• Aspergerautismus bei Frauen

    Hian alle Frauen mit Aspergerautismus:Was unterscheidet euch von Männern mit Aspergerautismus?Wie wurdet ihr erkannt/diagnostiziert?Auf welche Schwierigkeiten stoßt ihr im Leben? Wie unterscheiden sie sich zu neurotypischen Personen oder zu männlichen Autisten?Habt ihr zusätzliche Komorbiditäten (oder vielleicht sogar ADHS)? Woran macht ihr fest welche…
  • 129 Antworten

    Ehrlich gesagt verstehe ich Euer Problem nicht. Die Kritik von YaHbb ist m.E. ziemlich Banane, zumal die meisten Menschen mit Asperger-Syndrom Begleit- und Folgeprobleme haben. Bei mir sind es

    • Dyskalkulie (sicher nicht anerzogen) und
    • PTBS auf Grund langjähriger psychischer und physischer Misshandlung.

    Trotz der ausgeprägten Dyskalkulie habe ich einen IQ von 140 und gelte somit als hochbegabt, worauf ich allerdings sch***e. Die Hochbegabung war für mich gerade in der Kindheit und Jugend eher belastend als bereichernd.


    Vielleicht ändert sich mit dem heutigen Wissen um das Asperger-Syndrom auch die Umgehensweise damit. Es wäre wirklich zu hoffen.


    Übrigens geht es in diesem Faden um das Asperger-Syndrom bei Frauen, das sich in der Tat meist deutlich anders als bei Männern ausdrückt. Schon vergessen?

    Monsti

    Ich finde deine Reaktionen mit Verlaub etwas übertrieben bist stellenweise unverschämt und ich verstehe nicht, warum du hier wiederholt so angefressen auf Beiträge reagierst, die dir offensichtlich irgendwie nicht in den Kram passen.

    _Lynx_ schrieb:

    Wenn von Menschen wie Einstein behauptet wird, dass er Autist gewesen sei, dient das wohl auch der Selbstaufwertung von Betroffenen, macht es aber nicht besser

    Verstehe ich nicht. Was meinst Du mit Selbstaufwertung und damit, dass es damit aber etwas nicht besser mache? Wie besser? Könntest Du das bitte erklären?


    Ich z.B. brauche absolut keine Selbstaufwertung. Ich bin 65 Jahre alt und kenne meine Stärken und Schwächen wirklich gut. Die sind nämlich wie bei jedem anderen Menschen verteilt. Einzelne Stärken sind bei mir zwar extrem ausgeprägt, meine Defizite aber mindestens genauso auffällig. Es gleicht sich also aus.;-)


    Ich bin ein Mensch wie wir alle, nur halt ein bisschen anders. Weder bin ich schüchtern (eher das Gegenteil), noch bin ich jemand, der sich in der Bude verkriecht, um ausschließlich den zweifellos vorhandenen Spezialinteressen nachzugehen. Ich brauche meinen Rhythmus, meine meine für Normalos durchaus seltsamen Rituale - und? Tue ich damit irgendwem weh?


    Von Euch Nicht-Autisten wüsste ich gerne, was es daran auszusetzen gibt.

    Mit Selbstaufwertung meinte ich, dass zB gesagt wird, dass Einstein Autist gewesen sei, damit sich Betroffene (=Autisten) besser fühlen bzw. Autismus positiver rüberkommt für andere. Einstein ist in unserer Gesellschaft sehr angesehen und insofern taugt der für so einen Zweck. Damit meine ich nicht, dass du konkret geschrieben hast, dass Einstein Autist gewesen sein soll, um dich besser zu fühlen.


    Ich denke aber eben, dass man solche Behauptungen wie die, dass Einstein Autist gewesen sei, selbst hinterfragen sollte, bevor man sie weiterträgt. Das wäre das, was ich dir insofern ankreiden würde.

    _Lynx_ schrieb:

    Mit Selbstaufwertung meinte ich, dass zB gesagt wird, dass Einstein Autist gewesen sei, damit sich Betroffene (=Autisten) besser fühlen bzw. Autismus positiver rüberkommt für andere.

