phoebethewitch

    Hallo,


    ich danke dir das du schreibst. Bissher kamm ich mir so allein vor. Du hast mir gezeigt, es gibt noch andere.


    Hmm, Missbraucht?? Ehrlich gesagt weis ich es nicht. Von meiner Geburt bis zum zehnten Lebensjahr weiss ich parktisch gar nichts mehr. Zehn Jahre kann ich dir in einer Minute erzählen. Ich weiss nicht warum und wieso. Ich kann auch nicht in einem öffentlichen Klo urinieren wenn jemand im Raum ist. Auch in der Kabine fällt es mir schwer. Ist das Normal???


    Ich habe kein Verlange nach Sex oder einer Frau. Ich wollte es so, doch rechnete ich nicht das diese Gefühle einfach so verschwinden, so als währen sie nie da gewesen. Manchmal fühle ich mich schmutzig. Ein sehr gefährlicher Mensch, ein aktiver Vulkan der schläft.


    Wieso ist mein Gewissen so schwer?


    Wieso sind in meinem Kopf so viele Fragen, Fragen über Fragen und doch keine Antworten.

    Daniel,

    hattest Du denn seit dem irgendwann wieder dieses Verlangen? Vielleicht könntest Du einen handschriftlichen Brief schreiben, in dem Du Dich bei den Jungs entschuldigst und ihnen erklärst, dass es Dir unheimlich leid tut, schreib Dir alles von der Seele, was Du ihnen gern sagen würdest und dann könntest Du diesen Brief vielleicht symbolisch irgendwohin schicken - ich überlege noch - vielleicht ohne Adresse in einen Briefkasten werfen?


    Für mich ist es auch immer sehr hilfreich, in Gedanken mit der Person zu reden, bei der ich mich gern entschuldigen würde.

    Daniel

    Du hast etwas falsch gemacht, das wird wohl wahr sein, aber Du hast es nur bedingt zu verantworten und die Reue, die Du zeigst, zeichnet Dich sogar noch positiv aus. Du warst Opfer einer bestimmten Situation, einer bestimmten Gelegenheit, Deiner auflammenden, noch wenig bekannten Gefühle, Deiner Unwissenheit, Deiner Unerfahrenheit, Deiner mangelnden Selbstbeherrschung. Mit anderen Worten, Du warst nicht viel mehr Täter als auch Opfer. Mehr Opfer brauchst Du nicht zu bringen, indem Du Dich jetzt quälst. Versuch das Ganze irgendwie abzuschließen, ähnlich wie Caarly1111 das schon schrieb.


    Was deine ersten 10 Lebensjahre betrifft, da laß einen Psychologen ran. Vielleicht steckt da die Lösung, vielleicht auch nicht. Aber das laß nicht Deine Aufgabe sein, das würde Dich noch mehr belasten.

    Daniel,

    Zitat

    ich wollte nie etwas böses tun. Doch gegen dieses Verlangen hatte ich keine Chance.

    War es denn wirklich böse ? War es denn als Böses geplant, oder nicht doch Deine Neugier ? Jeder von uns hat doch, wenn er ehrlich ist, schon Menschen verletzt, und sei es "nur" mit bösen Worten. Und manchmal mit Vorsatz. Du wolltest doch niemandem Wehtun, oder ?

    Zitat

    Wie soll ich den weiterleben wen ich nicht weis was ich bin?

    .


    Ich glaube auch, Du solltest Dir Hilfe suchen. Wenn Du die ersten Lebensjahre verdrängst, hat das Gründe… Gründe, welche Dein damaliges Tun erklären können und es auch entschuldigen können, wenn da überhaupt von "Schuld" gesprochen werden kann. Denn Schuld setzt Schuldfähigkeit voraus. Ein dreijähriges Kind kann einen Unfall verursachen, aber nicht verschulden, Du verstehst was ich meine.


    Nimm Hilfe in Anspruch, denn die brauchst Du… versuche nicht, allein zurechtzukommen – das hast Du schon zu lange versucht. Und Hilfe gibt es dazu, und sie kostet Dich nichts, falls das eine Rolle spielt für Dich. Und sie ist auf freiwilliger Basis, keiner wird Dich zwingen zu etwas, was Du nicht willst.

