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    wie man eine Krankheit überwindet die jedes Jahr 10.000 Tote in Deutschland kostet.

    Wie erfolgreich ist die Therapie?

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    Wenn diese Leute denn Recht hätten wäre ihnen eine Professorenstelle an einer guten Uni sicher.

    ??? Ich hatte an keiner Stelle dargestellt, dass meine Aussagen gesichert sind ...


    Ansonsten gab es historisch gesehen genügend Menschen, die mit kritischen Anmerkungen oder Zweifeln enorme Probleme hatten und denen alles andere als eine Professorenstelle angeboten wurde. Der Fall Robert Mayer (Entdecker der Energieerhaltungssätze) ist dafür klassisches Beispiel:

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    Mayer war sich der großen Bedeutung seiner Entdeckung bewusst, aber sein Unvermögen, sich wissenschaftlich auszudrücken, sein Hang zu Spekulationen und seine bekennerhafte Religiosität brachten ihm nicht den gewünschten Ruf als Wissenschaftler ein. Die zeitgenössischen Physiker lehnten seinen Energieerhaltungssatz ab. Sogar von den großen Physikern Hermann von Helmholtz und James Prescott Joule erfuhr er unwürdige Anfeindungen. Man bezweifelte Mayers Qualifikation in physikalischen Fragen und verleumdete ihn.

    Damit möchte ich mich keineswegs auf die Stufe von Mayer stellen, aber die Berechtigung von Zweifeln auch von Nicht-"Fachleuten".

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    Diese selbsternannten Psychologen sollten sich im Klaren darüber sein, daß die TE in einer heiklen Phase einer Depression befindet, da sind diese laienhaften Vorschläge mehr als kontraproduktiv, weil sie Menschenleben gefährden.

    Ich habe ihr zu keinem Zeitpunkt Vorwürfe irgendeiner Art gemacht, ich hatte mich auch nicht besserwisserisch aufgespielt- ich sehe nicht ein, warum Zweifel nicht erlaubt sein dürfen (ich selber hatte ja selbst an meinen Aussagen Unsicherheit deutlich gemacht).


    Verständnis für andere Menschen zu haben, kann zudem keine Einbahnstraße sein- ich sehe nicht ein, warum nur der Gesunde für den Kranken Verständnis aufbringen soll aber Umgekehrtes nicht für notwendig erachtet wird (ob das Bestandteil der Krankheit ist weiß ich nicht). Die TE (und Andere) hatten offenbar mehr Verständnis für meine Aussagen auch als du.

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    Diese selbsternannten Psychologen

    Die Foren sind Laienforen, ich denke, dass das auch die TE weiß.

    @ Sensibelmann,

    du gehörst für mich zu denen, die ich einmal für 2 Tage in die Hölle der tiefsten Depression schicken würde. Es wäre für dich ein Erlebnis. Du könntest in der Zeit dem Tod in die Augen schauen und ein Bier mit ihm trinken und du kämest da raus mit dem Einzigen was mich selbst daran positiv zurückgelassen hat. Der Tod kann mich nicht mehr schrecken, weil ich ihn gesehen habe und er für mich ein Kumpel geworden ist.


    Sicher werde ich am Schluss meiner Tage ein Bierchen mit ihm trinken und zu ihm sagen nimm mich mit in die Welt die mir schon so gut gefallen hat und für die ich noch nicht bereit war.

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    du gehörst für mich zu denen, die ich einmal für 2 Tage in die Hölle der tiefsten Depression schicken würde.

    Kein Bedarf.

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    Es wäre für dich ein Erlebnis

    .. aber kein Erfreuliches und deswegen nicht erstrebenswert. Ich hoffe, dass aus meinen Aussagen wenigstens rübergekommen ist, das ich Niemandem irgendwelche Krankheiten wünsche. Viemehr wünschte ich jedem Menschen viel Freude am Leben- das ist unabhängig davon, wie erfolgreich oder tauglich irgendwelche Hilfeversuche sind.


    Ich glaube auch nicht, dass ich durch das persönliche Erleben von Depressionen bessere Lösungsvorschläge parat hätte- die haben ja offenbar weder depressive Menschen noch Psychologen so richtig parat.

