beschäftigung

    da gibts ja mehrere möglichkeiten..wir beschäftigen uns, wenn wir uns mit uns selbst beschäftigen -mehr mit der negativen seite in uns..in der klinik ..werden wir mit unseren guten seiten konfrontiert..sozusagen findet dort eine gedankenwäsche statt..wenn du so willst sogar eine konditionierung unserer gedanken. ich finde -man kann nichts besseres tun -wenn es einem schlecht geht..als so eine klinik. ich bin selbst dort zum leben erwecht worden -ich kann nur positives berichten.


    obwohl...es ist harte arbeit ..mit dem ganzen scheiss den man hat ..erst mal konfrontiert zu werden..und sich die dinge noch mal anzuschauen..aber dann atmet man wieder richtig gut durch.


    nur positiv denken!!!!!!! -dann klappts auch!:)*:)*:)*

    @ grasi:

    auch von mir alles gute für die bevorstehende zeit :)^


    wollte dich nicht entmutigen...

    @ cyndie:

    Zitat

    obwohl...es ist harte arbeit.. mit dem ganzen scheiss den man hat.. erst mal konfrontiert zu werden.. und sich die dinge noch mal anzuschauen..

    genau das mein ich ja... umso mehr ich über gewisse (kranke) verhaltensweisen nachdenke, umso schlechter geht es mir danach. es ist mir schon auch klar, daß ne stationäre therapie kein zuckerschlecken oder gar urlaub ist. und das macht mir ziemlich angst!

    Sorry, ihr seid hier so ein "eingeschworener Kreis", da wollte ich mich nicht so eben mal dazwischendrängen...


    Aber ich muß mal meine Geschichte loswerden. Ist alles vielleicht etwas verworren. Hoffentlich macht euch das nichts aus, muß es mir von der Seele schreiben, denn reden kann ich nicht:


    Also, ich bin bald 23 und Studentin. Ich habe NIE die Dagnose Borderline bekommen, aber Menschen, die sich gut auskannten und eine Beratungsstelle haben mir das mal so an den Kopf geworfen (weswegen ich das Weite gesucht habe und daher auch nie eine Therapie machen wollte- kann gar nicht gut über Gefühle reden und verfalle in Zynismus der ersten Klasse).


    Ih bin Einzelkind und hatte bis zur Grundschule ein tolles Leben, soweit ich mich erinnere. Danach kam ich aufs Gymnasium, wo alles anfing, langsam den BErg hinabzupurzeln. Ich kam in die Pubertät, in der ich der Inbegriff von Häßlichkeit wurde. Das führte dazu, daß sich nach und nach alle, mit denen ich mich in der Grundschule gut verstanden habe, von mir abgewandt haben. Dauernd haben sich alle im Bus und in der Schule vor anderen Leuten über mich lustig gemacht oder mich auch geschlagen. Manchmal selbst die extrem wenigen Menschen, die ich meine Freunde nannte. Dazu muß ich sagen: ich war und bin keineswegs ein schüchternes Mäuschen, das auf sich rumtrampeln läßt. Ich hab immer , soweit ich es über mich bringen konnte, mich gewehrt und rmgeschrien, denn auf den Mund bin ich auch nicht gefallen. Aber innerlich wolte ich wirklich sterben- und genau das stand auch in meinen Tagebüchern- seit ich 12 bin. Ich hab mich innerlich taub gefühlt, häßlich und abstoßnder als alles andere auf der Welt. Mit der Zeit begann das Verhältnis zu menen Eltern immer schlechter zu werden. Sie haben sich immer um mich gekümmert und waren gut zu mir, das weiß ich jetzt. Aber was sie völlig versäumten, war mich mit meinen Ängsten und mener Trauer ernst zu nehmen. Ich hab denen nie vom Mobbing erzähöt, erst als ich 19 war, hab ich einen mehr o. weniger krüppeligen Satz darüber gebracht und sie haben gelacht und mich nicht ernstgenommen. So war es immer. Immer wenn es mir schlecht ging, und sie es mitbekommen haben, haben sie es runtergespielt, denn anderen Menschen gehe es viel schlechter und die würden sich auch nicht soin den Vordergrund spielen wie ich. So wußte ich nie, wie ich mit all dem inneren Schmerz umgehen sollte. Ich wollte auch nicht schlecht vor meinen Eltern dastehen, wollte daß sie stolz auf mich sind. Ber es ging nie...ich begann, mich selbst zu verletzen, was seinen Höhepunkt von 17-20 erreichte. Gleichzeitig versuchte ich, nach außen hin niemanden merken zu lassen wie es mir ging, weil ich ANgst hatte, man würde mich ebenso wenig ernst nehmen wie meine Eltern es taten. Mit ihnen stritt ich mich nur,schrie und heulte und warf Dinge durch die Gegend. ODer ich schwieg und schnitt. Fühlte mich als würde ich neben mir stehen, hatte viele Affären mit verschiedenen Typen,meist im besoffenen Zustand, wei ich es nüchtern gar nicht hinbekam, da ich mich wie die widerwärtigste Person der Welt fühlte. Versuche einer BEziehung scheiterten, weil ich entweder der PErson nie vertrauen konnte oder mich noch mehr verletzte oder diese PErson so fertigmachte und von oben herab behandelte, daß sie von alleine ging. Ich denke, ich wollte nicht, daß mich jemand zuerst verließ, weil es mein Bild noch mehr kaputtmachen würde. Also ginbg ich zuerst. Gelichzeitig wollte ich sop sehr geliebt werden, auch wenn es gar nichtzu mir drang. Auch heute klappt das kaum, bzw. wird manchmal so schlimm, daß ich meinen jetzigen Freund einfach verlasse, um dann wiederzukommen...


