So wie ich das sehe, ist Himbeere arbeitslos und hat kein eigenes Vermögen. Sie ist unter 25. Ihr Vater ist für sie unterhaltspflichtig und müsste auch die Krankenkassenbeiträge bezahlen. Was er aber nicht tut. Die Krankenkasse will die Beiträge ja auch anscheinend beim Vater einklagen. Das ist allein das Problem von Himbeeres Vater und mit viel Pech kann das für ihn richtig teuer werden.


    Ich kann Himbeere nur weiter raten das alles in Angriff zu nehmen. Die Krankenkasse anrufen, die Situation schildert. Eben dass der Vater sich weigert die Beiträge zu zahlen und sie wegen selbstverletzendem Verhalten und Suizidgedanken schnellstmöglich stationär aufgenommen werden möchte.


    Dann wäre der nächste Schritt einfach einen Koffer zu packen und in eine Klinik zu fahren. Notfalls muss Himbeere halt schwarz fahren.


    Es gibt schlimmeres als Strafe wegen Schwarzfahren zahlen zu müssen (wenn das eine einmalige Sache in einer Notlage ist!) und den Führerschein nochmal von vorn beginnen zu müssen ist ärgerlich, aber auch alles andere als ein Weltuntergang.


    Oberste Priorität hat es doch, dass du liebe Himbeere wieder gesund wirst!


    Wenn du die ganzen Schritte alleine nicht auf die Reihe bekommst, ruf doch den sozialpsychiatrischen Dienst an und bitte um Hilfe! Du wirst sicher Hilfe bekommen, aber den Schritt um Hilfe zu bitten, den musst du ganz alleine machen!

    Da hast du auch wieder Recht.. Gab ja eigentlich schon etliche Schritt-für-Schritt Anleitungen hier im Faden.


    Himbeere, alles Gute dir! Ich schreib hier wieder mit wenn du dann in der Klinik bist! :)_

    Naja, man kann den Hinweis ja nochmals auffrischen. ;-)


    Es ist nur schade, dass es wieder das alte Muster ist: Nix ändert sich, kein Problem wurde angegangen – und dann eskaliert die Symptomatik wieder.


    Es hätte schon so viel geklärt werden können... gerade bei der verfahrenen Situation zu Hause wäre der SPD sooo hilfreich, weil die halt auch in die Familie kommen auf Wunsch und so Wege erarbeitet werden und um Verständnis auf beiden Seiten geworben werden kann.


    Aber wenn alles gut läuft, sind alle Probleme vergessen, da kommen dann eher unrealistische Berufsversuche, Beziehungschaos, Führerschein. Und wenn Probleme auftauchen, bricht alles zusammen und Himbeere tut schlichtweg NICHTS mehr.


    Ich bin auch wieder raus. Es wurde alles geschrieben und ich bin nicht bereit, hier eine Plattform für Suizidversuchsschilderungen etc. zu bieten. Es wurde alles wiederholt gesagt und Himbeere kann sich einfach mal den Faden durchlesen.

    Ich möchte noch einmal an meinen Aufruf vor zwei Monaten erinnern, dessen Berechtigung sich offensichtlich nicht geändert hat:

    Zitat

    Ich empfehle noch einmal dringend, nur noch auf tatsächlichen Vollzug zu reagieren. Jetzt erneut das Thema Finanzierung aufzurollen, obwohl zu dessen Klärung in der Vergangenheit genug Zeit war, kann ich nur als Versuch werten, sich vorab Optionen für ein Scheitern aufzubauen.


    Ich denke, der einzige Weg, Himbeere90 tatsächlich zu helfen, besteht darin, derartiges Hakenschlagen konsequent zu ignorieren und, wie gesagt, einzig auf ihr tatsächliches Handeln zu reagieren. Es wäre schade, wenn ich den Faden schon wieder schließen müsste. Sowohl Himbeere90 als auch die Mitschreiber haben es in der Hand, diesen Murmeltiertag konstruktiv zu durchbrechen.

    Zitat

    Es wurde alles wiederholt gesagt und Himbeere kann sich einfach mal den Faden durchlesen.

    :)^ :)z


    Vielleicht auch speziell noch mal die Anmerkungen, dass man auch ab 23 noch familienversichert sein kann...


    Also ich würde mir Sunflowers Rat zu Herzen nehmen und in die Klinik gehen. Die werden schon bei den weiteren Schritten helfen.

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    Hallo zusammen,


    ich wollte euch auf dem Laufenden halten: Himbeere ist jetzt stationär in der psychiatrischen Klinik. Alles Weitere wird sie zu gegebener Zeit berichten.


    Ich freue mich, dass sie den Schritt gewagt hat :)^ :)^ :)^


    Schöne Grüße


    Brummbärchi

    Hallo, ich wollte euch kurze Rückmeldung geben.


    Bin gerade auf Wochenendbeurlaubung zu Hause bis heute Abend.


    Ich befinde mich momentan in der psychiatrischen Klinik auf der Suchtstation, da auf der Depressionsstation kein Platz frei war und jetzt keine Verlegung mehr stattfinden wird, da ich Mitte Februar entlassen werde. Anschließend soll eine tagesklinische Behandlung in einem noch ungewissen Zeitraum erfolgen.


    Ich bin zurzeit auf 30 mg Fluoxetin eingestellt.


    Meine Tagesstruktur habe ich im Griff, ich habe morgen einen Termin beim Internationalen Bund, da ich den Wunsch habe, in ein Betreutes Einzelwohnen zu ziehen.


    Die Krankenkassenkosten muss leider mein Vater übernehmen, er hat sich erst dazu bereit erklärt, diese zu zahlen, nachdem ein klärendes Gespräch mit dem Sozialarbeiter der Station stattfand.


    Ich fühle mich sehr wohl in der Klinik und auf meiner Station, habe schon viele innige Freundschaften geschlossen und meine Stimmung ist weitaus besser als im letzten Jahr.


    Ich befinde mich auf den Weg in die Stabilität.


    Da ich Mitte Februar entlassen werde und wahrscheinlich erst circa im März ein Platz in der Tagesklinik frei wird, werde ich erst mal wieder nach Hause zurück zu meinen Vater gehen. Während dieser Überbrückungszeit habe ich mir vorgenommen, eine ehrenamtliche Tätigkeit in Angriff zu nehmen und Selbsthilfegruppen zu besuchen, damit die Tagesstruktur beibehalten wird.


    Das gesamte Team meiner Station ist spitze und ich verstehe mich mit meinen Mitpatienten gut.


    Ich melde mich wieder bei euch, wenn ich entlassen werde. :-)


    Bis dahin viele Grüße. *:)

    Himbeere, das finde ich ganz ganz stark von dir und es freut mich, dass es dir gut geht, es in der Behandlung so gut klappt und du Kontakte knüpfen konntest :)^


    Viele gute Wünsche und noch eine schöne Zeit in der Klinik!