Hallo Daniel CH

    Ich bin nicht so oft hier im med1 Forum wie ich eigendlich möchte, denn meine Zeit ist so begrenzt.


    Ich habe mit interesse deine Geschiche heute durchgelesen.


    Du bist sensibel,


    du bist einfühlsam,


    du bist gefühlsbetont,


    du bist übervorsichtig


    und eines bist du leider zu 100 %


    zu unsicher.


    Ich meine du hast absolut kein Selbstwertgefühl.


    Alles was du meinst für dich selbst zu tun findest du schlecht mehr noch als einen Fehler.


    Ich denke du solltest dir klar darüber werden, das du wichtig bist. Das deine Meinung, deine Gefühle und deine Seele sehr wichtig ist.


    Im Grunde genommen ist der einzige Mensch den du wirklich hast du selbst. Genieße diesen Menschen, achte ihn und laß ihm auch mal was gutes zukommen.


    Du betest nur für die anderen, wenn du mal für dich betest, eine Bitte äußerst, hast du ein schlechtes Gewissen - das brauchst du nicht zu haben !!


    Denke auch einmal an dich!


    In deiner Kindheit ist so einiges schief gelaufen.


    Liebe, die kanntest du nicht, höchstens mal evt. aus Büchern, wo es drinnen stand, das es sowas wie Liebe und Zuneigung geben soll.


    Keiner war da, mit dem du über deine Probleme und Sorgen sprechen konntest, du warst alleine.


    So genau da sind wir jetzt bei deinem Problem. Du kannst es einfach nicht begreifen, das man im Leben nicht alleine sein muß.


    Du kennst kein anderes Gefühl also ist es natürlich sehr schwer, das zu akzeptieren, ja zu lernen.


    Ich denke auch das deine Eltern dir evt. auch unbewußt ein schlechtes Gewissen eingeredet haben, falls du dir mal erlaubt hast, um etwas zu bitten. Auch um Aufmerksamkeit.


    Daniel, begreife bitte das du wertvoll bist.


    Achte dich selbst.


    Und zu dem was da mit 12 Jahren passiert ist. Das war kindliche Neugierde, so empfinde ich es.


    Ich denke du interpredierst mehr da hinein als wirklich war. Du steckst fest in deinem ich nenn es mal Traum, oder Wahn, du wärst ein Monster, nur weil das damals passiert ist.


    Dann wären so viele Menschen, die jemals Doktor gespielt haben, auch ein Monster.


    Mensch Daniel das war mit 12 Jahren.


    Ich lese in vielen deiner Aussagen, das du immer und immer da was hineininterpredierst was nicht da ist, es kommt mir vor wie ein Zwang, der dich dazu treibt immer zu glauben, du würdest was wollen von den Kindern.


    Man kann auch Kinder lieb und nett finden, ohne sexuell was von ihnen zu wollen.


    Und wenn du Jugendliche die aufreizend gekleidet sind anschaust, bitte was ist denn da dabei, das macht doch wirklich beinahe jeder.


    Daniel, bitte versuche zu begreifen, das du AUCH EIN MENSCH bist, gibt dir auch die Möglichkeit zu genießen, gönn dir was, mach was für dich, was nur dir Spass macht.


    Keine Schuldgefühle!! Du brauchst sie nicht zu haben.


    Das du Schwierigkeiten hast, andere Menschen in deine Nähe zu lassen resp. das sie dich berühren, das kann ich verstehen und nachvollziehen. Aber man kann es lernen, sich den Menschen in dieser Richtung langsam zu nähern.


    Kleine Schritte!! Keinen Maratonlauf!


    Laß dir Zeit aber bitte öffne dich für dich selbst.


    Ich kenn dich erst seit heute, d.h. kennen ist übertrieben, ich laß eben den Beitrag aber


    ich möchte dich dennoch drücken und dir alles GLück der Welt wünschen, das du zu dir selbst findest.


    Ich glaube da ist das goßre Problem. Du hast bis jetzt so gelebt, wie andere es wollten dann wie du dir selbst die Zwangsjacke auferlegt hast, aus dem Problem heraus mit niemanden reden zu können.


    Finde dich selbst, deine Bedürfnisse.


    Herzlichst


    Barbara

    Hallo Daniel!

