DonaldDuck77: Übergewichtige haben oft einen schlechteren Vitamin-D-Status als Normalgewichtige, und das Rauchen stellt wahrscheinlich einen zusätzlichen Riskofaktor für Vitamin-D-Mangel dar. Wurde der Vitamin-D-Spiegel im Blut bei Dir in letzter Zeit mal bestimmt?

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    Nächtliches Sodbrennen, Übelkeit und Druck im Oberbauch

    Evtl. eine Gastritis? In diesem Zusammenhang könntest Du auch mal auf Vitamin-B12-Mangel prüfen lassen, am besten über den Blutwert http://Holo-TC.

    Nein, in letzter Zeit wurde gar nichts kontrolliert.


    Dazu muss ich auch sagen das ich mittlerweile ungern zum Arzt gehe wenn nicht wirklich was gravierendes oder direkt ersichtliches vorhanden ist.


    Ich hatte den Eindruck das sobald die Psyche im Spiel ist wirst du nicht mehr so ganz ernst genommen und all deine Beschwerden sind nur im Kopf. Mehrfach habe ich versucht Physiotherapie oder ähnliches zu bekommen. Auch mit der Erklärung ich möchte gern von einem Fachmann unter Anleitung lernen was und wie ich zuhause Übungen machen kann.


    Du bist noch jung, du kannst doch schwimmen gehen war die Aussage. Nunja darüber könnte man jetzt stundenlang diskutieren aber ich bin vom Gesundheitssystem nicht wirklich überzeugt. Es geht doch meist eh nur ums Geld und erst dann um die Gesundheit des Patienten, wenn überhaupt.


    Aber Danke für den Ansatz, ich werde mich damit beschäftigen.Ist ja sowieso momentan nicht uninteressant in der jahreszeit. Dabei könnte man gleich mal fragen ob jemand gute Produkte kennt um Vitamin D zuzuführen. Nach meiner Kenntnis wird das ja fast ausschliesslich über Sonne bzw die Haut gebildet. Ist momentan also schwer ":/

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    Wenn du also machst und tust und keine Erfolge auch bleiben, wie lange machst du dann weiter ???

    Du musst so lange am Ball bleiben wie nötig - und wenn es Monate oder Jahre sind. Und ja, ich weiß wovon ich rede!


    Du Rauchst, du hast (wenn ich es richtig gedeutet habe) Übergewicht und Bewegst dich womöglich nicht ausreichend und dir geht es psychisch nicht gut. Du steckst in einem Teufelskreislauf... eines führt zum anderen. Mich wundert es nicht, dass es dir schlecht geht.


    Fakt ist nun mal: Wer sich wenig bewegt und übergewichtig ist, bei dem besteht nun mal die Gefahr, dass Gelenke irgendwann einen Schaden nehmen und und Muskeln sich verspannen. Folge: Schmerzen. Kommen noch zusätzlich psychische Probleme hinzu, dann wird dies noch verstärkt. Heißt, Muskeln verspannen sich noch mehr. Also noch mehr Schmerzen. Inwieweit der Rauch darauf Auswirkungen hat, weiß ich nicht. Gut kann dieser allerdings nicht sein.


    Aus meiner persönlichen Erfahrung als ehemaliger Schmerzpatient mit psychischer Erkrankung, kann ich dir nur den Rat geben: Bewegung, Bewegung und Sport! Am besten noch Entspannungstechniken wie PMR oder Meditation und du wirst deine Schmerzen ganz oder zumindest zum Teil in den Griff bekommen.


    Es ist aber auch das, was allgemein immer von Ärzten gepredigt wird. Bewegung und Sport wirkt sich nun mal positiv auf Körper UND Seele aus. Das sollte doch eigentlich als Anreiz genügen, um genau das über einen langen Zeitraum durchzuziehen.


    Der Anfang ist schwer. Erfolge stellen sich auch nicht von heute auf morgen ein. Man braucht Geduld und Durchgaltevermögen. Sonst bringt das alles nix.

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    Auch mit der Erklärung ich möchte gern von einem Fachmann unter Anleitung lernen was und wie ich zuhause Übungen machen kann.

    Dafür brauchst du nicht zwingend Physiotherapie! Einige Krankenkassen bezahlen auch Kurse (Rückenkurs, Pilates, Yoga). Ich bin bei der AOK und da kann ich zwei Kurse (mit jeweils 10 Einheiten) im Jahr fast kostenlos in Anspruch nehmen. Wenn man dann ein entsprechendes Körpergefühl entwickelt hat, kann man die Sachen zu Hause durchführen und kann auch über YouTube oder Fitness-DVDs zu Hause vor dem TV turnen. Du kannst dich auch in einem Fitnesscenter anmelden. Zusätzlich kannst du noch Radfahren, Schwimmen, Joggen, Wandern usw. Du hast viele Möglichkeiten. Du musst sie nur nutzen!

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    Du bist noch jung, du kannst doch schwimmen gehen war die Aussage.

