Angsterkrankung - Willkommen im Club?

    Hallo zusammen...


    ...hatte vor einem halben Jahr das erste Mal so etwas wie einen Anfall von Panik, Herzklopfen, Schweißausbrüche, Ohrgeräusche bis hin zum Kreislaufkollaps...damals hieß es seitens meines Doc : Zuviel Streß, ändern dein Leben.


    Hab ich auch getan, ruhigeren Job mit mehr Spaßfaktor gesucht, privat aufgeräumt (Trennung von Freundin)...aber trotzdem mehrten sich diese Anfälle...seit 2 Wochen sind sie so häufig, daß ich mich kaum noch aus dem Haus traue, mich regelrecht verbarrikadiere. Dazu kommt noch eine ständige Daueranspannung, ständiges Unter-Strom-stehen...


    ...also bin ich nochmal zum Doc, Internist und Neurologe.


    Seit gestern hab ich meine Diagnose : Angsterkrankung. Trevilor, Doxepin und Valium verschrieben bekommen und ne dringende Empfehlung, ne Psychotherapie zu machen.


    Ich bin jetzt erstmal völlig platt. Angsterkrankung ? Psychopillen ? Therapie ? ICH ????


    Is ja nicht so, daß ich mich mit dem Thema nicht beschäftigt hätte...hab einige Bücher zum Thema gelesen, und war mir felsenfest sicher : Das was ich habe kann keine Angsterkrankung sein...denn laut dem was ich gelesen habe, braucht man einen Trigger als Auslöser für eine solche Attacke.


    Ich glaubte bisher, mich ziemlich gut zu kennen, denke oft und viel über mich nach...und hab einfach keine Ahnung, WOVOR ich Angst haben könnte. Ich entdecke einfach kein Muster hinter diesen Anfällen, die passieren in allen möglichen und unmöglichen Situationen...wie können zwei gleiche Situationen mal zu einer Panikattacke und mal eben nicht führen ? Was löst eine Panikattacke aus, wenn ich friedlich zuhause aufm Sofa liege ?


    Mal nebenbei : Hat jemand Erfahrung mit der Callahan-Methode (Klopfakupressur) ? Die hilft dagegen nämlich auch nicht...noch son Ding, wo bei mir Zweifel an der Diagnose aufkommen.


    Hab eigentlich sicher mit nem organischen Problem gerechnet...Schilddrüse, Diabetes, physischer Hirnschaden, was auch immer. Aber beide Docs meinten, nach langem Gespräch und kurzer Untersuchung (nur Blutbild, Abhorchen, Abtasten) : Zu 95% psychisch bedingt.


    Egal, werd mich für den Moment mal abfinden müssen damit. Willkommen im Club also.


    Das nächste, was mich ankotzt, sind diese Psychoteile, die ich verordnet bekommen habe : Trevilor (für tagsüber) und Doxepin (für Nachts). Laut Doc ist in den ersten Tagen mit einer Verschlimmerung der Symptome zu rechnen...sorry, eine nettere Untertreibung hab ich selten gehört.


    War gestern den ganzen Tag komplett out-of-order, nicht ansprechbar. Zusätzlich zu meinen bisherigen Problem in gesteigerter Form auch noch die halbe Nebenwirkungsliste rauf und runter (Übelkeit, Dauer-Herzklopfen, völlige Benommenheit, Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit) - war nicht mal aufnahmefähig genug um fernzusehen geschweige denn zu lesen, aber viel zu aufgewühlt um zu schlafen. Totaler Dämmerzustand, aber ohne Müdigkeit, war die halbe Nacht wach. Sehr lecker.


    Jetzt sitz ich hier, und hab die nächste Trevilor für heute morgen in der Hand...dun frag mich : Soll ich mir das nochmal antun oder nicht ?


    Hat irgendjemand Erfahrung mit den Teilen ? Verschwinden diese Nebenwirkungen nach ein paar Tagen ? Wenn nicht, dann leb ich lieber mit meinen Anfällen, die sind angenehmer...


    Würd gern mal ein paar Erfahrungsberichte hören, vielleicht hat ja jemand von euch was ähnliches schon hinter sich...freu mich über jede Antwort.

  • 37 Antworten

    Moin natraj und Willkommen !

    Mit der Angsterkrankung kenn ich mich nicht aus, aber die Trevilor-Nebenwirkungen verschwinden nach ca. einer Woche - Die erwünschte Wirkung setzt allerdings erst nach 3 Wochen ein. Ich wünsch dir viel Geduld !


    Und Valium macht abhängig - Vorsicht !