    Nicht, dass Du denkst, ich hätte Dich vergessen ;-) ! Bin nur zur Zeit kaum (privat) im Netz, weil die Uni wieder angefangen hat. Ich habe gerade die letzte Seite gelesen und bin sehr froh, dass es bei Dir "taut", dass Du lernst, Nähe zuzulassen und Freude zu spüren, vor allem auch, dass Du die Angst davor zu verlieren beginnst, was wohl passiert, wennn Du Dich aus der Kontrolle entlässt. Ich freu mich!


    Ein bisschen Neurobiologie, ich hoffe, es tröstet: Du schreibst, dass es Dich manchmal in die alten Denkmuster zurückziehst oder Angst hast, zurückzufallen. Das geht allen so, die etwas grundlegendes in ihrem Leben ändern, und hat einen ganz konkreten Grund: Denken formt - im plastischen Sinne des Wortes - das Gehirn. Häufig gedachte Gedanken bewirken die Bildung neuer Synapsen (Nervenzellen - Verschaltungen). Wenn Du Dein ganzes Leben lang gedacht hast, Du bist schlecht, hast Du für diese Verknüpfung ein Nervenbündel wie ein Ankertau - eine neurale 4-Spuren-Autobahn.


    Die schlechte Nachricht ist, dass solche Autobahnen sich nicht abbauen und nur langsam "verschmälern" lassen. Deshalb bleibt immer eine gewisse Anfälligkeit für die entsprechenden Gedanken/ Gefühle zurück.


    Die gute Nachricht: Man kann lebenslänglich neue Datenstraßen anlegen. Es beginnt mit "Trampelpfaden", die man zunächst nur unter Kraftanstrengung beschreiten kann, doch je mehr Du den neuen Weg "übst", benutzt, desto mehr baust Du ihn aus - eine neue Autobahn, irgendwann denkst Du den neuen Gedanken - z.B. "Ich bin es wert, geliebt zu werden" ;-) - genauso leicht wie den alten. Die alte Autobahn bleibt zwar bestehen, aber Du kannst ein Absperrseil aufhängen und dafür sorgen, dass sie immer öfter leer bleibt.


    Noch ein bisschen Philosophie zum Nachtisch, um Dich in dem Bewusstsein zu stärken, dass Du Dir auch selbst etwas gönnen darfst: Der alte Kant hat doch gesagt: "Handle so, dass Du wollen kannst, dass dioe maxime Deines Handelns Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung würde." Einfacher in der Bibel: "Was Du willst, dass die Leute Dir tun sollen, das tu ihnen auch."


    So. Den meisten Leuten muss man das sagen, weil sie zu wenig auf die anderen achten:"Schau mal, Du willst doch, dass es Dir gut geht. Die anderen wollen auch, dass es ihnen gut geht. Also sieh zu, dass Du so nett zu ihnen bist wie zu Dir selbst." Dir sage ich diese Zitate auch, aber aus dem umgekehrten Grund: Du anerkennst, dass man zu den Menschen gut sein muss - zu den anderen Menschen. Aber es ist philosophisch und ethisch nur konsequent, dass Du denselben Maßstab auch auf Dich anwendest und auch zu Dir gut bist - wenn man Menschen allgemein nicht wehtun darf, dann auch nicht Daniel!


    Liebe Grüße von

    Hallo!!


    Tut mir leid das ich mich erst jetzt wieder melde!! Schreibe auch nicht von zu haus sondern von irgendwo!! Werde versuchen heute aben nocht mehr zu schreiben! Habe Probleme mich einlocken zu könne und kann auch nicht so einfach die Seite mehr aufrufen!


