Jaa,es gibt ein Handarbeitsgeschäft bei uns und da könnte ich echt mal nachfragen,wegen Kursen und wie man sowas als Anfängerin am besten angeht. :-D

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    Du hast bei der Therapeutensuche pro Therapeut max. fünf sogenannte probatorische Sitzungen, die in jedem Fall mit der Kasse abgerechnet werden können und die zum gegenseitigen "Beschnuppern" dienen, Also um zu schauen, ob Du mit dem Therapeuten arbeiten kannst, ob Ihr Euch sympathisch seid und ob er überhaupt der "Richtige" für Dein Problem ist. Ich weiß es nicht genau, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Krankenkasse bei Terminen bei drei verschiedenen Therapeuten Probleme macht.

    Ok,danke,dann werde ich einfach mal bei den drei Therapeuten einen Termin ausmachen. :-)

    Als Erstes solltest Du Dir vielleicht mal klar machen, dass Medikamente untertstützend wirken – sie übernehmen Dein Leben nicht.


    Sicher geht es Dir nicht gut – wie denn auch? Es hat sich nichts geändert, Du hängst den ganzen Tag vor dem PC, "wurschtelst" ein wenig im Haushalt – kein Mensch fühlt sich damit wohl.

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    Als Erstes solltest Du Dir vielleicht mal klar machen, dass Medikamente untertstützend wirken – sie übernehmen Dein Leben nicht.


    Sicher geht es Dir nicht gut – wie denn auch? Es hat sich nichts geändert, Du hängst den ganzen Tag vor dem PC, "wurschtelst" ein wenig im Haushalt – kein Mensch fühlt sich damit wohl.

    Das stimmt überhaupt nicht.


    Ich war gestern Mittag beim Friseur,danach habe ich mich mit einer Freundin in der Stadt getroffen,wir waren Shisha rauchen,haben was getrunken,gegessen,und ich habe neue Leute kennengelernt.


    Wir waren bis 23 Uhr unterwegs.


    Ich war seitdem nicht am PC,erst seit 12 Uhr heute Mittag wieder.


    Ich konnte gestern Geld ausgeben,weil mein Papa mir 50€ für den Friseurbesuch gegeben hat,den Rest habe ich für das Treffen mit meiner Freundin ausgegeben.


    Mir ging es erst nach dem Treffen so schlecht und ich habe erst seitdem ein Stimmungstief.


    Ich weiß nicht,woran es liegt,ich fühlte mich beim Treffen überhaupt nicht wohl,ich empfand mich für die anderen Personen als uninteressant,ich wurde kaum beachtet,mich wurde kaum was gefragt,ich war eine Langweilerin,nur,weil ich schüchtern war und die Leute noch nicht kannte,war ich ziemlich unsicher,meine Freundin lachte die ganze Zeit und ließ coole Sprüche ab,ich lachte auch,es war aber kein richtiges Lachen,ich versuchte,cool und lustig zu wirken. Ich redete kaum was,weil ich mich unsicher fühlte,die Menschen,mit denen wir zusammen waren,hatten einfach ein höheres Niveau als ich,dass waren Leute mit sehr vielen Freunden,die studierten,klug waren und sehr gut aussahen.


    Warum gibt es keine Menschen,für die ich mal etwas Besonderes sein kann??


    Als besprochen wurde,was meine Freundin an ihrem Urlaub machen will,planten sie,dass sie in einen Club in einer größeren Stadt gehen wollten,sie und 2 Kumpels von ihr,die bei uns saßen,sie fragte mich darauf,ob ich Lust hätte,mitzukommen,ich sagte "Mal schauen",darauf guckte der eine Kumpel von ihr mich so komisch an,als ob er nicht wollen würde,dass ich mitkomme.


    Wie gesagt,ich fühle mich erst nach diesem Treffen so schlecht,am besten,ich meide alle sozialen Kontakte. :°(

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    Ich konnte gestern Geld ausgeben,weil mein Papa mir 50€ für den Friseurbesuch gegeben hat,den Rest habe ich für das Treffen mit meiner Freundin ausgegeben.