    Das meinst Du. Okay, ich will Dich jetzt nicht von Deiner merkwürdigen Meinung abbringen ...

    Was willst Du mir denn nun konkret ankreiden? Einstein war nun mal glasklarer Asperger-Autist. Wer selbst das Asperger-Syndrom hat, erkennt andere Betroffene sofort. Einstein mag schon lange verstorben sein, zu seinem Leben und Verhalten gibt es jede Menge Infos. Er war zweifellos ein Genie, jedoch eines mit heftigsten Defiziten. Das hat aber doch mit Auf- oder Abwertung nichts zu tun.


    Warum macht um Himmels Willen meine Auflistung von bekannten Asperger-Autisten diese total sinnlose Welle, und dies auffälligerweise ausschließlich bei Nicht-Autisten?


    Zum wiederholten Mal: Es geht hier um das Asperger-Syndrom bei Frauen, das sich in der Tat anders als bei den meisten betroffenen Männern ausdrückt. Das ist nicht nur eine allgemeine Erkenntnis, sondern auch meine eigene Erfahrung.

    "Was genau" ist kaum zu sagen, doch sind sie meist auffälliger, was möglicherweise an der Erziehung liegt. Mädchen werden oftmals eher zu anpassungsfähigen Menschen erzogen als Jungen, sowohl im Elternhaus als auch in der Schule. So äußert sich auch die Fachliteratur. Ob es wirklich der Grund ist, kann ich nicht beurteilen.


    In meiner Klasse gab es einen recht eindeutigen Asperger. Er war eine richtig graue Maus, ein eher mittelmäßiger Schüler, extrem zurückgezogen und Einzelkind aus einem sehr wohlhabenden und strengen Elternhaus. Er war eigentlich immer gleich, sehr komisch eben. Es gab einmal einen heftigen Gefühlsausbruch seinerseits, als nämlich die Sitzordnung bzw. die Anordnung der Tische und Stühle geändert wurde. Da rastete er total aus, weil er auf seinen angestammten Platz im Raum beharrte. Seine Stifte lagen stets exakt parallel und nach Länge angeordnet neben seinem Heft. Wehe, das brachte jemand durcheinander.


    Ich war eigentlich die einzige, die Kontakt zu diesem Sonderling hatte. Offenbar hatte ich irgendwie "gerochen", dass wir gewisse Gemeinsamkeiten hatten. Nach dem Abi legte er eine ordentliche Karriere hin - irgendwas im EDV-Bereich. Er war beruflich in der ganzen Welt unterwegs, scheute aber jeden Kontakt zu seinen ehemaligen Klassenkameraden. Nur zu mir hatte er noch bis vor etwa 20 Jahren Kontakt, allerdings nur sehr sporadisch. Da schrieb er öfters, er käme wohl von einem anderen Stern, er passe einfach nicht in diese Welt. Seine Briefe kamen aus Argentinien, den USA, Singapur, Japan und was weiß ich woher noch. Er blieb wohl auch ohne Partnerschaft. Irgendwann brach der Kontakt ab. Vor einigen Jahren versuchte ich ihn per Google wiederzufinden - keine Chance. Er ist mittlerweile wie vom Erdboden verschluckt.


    Der andere männliche Asperger in meinem Leben war mein eigener Vater. Bei dem war es sehr ähnlich wie bei o.g. Klassenkameraden, nur dass mein Vater zu Hause ein echter Tyrann war, zudem mitunter gefährlich cholerisch, falls mal etwas in seiner pedantischen Ordnung durcheinander geraten war - bei sechs Kindern im Haus war das natürlich oft der Fall. Auch er war als Physiker beruflich erfolgreich, im täglichen Zusammenleben aber schwer erträglich.

    So weit ich weiß kann man beim Einwohnermeldeamt nachfragen, wo jemand lebt kostet aber ca. 15 Euro.

    Oder du nutzt so etwas wie Adressermittlung de.

    Nennt sich Melderegisterauskunft und koste mindestens 10 Euro.

    Falls der Gesuchte verstorben ist bekommt man es mitgeteilt.