    Ich glaube das mein Boden erreicht wurde! Doch jetzt stehe ich vor einem Nichts und habe schrecklich Angst noch mehr zu verlieren, nichts mehr zu haben!! Es gibt Tage da geht es mir gut, sogar sehr gut, wie gestern, es war ein so schöner Tag und auch heute ging es mir ganz gut. Konnte mal wieder schlafen und hoffe der Tag würde gut gehen, leider geht es mir heute Nachmittag sehr schlecht!! Vor ein paar Wochen war in einer spez. Therapie einer sogenannte Familenaufstelleung, dabei haben wir herrausgefunden das ich im Alter von ca. fünf Jahren Sexuell Missbraucht wurde von meinem Grossvater!!!!!! Ich versuche damit klar zu kommen, damit zu leben, damit irgendwie klar zu kommen!! Ich kann es einfach nicht!! Werde so bald wie möglich eine Therapie machen, im Moment habe ich unglaublich Angst davor das mir niemand glaubt, viele verlassen werden und ich von einer besseren Zukunft nur noch träumen oder schreiben kann!!! Es fällt mir schwer hier zu schreiben weill ich mich sehr schäme, ich fühle mich sehr klein, verbraucht, nur noch eine Hülle und nichts mehr drin!! Ich bin ein Mann und Männern passiert so was nicht, ich komm einfach nicht klar damit!! Habe es nur einem Menschen erzählt und sonst niemand mehr!!! Ich möchte so gerne reden, einfach nur reden!!!! Es fällt mir sehr schwer einen klaren Gedanken zu fassen, mein Bauch tut mir schrecklich weh, manchmal möchte ich erbrechen, kann es nicht!!! Ich traue mich kaum jemaden anzufassen und wen mich jemand berührt so zucke ich innerlich zusammen!!!! Ich kämpfe gegen diese Gefühle, gegen Gedanken das meine Zukunft nichts mehr wird und ich nur anderen zur last fallen werde!!! Ich frage mich nur warum

    Warum ich?? Habe ich das alles verdient
    Habe grosse Fortschritte gemacht und mir ging es auch ganz gut! War sehr oft hier und habe gelesen! Ich dachte, es kommt langsam, langsam erwache ich und kann mir was aufbauen! Doch ich hatte einfach noch so ein Gefühl in mir, ein Gegühl das da noch mehr ist!! Ich habe gegraben und dass gefunde!!! Ich will damit nun leben können, einfach nur ein ganz normals Leben!! Ich will keine Millionen, kein Villas, kein teures und grosse Auto, keine teuer Klamotten, ich will nichts davon, nur ein Leben, nur ein einziges kleines glückliches Leben!!!!! Das ist doch nicht zuviel Verlangt
    Es gibt so schöne Ziele in der nahen Zukunft, ziele die mir soooo viel Kraft geben!!!!! Wohin wird mein Weg noch gehen und werde ich damit wohl leben können???? Ich habe Angst, sehr grosse Angst!!!!!

    oh Daniel.


    Ich habe Deine Geschichte vor einiger Zeit zufällig gelesen und war/bin von Deiner Geschicht sehr gerührt, weil ich in abgemilderter Form ähnlich von mir dachte wie Du von Dir.


    War/bin von Deinem Schreibstil begeistert und hätte nicht geglaubt, dass Du es schaffen würdest. Auch wieder, weil ich die Achterbahnfahrten zur genüge kenne. Gerade jetzt, was für eine Ähnlichkeit, habe ich gerade gestern die Sicherheit des eigenen Mißbrauch durch den Vater erfahren.


    Von daher kann ich mir schon vorstellen, was Du jetzt durchmachst. Auf der anderen Seite, helfen mir jetzt gerade diese neuesten Erkenntnisse zu begreifen, warum ich stets Schuld und Minderwertigkeitskomplexe hatte/habe die für andere immer fremd bleiben werden. Es sei ihnen gegönnt. Genauso, wie Du kein schlechter Mensch bist. Sondern nur schlecht fühlst.


    Aber ich spüre auch, wie ich mich zu verändern beginne. Ich denke auch Du wirst es langsam spüren, das wachsen Deines bis dahin verkümmerten Selbstbewußtsein.


    Ich denke jetzt auch, dass Du eine Zukunft hast. Eine für die es zu kämpfen lohnt, auch wenn es manchmal wahnsinige schwer ist.


    Jedenfalls freue ich mich hier weiter von Dir zu lesen.