    Ich dachte, dein Vater gäbe dir kein Geld? 50 Euro für einen Friseurbesuch ist nicht knapp bemessen.


    Im Übrigen finde ich auch, dass du dich zu sehr auf deiner Krankheit ausruhst. Und die, die trotz psychischer Defizite etwas in ihrem Leben erreichen, sind in deinen Augen ja "nicht wirklich krank, sondern tun nur so, weil heutzutage jeder BPS hat etc.". Du solltest dringend deine Einstellung zum Leben überdenken. Des weiteren bin ich der Meinung, dass zuviel Mitgefühl auch niemandem nützt. Oder Mitleid oder was auch immer. Da finde ich Anstöße in welcher Form sie sein mögen immer besser. Davon, dass alle sagen "Och du Arme, ja die Welt ist sooo böse" wird niemandem geholfen. Die Welt ist vielleicht nicht perfekt. Aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Auch wenn das bisweilen nicht leicht oder angenehm ist. Fang endlich an zu kämpfen!!!

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    Ich dachte, dein Vater gäbe dir kein Geld? 50 Euro für einen Friseurbesuch ist nicht knapp bemessen.

    Macht er eigentlich auch nicht,die 50€ für einen Friseurbesuch hat er mir nur gegeben,weil morgen Weihnachten ist. Ich gab ja nicht komplett 50€ für den Friseur aus,den Rest nahm ich für das Treffen mit meiner Freundin,ich bin froh,dass mein Papa mich noch nicht nach dem Restgeld gefragt hat,denn er hat mir nur den 50€-Schein für den Friseur hinterlegt,da er es anscheinend nicht kleiner hatte.

    Zitat

    Fang endlich an zu kämpfen!!!

    Ich kämpfe jeden Tag!!! Wenn es nach mir ginge,wäre ich schon längst tot.


    Ich habe mich schon seit fast 2 Jahren nicht mehr verletzt,ich denke,sowas sollte man auch nicht außer Acht lassen,für jemanden,der BL hat,oder???

    Zitat

    Ich kämpfe jeden Tag!!! Wenn es nach mir ginge,wäre ich schon längst tot.

    Das sind große Worte, die mich richtig wütend machen.


    Ich habe eine junge Frau tief in mein Herz schlossen, eine Handvoll Jahre älter als du, die seit 1 3/4 Jahren täglich tatsächlich um ihr Leben kämpft, niemanden hat, der sich um sie kümmert und sich noch nicht einmal beklagt und du jammerst hier herum.


    Krieg deinen Hintern hoch und beweg dich, du drehst dich doch schon wieder im Kreis. Such dir einen Job und arbeite, dann hast du nicht soviel Zeit über dich nachzudenken.


    Im Übrigen zeigst du uns hier wieder einmal dein wahres Gesicht: Du weißt sehr wohl, dass dir das Geld nicht komplett zustand und gibst es dennoch aus.


    Schämen solltest du dich und ganz bestimmt nicht mit der Ausrede kommen, dass du ja Borderlinerin bist.

    Zitat

    Ich habe eine junge Frau tief in mein Herz schlossen, eine Handvoll Jahre älter als du, die seit 1 3/4 Jahren täglich tatsächlich um ihr Leben kämpft, niemanden hat, der sich um sie kümmert und sich noch nicht einmal beklagt und du jammerst hier herum.

    ":/


    und was soll ihr das jetzt nutzen?


    Du kannst doch das eine Leben nicht mit dem anderen vergleichen.


    Man kann sich Vorbilder nehmen, aber wo und wie, bleibt doch bitte jedem selbst überlassen.


    Und irgendwelche Überflieger helfen ihr bestimmt auch nicht.