    Zitat

    Hatt es nicht jeder verdient, so betrachtet zu werden?

    Ja. Auch Du hast das verdient !

    Zitat

    Habe ich zwei von diesen Pflanzen beschädigt? Werde ich andere auch noch beschädigen?

    Das solltest Dun ergründen (lassen), aber - spürst Du denn das Verlangen danach, wenn Du Kinder siehst ? WAS spürst Du, daß es Dich so in Angst versetzt ?


    Daniel, laß Dir helfen - und glaub an Dich. Wer so wie Du, so poetisch, über die Menschen schreibt, der ist kein schlechter Mensch. Ich wiederhol mich wohl, seis drum: Schön, daß Du hier bist.

    RE:

    Hallo Daniel,


    ich gebe meinen Vorrednern unbedingt recht in allen punkten.


    Auch ich erkenne mich in deinen Worten wieder. So viele Gemeinsamkeiten. Wollte auch nie gelobt werden -konnte es nicht ertragen-mich hat auch selten einer gelobt.


    Das du keine Erinnerung hast m u s s wirklich etwas zu sagen haben. Ich finde auch das durch deine Zeilen viel Licht hier reingekommen ist und das du ein wertvoller Mensch zu sein scheinst. Schweine machen sich über so etwas keine Gedanken verstehst du?


    Ich wünsch dir den Frieden den du brauchst.


    phoebe

    Caarly111

    Hallo,


    verlangen, ja. Nur bei kleidungs Prospekten. Ab und zu treffe ich ein paar Kinder. Ich liebe Kinder, sie sind wundervolle Geschöpfe. Vieles ist noch rein und unkompliziert. Sie vertaunen mir und ich vertraue ihnen. Immmer und immer wieder überprüfe ich meine Gefühle. Ausser Liebe, Ruhe, Verständinss und Aufmerksamkeit ist da nichts mehr. Keine Gewalt oder ein Verlangen. Trozdem habe ich immer sehr grosse Angst, Angst die Kontrolle zu verlieren.


    Schrieb ein paarmal die Geschehnisse auf Papier. Konnte nie alles schreiben wie ich wollte. Jedesmal begann mein Magen stark zu schmerzen und ich musste Weinen.


    Selbst jetzt fällt es mir schwer darüber zu schreiben. Den ganzen Tag schmerzte mein Magen. Konnte mich nicht so gut auf die Arbeit konzentrieren. Alles drehte sich um die Frage wieso und warum???

    DerKatrin

    Hallo,


    damals wusste ich was falsch und richtig war. Wusste wie man sich benimmt und auf was man zu achten hatte. Besuchte eine Sonntagsschule (Kirche) und las in Kinderbibeln. Warum war es trozdem geschehen


    Einer bestimmten Situation Sollte man mit 12 nicht schon so viel wissen um es zu verhindern können??

    Mit 15 hoffte ich sehr, dass Gott mir ein Zeichen geben würde. Ein Zeichen das er mir vergeben hat. Bissher war noch keines gekommen, nur noch mehr Probleme.


    Stand mit 17 kurz vor einem Nervenzusammenbruch, die erste Leher war ein Reinfall. Mein Vater verstand das nicht und behandelte mich wie ein Verlierer. Er lebt für den Erfolg, für den Ergeiz und den Wohlstand. Ich kam zwar aus diesem Tief, doch das nächste war schon da.


    Meine ältere Schwester erkrannte an Leukamie. Wir verstande uns damals sehr gut. Auch mit ihrem Freund war es super. Besuchte sie vielmale im Spital. Half so gut ich konnte. Sie wurde gesund. Ihr Freund musst eine Lunge transplanitieren. Die Operation lief sehr gut. Danach unternahmen wir drei viel miteinader. Leider erkrankte der Freund psychisch und namm sich das Leben. Später kam heraus, das er, bei einem Ausflug den ich mit ihm unternahm, sich nach einem geeigneten Platz zum sterben suchte. Als ich das erfuhr macht ich mir vorwürfe. Warum hatte ich es nicht gesehen????