    K. wie Kafka

    Ich fühle dass sich was in mir verändert!! Ich weiss im Moment einfach nicht wie ich mit den ganzen Gefühle umgehen soll! Ich fühle mich oft benutz wie ein Puppe, man hat kurz spass mir ihr gehabt, setzt sie danach in eine Ecke oder in einen Schrank und lässt sie allein!!! Ich habe mir auch die Frage gestellt was wohl aus mir geworden währe wenn dass alles nicht passiert währe, ob ich dann anders bin, fröhlicher, aufgestellter, einfach ein anderer Mensch! Ich habe das Gefühl das man mir was weggenommen hat, was sehr wichtiges und es ist nicht mehr da, einfach weg! Kämpfe jeden Tag das diese Gedanken nicht zu stark werden, mich nicht aufessen oder überrollen! Ich glaube an einen Zukunft, weill die Welt auch so wundervoll sein kann und das Leben mehr Wunder hat als wir uns alle dass vorstellen können! Ich beginn auch das Vertrauen in die Menschen zu verlieren, habe einfach sehr grosse Angst! Ich habe Angst anderen weh zu tun genauso gross wie man mir weh tut! Offt kuschle ich mit mir selber oder nehme mich selber in die Arme und damit ein bisschen das Gefühl zu bekommen das ich noch Lebe und nicht alles Egal wird oder ohne Zeil! Kann mich nur sehr schlecht konzentrieren und finde einfach keine Ruhe.

    Hallo Daniel


    Vertraue bitte in die Menschen die Dich begleiten, denn sie Wissen warum Du Dich so fühlst wie jetzt.


    Ja sie wissen es, und dennoch ist ihnen Dein Gefühl der Verlorenheit fremd. Weil nur die fühlen können, denen die Kindheit geraubt wurde, die Du suchst, aber nicht finden kannst, weil sie Dir genommen wurde.


    Damit wirst Du leben lernen müssen, wie ein Hochseilartist ohne Sicherheit des Netzes unter Dir. Aber damit kannst Du leben: Gerade Du, der die Schönheiten im Detail zu sehen weiß, gerade Dir gönne ich es eines Tages die Welt umarmen zu können, weil Du Dinge siehst, die andern trotz ihrer "heiler" Welt immer im verborgenen bleiben werden.


    Daran solltest Du denken. Ich habe mich auch oft gefragt, Mensch was hätte aus Dir unter anderen Voraussetzungen alles werden können und ärgere mich täglich über die Unwissenheit und Arroganz meiner Menschen die mich umgeben. Aber es hilft mir nicht weiter. Genauso wie Du Deine Möglichkeiten ausloten solltest beruflich etwas befriedigendes zu tun und nicht danach zu schauen, ob Dir Dein Job ja die nötige Kohle abwirft um mit der Maßlosigkeit um Dich herum Schritt zu halten.


    Ich hab mich zugegebenermaßen selber dazu hinreißen lassen und weiß nun, es ist der falsche Weg. Ich kannte mal einen jungen Menschen, der eigentlich alle Voraussetzungen hatte um eine akademische Karriere zu erklimmen und war höchst erstaunt dass er seine Passion "nur" als Forstwirt gefunden hatte.


    Das mag für manch einen von uns nichts sein, aber für ihn war es alles, dass hat man ihm auch ansehen können. Denn der strahlte so ein Glück und eine Zufrieddenheit aus, ich hab ihn im stillen oft bewundert.


    Deshalb lass Dich nicht von dem blenden was um Dich herum veranstaltet wird. Wenn Du die Möglichkeit zu einem Neubeginn hast, dann schau danach, dass Du solch eine Chance findest.


    Es wird wahrscheinlich auch noch einige Zeit dauern, bis Du wieder Ruhe in Dir finden wirst. Aber dass ist doch auch völlig verständlich, nach dem was Du nun in Erfahrung gebracht hast, oder meinst Du andere würden so etwas mal eben locker wegstecken? Nein, jeder hat an solch einen schweren Brocken zu kauen. Schau Dich doch nur mal hier im Forum um. Hier haben alle, die mißbraucht wurden, schwer mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Aber allen gemein, die drüber weg gekommen sind, ist auf jeden Fall das Erkennen, wie schön das Leben sein kann. Und Du wirst selber bestätigen können, dass Du manche Dinge viel intensiver in Dir aufnehmen kannst, wie es "normalen" Menschen möglich ist. Daran solltest Du jetzt denken. Und irgendwann wirst Du wahrscheinlich auch das Gefühl der Zweisamkeit kennenlernen, in der die Betrachtung des Schönen und Guten eine noch tieferes Glück in Dir hervorrufen wird. Nur solltest Du Dir jetzt auch die Zeit und die Geduld dafür gönnen, bis Deinen Wunden verbunden und verheilt sind. Wenn Du es bis jetzt geschafft hast, wirst Du es auch weiter schaffen, wenn Du nur willst.