    Gruß

    also die sypmtome sind mir bekannt...

    bei mir kam das ganz schleichend bis zu nem gewissen maß. z.b. dass ich mal furchbare flugangst hatte und beim kiffen ab und zu angstzustände bekommen hatte. nahm dass jedoch nicht so ernst bis es irgendwann nach dem kiffen so richtig losging! eine 3-stündige angstattacke. tage danach begann eine miteinhergehnede depression und die angstzustände blieben. etwas für mich TOTAL unerklärliches...ich kannte sowas nicht..plötzlich ein gefühl von angst die man nicht richtig verifizieren und beschreiben kann (insb.wovor!). Ich konnte es einfach nicht fassen was mit mir geschehen war. und ich noch selbst als medizinstudent mit schwerpunkt psychiatrie..schon paradox....das ganze begann vor 5 monaten. ich hab mich damit abgefunden und versuche jetzt so wenig wie möglich (obwohl das zwangsdenken dies manchmal erschwert) darüber nachzudenken und nicht in das "uhrwerk der heilenden" zeit einzugreifen...ich versuche daran zu glauben, dass ich bald 100% "geheilt"bin...ich nehme ein Selektiven Wideraufnahme-Hemmer "Paroxetin", der mir schon hilft. wichtig ist aber auch die eigene einstellung! zu trevilor kann ich dir nur aus der theorie hinweise geben. das valium würde ich komplett weglassen! lass dir von nem psychologen lieber eine spritzte geben! Es gibt da welche, deren wirkung 4-6 wochen anhält. bestandteile sind zwar auch tranquilizer, aber von einer spritze wirst du nicht abhängig..nur zur überbrückung!


    hier noch einige infos zu trevilor.


    Venlafaxin Trevilor und Trevilor ist ein selektiver Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) mit einem Schwerpunkt auf dem serotonergen System. Diesen Wirkmechanismus findet man auch bei trizyklischen Antidepressiva wie Clomipramin oder Amitriptylin, jedoch weniger spezifisch, weshalb sehr unangenehme cholinerge Nebenwirkungen auftreten.


    Venlafaxin hemmt in niedriger Dosierung die Serotonin-, in mittlerer zusätzlich die Noradrenalin- und in hoher auch noch die Dopamin-Rückaufnahme aus dem synaptischen Spalt. Venlafaxin ist zugelassen mit der Indikation für Depressionen mit und ohne begleitende Angstsymptomatik sowie für die generalisierte Angststörung.


    Venlafaxin hat nur wenig Nebenwirkungen, wie diese bei anderen Antidepressiva nicht selten sind (z.B. Sedierung, Hypotonie), weil andere Transmittersysteme nicht wesentlich beeinflusst werden (am ehesten Übelkeit und Erbrechen, gelegentlich auch Schwindel, Somnolenz, Schwitzen, Mundtrockenheit, Asthenie, Kopfschmerzen, dosisabhängiger Blutdruckanstieg, Schlaflosigkeit, Agitiertheit).


    Die angstlösende Komponente von Venlafaxin wurde bei depressiven Patienten mit gleichzeitiger Angstsymptomatik im Vergleich zu Fluoxetin und Plazebo bereits nachgewiesen.


    Die Behandlung beginnt mit 75 mg pro Tag und steigt nach einer Woche auf 150 mg pro Tag. So sollte es zumindest sein.


    Gruss Alex

    Angsterkrankung - Willkommen im Club ?

    Dann also herzlich willkommen. Zu einer Angststörung gehört dummerweise auch, dass man nicht glauben will, eine Angststörung zu haben und statt dessen annimmt irgendeine lebensbedrohliche Erkrankung zu haben. Such dir so schnell es geht eine Psychotherapie, was anderes hilft auf die Dauer nicht.


    Wenn Du es schaffst, die Angst ohne Medikamente auszuhalten, dann lass sie weg. Bei mir waren die Nebenwirkungen auch so schlimm, dass ich nach kurzer Zeit die Finger davon gelassen habe. Wenn ich es gar nicht mehr ausgehalten habe, bin ich in die Notaufnahme gegangen und habe dort gewartet bis der Anfall vorbei war.


    Also such Die einen Therapeuten, dem Du vertrauen kannst.


    Um sicher zu sein, dass Deine Symptome, die Du hast, wirklich nicht organisch bedingt sind, kannst Du ja immer wieder zum Arzt gehen und sie abklären lassen.


    Alles Gute!

    Hallo Natraj,

    ...tja, durch diese Gedankengänge sind wir wohl alle mal durchgegangen...:-(


    Wenn Du magst, schau doch mal auf meiner Seite vorbei, ich bin gerade am Aufbauen einer Angst-Selbsthilfegruppe per Internet, später auch mal real.


    Dort habe ich auch über meine eigenen Erfahrungen und/oder Einstellung mit Therapien, Medikamenten etc. geschrieben


    Ich würde mich freuen, Dich mal zu sehen


    (gilt natürlich auch für andere Angsthäschen :-)


    http://www.angsthaeschen.de


    Liebe Grüße


    Isa

    THX !!!

    Hallo nochmal...