    Ein halbes Jahr später erkrante meine Schwester zum zweitenmal. Dieses mal war es schimm. Verbrachte mehr Zeit im Spital als sonst wo. Diese Bilder, einen geliebten Menschen so schwach zu sehen. Nichts dagegen tun, ausser sitzen und ihr Kraft geben. Sie schafte es. Darauf hin wurde der Kontakt noch enger. Sie war sehr zerbrechlich. Fand ihre Hoffnung in einer Religionsgemeinschaft. Sie blühte auf. Es war ein toller Anblicke sie so zu sehen. Voller Hoffung und stärke. Leider nur für kurze Zeit. Eine drittes Mal erkrankte sie daran. Weigert ins Spital zu gehen und starb am Pfingstsonntag führ in der Nacht.


    Trauer, nee, beerdigung musste organissiert werden, Briefe schreibe und versenden. Meien Eltern waren am Boden, meine kleine Schwester ignorierte es völlig. Da konnte ich nicht auch noch schwach werden. Erst nachher, als ruhig wurde, kam sie, langsam, unausweichlich, die Trauer. Und dann der Vorwurf, war ich schuld?? War Gott mit mir nicht zufrieden wegen dem Missbrauch??? Natürlich war es sehr weit hergezogen, aber mein Gefühl war aber da. Stark war das gewissen.


    Ich bekamm die Ehre Paten Onkel zu werden. Der Mann von einer meiner damals besten Freundin log mich aber immer wieder an. Wollte oder konnte nicht arbeiten. Macht ander Frauen an. Mit einer anderen Freudin, die Paten Tante werden sollte, sprachen wir ihn an und versuchten es auch ihr klar zu machen was er für ein Mann er ist. Auf einem Blatt Papier mit einer PC Schrift teillte man mir mit das man die Patenschaft züruck nahm und die Freundschaft kündete. Was war den das geschehe??


    Langsam bekamm ich das Gefühl, alles zu verlieren und jedem Pech zu bringen der sich mir näherte. War es ein Zeichen Gottes das ich Böse bin


    Einge habe sicher schon viel mehr erlebt als ich. Mussten einiges mehr durchstehen. Für mich wurde es aber langsam zuviel. Manchaml wunschte ich mir am morgen nicht mehr aufzuwachen. War Müde, einfach zu müde um täglich den Gefühlen standzuhalten.

    Che

    Hallo,


    absicht? Nein, geplant war es nicht. Es war einfach da, übernahm die Kontrolle.


    Ja, ich bruache hilfe, das habt ihr alle recht. Nur wo? Wen kann ich vertrauen? Werde dich auch so wie ihr reagieren? Mich ernst nehmen? Oder werde ich ausgelacht oder in einer Klinik eingesperrt?? Ich möchte aber leben. Noch sehr viele Dinge habe ich noch nicht gesehen. Wunder von dieser Welt, Wunder von Menschen. Ich kann nicht Böse sein oder doch??


    Was ist an mir so besonders? Ein Mensch der anderen Schmerzen verursachte.


    Was ich fühle? Beim betrachten eines Kleider Prospekt fühle ich dieses Verlangen. Jedoch nicht stark nur schwach. Sehe mir schon keine Kataloge mehr an, ist besser so. Wen Kinder um mich sind habe ich kein Verlangen, aber das heisst nicht das es nie kommt wen ich nicht immer auf der Hut bin.


    Che, wie kann ich mich als guter Mensch sehen obwohl ich so was tat?? Versuche Menschen heute zu helfen. Sei es nur um einfach nur zuzuören. Es spielt aber kein Rolle was ich tuhe, ich fühle mich nicht als guter Mensch.

    Hallo Daniel

    Ich finde gut das du darüber dir Gedanken machst, sozusagen dich damit auseinandersetzt. Auch habe ich das Gefühl das in dieser Richtung bei dir schon mehr gelaufen ist als du bis jetzt geschrieben hast. Du schreibst das du viel gelesen hast und Kataloge gewälzt. Und ich bin mir sicher das du auch weißt was du einem Kind damit antust falls es doch weiter ging oder geht.