    Ich wünsche Dir alle Schönheiten der Welt, damit sie Dir die Kraft dazu verleihen.


    K. wie Kafka

    Hallo, DanielCH

    Was soll ich Dir nur schreiben? Kafka hat alles so schön und einfühlsam geschildert, mir bliebe nur Wiederholung.


    Ich hab Dich tief im Keller unten gesehen, damals, das erste Mal.


    Du schautest nach oben, ungläubig staunend, unsicher, ängstlich.


    Mit der Frage: "Darf ich mich überhaupt aus dem Dreck erheben, bin ich es wert, daß das Licht der Sonne auf mich fällt ?"


    Ich blieb ein bißchen in Deiner Nähe...


    Auf der Treppe sah ich Dich wieder, und noch später riefst Du mir kurz zu, daß Du wieder einige Stufen geschafft hast.


    Einige Zeit hörten wir nichts voneinander.


    Nun seh ich Dich aus einem Fenster des Erdgeschosses winken!


    Meine Zuversicht wird Dich auch weiterhin begleiten.


    Liebe Grüße von

    Wie die Vogel!

    Etwa fünf meter von meiner Haustüre steht ein kleiner Busch! Jeden Morgen, sogar im tiefsten Winter, sitzen dort ein paar kleine Vögel! Manchmal sind es seh viele und manchmal auch nur einige! Sie sitzen dort und zwitscher sehr laut vor sich hin, sie reden miteinander, sagen hallo, wie geht es dir? Vielleicht erzählen sie auch wie es in dem Land ist oder wo es dir saftigsten Würmer gibt und manchmal habe ich das Gefühl sie erzählen mir was wenn ich draussen stehe!! Erzähle darüber das man nie allein ist und man immer eine bessere Zukunft habe kann wenn man arbeitet und daran galubt!! Manchmal, wenn ich Musik höre und draussen stehe, die Tür ein wenig offen, so schweigen sie und hören der Musik zu!! Sehr oft schliesse ich meine Augen dazu und stellen mir vor, ich wäre mit ihnen Unterwegs, in der Luft, einfach so, nichts kann mich runterhollen und ich kann dort hin wo ich will und niemand sagt was dagegen!! Jetzt möchte ich gerne ein Vogel sein, einfach in die Lüfte steigen, dorthin gehen wo ich will und sonst niemand!! Nach Hause gehen, einfach nach Hause, dort wo es warm ist, wo ein kleines Feuer brennt, einfach nach Hause!!!! Ich fühle mich so klein!!!!!!!!

    Daniel,

    Dieses "nach Hause" wirst Du nicht in der Vergangenheit finden, nur in der Gegenwart und Zukunft.


    Wende Dich wieder nach vorn, schaff Dir Deinen Freundeskreis, Dein Zuhause.


    Die Vögel gehören dazu.

    @ Kafka

    Bleiben den meien Freunde bei mir wen sie wissen wie ich mich fühle?? Ich habe es einem sehr, sehr wichtigen Menschen erzählt und diese Person ist noch da und hilft mir so gut es geht! Ich habe Angst das bisschen was ich mir aufgebaut habe zu verlieren!! In den letzten Monaten war ich stolz auf mich, ja, ich war mal stolz auf mich!! Ich dachte, nur weiter so, nicht aufgeben, einfach einen Schritt nach dem anderen gehen, langsam ohne Hektik und ohne Hast!! Es fällt mir schwer nicht daran zu denke, nicht daran zu fühlen, es einfach auf die Seite zu schieben und mir zu sagen, es war damals, nicht heute!! Heute abend war ich schwimmen und fühlte mich mal wieder selber im schönen warmen Wasser!!

    @Che

    Es ist wie immer sehr schön deine Worte zu lesen! Hoffe du bist nicht zu sehr entäuscht das ich so lange nicht geschrieben habe! Ich dachte sehr oft an dich und die anderen hier, an den Schmerz den ich fühlte wen die anderen Beiträge lass. Im Moment bin ich sehr leer und fühle nur sehr wenig und das macht mir Angst!! Seit ich dass weiss, ist es schwer für mich allein in einem Raum zu sein! Es wird mir zu still!! Ich frage mich auch immer wieder, werde ich eine guter Partner sein? Ein guter Vater? Ein guter Freund bleiben? Ich weiss das solche fragen keinen Sinn ergeben und versuche einfach nach vorne zu sehen!! Ich glaube an mich und an meine Zukunft!! Ich hoffe so sehr dass ich noch genug von mir habe um es zu schaffen!!

