Und gerade deswegen, denke ich, ist es wichtig, dass sich Borderliner untereinander austauschen können... Halt um sich gegenseitig Tipps zu geben (ob die nun auch für einen selber gut sind, dass wird sich dann zeigen...)

    ich selbst cutte mich nicht, meine schwester tut dies hingegen schon.


    ich denke nur weil man sich körperlich nicht cuttet heisst das nicht das man es nicht auf anderen dingen bezieht, ich denke ich verletze mich selbst auf anderer basis, zb trink ich dann übernmässig viel und das tut mir gar nie nicht gut weil dann alles noch schlimmer ist....


    malika ich denke nicht das es jemand nachvollziehen kann selbst wenn er diese texte hier versteht, ich kanns net nachvollziehen wie ein normalo denkt und handelt und wie er immer im reinen sein kann mit seinen gefühlen. ich denke genauso ist es anders rum, hier geht es um den punkt respektieren und akteptieren das es den anderen so geht und das er so handelt wie er handelt. das finde ich weit aus wichtiger als es verstehen zu können.


    ich selbst habe bordische züge und würde mich net als 100% bordie ein ordnen aber es reicht mir trotzdem (hab ja noch sonst einige laster zu tragen das es wurst ist was man genau hat).


    der punkt ist wie gut man selbst damit leben kann, welches feetback man bekommt und ob man für sich selbst differenzieren und entscheiden kann "ja ich bin krank und sehe dinge anders" und aufgrund dessen die möglichkeit zu haben die andere seite zu sehen - nämlich das man jemanden nicht hassen muss der einem nur nicht die tür aufhällt (ein wenig extrem das beispiel ich weis ;-))


    ob man borderline heilen kann da drann scheiden sich die geister, wie gesagt vermutet wird das es schon von früh kindlicher entwicklungsstörung des nervensystems, ob man davon jemals geheilt werden kann ist fraglich (ich halte es nicht wirklich für möglich)


    aber


    ich halte es durchaus für gut lebbar damit und vorallem braucht es einen liebevollen, verständnissvollen partner auf der anderen seite und das eigene verständniss für sich selbst und die eigene lage und gefühle.


    so hope @:)

    vieleicht ..

    bin ich ja nicht ganz dicht aber irgendwie wird mir auf einmal sehr klar wie ich mich von anderen unterscheide ....


    gewust habe ich es die gnze zeit,aber fühlen tuhe ich es jetzt grade richtig .


    ist kein schönes gefühl es löst in mir irgendwie neidauf andere aus die irgdwo "normal" leben....

    Hallo zusammen!

    Ob ich Borderlinerin bin, weiß ich nicht genau.. vermutlich schon.


    Hab Angst, es diagnostiziert zu bekommen. warum, weiß ich nicht. Weil´s dann halt "amtlich" wär und nicht nur mehr eine Vermutung?


    Gehe jedenfalls in Kürze in psychologische Betreuung. Dann wird man sehn..


    Ich wünsch allen hier, die bl haben jedenfalls ganz viel Kraft um an sich arbeiten zu können!!


    Liebe Grüße

    ich muß vorweg sagen, daß ich mich manchmal schwer ausdrücken kann bzw rhetorisch nicht sonderlich gewandt bin.. hoffe, ich kann "es" oder mich ein wenig beschreiben..

    @malika

    Ich vermute das ich bl habe, da ich nicht nur die Sehnsucht in mir habe mich immernoch zu verletzen. ich tue es eigentlich immernoch indem ich mir bzw meinem körper andere dinge "zumute" (keine äußerlich sichtbaren dinge)


    zudem komm ich irgendwie verdammt beschwerlich durch´s leben. ich bin 28 und glaube manchmal ich bin ein kleines Mädchen.. manchmal bin ich stolz auf mich, daß ich es überhaupt schaffe meiner Arbeit nachzugehen oder die Miete zu zahlen!!! (Das mitm Haushalt muß ich etwas dran arbeiten *schäm*) Ist das net komisch? in denm Alter haben andere schon Kinder, fangen an ihr Eigenheim abzubezahlen... und ich bin stolz.. na lassen wir das. Es fällt mir schwer mich zu beschreiben ins Blaue hinein, wenn du magst kannst du mir ja präzise Fragen stellen?

    @miky2000

    so ein test habe ich schonmal gemacht im internet. weiß die punktezahl nicht mehr genau, war aber glaub im oberen Drittel...

    sweet,


    bist du denn in Therapie?