    Unter Umständen kannst du damit ein ganzes Leben zerstören und nicht nur das.


    Es gibt keine richtig bösen noch richtig gute Menschen. Der Mensch ist ein Produkt seiner Umwelt und Anlagen.


    Du schreibst das du Angst hast die Kontrolle zu verlieren -gegnüber Kindern

    was ist das für eine Liebe


    Aber wenigstens hast du ein Gewissen scheinbar.


    Vieleicht steht hinter dieser Angst aber auch ein ganz anderer Grund?

    Früher als Kind spielte ich mit einer Katze, und ich bildete mir ein ich könnte zaubern. Ich nahm die Katze und schaute ihr in die Augen sprach irgendeinen erfundenen Zauberspruch und band ihr eine Leine um. Dann mußte ich weg und ich vergaß die Katze. Am nächsten morgen kam mein Opa mit der Katze. Sie war Tot. Das merkwürdige daran war das sie nicht einfach da lag sondern wie eine Katze die während des laufens einfach eingefroren war. Genauso wie ich sie verlassen hatte als sie noch lebte.


    Die ganzen Jahre dachte ich immer wenn ich eine Katze sah, auch später als ich erwachsen war, das alle Katzen wissen was ich diese Katze auf dem Gewissen hätte. Bis ich selber eine eigene Katzen hatte. Und - es war alles nur eine blöde Einbildung.

    Daniel

    Zitat

    War es eine Strafe Gottes ??

    War es nicht.


    Ich weiß nicht, woran und wie Du genau glaubst, aber ich sage: Gott straft nicht, nicht hier. Das tun die Menschen. Untereinander und an sich selbst. Gott ist gut. Du hast hier Verständnis gefunden; Du wirst noch mehr finden. Sei Du auch einfach gut. Denk nach vorn, nicht in die Vergangenheit. Wäge nicht ab, und rechne nicht irgendetwas gegeneinander auf.


    Lebe so, als würdest Du heute damit anfangen.


    Ich wünsche Dir dabei alles Gute!

    Re: Lu

    Hallo,


    du hast das Gefühl das noch mehr in diese Richtung gellaufen ist? Wie meinst du das? Glaubst du ich habe noch mehreren Kindern Leid zu gefügt? Nein, Lu, nein, habe ich nicht. Dafür lebe ich zu lange in einem kontroliertem Leben. Meine Gefühle lass ich nicht so leicht ihren freien Lauf.


    Ja, lu, ich weiss was ich den Kindern antuhen könnte. Welche Auswirkungen auf sie habe wird. Dafür habe ich zu gut gelesen. Zuletzt lass ich Aufschrei. Ein erschüternes Buch. Diese Geschichte zeigte mir wie wichtig es ist ständig meine Gefühle zu kontrolieren.


    Ich liebe diese Kinder als währen es meine Eigenen. Es ist keine verbotene oder schmutzige Liebe. Einfach nur Liebe. Hier bin ich sehr sicher das dieses Gefühl stimmt. Auch hier lass ich einiges darüber.


    Ich habe ein Gewissen, lu, ein sehr starkes. Kann nicht einmal eine Spinne töten ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Das Gewissen ist immer da.


    Anderer Grund? Das verstehe ich nicht.

    Re: derKatrin

    Ich gebe mir viel Mühe gut zu sein. Anders als an meinem Körper arbeite ich ständig an dem Charakter.


    Nach vorne sehen? Ich versuche es, aber immer und immer wieder meldet sich die Angst zurück. Egal was ich tue, sie ist ständig mein Begleiter. Die Reue scheint nie zu ruhen.


    Ich hasse dieses Gefühl, ich hasse mich und ich hasse mein Leben. Es saugt mich auf, verschlingt alles, zurück bleiben nur Fragen ohne Antworten. Ein Leere ohne Sinn. Was mache ich nur falsch

    Daniel

    Du machst überhaupt nichts falsch. Du schaffst


    es nur nicht alleine aus deinem Gefühlchaos heraus-


    zukommen. Ich habe es damals auch nicht alleine


    geschafft und habe deswegen Therapien gemacht.