    Hallo Daniel


    Jene, die Du als Deine Freunde und Dir wichtige Menschen bezeichnest, wären schon längst nicht mehr um Dich, wenn ihnen nichts an Deiner Person, mit all Deinen Stärken und Schwächen liegen würde.


    Ich spüre Deine Unsicherheit in dieser Frage. Vielleicht hilft es Dir zu schauen, wo Du im umgekehrten Fall stehen würdest, wenn sie Probleme hätten. Deine Antwort sollte Dir Mut geben und Dir zeigen dass Du auf dem richtigen Weg bist. Auch wenn Du Deinen Weg im Moment gerade nicht erkennen kannst. Aber dafür sind Freunde ja auch da, dass sie Dich führen und stützen, wenn es Dir mal nicht so gut geht.


    Auch hier im anonymen Forum hast Du ja bereits ein große Hilfe gefunden, weil es hier Menschen wie z.B. Che gab, denen ihre Umwelt mit den Menschen darin, zu denen auch Du zählst nicht egal ist. Die um Deine Einzigartigkeit wissen. Von der Schönheit Deiner Sprache, die Du hier trotz Deiner großen Not noch entfalten konntest, mit der Du Dich hier als sehr liebenswerter Mensch geöffnet hast.


    Auch dieses Wissen, sollte Dir helfen, Dich besser zu erkennen. Ich bin jedenfalls sehr zuversichtlich, jetzt, da es Menschen gibt, die offensichtlich Deine Not erkannt haben und Dir dabei helfen werden, Dich selbst als guten Menschen anzunehmen, dass Du wirklich eine schöne Zukunft hast.


    Wenn Du Dir Deinen ganzen Thread von vorne bis hinten, mal wieder durchliest, dann wirst Du vermutlich selber staunen, wie weit Du bereits gekommen bist. Ich werde Deinen Fortgang hier mit Sicherheit weiter im Auge behalten, weil es auch mir ein wenig nützt.


    In diesem Sinne wünsche ich Dir noch viel Erfolg.


    K. wie Kafka

    Hallo!!


    Es ist zum Heulen! Diese Seite Funktiniert einfach gar nicht gut auf meinem PC. Kann jetzt zwar wieder schreiben ist aber ziemlich Kompliziert, hoffe so wird es gehen :-(!


    Heute ist mal wieder ein Sonntag den ich Ruhe habe. Einfach nur abschalten und mal nichts tun. Es fällt mir zwar schwer einfach nichts zu tun aber ich beginne es langsam zu lernen. Ich fühle auch das meine Medikamente langsam wirken. Ich habe aber Angst vor dem Schlafen gehen. Diese Woche besuchte mich ein Traum den ich nicht verstehe und er macht mir Angst. Oft, wenn ich früh aufstehen, bin ich noch Müder und schlapp als am Abend zuvor. Ich merke dann auch das auf meinem Bett auch nicht mehr so alles klar aussieht wie es eingentlich sollt. In dieser Nacht war es sehr unheimlich. Ich hatte sehr grosse Angst und versuchte mich so weit wie möglich unter die Decke zu kriechen. Mich in sie hinein zu schmelzen, einfach nicht mehr da sein. Ich fühlte mich so unglaublich hilfflos und zog mich zusammen. Wollte das man mich in Ruhe lässt und niemand mir zu nahe tratt. Ich merke das ich nicht mehr schlief und mein Körper tat mir sehr weh. Hatte mich zusammengerollt, so eng wie ich konnte, meine Arme waren schon steif und ich konnte mich kaum mehr bewegen. Ich zitterte und wusste nicht so recht wo ich war. Schlafen konnte ich danach nicht mehr, ich dachte mal wieder nach! Es ist manchmal schwer den Tag zu überstehen. Manchmal ist der Morgen sehr schön, so ruhig und freidlich, die Vögel zwitschern draussen vor sich hin. Der Tag beginn oft ganz gut, doch manchmal ändert er sich einfach so unglaublich schnell. Ein Lied aus dem Radio, eine Berührung die nicht gewollt war oder auch nur ein Wort das einfach ausgesprochen wurden und schon nimmt es mir manchmal die Luft. Letzte Woche wurde es mir sehr oft sehr über und manchmal hätte ich heulen können. Es gibt aber auch sehr viel schönes und tolles was neu ist. Ich bin viel lockerer geworden und Erzähle nun auch mehr von mir. Es ist so unglaublich schön verliebt zu sein, jeden Morgen zu schreiben und von ihr zu hören, es ist einfach toll. Schon sehr bald sehen wir uns wieder, ich kann es kaum erwarten bei ihr zu sein. Sehr oft schlägt mein Herz dabei viel zu schnell und stark bei diesem Gedanken!! Aber auch in mir hat sich was verändert. Meine Seele treibt mich immer wieder an. Auf zu stehen und zu bewegen. Die Hoffnung ist stärker geworen das es auf dieser Erde mit sein tollen Menschen noch so viel zu erleben gibt, soviel Glück zu erfahren und jeder seine Taltente und gutes in sich trägt. Leider ist es auch so, dass wir sehr oft vergessen das auch unsere Mitmenschen fühlen und machmal auch solche schmerzen habe wie wir selber.


