Hi Himbeere,


    Vorweg, ich hab den Faden mitgelesen.


    Ich hab da mal ein paar Fragen an dich. Vielleicht beantwortest du die ja.Muss nicht sofort sein.


    Willst du selber in die Psychiatrie oder denkst du, das erwartet man von dir ? Egal jetzt, wer diese Erwartungen haben könnte.


    Was sind die Gründe für dich, warum du in die Psychiatrie gehen willst?


    Was sollte deiner Meinung nach das Wichtigste in einer stationären Therapie für dich persönlich sein. Also welche Ziele kannst du dir vorstellen und wobei genau brauchst du stationäre Hilfe? Und wie sollte diese stationäre Therapie aussehen ?


    Wie stellst du dir eine für dich gute stationäre Therapie vor ?


    Was kannst du für eine gute stationäre Therapie tun bzw was bist du bereit mit einzubringen ?


    Wozu bist du nicht bereit ?


    Wozu soll dich eine stationäre Therapie befähigen bzw worin benötigst du Unterstützung und was kannst du dafür tun, das diese Therapie einen guten Anfang nehmen kann ?


    Eine stationäre Therapie kann letztendlich für dich nicht die einzige Lösung sein, wie du schon selbst geschrieben hast (du willst dir danach noch eine weitere ambulante Therapie suchen ?


    Vielleicht schreibst du ja mal hier ein paar Antworten dazu auf. Meine Fragen sind auch nicht so, das du denkst, alles richtig zu beantworten. Es gibt kein richtig in dem Sinne.

    @ :)

    Zitat

    Altersgrenzen bei Kindern


    Kinder sind grundsätzlich bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenkasse mitversichert. Sind die Kinder nicht beschäftigt oder selbstständig tätig, ist die Familienversicherung bis zum 23. Lebensjahr möglich. Der Anspruch verlängert sich bis zum 25. Lebensjahr, wenn sie noch zur Schule gehen oder studieren (schulische oder berufliche Ausbildung). Auch wenn sie ein freiwilliges soziales (nach dem FSJG) oder ökologisches Jahr (nach dem FÖJG) absolvieren, ist eine kostengünstige Mitversicherung bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres möglich.


    Behinderte Kinder, deren Behinderung während einer bestehenden Familienversicherung eingetreten ist, und die nicht selbst für ihren Unterhalt sorgen können, sind sogar ohne zeitliche Begrenzung mitversichert. Genauer gesagt: Kinder, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung außerstande sind, sich selbst zu unterhalten Wichtig ist, dass die Behinderung während der Familienversicherung eingetreten und von nicht absehbarer Dauer ist. Hier ist eine entsprechende ärztliche Bescheinigung oder eine Kopie des Behindertenausweises einzureichen. In diesem Fall besteht keine Höchstaltersgrenze.

    http://www.finanztip.de/recht/sozialrecht/krankenkasse-familienversicherung.htm


    Es scheint mir, du hast bei der Krankenkasse noch Handlungsbedarf und lass es dir schriftlich bestätigen, dass du bis zum 25. Lj dort versichert bist (wenn das stimmt, was der Angestellte dir sagte).

    Zitat

    Ich habe gerade nem Typen ne Abfuhr gegeben, der behauptet, verknallt in mich zu sein. :-o


    Ich sagte, dass ich gerade keine Beziehung eingehen kann und mich erst mal auf meine Therapie konzentrieren werde.

    aber du gehst doch bitte mit niemandem eine Beziehung ein NUR weil er in DICH verknallt ist, du aber nichts von ihm möchtest ???

    Zitat

    Ich hab da mal ein paar Fragen an dich. Vielleicht beantwortest du die ja.Muss nicht sofort sein.

    Ich mache das später. Kann grad nicht so gut nachdenken.

    Zitat

    Es scheint mir, du hast bei der Krankenkasse noch Handlungsbedarf und lass es dir schriftlich bestätigen, dass du bis zum 25. Lj dort versichert bist (wenn das stimmt, was der Angestellte dir sagte).

    Im Grunde brauche ich nur eine ärztliche Bescheinigung. Siehe hier:

    Zitat

    Hier ist eine entsprechende ärztliche Bescheinigung oder eine Kopie des Behindertenausweises einzureichen. In diesem Fall besteht keine Höchstaltersgrenze.

    Zitat

    aber du gehst doch bitte mit niemandem eine Beziehung ein NUR weil er in DICH verknallt ist, du aber nichts von ihm möchtest ???

    Natürlich nicht.