    ...erstmal vielen lieben Dank für eure Antworten ! War die letzten Tage nicht so in der Verfassung um zu antworten...die ersten 3 Tage waren der Horror schlechthin. Konnte nicht schlafen, nicht ruhig liegen, nichts essen, völliger Dämmerzustand...hab dann das Trevilor auf die Hälfte pro Tag reduziert, das Doxepin ganz weggelassen. Seitdem geht's mir - nunja - überraschend gut. Soll zwar angeblich erst viel später seine Wirkung entfalten, aber der mentale Dauer-Streß-Zustand ist weg, Attacke hatte ich seit letzter Woche auch keine mehr. Was ein Segen...


    Auch der Kopf beginnt langsam wieder zu funktionieren...gottlob. Hatte schon heftige Befürchtungen, meinen Job als Programmierer aufgeben zu müssen.


    Werd mich denn doch mal auf die Suche nach nem Therapeuten machen müssen...dazu mal ne Frage an diejenigen unter euch, die sowas schon hinter sich haben bzw. gerade mittendrin sind : Ich hab mich maln bißchen schlau gemacht (Psychologie-Bücher) und an mir eine "Panikstörung ohne Agoraphobie" diagnostiziert (jaja ich weiß, scheiß neunmalkluge Patienten, die alles besser wissen wollen).


    Laut dem, was ich weiß, ist eine Verhaltenstherapie bei Angsterkrankungen die aussichtsreichste Therapieform, dem Patienten werden seine Ängste zunächst bewußt gemacht, und er anschließend in Übungen mit angstauslösenden Situationen konfrontiert.


    Nun sieht es ja so aus : Mir meine Ängste selbt bewußt zu machen, traue ich mir zu. Im Moment (unter Psychopharmaka-Einfluß) habe ich keine Angst...dh, ich kann mich diesen Situationen IRL stellen, mich selbst bewußt damit konfrontieren, und überstehe sie wegen der Psychopharmaka auch angstfrei.


    Was glaubt ihr...wenn man dies eine Weile lang tut, besteht die Chance, daß sich die Ängste von selbst legen, das Unterbewußtsein quasi durch das alltägliche (angstreie) Leben umprogrammiert werden kann ?


    Und...wie sehen eigentlich die Erfolgschancen einer Therapie aus ? Gibt es jemanden unter euch, der schon eine erfolgreiche hinter sich hat ?

    Hi Natraj,

    du hast geschrieben:


    >>wenn man dies eine Weile lang tut, besteht die Chance, daß sich die Ängste von selbst legen, das Unterbewußtsein quasi durch das alltägliche (angstreie) Leben umprogrammiert werden kann?<<


    Genau diese HOffnung haben die Mediziner/Therapeuten ja.


    Mhhh...also ich weiß nicht...ich bin ja jetzt das erste Mal in meiner 15-jährigen "Angstgeschichte" auch auf Medis. Ich habe eine Erfahrung mit Doxepin (die ich übrigens auch nicht dolle vertrug), mit Buspiron und nun mit Xanax(Xanor) als NOtfallmedi.


    Nun nehme ich die Xanx seit 2 Wochen häufiger, da ich wieder arbeite und mit der S-Bahn fahren muß. Vorher nahm ich in 3 MOnaten 3 Stück, worauf ich sehr stolz war, jetzt ist es zur Zeit 4 mal die Woche eine :-(. Bei mir macht sich nun genau der umgekehrte Fall breit: Wenn es mir mal gut geht und ich wirklich keine bräuchte, dann nehme ich aus Angst vor einer Attacke doch eine Halbe. Ich weiß, dass das das völlig falsche ist, aber es geht mir einfach so gut mit diesen (mist-)Dingern! Das erste mal seit Jahren kann ich VÖLLIG unbelastet in jegliche Situationen gehen! Ich habe nun auch Angst, dass ich sie immer wieder nehme, auch vorbeugend, auch wenn ganz EXTREM davor gewarnt wird!!!


    Aber ok, ich bin mir der Gefahr (abhängigmachend) bewußt, und ich glaube fest an mich, so dass ich sie bestimmt bald nicht mehr so häufig nehme. Die ersten zwei Wochen nach einer halbjährigen Isolation sind eben schwer, da darf man sich auch mal behelfen, oder?


    Liebe Grüße


    Isa

    Hi Isa !

    >>Genau diese HOffnung haben die Mediziner/Therapeuten ja.


    Mit anderen Worten...sich selbst seine Ängste bewußt machen und sich diesen im Alltag zu stellen könnte eine Therapie ersetzen ? Ich frag deshalb so blöd, weil ich in einem kleinen Ort wohne, kein Auto habe, und somit eine Therapie mit großem Zeitaufwand verbunden wäre (für jede Sitzung würde fast ein ganzer Tag draufgehen).