    Da hat der Arzt nicht unrecht!

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    Nunja darüber könnte man jetzt stundenlang diskutieren aber ich bin vom Gesundheitssystem nicht wirklich überzeugt. Es geht doch meist eh nur ums Geld und erst dann um die Gesundheit des Patienten, wenn überhaupt.

    Du kannst dich aber nicht immer nur auf die Ärzte, Physiotherapeuten und das Gesundheitssystem verlassen. Du hast sehr viele Möglichkeiten auch selbst aktiv etwas zu tun und die Möglichkeiten hast du eben noch nicht völlig ausgeschöpft.

    Bitte denke jetzt nicht, dass ich dir versuche zu unterstellen du seist faul. Eben DAS denke ich nicht. Ein Fauler hätte noch nicht mal den Willen überhaupt etwas an seiner Situation zu ändern. Die Motivation sehe ich bei dir durchaus. Dein Problem ist deine Ungeduld und dein mangeldes Durchhaltevermögen. Mit diesen Eigenschaften ist nicht jeder von Natur aus gesegnet. Allerdings lässt sich leichter daran arbeiten, wenn man weiß wo es hakt. Es ist nichts, was man nicht ändern könnte.

    Nunja...Mittlerweile geh ich zum Glück nicht mehr davon aus es ist was unheilbares oder gar tödliches. Das war längere Zeit der Fall und schätzungsweise resultiert daraus auch diese Angststörung.


    Ich bekomm das hin, da bin ich mir sicher, Ich muss nur die passenden Schlüssel finden. Mit dem Wechsel von Matratze auf Boden hab ich tatsächlich Hoffnung wieder einen davon gefunden zu haben.


    Nach meinen Recherchen soll das gut sein weil zum einen das nächtliche Bewegen (Positionswechsel) erhöht wird und die Durchblutung der Muskulatur verbessert wird durch den Gegendruck. Wie wenn man lange Zeit im Auto sitzt und aussteigt. Alle Knochen sind steif und unbeweglich. Ähnlich bei der falschen Matratze bzw wenn man sich zu wenig dreht nachts.


    Was soll ich sagen. Hört sich vllt für manchen beknackt an aber das ist bisher das einzige was Besserung brachte die dann auch weitesgehend erhalten blieb. Sollte jeder der ähnlich Probleme hat auf jeden Fall mal ausprobieren. In wie weit das auf Jahre gesehen gut ist kann ich natürlich noch nicht sagen.


    Kombiniert mit Sport und Massage erhoffe ich mir nun erhebliche Besserung die auch schon spürbar eingetreten ist.


    Anhand der, nennen wir es Kritik, werde ich versuchen nicht mehr jeden Tag zu bewerten. Ähnlich wie beim abnehmen und nach 3 Tagen nichts auf der Waage zu sehen ist und man dann kein Bock mehr hat. Also wird keine Waage genutzt und mer sehen was in 3 Monaten da steht. War das in etwa so von euch gemeint ?


    Die Idee mit dem Plan erstellen find ich gut. Kenn ich auch bereits unter anderem von der Psychotherapie. Gescheitert bin ich daran wohl immer weil ich zuviel auf einmal wollte.

    @ Donald

    Ich habe eine ziemlich ähnliche Geschichte wie du. Allerdings schon seit 16 Jahren, 2 Therapien und Psychotabletten


    (Escitalopram)


    Ja, ich muss auch jeden Tag kämpfen, immer wieder aufs neue. Und die Angst vor der Angst ist immer dabei.


    Und doch gibt es Situationen die ich dann trotzdem schaffe, wo ich mir doch vorher tagelang Gedanken gemacht habe.


    Also, immer weitermachen :-)

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    Mit dem Wechsel von Matratze auf Boden hab ich tatsächlich Hoffnung wieder einen davon gefunden zu haben.

    Es muss auch kein Dauerzustand bleiben. Ich kann z.B. auf fast allen Matratzen weitestgehend ohne Probleme schlafen. Mit einen halbwegs gesunden und trainieren Rücken ist das auch kein Problem. Das sah aber bei mir auch schon mal anders aus.


    Wichtig finde ich noch ein vernünftiges Kissen. Vielleicht wäre das noch eine Option für dich. Also ein Kissen, was die Nackenpartie etwas stützt. Gute Erfahrung habe ich mit Kissen mit viscoelastischen Schaum gemacht. Die von der Firma "Third of Life" find ich ganz gut. Zwar etwas teurer, aber gute Qualität.

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    Ähnlich wie beim abnehmen und nach 3 Tagen nichts auf der Waage zu sehen ist und man dann kein Bock mehr hat. Also wird keine Waage genutzt und mer sehen was in 3 Monaten da steht. War das in etwa so von euch gemeint ?

    Ja, kann man so sagen.

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    Die Idee mit dem Plan erstellen find ich gut. Kenn ich auch bereits unter anderem von der Psychotherapie. Gescheitert bin ich daran wohl immer weil ich zuviel auf einmal wollte.

