Stimmt, sollte aber bei Himbeere kein Problem sein, kein Einkommen, keine Zuzahlung ber der Rentenversicherung.


    Über die Krankenkasse läuft es anders, dort muss man 2% bzw. bei chronischer Erkrankung 1% vom Einkommen zuzahlen.


    Leider kenne ich die genauen Familienverhältnisse bzw. die Gesammtsituation nicht um genaueres sagen zu können.

    Himbeere,


    Du scheiterst am Papierkram für einen Aushilfsjob. Und statt jetzt intensiv NUR Klinik & Therapie in Angriff zu nehmen, hängst du beim Ausbildungsplatzthema.


    Das hat Zeit. Wenn es DIR besser geht, kannst Du Dich bewerben. Wirst dann auch merken, das Dich interessiert. Und ggf. entstehende Wartezeiten kannst Du DANN mit Jobs überbrücken.


    Für "normale" Psychiatrien (d.h. Abteilungen an Kliniken usw.) reicht eine normalen Krankenhauseinweisung. Die Wartezeit variiert, auch in Abhängigkeit davon, ob man als Notfall kommt oder gezielt auf eine Spezialstation geht. Bei Psychosomatischen Kliniken dauert es länger.


    Aber wenn Himbeere noch nicht sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat, fällt die Dt. Rentenversicherung (= klassicher Reha-Träger) eh raus, sondern die Krankenkasse ist Ansprechpartner.


    Wenn man aber arbeitet und wg. der Erkrankung AU ist, ist i.d.R. die Dt. Rentenversicherung = Reha-Antrag der Ansprechpartner. Manche psychosomatischen Kliniken haben nur Reha-Verträge, andere nehmen mit Reha und Akuteinweisung. Z.T. aber mit extrem auseinanderklaffenden Wartezeiten. Habe aktuell gerade ein Beispiel, wo eine Klinik als Wartezeit mit Einweisung ein Jahr angibt, für Reha-Patienten der DRV aber nur 3 Monate.


    Problem ist halt, den Reha-Antrag durchzubekommen. Die DRV lehnt gerne mal ab... oder bestimmt eine völlig andere Klinik. Und einige DRV-Kliniken taugen im Bereich Psychosomatik einfach nicht viel, muss man auch sagen.


    Himbeere,


    kümmere Dich um Klinik. In welcher Form auch immer. Der Rest kommt DANN. Zumal man in der Klinik über Sozialdienst etc. auch genug Hilfe bekommen kann dabei, bei Anträgen bzgl. Geld,... Hör' auf, rumzueieern zwischen Nebenjob, Ausbildung und dem Scheitern daran, sondern kümmere Dich erstmal um Klinik. Lass' Dich drauf ein... und sehe dann weiter. Es gibt genug Hilfe, wenn Du DEN Schritt erstmal gehst!

    Zitat

    Aber wenn Himbeere noch nicht sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat, fällt die Dt. Rentenversicherung (= klassicher Reha-Träger) eh raus, sondern die Krankenkasse ist Ansprechpartner.

    Dann verstehe ich gerade das ganze Problem gar nicht – Himbeere, du hast doch noch nicht sozialversicherungspflichtig gearbeitet, oder?


    Ich war 2007 in einer Fachklinik für Psychosomatik. Mein Psychiater hat mir eine Einweisung gegeben. Ich musste zur Klinik für ein Vorgespräch. Habe dann ein paar Wochen gewartet und den Termin für die Kur bekommen. Und dann bin ich hingefahren. Ganz einfach, kaum Papierkram ":/ Nur für die Klinik musste ich einen Antrag ausfüllen – halt weshalb und wieso und sowas ;-)

    Zitat

    Ach so, das habe ich dann verpasst bzw. vergessen. Dann nehme ich meinen Beitrag zurück

    Macht doch nichts. ;-)


    Kann man ja verstehen,dass man bei einer kranken und faulen Borderlinerin denkt,dass sie noch nie gearbeitet hat.

    Leute, ich finde es echt nicht ok, wie hier alle auf Himbeere rumhacken.


    Kann ja tatsächlich so sein, das ihre aktuelle Lebenssituation schwierig ist.


