• Bald kann ich glücklich leben

    Ursprünglicher Titel: Bald kann ich klauen Wenn ich in nem anderen Thread lese, dass ein zwölfjähriges Mädchen 8€ Taschengeld im Monat bekommt und jeder behauptet, dass dies viel zu wenig sei, schaue ich an mir herab und könnte im nächsten Moment ausrasten... ich bin fast 22 Jahre, bekomme KEIN Taschengeld, habe keine Einnahmen, da ich zu Hause bei…
  • 3 Antworten

    Himbeere, falls du vielleicht doch mal hier reinschaust und nur nicht dazu kommst zu schreiben:


    Liebe Grüße dir, ich hoffe es geht dir gut und du bist auf dem Wege der Besserung! @:)

    Meine Depressionen werden immer schlimmer. Ich komme momentan zu gar nichts. Die Krankenkasse sagt, ich bin nicht versichert und seit Oktober wurden keine Beiträge mehr gezahlt, sie wollen es inzwischen einklagen. Ich war am Montag beim Arbeitsamt wegen der Krankenkasse, die haben mich wieder weggeschickt. Es ist im Grunde ganz klar, dass mein Papa die Beiträge für die KK zahlen muss, da sein Einkommen ausreichend ist, nur streikt er dagegen und meint, dass ich mich selbst um meinen Kram kümmern muss, erwachsen sei und alt genug; eigentlich bräuchte ich für sowas wieder eine gesetzliche Betreuung. Am Dienstag ist es zu Hause wieder eskaliert, ich habe mich nach 3!! Jahren wieder geschnitten, obwohl ich das eigentlich nie wieder tun wollte. Jeder macht Druck. Bis April 2014 muss ich meine praktische Führerscheinprüfung absolviert haben weil ich ansonsten wieder von ganz neu beginnen muss. Ich habe inzwischen wieder fast täglich Suizidgedanken und letztens einen Suizidversuch, wo mir mein Papa allerdings die Tabletten aus der Hand gerissen hatte. Ich würde am liebsten sofort in die Klinik gehen aber habe Angst wegen dieser verdammten Krankenkasse, die ihre Beiträge haben wollen.

    Jetzt mal ehrlich.Das mit der Krankenkasse ist doch nur eine Ausrede iwas nich tun zu müssen.


    Du kannst bestimmt auch aus der Klinik heraus agieren,oder?


    Bist ja nich inner geschlossenen denk ich mal.


    Tu Dir selbst einen Gefallen und gehe so schnell es geht in die Klinik,auch wenn es erstmal eine andere Station ist.Aber Dir wird schon mal geholfen.


    So lange Du hier rumeierst kann auch nix besser werden.


    Und wieso wurden keine Beiträge mehr gezahlt?

    Zitat

    dass ich mich selbst um meinen Kram kümmern muss, erwachsen sei und alt genug; eigentlich bräuchte ich für sowas wieder eine gesetzliche Betreuung.

    Hat Er auch Recht.DU bist alt genug und solltest Dich um Deine Sachen kümmern.Krankheit hin oder her.Kenne welche denen geht schlechter als Dir und kümmern sich trotzdem um Ihr Leben.


    Dann suche Dir einen Betreuer.Der wird Dir auch helfen.

    Zitat

    Und wieso wurden keine Beiträge mehr gezahlt?

    Weil sie nicht arbeitet, das Geld dafür selbst aber nicht hat und der Vater sich weigert zu zahlen.

    @ Nici17810

    Zitat

    Jetzt mal ehrlich.Das mit der Krankenkasse ist doch nur eine Ausrede iwas nich tun zu müssen.


    Du kannst bestimmt auch aus der Klinik heraus agieren,oder?

    Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber kann eine Klinik sie überhaupt aufnehmen, wenn seit zwei Monaten keine Krankenkassenbeiträge eingezahlt wurden, und man es sich deshalb mit der Krankenkasse "verscherzt" hat?

    Ja, eine Klinik kann aufnehmen. Gerade in der Psychiatrie sind diese Versicherungsprobleme ALLTAG. Aber da es in Kliniken auch erfahrene Sozialarbeiter gibt, für die die Lösung solcher Probleme zum Alltag gehören inkl. ALLER Ämtergänge sowie guter Kontakte, Tricks & Kniffe, ist das kein Problem. In der Klinik, wo ich zuletzt gearbeitet habe, war 1/4 der Patienten bei Aufnahme nicht richtig versichert. Neben den obdachlosen Alkoholikern waren es v.a. diese jungen Patienten, auf die das zutraf. Wo Verantwortung zwischen Ämtern und Eltern hin- und hergeschoben wurden.


    Und einen akut suizidalen Patienten wird man eh aufnehmen. Zumindest notfallmäßig zur Stabilisierung und Einleitung klärender Schritte.


    Aber wenn man vorher immer schon in allem ein Hindernis sieht, sich von jeder Hürde abbringen lässt und zu Hause bzgl. der Symptome so richtig ausagiert, dann ist so ein komplexes System halt nur schwer zu durchbrechen.

    So wie ich das sehe, ist Himbeere arbeitslos und hat kein eigenes Vermögen. Sie ist unter 25. Ihr Vater ist für sie unterhaltspflichtig und müsste auch die Krankenkassenbeiträge bezahlen. Was er aber nicht tut. Die Krankenkasse will die Beiträge ja auch anscheinend beim Vater einklagen. Das ist allein das Problem von Himbeeres Vater und mit viel Pech kann das für ihn richtig teuer werden.


    Ich kann Himbeere nur weiter raten das alles in Angriff zu nehmen. Die Krankenkasse anrufen, die Situation schildert. Eben dass der Vater sich weigert die Beiträge zu zahlen und sie wegen selbstverletzendem Verhalten und Suizidgedanken schnellstmöglich stationär aufgenommen werden möchte.


    Dann wäre der nächste Schritt einfach einen Koffer zu packen und in eine Klinik zu fahren. Notfalls muss Himbeere halt schwarz fahren.


    Es gibt schlimmeres als Strafe wegen Schwarzfahren zahlen zu müssen (wenn das eine einmalige Sache in einer Notlage ist!) und den Führerschein nochmal von vorn beginnen zu müssen ist ärgerlich, aber auch alles andere als ein Weltuntergang.


    Oberste Priorität hat es doch, dass du liebe Himbeere wieder gesund wirst!


    Wenn du die ganzen Schritte alleine nicht auf die Reihe bekommst, ruf doch den sozialpsychiatrischen Dienst an und bitte um Hilfe! Du wirst sicher Hilfe bekommen, aber den Schritt um Hilfe zu bitten, den musst du ganz alleine machen!