    Geändert hat sich, daß ich mich mittlerweile kaum noch verletze (jedenfalls nicht mehr oft schneide, aber mir dafür immer andere Methoden der Bestrafung ausdenke, weils einfach in meinem Hirn drin ist, daß ich nicht glücklich sein darf und deswegen auch kein anderer mit mir glücklich sein kann). Und was bei mir vielleicht anders ist als bei vielen hier: ich hab aus lauter Angst, daß meine Eltetrn oder mein Umfeld meine Selbstverletzumg und meine Entfremdungs und Hassgefühle mitbekommen, damit aufgehört. Hört sich total dämlich an. Aber meine Eltern kommen aus einer "Welt", in der es nur Schmerzen gibt, wenn eibnem was angetan wird. Keine seelischen Schmerzen. Sie hätten mir aus Unverständnis ihre Liebe entzogen oder sieghätten mich nicht mehr als ihre Tochter haben wollen. ODer sie hätten mich nie mehr aus den Augen gelassen, weil sie mich für eine Irre gehalten hätten. Alles ohne böse Absicht, einfach weil sie es nicht anders kennen...Deswegen seit ich 20 bin ein beständiger VErsuch, mein Leben so wie andere zu leben. Aber ich fühle mich dauernd überfordert, verstricke mich in ein Muß-Knäuel, das ich mich nicht traue aufzugeben, weil ich Angst hab, dann nichts mehr zu haben. Alle engen Menschen in meinem Umfeld lasse ich entweder leiden, indem ich sie so garstig behandele , daß es kich selbst gruselt. Lockere Bekannte halten mich für die überlegene, sarkastische Frau, die immer zu allem was zu sagen hat. Wenn ich versuche, meinen Freund nicht mir all den Sachen zu verletzen, von denen ich genau weiß, daß sie ihm weh tuntn (besonders schlimm ist dieses Verhalten von mir bei Menschen, die ich liebe, weil ich ihnen nicht das GEfühl geben will, daß sie über mir stehen. Ich willm daß sie denken ich brauch sie gar nicht), dann sperre ich mich in mein Zimmer ein, heule mir die AUgen aus, verletze mich. Oder esse rtausend Dinge, nach denen ich mih beschissen fühle. Dann gehts wieder zur Uni, alles auf die Reihe kriegen, arbeiten, gutes Kind sein, tolle Freundin sein, weil nich plötzlich Angst krieg, mein Freund könne gehen und mich hassen. Danach wieder ihn hassen, mich hassen, ihn kaputtmachen wollen, innerlich brodeln, explodieren können, dann andere Menschen zerstören wollen. Damit keiner mir zuvorkommt und mich zerstört. Immer eine Stufe höher als andere sein und einen Schritt weiter. Obwohl man sich fühlt wie das abstoßendeste...