    Such dir auch einen Therapeuten. Du bist sehr zerrissen


    und der Therapeut kann mit dir daran arbeiten dich


    Stück für Stück wieder zusammen zu sezten.


    LG


    phoebe

    Daniel,

    Zitat

    Ja, ich brauche Hilfe, das habt ihr alle Recht. Nur wo? Wem kann ich vertrauen? Werde die auch so wie ihr reagieren? Mich ernst nehmen? Oder werde ich ausgelacht oder in einer Klinik eingesperrt??

    Du suchst Dir einen Therapeuten aus, dem Du Dein Problem schilderst. Du wirst schnell spüren, daß er Dich ernst nimmt. Im Ausnahmefall, wenn "die Chemie nicht stimmt", suchst Du einen anderen auf. Vielleicht lenkst Du den Schwerpunkt weniger auf Deine Ängste, Daß Du die Kontrolle verlieren könntest und stattdessen mehr auf Deine ersten 10 Lebensjahre. Ich denke, das ist wichtiger. In eine Klinik wirst Du "gesperrt", wenn Du als akut selbstmordgefährdet eingestuft wirst oder bei Dir eine konkrete Gefahr für andere angenommen werden muß. Daß Du seitdem niemandem etwas zuleide getan hast, spricht dagegen.

    Zitat

    Was ist an mir so besonders? Ein Mensch der anderen Schmerzen verursachte.

    Darauf hab ich Dir mehrmals geantwortet und die anderen auch schon: Das Besondere an Dir ist, daß Du Dir so viele Gedanken um Dein Tun und Fühlen machst, Du scheinst sehr verantwortungsvoll zu sein.


    Die Schicksalsschläge, die Dich trafen, sieh sie nicht als Strafe. Ich glaube an keinen Gott und keine Vorhersehung. Die ganze Sippe einiger mächtiger Politiker wäre längst dahingerafft samt ihnen selbst, gäbe es einen gerecht strafenden Gott, dessen Strafen hier auf Erden auferlegt werden.


    Du hattest noch Gelegenheit, mit Deiner Schwester zu sprechen. Hast mit dem Freund, der sich später das Leben nahm, noch eine schöne Wanderung gehabt. Vielleicht ein Geschenk an Dich, bevor er für immer ging ? Vielleicht wirst Du darum still beneidet, noch mal mit Ihm vertraut unterwegs gewesen zu sein. Und er hat Dich dazu auserwählt, weil er Dich mochte… einen "schlechten" Menschen ?

    Zitat

    Che, wie kann ich mich als guter Mensch sehen obwohl ich so was tat?? Versuche Menschen heute zu helfen. Sei es nur um einfach nur zuzuhören. Es spielt aber keine Rolle was ich tue, ich fühle mich nicht als guter Mensch.

    Gegenfrage: Was ist ein "guter Mensch", und wer hätte Anspruch auf diesen Titel ? Ich denke, auch Gandhi und Mutter Teresa haben in ihrer Kindheit manches getan, was Du als "schlecht" ansehen würdest.


    Daniel, ich wünsche Dir die Kraft, das alles jetzt anzugehen. Der Lohn wird ein Leben sein mit weniger Sorgen und mit mehr Freude.


    Geh diesen Weg, auch wenn es schwer fällt. Wir alle hier wünschen Dir dazu den Mut und die Ausdauer.


    Und melde Dich wieder, bitte.

    Warum sind wir so??

    Hallo zusammen,


    als erstes Danke schön an alle die hier antworten. Werde zu einer Therapeutin gehen um mehr über mich und diese Gefühl herauszufinden. Die letzte Woche war nicht einfach für mich. Dauern hatte ich Magenschmerzen. Konnte mich nicht auf die Arbeit richtig Konzentrieren.