    Ich möchte gerne mal von euch was wissen! Vielen sind ja Papa oder Mama, wie fühlt es sich an wenn man Eltern wird und zum erstenmal eine kleines Baby in seinen Armen hält? Ich kann es mir nicht vorstellen wie es sich anfühlt. Wie sind sie den so bis zum sechsten Lebensjahr? Frage mich oft ob mein Opa mich wohl lieb gehabt hat oder ob er stolz war als ich zum erstenmal seine Namen gesagt habe.


    Würde mich sehr freue wenn ihr da ein paar Antworten schreibt!! Danke sehr :-)!!


    Habt alle einen schöne Sonnta und wenn ein ihr ein paar Vögel hört zwitschern so hört ihnen zu und sie werden euch vom Frühling erzählen aber nur in eurem Herzen!!


    GLG DanielCH

    Baby...

    Als ich meine erste Tochter zum ersten Mal im Arm hielt, liefen mir die Tränen bis in den Kragen... wir haben lange auf sie gewartet.


    Du spürst, da ist jemand VOLL auf Dich angewiesen, und Du spürst die Verantwortung, die Du damit hast. Nicht als Last, als Aufgabe und Chance.


    Aber eigentlich spürt man nur Glück und Erleichterung, als allererstes.


    Nächstes WE sind wir "Babysitter", für einen Abend nur.


    Wenn wir hinkommen, schläft es wohl schon.


    Heimlich wünsch ich mir, daß es munter wird und ich es auf den Arm nehmen kann.;-)

    Hallo Daniel


    Auch von mir ein kurzes Statement.


    Ich hatte das Glück die Geburt meiner Tochter miterleben zu dürfen.


    Als sie endlich den Weg in diese Welt geschafft hatte, lag sie zunächst auf dem Bauch meiner Frau und schrie aus Leibeskräften.


    Dann nahm sie eine Pflegerin, gab sie mir kreischend in die Hände, damit ich sie in dem Waschbecken baden sollte.


    In dem Moment, wie ich sie in das Wasser legte, hörte sie augenblicklich auf zu schreien und lächelte mich richtig glückseelig an. Das war einer der wenigen Momente in meinem Leben, in dem mich das Glück ganz warm durchströmte.


    Ein halbes Jahr später, hatte sie Abends immer unerklärliche Schmerzen, die sie offenbar nur ertragen konnte, wenn ich sie den ganzen Abend über, von etwa 19:00 Uhr bis 24:00 Uhr über meiner Schulter gelegt, hin und her tragen mußte.


    Ich durfte nicht stehen bleiben, noch mich setzen, ohne dass sie angefangen hätte zu kreischen.


    Das ging fast zwei Monate so. Es war zum verzweifeln, in deren Verlauf ich sie dann tatsächlich mal vor lauter Ärger in die Kissen des Sofas warf. Es ist zum Glück nichts passiert, denn wenn ihr etwas passiert wäre, dann wäre ich mit Sicherheit gleich gestorben. Denn ich bin davon überzeugt, dass gerade dieses innige herumtragen dazu beigetragen hat, dass ich sie heute mehr als andere in der Welt lieben werde, auch wenn ich es ihr nicht immer so zeigen kann, wie ich es gern täte.


    K. wie Kafka