    Nochmal was zu Xanax...hab zwar keine Erfahrung direkt damit, aber mit Valium. Ich hatte hier noch eine Schachtel davon rumliegen, von meiner Exfreundin. Hab sie nie angerührt, bis ich das erste Mal vor einem halben Jahr meine ersten Probleme hatte. Zuerst im Monatstakt. Dann alle zwei Wochen. Dann wöchentlich. Zuletzt, auch beruflich bedingt (stand in Verhandlungen, mußte guten Eindruck hinterlassen) immer häufiger...bis schließlich alle zwei Tage. Dann bin ich zum Arzt. Mein Zustand ist dadurch nicht besser, eher schlechter geworden...und, wie bei dir : Sogar an guten Tagen hab ich mir das Zeug eingeworfen, quasi als "Prävention".


    Es taugt nicht. Es bleibt kein Notfallmedikament, weil selbst der kleinste Fliegenschiß plötzlich zu einem "Notfall" wird...und es geht einem einfach zu gut mit diesen Dingern. Gefährlich gut. Hab lange nicht deine Erfahrung mit diesen Themen, und will dir auch nix erzählen was du tun oder lassen sollst,aber... vor Tranquilizern hab ich (jetzt) einen Höllenrespekt. Paß auf dich auf, ja ?


    Übrigens : Schicke HP hast du ;-)


    Lieben Gruß zurück


    Natraj

    Hallo natraj,

    erst mal danke für das Lob an meine HP :-).


    Ich denke auch, dass die Gefahr mit Tranquilizern groß ist und ich habe auch einen Höllenrespekt davor!


    Zum Glück "brauche" ich im Moment nicht jeden Tag eine, weil ich die größten Probs "nur" beim S-Bahn-Fahren habe, so dass ich sie nur vier Tage die Woche nehme und dann morgens eine halbe -vor der Hinfahrt - und mittags eine Halbe - vor der Rückfahrt - . Morgen früh will ich es das erste Mal seit zwei Wochen ohne Xanax S-Bahn-fahren, zumindest Morgens, da es eigentlich bei mir nur Mittags richtig schlimm ist - drück mir die Daumen! :-)


    Dass mit dem Therapeuten ist schwierig zu beurteilen. Du hast ja auf meiner HP gesehen, dass ich eine Menge Erfahrung und somit auch Ahnung über die Krankheit habe, allerdings kann ich natürlich als Laie nicht sagen "Du brauchst einen", "Du brauchst keinen....."


    Ich würde an Deiner Stelle einfach mal zu einem einmaligen Termin zu einem Neurologen oder Psychiater gehen, zur Beratung. Schaden kann das auf keinen Fall.


    Es ist richtig, dass in den meisten Fällen das Patentrezept lautet: Sich seinen Ängsten stellen. Doch Du weißt ja inzwischen selber, dass das nicht so einfach ist. Ich z.B. habe es jahrelang geschafft und nun ist es vor einem halben Jahr doch wieder eingebrochen.


    Bei Dir müsste es einfacher sein, denn je kürzer man die "Krankheit" hat, desto schneller ist sie auch wegzubekommen, bzw. umso schneller lernt man, seine Denkstruktur wieder umzuwandeln. Für mich ist es nach 15 Jahren natürlich furchtbar schwer, es ist, als wenn man sich das Rauchen abgewöhnt, ja sogar, als müsse man sich das Essen oder Pipimachen abgewöhnen; also etwas verlernen, dass man jahrelang "tut". Das ist das eigentliche Problem und deshalb wird auch bei den Therapien dort angefangen. Ich denke, bei Dir -wie auch bei vielen anderen- wird das "Pferd von hinten aufgezäumt" - nämlich mit Medis angefangen. Das halte ich für völlig gefährlich, denn dadurch lernst Du ja, dass es Dir mit Medis gut geht, also warum sollst Du diese blöden Attacken noch mitmachen?


    Versuche in die Situationen reinzugehen, die Dir solche Panik machen! Stehe sie durch! Versuche, die Panik/Angst ZUZULASSEN. Es ist nicht schön, ich weiß das, aber es ist der einzig richtige Weg, den ich bisher gefunden habe - auch wenn ich momentan eine kleine Abzweigung nehme mit den Xanx, so bin ich mir sicher, dass diese Abzweigung wieder auf den richtigen Weg (s.o.) führt.


    Ich hoffe, Dich nochmal auf meiner HP zu sehen, wir haben heute Abend übrigens Chattreff, von 20:30 Uhr bis ???....(wenn keiner da ist, warte ich allerdings nur bis 21:30 Uhr).


    Liebe Grüße


    Isa

    schwer ohne Therapie

    Hallo Natraj!


    Habe ähnliche Erfahrung machen müssen, leide unter Angst- und Panikattacken seit ca. 2 Jahren. Hab anfangs auch geglaubt und probiert mich selbst zu therapieren, wann/wie/ kommt die Angst, wie verschwindet sie?!


    Irgendwann konnte ich dann alleine nicht mehr, die Kraft verließ mich und ich dachte schon, jetzt ist es soweit ich bin verrückt!


