Ja gut, das kommt aber nicht so rüber, wenn ihr schreibt.


    Ich habe keine Ahnun gvon der krankheit, aber für mich klingt das alles unausgegoren und durcheinander.


    "Ich brauch geld, also Job, den mach ich aber nicht weil ich nicht rausgehen kann, spricht kein Geld, aber krank bin ich ja auch, aber Kur kommt nicht in Frage weil Job, aber der geht ja wiede rnicht, also muss mutti ran und helfen, dann doch Kur, ach ne arbeiten will ich ja auch. "


    Ja was denn nun?


    keine Ahnung ob das für ein solches Krankheitsbild typisch ist.

    und bei vielen kommen natürlich noch andere Dinge hinzu!


    Wichtig ist, dass sie wieder in Therapie kommt – ganz schnell! Es bringt nichts ihr den Hintern hier zu pudern! Jeder hat seine Probleme, der eine unglaublich viele, der andere nicht so sehr, aber wenn man sich den Faden von der TE durchliest, ist eben – wie du schriebst – vieles durcheinander. Allein schaffst sie es noch nicht.

    Himbeere


    was ist konkret dein Problem?warum konntest du nicht aufstehen? selbst wenn du die reha machen willst wirst du viel papierkram erledigen müssen und das solltest du schaffen. konntest du schon mit deinem freund reden? unterstùtzter dich? denkst du dass du es schaffen könntest dir jeden tag eine liste zu erstellen mit kleinigkeiten die du erledigst? zum beispiel dass du um 8 aufstehst, die blumen gießt;.....wenn du am ende des tages alles geschafft hast wird dir das mehr kraft für den nächsten tag geben

    Ich frage mich aber auch gerade, wie du einen Job in der Gastronomie schaffen willst... Du traust dich nicht mal vor die Tür – als Servicekraft hast du aber enorm viel Kundenkontakt! Meinst du wirklich, du schaffst das?


    Versuchen würde ich es übrigens. Ich bin mittlerweile seit zwei Jahren als Freie Journalistin tätig und hatte die ersten Wochen/Monate vor jedem Termin so heftige Panikattacken, dass ich zeitweise Angst hatte, es nicht zu packen. Aber das Geld brauchte ich – also musste ich da durch. Mittlerweile geht es mir auch deutlich besser und der Job hat mir sehr geholfen. Probleme mit der Panik habe ich zwar immer noch, aber bei Weitem nicht so schlimm wie anfangs.


    Wichtig wäre aber, dass du gleichzeitig endlich dein Leben in die Hand nimmst und eine vernünftige Therapie machst! Suche dir einen ambulanten Therapeuten – so schnell wie möglich, denn die Wartezeiten sind meist nicht allzu kurz. Dann sieh zu, dass es mit der Reha endlich klappt! Wenn dafür der Job hinten anstehen muss, ist es halt so. Wichtiger ist, dass du erstmal überhaupt so weit kommst, den Job ausüben zu können! Und dann lasse dich medikamentös vernünftig einstellen – vielleicht ist das Citalopram ja nicht das Richtige für dich oder du musst die Dosis noch erhöhen oder was weiß ich.


    Ich kann dir nur raten: Setze deine Gesundheit jetzt an erste Stelle, den Job an zweite!


    Ich hatte 2005 eine Lungenembolie und auch schon vorher mit psychischen Krankheiten zu kämpfen. Im August 2005 habe ich dann an einer Berufsfachschule begonnen, die mittlere Reife zu machen – Anfang 2006 musste ich abbrechen. Einerseits habe ich es psychisch nicht geschafft und andererseits war halt die Sache, dass ich ständig zum Blut abnehmen musste, es mir wegen dem Blutverdünner eh nicht gut ging und die Lehrer irgendwie auch keine Ahnung hatten, was ich da überhaupt nehmen muss.


    Im August 2006 habe ich mit dem Fernabitur begonnen. Bin sehr guter Dinge rangegangen, anfangs gut vorangekommen und habe gedacht, in den 3 1/2 Jahren Regelstudienzeit schaffe ich es locker.


    Und nun? Wir haben Januar 2012 und ich hoffe ganz ganz stark, dass ich im Frühjahr 2013 ENDLICH das Abitur machen kann. Bisher habe ich etwas über die Hälfte des Lehrganges geschafft.


    Der Grund dafür? Es hat nicht lange gedauert, bis mich Depressionen und Panikattacken wieder einholten. 2007 war es so schlimm, dass ich für 5 Wochen in eine Klinik ging. Ich hatte abwechselnd gute und schlechte Zeiten. Heute weiß ich: Ich hätte damals erstmal pausieren sollen. Ich hätte eine Therapie machen und mich um meine (psychische) Gesundheit kümmern sollen. DANN hätte ich mit neuer Kraft ans Abitur gehen können statt jahrelang nichts Halbes und nichts Ganzes zu tun.

    Zitat

    Wegen dem Kindergeld.


    Du musst nur zum Amt gehen, dich als ausbildungssuchend melden und dann DEINE Kontonummer angeben. Das ging bei mir zumindest prima und dann sieht dein Vater von dem Geld auch nichts. Es steht ihm auch nicht zu.

    Bitte Bitte erst recherchieren und DANN Tipps geben.


    Natürlich kann sie sich ausbildungssuchend melden – muss aber auch nachweisen, dass sie wirklich einen Ausbildungsplatz sucht!


    Und das Kindergeld steht dem Vater zu!! ER ist Antragsteller und da sie bei ihm lebt, würde ER das Geld bekommen. Würde sie dann ausziehen, müsste er das Geld an sie weiterleiten, könnte dies aber vom Unterhalt abziehen.