    Wenn Du es seit 2 Jahren ohne Selbstverletzung schaffst, ist es Zeit, die nächsten Schritte in Angriff zu nehmen. Keine Selbstverletzung ist nur ein Teil dessen, was FÜR DICH gerade Thema ist.


    Ich kenne genug Leute, die Borderline haben, damit echt zu kämpfen haben und wo Stress im Alltag immer zu Rückfällen führt. Aber sie nehmen es in Kauf und bauen sich ihr Leben auf. Ja, die Problematik ist vielleicht immer da und kostet Kraft. Aber JEDER Mensch mit einer chronischen Erkrankung muss diese Zeit seines Lebens berücksichtigen.


    Medikamente allein helfen auch nicht. DU musst an DIR arbeiten – und das ist halt nicht nur Verzicht auf SV.


    Du wunderst Dich, dass es Dir mies geht?


    Ja, Du warst gestern raus. Super! Aber gleichzeitig wurdest Du massiv mit all den Dingen konfrontiert, die Du NICHT hast. Du kannst keinen Urlaub planen, baust Dir gerade keine Zukunft auf, sondern hast eine total ungewisse Perspektive. Das kann man allein zu Hause ganz gut ausblenden. Aber nicht, wenn man dann mit Gleichalttrigen konfrontiert wird.


    Weißt Du, ich stehe ziemlich im Leben und hab' kein Borderline. Aber chronische Schmerzen und wenig Unterstützung. Ich brauche für meine Weiterbildung nach dem Studium länger als meine Kollegen... ich habe meine Promotion auf Eis gelegt. Mir ging's die Tage auch mies nach einem Treffen mit denen, die sich Dinge vornehmen, und die immer durchziehen können. Weil sie nicht krank sind und dadurch mehr Energie haben. Weil sie Geld von den Eltern bekommen und ich mir das Geld in 2, 3 Jobs parallel erarbeiten muss.


    Das Leben ist nicht fair – aber man kann immer das Beste aus der Situation machen. Auch wenn dazu immer mal Enttäuschungen gehören.


    Beklage Dich weniger über andere – sondern werde selber aktiv. Das fängt schon damit an, mal genauer hinzuschauen, was gerade los ist. Beispiel Aktivität gestern und Befinden heute. Sowas lernt man auch in einer guten Therapie, wenn man eben nicht immer nur bei den Symptomen und beim schimpfen über andere hängenbleibt.


    Deine Situation ist, wie sie ist. Was kannst Du dran ändern?


    Fängt ja schom beim Schwarz-Weiß-Denken an. Du beschreibst Deinen Vater als ziemlich mies. Ich will auch gar nicht schönreden, dass es echte Probleme gibt. Aber andererseits kriegst Du 50e, die Du auf den Kopf hauen kannst. Weihnachten hin oder her, Du hast das Geld bekommen.


    Vielleicht will Dein Vater auch erreichen, dass Du motiviert wirst, was zu tun. Wenn Du ALLES hättest (finanziell): Wo wäre dann der Anreiz, was an Deiner Situation zu ändern?

    Zitat

    und was soll ihr das jetzt nutzen?

    man kann evtl. relativieren. Wenn man wirklich um sein Leben kämpfen muss, weil einen der Krebs vereinnahmen will, dann wird man vermutlich wissen, was es heißt, das Wort "tot" in den Mund zu nehmen.


    Vielleicht geht es Himbeere ja auch schlecht, weil sie sich wieder einmal mies verhalten hat, dann ginge es mir übrigens auch schlecht.

    Zitat

    Ich kämpfe jeden Tag!!! Wenn es nach mir ginge,wäre ich schon längst tot.

    Inwiefern kämpfst du? Was tust du, um dein Leben irgendwann anständig führen zu können? Aus welchen Gründen bist du noch nicht tot?


    Warum hast du aufgehört, dich selbst zu verletzen? Dass das ein guter Schritt ist, leugnet niemand. Aber das ist nicht Alles. Es ist nur eines von wenigen Symptomen.