    Machte dann Therapie und in kleinen Schritten bekam ich wieder Licht in mein Leben. In Verbindung mit "Xanor" ein halbes Jahr (tgl. 1x) gings rapide bergauf. (macht nicht süchtig!!!)


    Mein Arzt sagte auch, dass man dieses Mittel (Xanor) ohne Bedenken jederzeit wieder einsetzen kann. Bis dieses wieder anspricht, dauert es allerdings 3 Wochen!


    Viel Glück und Kraft wünscht


    ;-) Lausinchen

    Lausinchen

    VORSICHT!!!!!!!!!!


    Meinst du wirklich "Xanor"???


    Das macht süchtig und zwar sehr schnell!


    Es gehört in die Guppe der Tranqillizer! Entweder hast Du da eine falsche Info vom Arzt, hast den Namen falsch geschrieben, oder etwas mißverstanden!


    Es hat auch keine Wirkzeit von drei Wochen, sondern ist ein Soforthelfer!


    Diese Medis mit einer Wirkzeit von 3-6 Wochen kann man auch nicht im Bedarfsfall einnehmen, sondern muß sie regelmäßig nehmen, damit sie auch wirken, meist handelt es sich dabei um Antidepressiva. Diese sind nicht süchtigmachend.


    Hier noch ein Ausschnitt über Xanor(Österreich) oder Xanax (Deutschland):


    >>Alprazolam (so heißt die chemische Substanz, die unter verschiedenen Handelsnamen bekannt ist) ist weltweit der einzige Tranquilizer, der die Indikation für Panikattacken geschafft hat – und ist auch nicht besser als andere, aber dafür vielleicht ein wenig gefährlicher wegen der rascheren Wirkung, die zu schnellerer Abhängigkeit führt<<


    Lausinchen, wechsele den Arzt, denn scheinbar bist Du bei dem nicht gut dran, er hat Dich falsch aufgeklärt, Du bringst da ziemlich viel durcheinander.


    Gehe zu einem Arzt, der Dir dann hilft, von den Xanor wieder runterzukommen, Du mußt die nämlich "ausschleichen", nach einem halben Jahr bist Du nämlich suchtgefährdet, wenn nicht schon süchtig!


    Solltest Du Dich nur vertippt haben bei dem Namen, so wäre ich sehr erleichtert!


    Liebe Grüße und melde Dich nochmal!


    Isa

    uupppsssss .....

    Hallo Isa!


    Danke für diese informative Aufklärung, ich hab mich wirklich geirrt!! Hab in meinen Aufzeichnungen nachgesehen und es war nicht XANOR sondern SEROXAT!!


    Ja Xanor hab ich nur in Notfällen genommen.


    Ich hoffe, ich hab da nicht all zu viel für Verwirrung gesorgt!


    Liebe Grüße


    Lausinchen

    *freu*

    Gott sei dank!


    Ich konnte es mir ja auch fast gar nicht vorstellen, dass ein Arzt solch einen Müll erzählt, aber man weiß ja nie...:-)


    Ich nehme Xanax auch nur im Notfall, seit einer Woche habe ich gar keine mehr genommen *toi,toi,toi*


    Ich wünsche Dir alles Gute!


    Liebe Grüße


    Isa

    Medikamente

    Ja leider kann ich mich in die Erfahrungsliste einreihen, daß heißt eigentlich kann ich es heute wo ich es geschafft habe die Angst nach vielen Jahren zu besiegen sogar sagen, daß es eine Bereicherung war. Ich habe so viel über mich gelernt und kann mein ´Leben jetzt wirklich geniessen. Sollte noch mal nur ein leichter Anflug einer Panikattacke kommen (mehr ist es im allgemeinen dann nicht mehr) weiß ich, daß irgendetwas falsch läuft.


    Nun zum eigentlichen Thema, ich habe die Erfahrungen gemacht, daß Medikamente mir persönlich in keinster Weise geholfen haben, im Gegenteil, die Ängste hatten bei mir immer viel mit unterdrückten nicht zugelassenen Gefühlen zu tun. Ich mußte immer den Grund für die Angst finden und daran arbeiten. Schließlich will mein Körper mir mit der Angst etwas sagen.


    Aber wem es hiflt, der sollte auf jeden Fall darauf achten, daß er nichts nimmt, wovon er abhängig werden kann.


    Alles Gute Euche allen.

    Liebe Amidalah,

    mir geht es da so wie Dir, auch ich halte nicht viel von Medikamenten.


    Doch als die Krankheit nach Jahren dieses Jahr bei mir wieder ausbrach, sah ich einfach keine andere Möglichkeit. Ich versuchte es mit Buspiron, einem Medikament gegen die Angst, nicht süchtigmachend. Doch nachdem ich es drei Monate nahm, habe ich es ausgeschlichen. Nicht, weil es nicht half oder die Nebenwirkungen zu stark waren, nein, ich konnte es nicht mit mir vereinbaren, mit Medis leben zu müssen. Ich wollte es aus eigener Kraft schaffen. Nun nehme ich die Buspiron schon 3 Monate nicht mehr und wie gesagt, nur im Notfall Xanax, was mich hinterher aber oft auch ärgert, weil ich mir denke, ich hätte es auch so schaffen können.