    Es ist nicht so, daß ich immer traurog bin. Früher war ich meistens destruktiv drauf, mittlerweile schwanken meine Stimmungen von total extrovertiert und mitteilungsbedürftig zu einer kleinen Maus, die sich verstecken will und alles haßt )am meisten sich selbst). Es geht rauf und runter. Ich bin so müde. Ich weiß nicht ...mir gehts schlecht,mweil ich mich in mir selbst so festgefahren habe. Mit all den Dingen, die ich mir zusammenklamüsere, um nach außenhin ein normales Leben zu haben. Seit Wochenf fällt mir wieder alles schwer. Ich will nicht zur Uni, geh ich auch nicht, arbeite nur noch, wei, ich MUß, weil ich sonst kein Geld hab...


    Danke an die, die es geschafft haben, bis hierher zu lesen..


    Ich bräuchte vielleicht Tipps für den Alltag, weiß nicht, irgendwas.

    hallo seiltänzerin

    was soll ich dir raten..:-/ es sind ja viele fascetten die du aufzeigst..erstmal dein name..ist schon selbstredend..


    seiltänzerin..die ..die immer auf einem dünnen seil wandert..und jeden moment herunterfallen könnte..:-/


    hast du jemals den versuch gemacht ...deinen eltern einen seelischen einblick zu geben?? bist du mal drangeblieben..und hast versucht ihnen dich etwas näher zu bringen..


    dein ausdruck..es ist alles nicht so schlimm...den nehmen viele eltern..weil sie nicht wollen, dass ihre kinder unglücklich sind..und weil sie denken, sie könnten das kind damit wieder aufheitern...ja so wie du schon sagst..sie haben es nicht anders gelernt..aber vielleicht solltest du einfach mal damit anfangen..:-/ es ihnen nahezubringen..vielleicht gibts ja noch eine andere reaktion..eine, mit der du garnicht rechnen würdest??


    wenn sie merken dass es dir richtig ernst ist damit..vielleicht nehmen sie dich dann auch ernst.


    das du gemobbt wurdest..das passiert vielen -irgendwann ..ist schluss mit lustig..dann wirst auch du dich durchsetzen können..und ihnen dein starkes gesicht zeigen können..nur musst du jetzt erst mal sehen -wo deine stärke herkommt..


    wie wäre es denn mal mit einer therapie?? -sicherlich..frierst du jetzt ein und denkst: nein, bloss keine therapie -so habe ich früher auch gedacht..aber es hat mir wirklich geholfen..und tausend anderen auch.


    das was du schreibst..deutet schon arg auf ein verhalten hin..dass borderline sein könnte..aber -ohne wirkliche analyse -und ohne eine wirkliche untersuchung beim doc -solltest du dich nicht so bange machen..der mensch strauchelt schon mal ..auch ein gesunder...und macht derartige dinge..erst wenn es sich manifestiert hat..und du nur noch solche gedanken hast..


    dann ..könnte man draufkommen ..dass du ein bordie bist..aber die diagnose ändert ja auch nichts..


    nimm dir mal eine auszeit ..und suche dir einen fähigen therapeuten -mit dessen hilfe du zu dir selbst findest...


    und versuche deinen eltern mal nahezubringen..wie übel es dir geht.


    :°_:°_:°_ liebe grüße

    hallo,auch ich leide unter borderline,angefangen hat es schon mit


    10,11. Mit 13 habe ich dann versucht mir das leben zu nehmen mit schlaftabletten,nach dem KH kam ich dann in die jugendpsychistrie,


    dort sprach ich dann zum ersten mal über den sexuellen mißbrauch (damals war ich 9,bekannter von meinem vater). Meine eltern meineten sie hätten sich sowas schon gedacht,da ich damals äußerungen drüber machte,doch da ich ein kind war,dachten sie ich würde es vergessen.Ich mache meinen eltern keine vorwürfe, dieses THEMA möchte ich nicht aufgreifen.


    ich wurde dann auch etlassen und dann fing ich so richtig an, glasscherben,skalpell oder was ich auch immer in die finger bekam.


