Ich habe im Juni diesem Jahres meine Fachoberschule fertig gemacht und danach habe ich leider keinen Studienplatz bekommen, meine Eltern hätten mir auch nicht viel oder garkein Taschengeld gegeben. Also habe ich mir selbstverständlich einen Aushilfsjob besorgt, und wenn man das wirklich will, dann findet man auch etwas.


    Ich finde es nicht gut, im Alter von fast 22, es für selbstverständlich zu halten, dass man noch Taschengeld vom Papa bekommt. Achja und ich bin 19 Jahre, habe mir aber mit 18 Jahren den Aushilfsjob besorgt.

    Wie wäre es wenn Du dich für ein Freiwilliges Soziales Jahr bewirbst? Dann wärst Du für 1 Jahr schon mal angestellt, bekommst ein kleines Taschengeld und kannst dir neue Perspektiven schaffen. Unter Umständen kann man sogar für eine Unterkunft sorgen wenns mit der Entfernung nicht klappt. ;-)

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    ok, das hatte ich nicht gelesen, sonst hätte sich jeglicher beitrag von mir erübrigt. sowohl als auch.

    Du kennst sie nicht,dass war nur bei ihr so,als ich das letzte mal in der Klinik war,hatte ich eine Bezugstherapeutin,die allerdings noch keine Zulassung als Psychotherapeutin hat,auf der Station aber die Patienten therapieren durfte aber nicht ambulant und mit ihr habe ich mich absolut verbunden und behaglich gefühlt,dass,was sie sagte,hat mir in den nächsten Stunden soviel geholfen,sie war so toll,jedes Wort,was sie sagte,ist immer noch tief in mir drin.

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    Ich habe im Juni diesem Jahres meine Fachoberschule fertig gemacht und danach habe ich leider keinen Studienplatz bekommen, meine Eltern hätten mir auch nicht viel oder garkein Taschengeld gegeben. Also habe ich mir selbstverständlich einen Aushilfsjob besorgt, und wenn man das wirklich will, dann findet man auch etwas.


    Ich finde es nicht gut, im Alter von fast 22, es für selbstverständlich zu halten, dass man noch Taschengeld vom Papa bekommt. Achja und ich bin 19 Jahre, habe mir aber mit 18 Jahren den Aushilfsjob besorgt.

    Was für einen Aushilfsjob? Wohnst du einer Stadt? Hattest du zu dem Zeitpunkt schon einen Führerschein?

    Zitat

    hast du sonst noch was zu jammern?

    Ne ganze Menge. :)z

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    Wie wäre es wenn Du dich für ein Freiwilliges Soziales Jahr bewirbst? Dann wärst Du für 1 Jahr schon mal angestellt, bekommst ein kleines Taschengeld und kannst dir neue Perspektiven schaffen. Unter Umständen kann man sogar für eine Unterkunft sorgen wenns mit der Entfernung nicht klappt.

    Hatte ich ja eigentlich vor dem Fachabi vor,bevor noch nicht fest stand,dass ich den Platz an der Fachoberschule bekam. Ist in meiner Situation auch ziemlich schwierig zu bekommen,die meisten stellen auch nur jemanden mit einer Fahrerlaubnis ein,da man in einer sozialen Einrichtung oft Klienten,Patienten,Bewohner,ect mit dem Auto irgendwo,z.B zum Arzt hinfahren muss.

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    irgendwie erinnert mich das an eine Diskussion, die Himbeere hier schon mal geführt hat...

    Auch wenn dieser Kommentar eher negativ gemeint ist,hast du mir gerade ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.. :-)

    vielleicht solltest du dich mal auf deine eigene "schaffenskraft" verlassen und nicht auf das gerede irgendwelcher therapeuten.


    da du nicht dauerhaft in der psychiatrie leben MUSST, denke ich mal, daß man dir entscheidungen immer noch zubilligt und die liegen AUCH im rahmen der kraft des finanziellen überlebens.


    einfach gesagt...krieg deinen popo hoch ;-)

    Zitat

    vielleicht solltest du dich mal auf deine eigene "schaffenskraft" verlassen und nicht auf das gerede irgendwelcher therapeuten.


    da du nicht dauerhaft in der psychiatrie leben MUSST, denke ich mal, daß man dir entscheidungen immer noch zubilligt und die liegen AUCH im rahmen der kraft des finanziellen überlebens.


    einfach gesagt...krieg deinen popo hoch

    Ich kann deine Äußerung nachvollziehen aber damit ist mir auch nicht geholfen,bzw. wird mein Problem gelöst. %-|

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    Ist in meiner Situation auch ziemlich schwierig zu bekommen,die meisten stellen auch nur jemanden mit einer Fahrerlaubnis ein,da man in einer sozialen Einrichtung oft Klienten,Patienten,Bewohner,ect mit dem Auto irgendwo,z.B zum Arzt hinfahren muss.

    Nein, so stimmt das auch nicht. Meine kleine Cousine macht gerade ihr FSJ im Krankenhaus, ist zwar kein Traum, aber sie kann hinein schnuppern, kann für kleines Geld im Schwesternwohnheim wohnen und einen Führerschein braucht sie auch nicht.

    Zitat

    Was für einen Aushilfsjob? Wohnst du einer Stadt? Hattest du zu dem Zeitpunkt schon einen Führerschein?

    Ich arbeite bei C&A auf 400 Euro-Basis. Nein ich wohne in einen kleinen Dorf. Zu der Zeit hatte ich noch keinen, ich habe jetzt einen seit 3-4 Monaten, aber ich fahre trotzdem mit dem Rad zum Bahnhof, dann mit dem Zug und dann zu Fuß oder mit dem Bus zur Arbeit.


