt, für angegriffene Personen kann das mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit auch den Tod bedeuten..


    Kriminalität bekämpft man nicht mit Aufrüstung, da gerade Gewaltkriminelle sich dann genauso aufrüsten (können)- das halte ich für fatal.


    Kriminalität bekämpft man am besten mit erhöhter Aufklärungsrate und mit besserer vor allem sozialer Bildung von Menschen, gerade auch für diejenigen, die neu in Deutschland sind und aus sozial "verwahrlosten" Gegenden kommen, wo Frauen als minderwertig gelten,

    , wo Menschen eine unterentwickelte Haltung zu Recht und Gesetz haben, wo das Gesetz des Stärkeren gilt, wo Gewalt zum kommunikativen Standard gehört.

    Zitat

    Aber jetzt, wo man einen insgesamt einstelligen prozentualen Anstieg von sexuellen Übergriffen auf Zuwanderer zurückführen kann, ist plötzlich der Ruf der Waffen da.

    Diese Denkweise ist mir auch vollkommen unklar.

  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.

    @ comran:

    Zitat
    Zitat

    nein, es liegt nicht so sehr an der besiedelungsdichte sondern an sozialen spannungen und ungleichheit.

    Dann braucht die Gesellschaft also keine Waffen, sondern höhere Bereitschaft zu teilen. Oder woher kommen soziale Spannungen und Ungleichheit? Bekämpfen Waffen die Wurzel des Übels? Sicher nicht. Überleg nochmal deine Argumentationskette. :)z

    ich habe bewusst von sozialer ungleichheit und von sozialen spannungen als zwei getrennten sachverhalten geschrieben. mit "soziale spannungen" meinte ich vor allem auch ethnische konflikte (zb türken und kurden, oder zwischen den verschiedenen balkanvölkern), oder kulturellen unterschieden (zb rolle der frau, autorität und rolle des staates, die bedeutung von ehre im vergleich zu körperlicher unversehrtheit), die zu reibereien und gewalt führen können.

    Zitat

    BTW: hat das einen besonderen Grund, dass du dich Black Gun nennst, oder ist das Zufall? Nur mal so aus Interesse.

    den nickname benutze ich schon seit deutlich über 10 jahren. seinen ursprung hatte er, als ich mir als teenager im computerspiel "need for speed II" einen schwarzen ferrari als auto designt habe, mit dem ich bei virtuellen rennen antreten konnte. mein pubertäres ich fand den nickname seinerzeit waaaahnsinnig cool. ;-D


    mit meiner nicht völlig ablehnenden haltung zu privatem waffenbesitz hat das nicht das geringste zu tun, zumal ich den nickname geschaffen habe, bevor ich mich überhaupt für solche themen interessiert habe.

    Zitat

    Aber jetzt, wo man einen insgesamt einstelligen prozentualen Anstieg von sexuellen Übergriffen auf Zuwanderer zurückführen kann, ist plötzlich der Ruf der Waffen da.


    Die Motivation ist da für mich sehr deutlich. Ich finde das durchschaubar, da es Macht- und Rachegelüste wiederspiegelt, die man in dieser Form vor 15 Jahren nie gehört hatte. Und ich finde es weder gut noch konstruktiv, den Frauen deswegen die totale Bedrohung einzureden, die gar keine totale Bedrohung ist. Sie ist nicht einmal viel anders geworden als sonst.

    ich habe vor einigen seiten bereits für das beispiel NRW dargelegt, dass dort innerhalb der letzten zwei jahre die anzahl der vergewaltigungen durch fremde um 91% gestiegen ist. und diese art von vergewaltigung ist es, die besonders 'angstwirksam' ist und für das bedrohungsgefühl maßgeblich. auch wenn sehr viele (viel zu viele) übergriffe durch partner, freunde oder bekannte stattfinden, werden wohl nur die allerwenigsten frauen angst davor haben, dass ihr partner oder ihre freunde plötzlich über sie herfallen könnten. auch sollte offensichtlich sein, dass ein anstieg um 91% innerhalb von zwei jahren sehr wohl relevant ist. deine behauptung, "die bedrohung ist nicht einmal viel anders geworden als sonst", stimmt schlichtweg nicht.

    @ kleiner_drachenstern:

    Zitat

    Und weil immer wieder LE auftaucht: Hypezig hat in den letzten 15 Jahren über 60.000 mehr Einwohner bekommen, da steigt auch die Kriminalität, wie in allen Städten, die hip sind.


    Auf dem Kaff mit abnehmender Bewohnerzahl wohl eher nicht.

    selbstverständlich wird unter "kriminalität" in fachkreisen die kriminalitätsrate gemeint, also die anzahl an delikten pro (zb) 100000 einwohner. diese unterscheidung kann man weitgehend vernachlässigen, wenn man städte, bundesländer oder staaten mit über den vergleichszeitraum (annähernd) konstanter bevölkerungszahl vergleicht, aber logischerweise nicht bei rapide wachsenden städten.


    die kriminalitätsrate kann übrigens sehr wohl auch in boomenden, hippen städten sinken - wenn ausreichend gentrifizierung stattfindet und eine effektive verbrechensbekämpfung. man denke zb an new york city, das in den 80er und frühen 90er jahren eine berüchtigte verbrechenshochburg war und heute eine der sichersten städte der usa, trotz (moderatem) bevölkerungszuwachs in dieser zeit.

  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.

    @ doomhide:

    Zitat

    [...]

    der jäger hätte die polizei gerufen und so schnell hätten die sich dort nicht mehr blicken lassen. einbrecher sind was anderes als banden, die revieransprüche markieren und durchsetzen wollen.


    schusswaffengebrauch gegen personen sollte auch in notwehrsituationen die absolute ultima ratio bleiben. ja, in dem konkreten fall damals fand ich den schusswaffengebrauch zur notwehr rechtfertigbar. dass dabei ein mensch - so sehr er es durch sein kriminelles verhalten auch provoziert haben mag - zu schaden kam, ist dennoch tragisch und nichts, das man gut finden muss. %-| :-/


    gut fände ich es vor allem, wenn es zu so einer situation gar nicht erst kommen würde.

  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
    Zitat
    Zitat

    Was ist das für eine Welt, die ihr euch da wünscht?

    [...]

    Das wünsche ich mir auch. Und zwar nicht erst seit 2 Jahren. Und schon gar nicht durch die Vorstellung gelöst, bald Schießereien zu haben, wenn immer mehr Waffen in privater Hand sind. Ganz im Gegenteil - würden wir die Waffenmenge verringern, gäbe es auch schon eine bessere Welt. Ihr habt euch da einseitig in etwas verrannt.

  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
    Zitat

    [...]

    Mit Aufklärung verbinde ich auch entsprechende Tätigkeit der Justiz.


    Und ja, da hapert es enorm- nicht zuletzt weil die deutsche Justiz mit sehr viel Pillepalle beschäftigt wird und sich oft mehr um Täterschutz ("der hat es ja so schwer im Leben" ...) kümmert denn um Bürgerschutz. Oft sollte es nicht vorrangig um eine Bestrafung eine Täters gehen, sondern um eine sichere Verwahrung, damit der Täter nicht weiterhin Gefahr für andere Bürger ist.