    Ich wollte mich nur spüren,merken das ich lebe und den druck loswerden. da ganze ging dann 13jahre so mit höhen und tiefen. ich habe geschlagen,manipuliert,getrunken,geraucht(zig)mich rumgetrieben usw.dann mit 27kam der nächste tiefpunkt,ich habe mir ein messer mehrmals in den bauch gerammt.Klar wieder KH und von dort in eine geschlossene,durfte nach 3wochen wieder heim. habe jetzt einen ganz lieben partner u inzwischen eine wunderbare tochte von zwei.im moment gehts mir gut,aber wie lang,aber ich gebe nicht auf,ich muß damit leben und nicht dagegen ankämpfen.

    Hi,


    krasse Geschichte, aber schön, dass es dir inzwischen so gut geht. Du solltest vielleicht nicht daran denken, wie lang gehts mir gut, sondern einfach stolz drauf sein, dass es so ist. Mit einer Borderlinestörung kann man leben und zwar gut! Ich lass mich grad stationär in einer Klinik behandeln und mach da bei nem speziellen Borderlineprogramm (DBT) mit. Ich fang grad an, diese ganze Komplexität einer Borderlinestörung zu verstehen und ich bin mir sehr sicher, dass ich, wenn ich mich auf die Therapie wirklich einlasse auch lernen kann ein relativ normales Leben zu führen.


    Lg Vicky

    Hallo Vicky 75


    Danke für Deine lieben Worte! Wie geht es Dir jetzt so?


    Was ist das für ein spezielles >Borderline-´Programm>?


    Wie kann ich mir das vorstellen?-was macht man da?


    Würde mich freuen was von Dir zu hören!


    Alles Gute und Liebe Grüße


    blueeyes0

    vielleicht kann jemand helfen

    hallo alle zusammen, irgendwie weiß ich nicht weiter aber vielleicht könnt ihr was zu der folgenden situation sagen. also ich bin borderliner und bekomm das im moment sehr zu spüren. ich lebe seit drei jahren in einer beziehung über die ich nicht mehr sagen kann ob ich sie aus liebe oder aus angst vor dem allein sein führe. mein freund versteht meine lage nicht und er reitz mich mit absicht. ich muss dazu sagen das ich eine impulskontrollstörung habe und in gewissen situationen nicht mehr herr der lage bin. ich hasse es wenn das gefühl der wut und des hasses in mir so stark wird das entweder nur noch selbstverletzung oder ein übler wutausbruch helfen. mein freund ist derzeit krankgeschrieben und geht jeden abend weg obwohl er weiß wie sehr ich darunter leide. wir haben gestern ausgemacht wenn er schon geht soll er wenigstens um 22 uhr wieder da sein aber er kam nachts um eins, total besoffen. ich habe nur noch geheuelt, dieses gefühl von enttäuschung und der gewissheit ihm egal ´zu sein hat mich komplett überwältigt. es gibt so viele andere dinge die mich dazu veranlassen müssten ihn zu verlassen aber ich tu es einfach nicht. warum? ich weiß nicht mehr was ich tun soll und der gedanke das leben zu beenden macht mir keine angst mehr. im gegenteil ich seh es als lang ersehnte erlösung. was soll ich bloß tun?

    Liebe Claudia019,


    ich kann Dich nur allzugut verstehen,auch ich habe des öfteren impulskontrollstörungen und weiß wie schwer es ist sich wieder in griff zu bekommen.Komisch,ich habe/hatte die gleichen gedanken wie Du,die große Sehnsucht nach der anderen Welt,einfach weg zu sein,nichts mehr spüren,alles soll aufhören und vorbei sein.Aber so darfst Du nicht denken,es gibt Menschen in Deinem Umfeld,die Dich sehr lieb haben und denen Du sehr fehlen würdest,auch wenn sie nicht wissen,wie sie mit Dir umgehen sollen.!Ich weiß es ist schwer mit sich selner klar zukommen,damit habe ich auch immmer wieder zu kämpfen und bete das ich doch normal werde wie andere auch.Ich wünsch Dir viel Kraft und denke an Dich (muß jetzt leider aufhören,freue mich was von Dir zu hören)