    Wohnst du auch in einem Dorf? Gibt es von dort aus keine Möglichkeit in eine nahe gelegene Stadt zu kommen?

    Zitat

    Nein, so stimmt das auch nicht. Meine kleine Cousine macht gerade ihr FSJ im Krankenhaus, ist zwar kein Traum, aber sie kann hinein schnuppern, kann für kleines Geld im Schwesternwohnheim wohnen und einen Führerschein braucht sie auch nicht.

    Ich habe schon oft genug in der Pflege gearbeitet und musste leider feststellen,dass meine Persönlichkeit einfach nicht in dieses Klientel passt und ich mich dort nicht wohlfühle und mir muss jetzt niemand sagen,dass es eine faule Ausrede sei,ich arbeitete schon für lau auf einer Demenzstation und im Intensivpflegebereich!

    Zitat

    Ich arbeite bei C&A auf 400 Euro-Basis. Nein ich wohne in einen kleinen Dorf. Zu der Zeit hatte ich noch keinen, ich habe jetzt einen seit 3-4 Monaten, aber ich fahre trotzdem mit dem Rad zum Bahnhof, dann mit dem Zug und dann zu Fuß oder mit dem Bus zur Arbeit.


    Wohnst du auch in einem Dorf? Gibt es von dort aus keine Möglichkeit in eine nahe gelegene Stadt zu kommen?

    Achso,ja,ich wohne in einem 1000-Seelen-Dorf. Klar gibt es die,mit dem Zug oder Bus,schaue mich in den nächstgrößeren Städten ja auch nach Aushilfsjobs um.

    sowohl mein bruderals auch ich haben sich schon mit vierzehn gut was zum taschengeld dazu verdient – mit zeitung austragen, babysitten und später dann an der tankstelle. da hatten wir auch noch keinen führerschein %-|


    mit dieser "der rest der welt ist schuld"-litanei tust du dir echt keinen gefallen.


    verantwortlich für dein fehlendes geld sind weder dein vater noch die betriebe, noch der öffentliche nahverkehr, sondern einzig und allein du selber.

    aber sieh doch mal...du musst nicht für "lau" arbeiten. in einem 1000-seelen-dorf ist doch bestimmt jemand, der deine hilfe im häuslichen bereich braucht. warum nimmst du nicht erstmal, was kommt. später kannst du immer noch aussuchen.


    ich kann mich noch so viel bemühen, aber ich finde irgendwie kein verständnis für deine einstellung zum arbeitsleben. das geld fällt keinem in den schoß!!!

    Zitat

    sowohl mein bruderals auch ich haben sich schon mit vierzehn gut was zum taschengeld dazu verdient – mit zeitung austragen, babysitten und später dann an der tankstelle. da hatten wir auch noch keinen führerschein


    mit dieser "der rest der welt ist schuld"-litanei tust du dir echt keinen gefallen.


    verantwortlich für dein fehlendes geld sind weder dein vater noch die betriebe, noch der öffentliche nahverkehr, sondern einzig und allein du selber.

    Schön,dass du alles auf die Reihe bekommst. Du kannst mir nicht vorwerfen,dass ich mir keine Mühe geben würde,nen Job zu bekommen,denn das tue ich!!!

    Zitat

    Ich habe schon oft genug in der Pflege gearbeitet und musste leider feststellen,dass meine Persönlichkeit einfach nicht in dieses Klientel passt und ich mich dort nicht wohlfühle und mir muss jetzt niemand sagen,dass es eine faule Ausrede sei,ich arbeitete schon für lau auf einer Demenzstation und im Intensivpflegebereich!

    *räusper* Sie arbeitet nicht in der Pflege, sondern in der Instrumentensterilisation und war auch ein paar Monate in der Verwaltung. Krankenhaus heißt nicht nur Pflege. Ihr beste Freundin macht ihr FSJ bei einer Wohnungsbaugenossenschaft und betreut ältere Mieter – auch ohne Führerschein und kann dort ebenfalls wohnen.


    Es geht alles, man muss sich nur umsehen.

    Mir ging es mal ähnlich.. kein Geld, kaum Taschengeld, nur das ich auch nicht wollte, dass ich auf den Kosten meiner Eltern lebe.


    Ich habe jedes verdammte Geschäft abgeklappert, Bewerbungsunterlagen abgegeben, zig Leute gefragt, Zettel aufgehängt und ja, ich hatte Erfolg.. und das in einem kleinen Dorf ohne Führerschein..


    Ich habe mir den Arsch aufgerissen, aber es klappte..

    zur not auch wirklich mit dem bus fahren. wir mußten alle mal klein anfangen. zur not eben prioritäten runterschrauben.


    man kann nicht von anfang an alles haben :-)


    meine einstellung ist immer die, daß man alles erreichen kann, wenn man nur will. ich hab das auch geschafft. zwar nicht psychisch krank, aber dennoch völlig allein auf mich gestellt in einer total fremden stadt. und das ging irgendwie. glaub mir. man muß nur wollen.

    @ himbeere

    ich werfe dir nicht vor, dass du dir keine mühe gibst, ich werfe dir vor, dass du andere dafür verantwortlich machst und von anderen verlangst, dafür gerade zu stehen. es ist mir doch völlig egal, ob du die nen job suchst oder nicht. worum es mir geht ist, dass ich denke, dass der einzige weg da raus ist, dass du selber die verantwortung für dein leben übernimmst.