    Zitat

    dann sieht dein Vater von dem Geld auch nichts. Es steht ihm auch nicht zu.

    naja, das sollte nicht als Taschengeld angesehen werden, nur weil es Kindergeld heißt ;-)


    Wenn davon die Lebensmittel, Miete etc gezahlt werden, darf es gern das Kind behalten. Ansonsten sollte es dem Elternteil überwiesen werden, bei dem das Kind wohnt !! Eltern können nicht immer alles aus eigener Tasche bezahlen und warum auch ?? ":/

    Es bleibt – wenn man nicht arbeiten kann und keinen Anrecht auf Krankengeld hat – immer noch die Grundsicherung. Ich kenne zahlreiche Betroffene, die bspw. im betreuten Wohnen sind bzw. eigenständig wohnen (Wohnung vom Amt bezahlt, wie bei Hartz IV auch). Aber dann wg. der Arbeitsunfähigkeit nur Grundsicherung bekommen und nicht Hartz IV.


    Da muss man sich konsequent kümmern. Und wenn man das nicht schafft, um Hilfe bitten. Ab zu Sozialpsychiatrischen Dienst, die da helfen und beraten. Aber da gab's ja das Problem mit der Betreuerin, die es jetzt nicht mehr gibt.


    Himbeere,


    es ist nicht böse gemeint, aber: Es dreht sich im Kreis. Hochtrabende Ideen, die dann schon im Anfangsstadium scheitern. Was für Dich jedes Mal eine Niederlage ist – und nicht gut tut. Aber statt dies zu erkennen, geht's im Bereich "Wie komme ich aus den Problemen raus?" auch nicht weiter. Du bist (momentan) diesen normalen Anforderungen offensichtlich nicht gewachsen. Dann hole Dir endlich die Hilfe, nerve die Ämter,... Dir stehen Gelder zu – und ich glaube ganz ehrlich, dass Du da immer schon im Vorfeld scheiterst. Denn das Geld wird einem nicht hinterhergeworfen, da muss man hartnäckig sein. Und ich glaube, dass Du da bei der ersten Hürde aufgibst.


    Und bzgl. des Fahrgeldes:


    Die 4€ hättet Du bestimmt bekommen, wenn Du drum gebeten und den (sinnvollen!) Grund genannt hättest. Ja, Du hast nicht viel Geld. Aber ein Dach über'm Kopf und was zu essen. Und neulich 50€ für Friseur bekommen, wo Du den Rest ausgeben konntest.

    Also Entschuldigung, aber das ist unglaublich. Ich geh seit Jahren mir mein Taschengeld selbst verdienen und zwar durch putzen! Es is ned schön, aber es is super wenn man Geld bekommt für etwas was man alleine und selbst erreicht hat.


    Ich hab mir meinen Führerschein (1500 Euro) selbst gezahlt UND mein Auto. Und ich hab gespart wie ne Irre, hab aber letztendlich genau das erreicht, was ich mir als Ziel gesetzt hab..

    Unglaublich finde ich es nun nicht – Wieso wird wieder drauf herum gehackt, dass Himbeere sich ihr Taschengeld nicht selbst verdient? Das Problem ist meiner Meinung nach, dass Himbeere ihre Prioritäten falsch setzt und erstmal zusehen müsste, dass die Therapie in Gange kommt. DANN kann sie Geld verdienen. Jetzt wird es meiner Meinung nach viel zu schwer für sie werden – weil einfach zu viele Baustellen aktuell sind.

    Das mag ja sein, aber es ist (für mich) unglaublich, dass sie so dermaßen im Selbstmitleid versinkt. Es ist ja kein persönlicher Angriff, zumindest war es so nicht gemeint, aber sie ist definitiv kein Einzelfall mit einer unschönen Hintergrundgeschichte oder unschönen Erlebnissen. Schreiben kann ich viel, dass ich das und das will. Durchsetzen können muss man es nur noch..

    amyle

    Zitat

    Wenn davon die Lebensmittel, Miete etc gezahlt werden, darf es gern das Kind behalten.

    Was aber letztendlich auch im Ermessen der Eltern liegt, wie sie das nun handhaben ;-).


    Es sei denn, das Kind wohnt nicht mehr zu Hause und da wurde ja schon zu recht gesagt, dass es dann eben von eventuell sonstig anstehenden Unterhaltszahlungen abgezogen wird.


    Meine Tochter ist 21 und von zu Hause ausgezogen – kein Thema, dass sie das Kindergeld bekommt. Allerdings wird es auch mal eben nicht so von heute auf Morgen von der Familienkasse auf ihr Konto überwiesen, da wäre auch wieder eine Menge an Papierkram. Zumindest hat eine Frau von der Familienkasse zu mir damals gesagt, es sei wohl "bequemer", wenn ich von meinem Konto aus einen Dauerauftrag errichten würde, als wenn wir einen Antrag stellen würden, dass es gleich auf ihr Konto ginge ;-). Dann würden nämlich in der Folge ständig wieder irgendwelche Papiere etc. auszufüllen sein, so jedes halbe Jahr, ob sie denn wirklich nicht in einem Haushalt wohnt, bzw. ob ich als Antragsstellerin weiterhin einverstanden bin, ob sich an den Unterhaltsverpflichtungen meinerseits was geändert hätte etc. pp.


    So wie auch bei Kindesunterhalt ist der Anspruch auf Kindergeld nicht abtretbar, bzw. übertragbar. Ich kann diesen Anspruch nicht auf mein Kind übertragen. Nicht rechtlich. Der Antragsteller bleibe bis zur Anspruchserlöschung ich. Eventuelle Ansprüche selbst (also wenn wir z.B. zerstritten wären) müsste meine Tochter dann an mich persönlich stellen – über die Familienkasse ginge da gar nichts.