    Am Sonntag stellt ich mich dieser Angst. Die ganze Wohnung liess ich dunkel. Kann mich gut nur auf ein Gefühl oder Thema einstellen. Lag im Bett und liss mich einfach fallen. Ich sah schmerzen, grosse schmerzen und merkwürdige Bilder. Zitterte am ganzen Leib, mir war kalt obwohl ich schwizte. Ass und trank fast nichts. Irgendwas ist noch in mir. Es ist nicht nur der Scham und die Angst vor dem was ich getahn habe, nein, noch was anderes ist da. Wen es nicht stimmt, was durchaus auch möglich ist, so redete ich es mir in den Jahren ein?


    Ihr müsst wissen, dass ich mich sehr für Psychologie und die Menschen interessiere. Schon immer. Beobachte sie gerne, natürlich nur an öffentlichen Plätzen nicht anders wo. So was könnte ich nicht. Überlege was hintern den Namen und Gesichtern ist. Versteht mich nicht falsch, es kein Spiel oder Vergnügen, nein, einfach nur verstäntniss. Wir leben in der Welt in der vieles Geschiet. Mehr als wir wollen oder wünschen. Frauen und Kinder weden geschlagen, Menschen flüchten in ein andere Welt. Wir Lügen und Betrügen wie es uns gefällt. Warum?? Ich begegne Menschen die Leiden, manche mehr, manche weniger. Es sind nicht grosse Probleme von mir aus gesehen, nein, aber es sind sehr grosse Probleme für diese Menschen. Warum nehmen wir uns nicht die Zeit sie besser zu verstehen? Haben wir Angst davon? Oder sind unsere Persönliche Interessen wichtiger als das Befinden der anderern? Sehr wahrscheinlich beides und noch mehr anderer Gründe.


    Ich kenne drei Kinder. Die zweit ältesten verhunger. Nicht an Essen oder Trinken, nicht an Wohlstand und Reichtum, nein, sie habe davon mehr als genug. Nein, sie verhungern an Liebe und Zuneigung. Das zweitälteste, damals war sich sieben Jahre alt, dürfte ich eine Abend hüten. Man sagte mir, sie kämme gut alleine zurecht. Sie hat ihren PC. Doch das wollte ich nicht, allso beschäftigen wir uns gemeinsam. Sie lass mir eine Geschichte vor und spielten Memory. Sie spang und hüpfte umher, lachte und tobte. War überrscht von dieser Reaktion und tat sie als normal nieder. Tage später vernahm sie das ich vor zog, nicht weit aber aus diesem Haus. Sie verschwand daraufhin leise in ihr Zimmer. Ihr Grossmutter ging zu ihr. Wie ich erfuhr weinte das kleine Mädchen well ich ging. Sie glaubte mich verlieren zu müssen. Später fragte micht das Mädchen, ich dürfen sie auf gar keinen Fall vergessen. Ich verstand es nicht, das einzige was ich ihr anbot war einfach nur meine Zeit. Ich weiss zuwenig über interessante Dinge oder Themen. Aber, ich teile gerne meine Zeit mit einem anderen Menschen. Was ich aber nicht verstehe ist, dass wieso und warum? Genau so gleich wie ich nicht verstehen kan was mit mir damals geschah?


    Muss aber auch vorsichtig sein. In der letzten Zeit lass ich zuviel Psychologie. Besonders nach Aufschrei hatte ich sehr Mühe. Man kann eine Menschen so lange einreden das er schlecht ist das er es nach einer Zeit auch daran glaubt. Kann man es auch selber einreden?


    Kann sehr schlecht einschlafen weill ich über den Tag noch nachdenke und das was ich erlebt habe. Eine Freudinn fragte mich vor kurzem: wo ist die Jugendliche Unbefangenheit? Wo die Lockerheit? Wo sind diese Dinge bei dir? Das einzige was ich dazu geantwortet habe war: ich hatte sie nie. Keine Anhung warum. Kann es sein, das mein Drang zur Aufklärung in Bücher mich irregeleitet hat? Nahm ich es zu ernst was dort stand? Ich nehme viele Dinge zu ernst, dass weiss ich, aber auch hier, warum?


    Habt alle eine schöne Woche und danke das ich schreiben darf.


    DanielCH