    Mit Appellen wie "Wer will, der kann auch" oder "reiß Dich zusammen" ist ihr sicher nicht geholfen.


    Ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen bitte.

    Himbeere,


    ich wollte Dich nicht abstempeln. Aber da Du immer von "kein Geld" und "auf Vater angewiesen" schreibst, habe ich (fälschlicherweise!) angenommen, dass Du noch nicht so viel gearbeitet hast, dass Dir entsprechende Unterstützung zusteht! Zumal Du auch von Ausbildugnsplatzsuche schreibst etc. Das tut mir ehrlich leid – denn ich halte Dich nicht für eine faule Borderlinerin, sondern für krank und momentan nicht arbeitsfähig.


    Folglich trifft dann ggf. doch die DRV-Reha-Schiene zu (wobei man sich da eine gute Klinik aussuchen und auch darauf bestehen sollte, gerade bei Borderline!).


    Aber ehrlich gesagt verstehe ich Deine finanziellen Probleme dann umso weniger. Als junger Mensch, der noch nicht gearbeitet hat, fällt man viel schneller durch das Raster, was finanzielle Unterstützung angeht (aus der Schule raus, keine Ausbildung, unter 25 ist es mit Hartz IV schwierig, Eltern sind wg. 1. Ausbildung ggf. noch unterhaltspflichtig). Aber wenn Du schon (sozialversicherungspflichtig) gearbeitet hast, ist (theoretisch) finanzielle Unterstützung einfacher möglich.


    Kleine Bitte am Rande:


    Wie Du siehst, entschuldige ich mich für meine Fehlannahme. Ich halte Dich nicht für faul, es war keine böse Unterstellung, keine Vorurteile. Bitte interpretiere bei solchen Sachen nicht gleich "ach, ich bin eine faule Borderlinerin rein". Sondern versuche, Distanz zu bekommen... die Dinge einfach ruhig richtigzustellen. Dazu reicht ein einfacher Satz – und es wäre ein großer Schritt.

    Zitat

    Nimm die Frage doch nicht so persönlich, wäre ja auch kein Drama wenn man mit 22 und vielen Problemen "nur" 400-Euro Nebenjobs gehabt hat.

    Eben. Dann ist ein 400€-Job ein riesiger Erfolg. Aber ich bin mir gerade absolut nicht sicher, ob man bspw. mit einem 400€-Job überhaupt im rechtlichen Sinne sozialversicherungsrechtlich so beschäftigt war, so dass für einen Klinikaufenthalt die Dt. Rentenversicherung als Kostenträger in Frage kommt!


    Ohne jetzt zu wissen, ob Himbeere "nur" 400€-Jobs hatte, oder gar mehr Stunden gearbeitet hat...


    Mit "nicht wollen" und "zusammenreißen" hat das hier nichts zu tun... Sondern mit "nicht können".

    @ Himbeere:

    Auch wenn es jetzt mit dem Job gerade nicht geht: Was Du daraus mitnehmen kannst ist: Es gibt Jobs. Wenn DU soweit fit bist, wird es für Dich Optionen geben! Aber momentan bist Du halt nicht fit – also sehe "fit werden" als Hauptziel.


    Dein Umfeld mag nicht das verständnisvollste sein. Aber ich glaube, wenn Du sehr KLAR einen Weg gehst (statt Rumeiern zwischen Jobsuche, Ausbildung – und der Erkenntnis, dass es gerade nicht geht), dann wirst Du die Leute weniger verwirren und vermutlich/hoffentlich auch mehr Hilfe bekommen. Aber Deine Ambivalenz (Job, Ausbildung, Erkenntnis dass es nicht geht) wirkt verwirrend. Und wenn Eltern dann lieber an der "heilen" Welt kleben und es lieber sehen, dass das Kind "endlich mal arbeiten geht", dann sehen sie nur das und vermeintliche "Faulheit". Aber wenn Du KLAR signalisiert: Hey, geht nicht, ich muss erst gesünder werden – vielleicht sieht es dann besser aus. Ich wünsche es Dir.