    Meistens schaffe ich es inzwischen ohne und ich bin ehrlich gesagt sehr stolz auf mich, dass ich aus diesem erneuten "Angstloch" im großen und ganzen ohne Medis rausgekommen bin.


    Liebe Grüße


    Isa

    Isa

    das kannst Du auch sein, wie gesagt, ich weiß wovon ich rede.


    Als diese Angstgeschichte bei mir anfing haben die Ärzte doch auch versucht mich mit Medikamenten vollzustopfen. Ich habe regelmäßig Trimipramin geschluckt und zusätzlich noch Imap-Spritzen bekommen. Ein anderer Arzt verschrieb mir noch Tavor und Valium, davon habe ich aber nie etwas angerührt.


    Mit Beginn meiner Psychotherapie habe ich dann zusammen mit einer Homöopathin die Medikamente komplett abgesetzt, weil auch die Therapeutin sagte, mit den Medikamenten würde sie nicht an mich rankommen.

    Paradoxe Medizin ?

    Ich habe soziale Phobie,Depressionen,Ich Störung,bin traumatisiert usw. und weiß über das entstehen 100 % bescheid.Wenn man über ca. 1000 Negativ Erfahrungen mit 22 schon gemacht hat ,ist nichts mehr unerklärbar.Mich regen mansche auf,die sich keine Mühe mit der Selbsterforschung machen und lieber in die Hände der Deutschen inkompetenten Psychologen rennen. Ich habe wirklich alles hinter mir und ein Chefarzt einer Klinik hat mir auch bestätigt, das die Erfahrungen die ich gemacht habe, mansche in Ihrem ganzen Leben nicht machen werden.Ja,super,mir gehts auch viel besser damit.Natürlich nicht,denn Wissen kann auch Leiden bedeuten wie jeder betroffene weiß.Das lindert das eigene Leid nicht.


    Ich möchte,da ich alle möglichen Therapieformen hinter mir habe, mal das Medikament RITALIN od. Ähnliches gegen meine Angst probieren,wovon abgeraten wird weil es die Angst verschlimmern kann.Aber ich finde das ich unter Stimmulanzien trotzdem eine bessere Kontrolle über meine Angst habe,weil mein Kopf einfach klarer wird und mit dem Klaren Kopf habe ich dann auch erst die Möglichkeit gegen meine Krankheiten anzugehen.Die Nervösität muss man in Kauf nehen,die Nebenwirkungen auch und auf niedrigster Dosis leben. Ich habe Erfahrungen mit Amphetaminen früher gemacht, daher diese Theorie. Hat jemand Erfahrung mit dem Medikament gemacht ?Ich weiß, das man es so gut wie nie verschriben bekommt aber da muss jeder bei wirklichem Leid so clever sein bis er es verschrieben bekommt. Denn wenn man wie ich durch jahrerlanger Selbst-Analyse erforscht,weiß man nur selber über sich bescheid und kein anderer billiger Psychologe.esonders wenn man wie ich wirklich mit 22 alleine ist und keine Bezugsperson hat.Aber weil wir die Gesellschaftliche Kälte spüren und merken das wir ungelibt sind könnten wir zu Pschos werden.Und wenn dann jemand Amok läuft heisst es nur was für ein böser schlimmer Junge er war. Genau wie Frauen die jahrelang von Ihrem Mann unterdrückt missachtet und Geschlagen werden-Wenn diese Frauen nach jahrerlanger Höllenerfahrung ihren Mann durch Tabletten umbringt wird Sie als Mörderin angeklagt-Schlägt ein Mann seine Frau brutal zu Tode so wird er nur auf Todschlag angeklagt und auch oft auf Bewährung frei gesprochen.Wenn mann Ausländische Therapeuten sieht,kann man das als betroffener nicht glauben wie Locker und Menschlich sie sind.Wir könen uns doch nicht von Deutschen Therapieren lassen die selber aufgrund Iherer Deutschen Identität depressiv und dumm sind. Denn es muss jedem Klar sein,was es nunmal aber nicht ist,das wir den Nachkriegswellen total ausgesetzt sind und das jetzt ausbaden was uns die Nazis angetan haben. Man wundert sich immer warum ganz Deutschland depessiv ist und das tut mir weh das es außer mir keiner sieht obwohl es auf der Hand liegt. Es geht einem erst schlechter wenn man darüber redet,aber es geht uns so noch schlechter weil Deutschland das Problem bis in unsere Zeit verdrängt hat.Und was entsteht bei Verdrängen !? Es wird echt nicht besser und jeder mit offenen Augen beobachtet das !!! Man kann spühren das jedes Jahr die Stimmung Rauer und erdrückender wird,vor 3 Jahren war es allgemein gesehen noch heller.Die Leute werden immer Vergrabener und zu Ja Sagern.Individualität ist meiner Meinung in Deutschland so gut wie ausgerottet !!! Wir sind ein vergiftetes Volk und machen uns gegenseitig fertig,statt das Kaputt zu machen was uns kaputt macht. In Frankreisch finden jede Wochen demos statt,wo die Menschen im Übertiebenen Sinne die halbe Stadt abreissen und so zur Seelischen Gesundheit kommen. Keiner geht hier auf die Strasse, lieber fahren die Dummen 1 mal im Jahr zum Ballermann. Nicht umsonst besagt die inoffiziele Statistik,das Depression die 2.häufigste Krankheit in Deutschland ist. Alle Kliniken und Praxen sind hoffnungslos überlaufen-jahrelange Wartezeiten-die meisten Selbstmorde Prozentual in Deutschland,nämlich 11.000 pro Jahr !!!Keiner bemerkt die Zeichen,außer vielleicht die betroffenen.Denn wenn man persönlich nicht direkt betroffen ist,ist einem das hier Scheiß egal.Obwohl auch diese Leute latente Depressionen haben. Wir dürfen nicht vergessen-Vor paar Jahren war Deutschland noch ein Volk von Massenmördern und ein Tag nach dem Krieg haben die Deutschen so getan als ob nichts gewesen ist. Daher ist man hier zu recht sehr skeptisch geworden und so sind für mich unsere Helden BAADER und MEINHOF zum Wiederstand übergelaufen. Leider wurden nach dem Krieg noch viele Aufrechte Deutsche von Nazis getötet.