    Ich bekomme das Gefühl nicht los, dass sich Himbeere in jedem zweiten Beitrag rechtfertigen muss und sehe darin eine Gefahr.


    Da ich selber schon psychisch am Ende war, weiß ich, wie es ist, wenn man die einfachsten Dinge einfach nicht geregelt bekommt. Das werden gesunde Menschen kaum verstehen können. Da ist ein Anruf schon eine tolle Leistung und hämische Bemerkungen sollten da wirklich unterlassen werden.


    Für gesunde ist es nicht zu verstehen, sich in Kranke hineinzuversetzen. Ich stieß damals ebenfalls in meinem Bekanntenkreis auf Unverständnis. Es war wie eine innere Kraft, die mich davon abhielt, die normalsten Dinge zu erledigen. Erst nach der Trennung von meinem Ex-Mann lebte ich auf und wurde wieder gesund.


    Deshalb möchte ich euch bitten, nicht auf ihr herumzuhaken. Tipps sind in Ordnung und hier angebracht, aber bitte momentan keine Kritik. Sie hat hier mehr als einmal erwähnt, dass es ihr gerade schlecht geht. Ich finde, dies sollte respektiert werden.

    @ Himbeere,

    ich hoffe sehr, dass du auch wirklich in die Psychiatrie gehst, wenn du an der Reihe bist. Alles Gute für dich.

    Zitat

    Willst du selber in die Psychiatrie oder denkst du, das erwartet man von dir ? Egal jetzt, wer diese Erwartungen haben könnte.

    Das habe ich für mich entschieden.

    Zitat

    Was sind die Gründe für dich, warum du in die Psychiatrie gehen willst?

    Depressionen, Antriebslosigkeit, Fressanfälle, medikamentöse Einstellung, fehlende Tagesstruktur, Verarbeitung von früheren Traumata, zwischenmenschliche Probleme.

    Zitat

    Was sollte deiner Meinung nach das Wichtigste in einer stationären Therapie für dich persönlich sein. Also welche Ziele kannst du dir vorstellen und wobei genau brauchst du stationäre Hilfe? Und wie sollte diese stationäre Therapie aussehen ?

    Naja, das kann man eigentlich aus den obigen Gründen ableiten. Verbesserung der Stimmung, Frustabbau, Vermeidung impulsiven Handelns, Vermeidung von Essstörungen, medikamentöse Einstellung, Tagesstruktur erlernen, wie geht man mit Menschen um und das ich aktiver werde.


    Am liebsten wäre mir eine DBT aber ich gehe jetzt erst mal in die normale Psychiatrie und mache im Anschluss in einer anderen Klinik vielleicht noch eine DBT. Verhaltenstherapie wäre wohl die beste Lösung bei mir.

    Zitat

    Wie stellst du dir eine für dich gute stationäre Therapie vor ?

    Nette Mitpatienten, nette Therapeuten, nettes Klinikspersonal.


    Das ich natürlich danach nie wieder in eine Klinik muss. ;-D

    Zitat

    Was kannst du für eine gute stationäre Therapie tun bzw was bist du bereit mit einzubringen ?

    Ich versuche morgens zu allen Terminen zu gehen, auch wenn ich mich zwingen muss. Ich werde Hilfe annehmen und sie umsetzen. Werde alles machen, was man mir sagt.

    Zitat

    Wozu bist du nicht bereit ?

    Wenn mir jemand sagt, dass ich nur für eine Behindertenwerkstatt geeignet bin, da werde ich gar nicht erst darauf eingehen. Die können das ja wohl mit IQ-Tests prüfen. :|N

    Zitat

    Wozu soll dich eine stationäre Therapie befähigen bzw worin benötigst du Unterstützung und was kannst du dafür tun, das diese Therapie einen guten Anfang nehmen kann ?

    Habe ich eigentlich schon alles oben geschrieben. :)z Beziehungsweise kann man daraus ableiten.

    Zitat

    Eine stationäre Therapie kann letztendlich für dich nicht die einzige Lösung sein, wie du schon selbst geschrieben hast (du willst dir danach noch eine weitere ambulante Therapie suchen ?

    Erst mal wahrscheinlich Tagesklinik und dann eine ambulante Therapie machen.

    Zitat

    Da ist ein Anruf schon eine tolle Leistung und hämische Bemerkungen sollten da wirklich unterlassen werden.

