Hey Himbeere!


    KLASSE!!!


    Ich hoffe, du fühlst und denkst auch wirklich, was du schreibst.


    Aber du bist echt schon weit gekommen!


    Und das mit der ehrenamtlichen Arbeit und den Selbsthilfegruppen find ich super!


    Dranbleiben!!


    Ich drück weiterhin die Daumen. :)*

    Hallo,


    ich melde mich wieder aus meiner Wochenendbeurlaubung. *:)


    Nächsten Donnerstag werde ich nun endlich entlassen.


    Ich habe mich nochmal bei der Tagesklinik erkundigt, wann der ungefähre Aufnahmetermin stattfinden wird und die meinten zu mir, dass erst mal ein Infogespräch stattfinden wird und die Warteliste enorm lang sei und ich wahrscheinlich doch erst Ende April/Mai aufgenommen werden kann. :-(


    Jetzt stellt sich die Frage, was ich vom 13. Februar bis zu meinem Aufnahmetermin in die Tagesklinik Sinnvolles leisten kann, damit ich nicht wieder in ein depressives Loch falle und die Nacht zum Tag mache.


    Ich habe mir ja überlegt, eine ehrenamtliche Arbeit abzuleisten, nur verdiene ich dabei keinen Cent Geld und ich brauche natürlich auch Geld für die Fahrkarte, um irgendwo hinzukommen, da ich auf dem Dorf lebe.


    Wäre es dann nicht vielleicht besser, wenn ich einen Minijob bis zur Aufnahme in die Tagesklinik annehme?


    Mein ehemaliger Arbeitgeber hat sich übrigens auch bei mir gemeldet und bietet mir ein Praktikum nach meiner Entlassung mit Möglichkeit wieder in die Ausbildung einzusteigen, an.


    Soll ich in der Zeit bei ihm ein Praktikum anfangen?


    Nur habe ich Angst, dass es dann wieder mit dem Aufstehen nicht klappt. Aus dem Grund soll ich ja auch nochmal in die Tagesklinik gehen.


    Habt ihr vielleicht eine Idee? Was meint ihr?

    Ich frage mich wieso du immer verschläft hat es etwas mit deiner Krankheit zutun?


    vielleicht solltest du dich fit halten, wenn dir der "Beruf" in dem Falle das Praktikum kein bisschen Spaß macht oder nicht im geringsten das Gefühl gibt etwas sinnvolles zutun kann ich das verstehen warum man verschläft bzw. keine Lust hat aufzustehen.

    Hm.. kann ich dir sehr gut nachvollziehen, das mit dem Verschlafen. Ging mir auch jahrelang so, in meiner Depressions-Zeit. ;-)


    Du musst selbst wissen ob du dir in der Zeit ein Praktikum zutraust! Aber vielleicht wäre ein Minijob bei dem du a) etwas Geld verdienst und du b) später auf deinen Eindruck im Notfall pfeiffen kannst momentan bis zur Tagesklinik besser?


    Auf jeden Fall find ichs von deinem Arbeitgeber sehr stark, dass er dir weiterhin zur Seite steht! Toll! :)=


    Mach weiter so, Himbeere, lass dich nicht mehr abbringen. Und gönn dir Auszeiten – eine heiße Badewanne, ein gutes Buch, einen tollen Spaziergang – und konzentriere dich aufs Entspannen in dem Moment! Das hilft mir immer sehr.


    Alles Liebe dir! @:)

    Den Gedanken hatte ich auch.

    @ Himbeere:

    Diese Fragen solltest Du mit den Therapeuten & Ärzten in der Klinik besprechen. Diese Rückfallprophylaxe und Planung der Überbrückungszeit gehören zu einer vernünftigen Entlassplanung dazu. Man könnte ja auch sowas besprechen wie "jeden Morgen auf der Station melden" oder oder oder. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.


    Fazit: Das gehört nicht im Forum diskutiert, sondern mit Deinen Behandlern.

    Zitat

    Diese Fragen solltest Du mit den Therapeuten & Ärzten in der Klinik besprechen. Diese Rückfallprophylaxe und Planung der Überbrückungszeit gehören zu einer vernünftigen Entlassplanung dazu.

    Das sehe ich ganz genauso! Was sagen deine Therapeuten denn zu diesem Thema? :-)

    Hahaha, Therapeutengespräche gab's da wie Sand am Meer.^^


    Nein, im Ernst, ich bekam während des gesamten Aufenthaltes nur ein Therapeutengespräch von einer Gesamtlänge von 20 Minuten und auch nur, weil ich da den ganzen Tag am Weinen war, ansonsten sollte man das Pflegeteam aufsuchen oder die ärztliche Sprechstunde nutzen...


    Natürlich habe ich mit der Stationsärztin schon darüber gesprochen, sie meinte, ich solle das mit dem Sozialarbeiter besprechen, bin dann auch direkt zu ihm.


    Der sagte zu mir, dass ich während dieser Zeit die offenen Treffs des IB's nutzen kann, und hat mit mir einen Termin vereinbart, um sich mit mir das RPK anzuschauen, das war's auch schon.


    Damit gebe ich mich aber nicht zufrieden, da ich gerne für jeden Tag, mindestens Montag bis Freitag Tagesstruktur haben möchte und soweit ich weiß, sind die offenen Treffs beim IB nur einmal die Woche.

    Hab morgen eh viel zu tun.


    Morgen früh muss ich erst mal zum Arzt, um ein Rezept für meine Medikamente zu holen und eine Überweisung für die psychiatrische Institutsambulanz und mittags gehe ich zum Offenen Treff des Internationalen Bundes. ;-)