    Ich will damit nur sagen das es in erster Linie die allgemeine Deutsche Depression gibt und dadurch vererbt wird. Wenn man dazu wie ich in seinem Persönlichen Leben 100te Schiksalsschläge hinnehmen muss, entsteht die Frage ob man überhaupt noch sich diesen Lebensstress antun möchte !? Aber ich halte nicht viel von Selbstmord, weil ich es nicht verkraften könnte, das die Leute die mir das angetan haben,normal weiterleben. Lieber würde ich eine Revolutionäre Gemeinschaft gründen oder träume von einer gewissen Macht. Denn wer hält die bewusste Lebensverschwendung aus ? Habe schon oft über Auswandern nach Holland,Frankreich oder Spanien nachgedacht,weil ich unter toleranten Menschen leben möchte.Ein Weg zur besserung ist es seine Berufung zu erkennen und den Mut zur Individualität aufzubringren. Wenn man also aus Überzeugung einer guten Sache dient,kann man von einem Stolz ergriffen werden der einem Energie und Mut zurückbringt. Bitte hört euch dazu Wenn ich schon Kinder hätte von Xavier an,od.Weck mich auf von Sammy oder Krank von RHP ! Ich könnte alle Wahrheiten Stundenlang aufzählen nur wird mir das jetzt zu teuer.


    Wenn es Mädels hier gibt,die das auch sehen wäre ich über eure Antwort sehr zufrieden.Das gilt natürlich auch für Jungs.Habe früher auch gedacht das das alles Schwachsinn ist,aber es stimmt wirklich das wir hauptsächlich durch die Medien und Politik kleingehalten werden.Das bestätigen alle reflektierenden Menschen,wo zum Glück auch viele reale Prommis drunter sind von den schon aufgezählten bis hin zu Nena und Komikern wie Appelt usw.Es gibt viele von denen mit einer gesunden Einstellung,nur haben die auch die perfekten Möglichkeiten dafür.Ich finde unsere "Gleichgesinnten" unter allen Gruppen wie z.B.im Fussbalbereich.Das wären z.B. Klaus Toppmöller,Frank Rost usw. Wenn man gesehen hat,wie Klose vom ekelhaften Deutschen Druck seelisch kaputt gemacht wurde,ist er das beste Beispiel dafür,das man nicht um irgenjemanden Gefallen zu wollen,sich selbst aufgibt. Ich wünsche mir ehrliches Selbstbewusstsein,welches wir irgendwie wieder aufbauen müssen. Ich hoffe das die tausenden Gleichgesinnten sich endlich zusammemtun und unsern Zorn sinnvoll bündeln und durch Protest denken freisetzen. Ausländische Therapeuten geben mir recht,weil sie wissen das es nur einen Weg gibt-die Seele vom Müll befreien und das geht nicht in dem man jahrelange Gesprächstherapie macht. Wenn man eine halbwegs vernüpftige Bezugsperson hat,reicht das psychologisch gesehen dicke.Man muss die Einstellung erlangen das man ja nichts mehr zu verlieren hat und dadurch von der Trauer zur Wut kommt und daraus den Mut ziehen zu ziehen.Ich weiß,es ist alles leicht gesagt und ich selbst habe es bis heute nicht geschafft,aber das ist der Weg.Die Deutschen müssten erstmal ein Jahr lang ausrasten,bevor langsam das seelische Gleichgewicht einkehrt.Intelligents muss nicht unbedingt etwas damit zu tun haben, viel mehr die Persönlichen Erfahrungen und Veranlagung. Die Veranlagung kann man einfach erstmal nach dem Sternzeichen abchecken. Ist Sie ein Wasserzeichen oder ein anderes tiefsinniges Zeichen, so ist Sie wie ich schon mal viel nachdenklicher. Nur bei uns in Deutschland ist Nachdenken nicht gerade Gesund, daher gibt es nur eine Lösung: Und zwar muss man sich bei den Eigenschaften unbedingt eine dementsprechende Berufung suchen oder etwas alleine auf die Beine stellen und dann mit seiner Seele in die Berufung verschmelzen und so zu einem höheren Level stoßen. Hört sich blöd an, aber viele Künstler haben z.B. den gleichen Weg genommen und sind so zur Mentahlen Freiheit gelangt. Es ist aber ein sehr langer verwirrender Weg alle Gleichzeitig denkende Gedanken unter einen Hut zu bekommen. Weil ich das Gleiche Problem+100 Anderer habe muss mein Weg in die Selbstständigkeit gehen um mein eigenes Ding zu machen und endlich die blockierenden Gedanken unter Kontrolle zu bekommen. Ein wenig Mut zur Individualität ist sehr hilfreisch. Wer weiß,wie schwer es ist zu denken,wenn man gleichzeitige unbegrenzte paralele Gedanken hat,der versteht auch das mein Beitrag nich klar von mir geschrieben werden konnte.