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    Ich glaube auch nicht, dass ich durch das persönliche Erleben von Depressionen bessere Lösungsvorschläge parat hätte

    Doch die hättest du, weil du dann begriffen hättest, daß man aus einer Depression mit seinem Willen nicht heraus kommt.


    In einer schweren Depression helfen nur Antidepressiva. Diese Mittel nimmt man nicht aus Jux und Dollerei, oder geht 3 Monate in eine psychiatrische Klinik.

    Eine "echte" Depression ist allerdings etwas anderes als eine dauerhafte Verstimmung oder Melancholie. Selbst die reaktive Depression ist damit nicht zu vergleichen.


    Wenn der Gehirnstoffwechsel gestört ist und man dauerhaft durch eine tiefschwarze Brille schauen muss; denn man fühlt nicht die Freiheit, diese Brille einfach abzunehmen, wie es sich derjenige vorstellt, der meint, es sei im Grunde der Wille, der auch hier zählt; das wirkt dann in der Tat wie Hohn.


    Das Problem scheint zu sein, dass es tatsächlich Dinge gibt, die einer Depression nicht nur entgegensteuern, sondern wirklich helfen können – wie Bewegung, Yoga etc. – aber das vielleicht auch nur, wenn sie im richtigen Moment kommen.

    Dschu-Dschu


    :)z :)^


    Das ist es ja. Bei einer reaktiven Depression beseitigt man "einfach" (Ihr wisst hoffentlich wie ich das meine ;-)) den Auslöser und schon kann man aus dem Loch klettern. Sie ist gewissermaßen greifbarer, erklärbarer.


    Aber es gibt nun mal auch die Depression als Grundleiden/Grunderkrankung. Und dies dann auch noch in den verschiedensten Formen. Da geht das nicht so "einfach".

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    Doch die hättest du, weil du dann begriffen hättest, daß man aus einer Depression mit seinem Willen nicht heraus kommt.

    Ich habe den Eindruck, dass du mich bewusst missverstehst, ich habe keine Lust mehr, dir nochmal alles zu erklären. Lies dir einfach nochmal meine Texte durch und analysiere, wie oft ich den Begriff Wille verwendet habe.

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    In einer schweren Depression helfen nur Antidepressiva

    Nur weil es nach bisherigem Forschungsstand keine andere Lösung gesehen wird, bedeutet das noch lange nicht, dass es sie nicht gibt.

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    du kennst die Lösungen?

    Du kannst mit großer Sicherheit ausgehen, dass ich es geschrieben hätte, wenn ich funktionierende Lösungen parat hätte. Ich hätte aber einige Ideen. Da ich aber kein "Fachmann" bin, ist ja ohnehin alles Unfug ... :=o


    (ich bin froh, dass ich in meinem Leben Aussagen von "Fachleuten" angezweifelt habe- und hinreichend oft,mitunter zu späteren Zeitpunkten bestätigt wurde, ich vertraue Aussagen von Fachleuten nicht blind- das war mir manches Mal von Nutzen, (mein Zweifel schließt auch Irrtümer mit ein))

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    Ihr muesst euch nicht einigen.

    Bevor man mit mir eine Einigung erzielen kann, muss man schon sehr gute Argumente haben. Unterstellungen, Fehlinterpretationen, ... sind da diesbezüglich sehr ungünstig- wenn es mir zu blöd wird, ziehe ich mich einfach zurück- aber soweit bin ich nicht ]:D ....

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    Diese Mittel nimmt man nicht aus Jux und Dollerei, oder geht 3 Monate in eine psychiatrische Klinik.

    zzz

    Hey Grottig!


    Du hast eine wunderschöne Art, Dich auszudrücken! Ich hoffe, daß Du damit ein Ventil für Deine Gefühle gefunden hast, was Dir hilft. Das Schreiben kann Dir helfen, zu leben!


    Ich bin froh, daß Du auch dann weiter geschrieben hat, als hier viel Kritik laut wurde.


    Ich hoffe, daß Dir Dein Klinikaufenthalt hilft. Bis zur Traumatherapie dauert es ja noch was. Es ist sehr mutig, daß Du das machen willst.


    Hast Du schon mal Kunsttherapie gemacht? Ich mein wirklich Kunst-Therapie und nicht Ergotherapie. Mir hat das sehr geholfen, vielleicht ist das mal eine Überlegung wert?


    Alles Liebe! :)* @:)