    Und wegen dem Haushalt und Miete bezahlen... Hast du schonmal über betreutes Wohnen nachgedacht? Also in der Form, dass du zwar in einer eigenen Wohnung lebst, aber jemand ein oder zweimal pro woche für eine Stunde oder so zu dir kommt und solche dinge mit dir plant oder so... Vielleicht wäre für dich auch ein Haushaltsbuch ganz passend...


    Na ja, und ich denke, dass man sich nicht so sehr an anderen messen sollte...


    Wie sieht es denn bei dir mit zwischenmenschlichen Beziehungen aus? Also ich meine jetzt auch so den Freundeskreis und so weiter... Fällt es dir eher leicht oder eher schwer solche (freundschaftlichen) Beziehungen einzugehen und zu halten??


    Also antworte nur, wenn du das auch willst...

    @Malika

    Mit meinem Geld komm ich zurecht.. sehr gut eigentlich. Das hab ich im Griff. Es ist eher die Ordnung oder besser gesagt die Un-Ordnung, an der ich arbeiten muß.. Und wie aufräumen geht, weiß ich ja :-D Es liegt vermutlich am inneren Schweinehund, ich bin so oft so träge und denk mir dann "ach scheiß doch auf die Ordnung..."


    Zum Thema Beziehungen.. hmm. ich hab überwiegend Freundschaften, die schon "älter" sind. und die wissen auch von meinen Schnitzereien. Die letzten Jahre kamen eigentlich keine Freundschaften dazu, eher Bekanntschaften auf nicht ganz so tiefgehender Basis. Muß mich manchmal ziemlich aufraffen, um regelmäßig Kontakt zu Freunden zu halten. Aber ich werde dann auch berechtigterweise zurechtgewiesen.


    In Therapie will ich nun endgültig gehen, hab auch schon eine gute Telefonnummer. Hab halt irgendwie Schiß, weil ich so schlecht "erzählen" kann.

    Also ich denke diese Angst hat jeder, der das erste Mal zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin geht... Und das mit dem reden ist am Anfang auch schwierig, aber ich habe mir damit geholfen, dass ich alles aufgeschrieben habe und habe meiner Therapeutin dann den Zettel gegeben... bzw bei meiner ersten anlaufstelle ist eine bekannte von mir mitgekommen, die meine geschichte kennt und die hat dann eigentlich für mich geredet und zu meiner ersten therapeutin bin ich dann mit der von der beratungsstelle hingegangen... aber als es dann darum ging, dass ich in eine Klinik sollte, habe ich die sachen alle aufgeschrieben und bei dem einweisungsgespräch abgegeben...

    Mit etwa sechzehn hat mich ne freundin zu ner Jugendpsychologin "geschleppt", sie war dann auch bei dem Gespräch dabei, aber das war nix.. hab mich dort nicht wohl gefühlt. Vielleicht lag´s auch nur an dem Druck den ich von meiner freundin aus verspürte. Oder vielleicht doch an der Therapeutin. Ich weiß es nicht mehr.


    Malika, erzähl mir von dir..


    wie lange hast du die diagnose schon?


    Wie lange warst du in der klinik?


    Helfen dir skills?

    Also die offizielle Diagnose habe ich erst seit einem guten halben Jahr... aber ich habe es schon lange "geahnt"...


    Ich war insgesamt 15 1/2 Wochen in der Klinik... Erst 6 Wochen in der Psychiatrie und dann 9 1/2 Wochen in der Traumatologie... Also gleich im Anschluss... bin praktisch von der Psychiatrie in die Trauma verlegt worden...

    Interpretier ich Traumatologie richtig wenn ich sage, deine bl hat seinen ursprung aus der kindheit/vergangenheit?


    warst du aus freien zügen in der Klinik?


    Wie geht es dir im Moment, hat die Klinik geholfen?


    Helfen dir skills?

    Ja, du interpretierst es soweit richtig... aber näher will ich da nicht drauf eingehen...


    Ja, ich war aus freien Zügen in der Klinik...


    Und mittlerweile denke ich schon, dass die Zeit mir auf jeden Fall etwas gebracht hat!!!


    Die Skills, die man so kennt, die aus den Listen helfen mir nur bedingt... Ganz gut klappt bei mir z.B. das mit den Gummibändern um den Arm/Handgelenk und das Chillipulver... Aber ansonsten helfen mir eher so die Übungen, die ich in der Klinik gelernt habe und in den Stabilisierungsgruppen immer noch lerne wie zum Beispiel "Der sichere Ort" oder so...


    Und bei Panik hilft mir Zählen... Wenn ich irgendwelche Sachen zähle... Meinetwegen grüne Autos oder was auch immer...