    :)z oh ja wem sagst du das... Ich drücke mich momentan auch wieder vor 2 Telefonaten, E-Mails kann ich nicht schreiben (hat Gründe) und Tel. traue ich mich nicht. |-o

    Zitat

    oh ja wem sagst du das... Ich drücke mich momentan auch wieder vor 2 Telefonaten, E-Mails kann ich nicht schreiben (hat Gründe) und Tel. traue ich mich nicht. |-o

    Juley, können die in deiner Einrichtung nicht für dich wo anrufen?

    Zitat

    Natürlich nicht.

    Es wird NICHT funktionieren, solange du nicht verinnerlicht hast das dir KEIN Partner der Welt aus dem Ganzen raushelfen kann. Er kann dich unterstützen, aber mehr auch nicht...den Rest MUSST du ALLEINE erledigen.


    Auch ein Partner garantiert KEINE Rückfälle usw.


    Das ist knallharte Arbeit.

    @ Lynn:

    Ich verfolge den Thread von Anfang an (auch wenn ich da noch nicht angemeldet war) und ja es mag jetzt hart klingen, aber Himbeere ist immer nur krank wenn irgendwas nicht so läuft wie sie es gerne hätte. Das kann man mehr als 1x nachlesen.


    Tipps gibt es hier nach 2 Jahren ohne Ende und es wurde immer wieder irgendwas gefunden was, für sie, dagegen spricht.


    Es ist ihr nicht mit "oh arme Himbeere etc" geholfen, sondern es würde sie bestätigen das die Welt nur zu ihr so ungerecht ist. Es bringt sie nicht weiter.


    Ich finds gut das Himbeere sich auf die Warteliste hat setzen lassen, aber ich bin auch ehrlich...ich glaube da erst wirklich dran wenn sie es durchzieht.

    Zitat

    Wenn mir jemand sagt, dass ich nur für eine Behindertenwerkstatt geeignet bin, da werde ich gar nicht erst darauf eingehen. Die können das ja wohl mit IQ-Tests prüfen. :|N

    Sorry für den Doppelpost.


    Eine Behinderung hat nicht immer was mit dem IQ zu tun.

    Himbeere


    Ich verstehe es vollkommen, wenn man mal eine gewisse Zeit braucht um sich auf ein bestimmtes Thema (wieder) einlassen zu können.


    Aber nicht, wenn man sich in dem Bereich des Themas weiterhin aufhält.


    Diesbezüglich die Sachen abzutun mit


    "Ich weiß es nicht. Ich will gerade niemanden hören und sehen."


    "Ich schreibe dir später mal eine PN, wenn es mir besser geht."


    "Ich mache das später. Kann grad nicht so gut nachdenken."


    oder


    "Bitte lasst uns gerade nicht über meine Eltern sprechen, das berede ich alles schon in der stationären Therapie dann.


    "Ich kann positive Beiträge gerade mehr gebrauchen, da es mir gerade nicht so gut geht "


    Alles das bezieht sich auf Umstände bezüglich Deiner jetzigen Situation – Du aber gehst immer wieder davon weg weil .... naja, siehe oben.


    Und das hinterlässt den Eindruck, dass Du genau das in einer weiteren Therapie (und vermutlich auch in den Vergangenen) genauso machen wirst: "Ich will jetzt nicht, weil es mir nicht gut genug geht".


    Und genau dieses Verhalten von Dir hinterlässt bei mir den Eindruck, dass Du noch in keiner Weise begriffen hast worum es in einer Therapie geht.

    @ Spiegelbild

    Ich kann dich schon einerseits verstehen. Ich habe gerade Bettruhe und so (leider) Zeit genug, alles durchzulesen. Aber genau so, wie Himbeere sich hier gibt, das liegt an ihrer Erkrankung. Sie kann NICHT anders. Da ist eine innere Kraft, die sie daran hindert. Deshalb hoffe ich auch, dass sie die Behandlung in der Psychiatrie durchziehen wird. Nur so hat sie die Chance, zu lernen, damit umzugehen. Oder sie muss sich selbst helfen. So habe ich es damals geschafft, aber dies erfordert anfangs viel Kraft und vor allem Durchhaltevermögen.

    @ Lynn

    Selbst helfen wird Himbeere sich nur, wenn sie mal wirklich richtig tief unten gewesen ist...ansonsten wird es immer wieder auf dem Weg versuchen, das es Andere für sie erledigen sollen.


    Ja, auch ich hab mir selber geholfen, hab die erste Therapie geschmissen (weil ich mit der Therapeutin nicht klar kam), mir dann eine neue gesucht und das knallhart duchgezogen. Ja auch ich hatte Rückfälle, auch heute ab und an, aber ich weiss wie ich damit umzugehen habe, wenn es zu extrem wird.