    Lieber Tom !

    Mir ist aufgefallen, daß du alles verallgemeinerst : "die Deutschen, die Therapeuten, die ausländischen Therapeuten,..." u.s.w. - kann es sein, daß du durch diese Sichtweise den Blick auf die Individualität verloren hast ???


    Gruß

    Re: Paradoxe Medizin

    Hallo Tom


    Du schreibst Du hast eine soziale Phobie. Mich würde näheres darüber interessieren, vor allem das Trauma. Ich bin mir ziemlich sicher dass auch ich ein Sozialphobiker bin. War bisher noch nicht bei nem Seelenklempner. Bin bereits 34 Jährchen alt und hatte bisher noch niemandem welchem ich mich geöffnet habe, meinen Eltern gegenüber sowieso nicht (Vater = Alki) Nach vielem Suchen im Internet habe ich mir die Diagnose gleich selber gestellt. Mich würde aber doch noch Näheres über Deine Soziale Phobie interessieren. Wahrscheinlich hast Du, genau wie ich, auch noch nie was mit ner Frau gehabt, stimmts?


    Freundliche Grüsse

    Hi Freddy68 !

    Für eine Diagnose braucht man auch keinen Seelenklempner und auf der Such nach einem sei sehr wählerisch.Kann helfen,besonders weil Du noch mit keinem geredet hast.Meine Mutter ist auch Alki und so für mich nicht real.Man muss seine eigene Familie finden,das können einfach nur wahre Freunde sein die nicht einfach zu finden sind und da sollte man auch wieder sehr anspruchsvoll sein.Jeder der seine Depris erkennt ist für mich mehr wert.Keiner kann mir erzählen das die Stimmung in Deutschland irgendwie Positiv ist und die Fakten sind erschreckend.Aber Egal,wir müssen uns auch ein wenig Arrogant unseren Weg und unsere Berufung suchen.Wenns bei Dir irgendwan unerträglich wird,was ich ja nicht weiß und auch nicht hochbeschwören möchte,kann ich Dir lieber ne gute Psychosomatische Klinik empfehlen wo die Stimmung sehr entspannt ist.Das liegt daran das nichts nach Klinik aussieht und man denkt man wäre im Hotel.


    Zum Glück haste Dich in Punkto Frauen bei mir getäucht,das war nie mein Problem Frauen "klar zu machen",nur kann ich aufgrund meiner Probleme keine Beziehung führen weil ich auch keine Frau mit runter ziehen möchte.Aber um am Leben zu bleiben muss ich mir abundzu eine suchen um ein wenig ablenkung zu haben.Dann bin ich aber meist selber unter Alkoholeinfluß um klar zu kommen.Aber zum Glück nur selten.Sehe eher durch die Grüne Brille. Aber so ne Klinik ist auch genau richtig um wieder Kontakte zu Menschen und ins besondere Frauen zu knüpfen.Man darf sich nur nicht zu viel von dem Ausdruck Therapie versprechen,denn hätten wir z.B.eine vernümptige Mutter oder Geschwisterteil mit dem man reden könnte,wäre dies die beste Therapie.Genau das macht mich Todtraurig,man hat niemanden und dann muss man noch unter Strapatzen nach einer Therapie betteln und außenstehende machen sich am besten noch drüber lustig.Tja,da ist extravagantheit und Sakasmuss gefragt um damit klar zu kommen.Also alles Gute erstmal..