    Zitat

    Kann man ja verstehen,dass man bei einer kranken und faulen Borderlinerin denkt,dass sie noch nie gearbeitet hat.

    Auch von mir war es nicht böse gemeint. Ich habe nur gedacht, du hast noch nicht sozialversicherungspflichtig gearbeitet, da du ja auch noch recht jung und schon länger psychisch krank bist. Ich bin sogar noch etwas älter als du (grad 24 geworden) und habe bisher halt noch nicht sozialversicherungspflichtig gearbeitet.


    Ansonsten unterschreibe ich Sunflowers letzten Beitrag :)

    @ sunflower_73,

    @the shadowgirl


    Ich kann nicht ersehen, wofür ihr euch jetzt entschuldigen müsstet.


    Dieser Satz stammt alleine von der TE

    Zitat

    Kann man ja verstehen,dass man bei einer kranken und faulen Borderlinerin denkt,dass sie noch nie gearbeitet hat.

    Das hat hier niemand geschrieben. Aber er steht ganz klar für das Selbstbild der TE.

    @ Himbeere90

    Du machst hier auf jeder Seite eine neue Baustelle auf. Konzentriere dich erst mal auf deine Gesundheit.


    Genau da liegt dein Problem:

    Zitat

    Dein Umfeld mag nicht das verständnisvollste sein. Aber ich glaube, wenn Du sehr KLAR einen Weg gehst (statt Rumeiern zwischen Jobsuche, Ausbildung – und der Erkenntnis, dass es gerade nicht geht), dann wirst Du die Leute weniger verwirren und vermutlich/hoffentlich auch mehr Hilfe bekommen. Aber Deine Ambivalenz (Job, Ausbildung, Erkenntnis dass es nicht geht) wirkt verwirrend. Und wenn Eltern dann lieber an der "heilen" Welt kleben und es lieber sehen, dass das Kind "endlich mal arbeiten geht", dann sehen sie nur das und vermeintliche "Faulheit". Aber wenn Du KLAR signalisiert: Hey, geht nicht, ich muss erst gesünder werden – vielleicht sieht es dann besser aus. Ich wünsche es Dir.

    Zitat

    Aber wenn Du schon (sozialversicherungspflichtig) gearbeitet hast, ist (theoretisch) finanzielle Unterstützung einfacher möglich.

    Aber welche?? Ich lebe doch bei meinem Vater und war wegen der finanziellen Unterstützung auch letztes Jahr mal beim Jobcenter,die haben mich sofort wieder weggeschickt. %-|

    Zitat

    Ohne jetzt zu wissen, ob Himbeere "nur" 400€-Jobs hatte, oder gar mehr Stunden gearbeitet hat...


    Mit "nicht wollen" und "zusammenreißen" hat das hier nichts zu tun... Sondern mit "nicht können".

    Das waren nicht nur 400-€-Jobs,ich war z.B. in einer Gaststätte vollzeitig angestellt und bei einem ambulanten Intensivpflegedienst arbeitete ich 8 Stunden am Tag,von Montag bis Freitag,dies habe ich aber wahrscheinlich damals auch nur geschafft,weil ich zu der Zeit koffeintablettensüchtig war.


    Meine mittlere Reife habe ich auch nur durch die tägliche Einnahme von Koffeintabletten, fast täglichem Ritzen und medikamentöser Einnahme von Psychopharmaka geschafft.


    Einmal war es so schlimm,vorher wurde ich von drei Mädchen der Schule fertiggemacht,dass ich am letzten Schultag,als meine damalige Klasse zusammen gefrühstückt hat,einfach zu weinen anfing,meine Lehrerin schickte mich daraufhin in die Hauswirtschaftsküche unserer Schule und sagte,dass,wenn es mir besser geht,ich wieder in die Klasse zurückkommen soll,als ich in der Hauswirtschaftsküche alleine war,ging ich zur Schublade,holte mir ein scharfes Messer,stach mir damit mehrmals in den Arm,schmiss das Messer weg und direkt danach,als es nur so blutete,ging es mir gleich viel besser,ich ging in die Klasse zurück,sagte der Lehrerin Bescheid,dass sie die Küche wieder abschließen kann und lachte ständig.