    Daher lieber nur 1-2 Sachen vornehmen (je nachdem, was dir wichtiger erscheint) und das eben versuchen durchzuziehen. Aber die Woche mit deinen ganzen Vorhaben auch nicht zu voll packen. Also jetzt nicht jeden Tag mit einer Stunde Sport einplanen. Das zieht man am Anfang vielleicht ein paar Tage oder vielleicht auch Wochen durch, aber dann geht die Motivation schnell flöten. Dann lieber 3 mal die Woche eine Stunde Sport und dann bei Bedarf steigern.


    Und möglichst langfristig die gleichen Wochentage und Uhrzeiten für dein Vorhaben nutzen. Durch die Regelmäßigkeit gewöhnt sich der Körper daran und es fällt einem auch leichter das umzusetzen, was man sich vorgenommen hat.

    Und was hast du rausgefunden woher die Angst bzw dann die Angst vor der Angst kommt?


    Hast du sonst körperliche Beschwerden??? Ich für meinen Teil vermute ganz stark das es sich bei mir hauptsächlich um die körperlichen Sympthome handelt die dann Angst auslösen bzw Anspannung.


    Meine Therapeutin hatte das mal ganz gut erklärt. Jeder Mensch hat eine Grundanspannung was ja auch sein muss. Nun steigt diese in den verschiedensten Situationen an zb Stress und flacht dann wieder ab wenns vorbei ist. Normaler ablauf eben wie das sein sollte. Jetzt stellste dir 2 Linien vor. Sagen wir eine in Höhe der Knie und eine in Augenhöhe um es besser zu verdeutlichen.


    Die Grundanspannung verläuft in Höhe der Knie. Die Augenlinie ist der Punkt an dem Anspannung zu Problemen führt sei es Schmerzen, Angst oder oder.


    Wenn deine normale Grundanspannung nicht mehr in Höhe der Knie verläuft sondern bereits durch Verspannungen der Muskulatur sagen wir in Höhe des Halses reicht nur wenig um die Augenlinie zu überschreiten und somit das Fass zum Überlaufen bringt.


    Angst hat sehr viel mit Anspannung und somit der Muskulatur zu tun. Ur-Instinkte eben!!!! Angst führt zur Verspannung und Verspannung zur Angst... Teufelskreislauf. Und wenn dann noch andere Faktoren wie zu wenig Bewegung,Übergewicht oder das falsche Nachtlager dazukommen biste sozusagen im A.....


    Das ist so die kurze grobe Erkenntnis aus den Jahren in denen ich mich damit rumschlage. Passend dazu das ich sagte, ich halte nicht viel vom Gesundheitssystem, habe ich mir bestimmt 90% der Erkenntnisse selber durch Lesen und Selbstbeobachtung erarbeitet. Wenn mehrere Orthopäden nicht darauf eingehen wenn ich sage in irgendeiner Weise müssen die Zähne eine Rolle spielen weil ich nachts presse, und einer mir sogar weis machen wollte das eine hat mit dem anderen nix zu tun, ist das schon absolut lachhaft.

    @ parvati

    Das Kissen ist tatsächlich so ein Problem. Ich würde gern auf dem Rücken schlafen und dann ohne Kissen oder nur ganz flach. Allerdings schaff ich das (noch) nicht. Ich kann da absolut nicht einpennen. Ich bin Seitenschläfer oder Seite/Bauch und da ist ein zu flaches Kissen wieder problematisch, gerade auf dem Boden wo nix einsackt.

    @ DonaldDuck:

    sorry, dass ich erst jetzt antworte.


    Also die Therapie nach Dr. Pohl ist recht einfach und schmerzhaft. Es wird viel Bindegewebe hin und herbewegt. Es ist ziemlich schmerzhaft. Im wesentlichen sollte das auch ein Physiotherapeut können. Bei Pohl werden einfach ein paar Techniken kombiniert. Ob das alles was neues ist, glaube ich kaum. Es scheint aber relativ effizient zu sein. Also ist es sicher einen Versuch wert, wenn es nicht allzu aufwändig ist, einen Termin zu bekommen/erreichen.


    Ich habe jetzt mal Shiatsu ausprobiert. War positiv überrascht. Es haben sich ein paar Verspannungen/Verklebungen bei mir sehr gut gelöst. Hat nur nicht lange angehalten. Mal schauen, wie's weitergeht.


    Wie geht's bei Dir? Bist du weitergekommen?

    Hi, meld mich auch mal wieder..... Kennt ihr das ? Innere Unruhe aber zugleich Müdigkeit. Antriebslos, Schwindel, usw.


    Es gibt Zeiten, da würde ich am liebsten nicht aus dem Bett.


    Anscheinend laufe ich mal wieder im tiefen Tal.... Letzte Woche bin ich mal wieder vor lauter Angst (viele Leute) nicht zu einem Termin gegangen. War zwar sowieso erkältet, aber so 1-2 Std. wäre bestimmt gegangen.


    Aber meine Angst war mal wieder stärker...