ja genau liebe canna deswegen habe ich auf diese ganzen beiträge auch so massiv reagiert... ich kann es verstehen, dass du das gefühl hast, dass die liebe dich aussaugt und immer weniger von dir übrig bleibt, dass hatte ich ganz lange auch... es ist nur ein gefühl es geht vorbei, dass kann ich dir versprechen...


    für heute würde ich dir raten, tu dir selbst etwas gutes....


    die badewanne war kein scherz, es hilft mir meistens, ein warmes bad, vielleicht mit so tollem entspannungszeug drin, mach dir schöne musik im hintergrund an, nimm vielleicht noch ein gutes buch mit in die wanne...


    lass einfach mal die seele baumeln...


    nimm dir einen waschlappen (hört sich komisch an gell?) und schrubbe dich am ganzen körper bis du dich etwas wohler fühlst....


    rasier dich, wenn dir sowas wichtig ist...


    und anschließend creme dich mit deiner lieblingslotion ein... nicht nur so sondern spür in dich hinein, jede berührung wird dir gut tun... massier dich selbst... am besten sind dafür die hände und füße geeignet...


    ich weiß es lässt sich leichter schreiben als umsetzen... probier es einfach...


    fang bei dir an... so lächerlich es sich anhört... aber nach der badewanne hast du dich vielleicht etwas mehr lieb... und dann kannst du auch irgendwann lieben, ohne angst du haben, ohne selbstzweifel und ängsten...


    ich muss jetzt leider gleich weg... aber ich bin in einer halben stunde wieder da...


    versuche es mal mit der badewanne....


    wenn du aus der badewanne raus bist hab ich ja vielleicht auch noch eine überraschung für dich:)_


    hmm was hälst du davon?


    fühl dich mal gedrückt^^


    denn ob du es glaubst oder nicht... ich hab dich lieb... so wie du bist.... auch mit deinen ängsten und zweifeln... und keine angst ich saug dich nicht aus;-D


    so und nu tu was große canna für dich und deine seele^^

    ich weiß nicht, ob du dass schon kennst... es wird in verbindung mit traumatherapie und borderline sehr häufig angewandt... es nennt sich der innere sichere ort... habe leider meine beschreibung auf die schnelle nicht gefunden, aber im netz zum glück sofort...


    ich selbst habe in der klinik wo ich war sämtliche übungen von der luise reddeman gemacht, wobei ich den inneren sicheren ort schon vorher kannte... es fällt dir vielleicht zu anfang nicht leicht diesen ort zu finden, aber mit ein wenig übung, wirst du ihn mit sicherheit finden... was für mich persönlich gut war, ist, dass du an diesem ort dir sämtliche dir bekannten heilmittel anwenden kannst... ich habe zb dort einen zauberstab rumfliegen, der mir alle meine gedanken erstmal wegnimmt... diese übung ist gut, um vertrauen wiederzuerlangen, sich mal für einen moment wohl zu fühlen... mir hat es auch geholfen, meinen inneren sicheren ort aufzumalen... damit wurde er lebendiger...


    so nun hab ich erstmal genug gequasselt hier ist die übung... ;-D


    Der innere sichere Ort


    Der innere sichere Ort ist eine Übung, die sich gut an den Tresor anschließen lässt. Die Idee ist, sich einen Ort vorzustellen, an dem ich mich rundum wohl und sicher fühle. In Situationen, wo ich mich gut fühle, nehme ich mir die Zeit, in meiner Phantasie an diesen Ort zu gehen, ich lasse mich darauf ein und spüre, wie gut es mir tut, dort zu sein. Zur Verstärkung kann ich das Gefühl und den Ort auch mit einer Geste in meinem Körper verankern. Wenn ich dies ein paar mal gemacht habe, merke ich, dass ich immer leichter und schneller zu dem Ort und dem damit verbundenen Gefühl komme. Jetzt kann ich auch an diesen Ort gehen, wenn ich mich schlecht fühle.


    Suche Dir einen ruhigen, ungestörten Platz. Versuche Dir in Gedanken, als Bild, einen Ort vorzustellen, an dem Du Dich rundum wohl und geborgen fühlst.


    Vielleicht hast Du erst nur Bilder, vielleicht Gefühle, vielleicht ist es erst auch nur ein gedachter, konstruierter Ort. Wenn schlechte Orte auftauchen, gehtst Du einfach weiter. Wenn Du keinen solchen Ort findest, fehlt es vielleicht an einem Transportmittel? So ein Ort kann eine Bergwiese sein, eine Oase in der Wüste, Ein sicheres Schiff auf dem Meer, ein Raumschiff, eine Höhle, ein Haus .....


    Wichtig ist, das ist Dein Ort, Du hast die Kontrolle über ihn. Wenn Du willst, kannst Du andere mit dorthin nehmen, aber der Ort sollte Dein Ort sein und nicht Dein Wohlbefinden nicht von anderen abhängig sein. Du lädst andere an Deinen Ort als Gäste ein, d.h. Du kannst sie jederzeit wieder wegschicken.


    Wenn Du den Ort gefunden hast, überprüfe ob er wirklich mit allen Sinnen gut für Dich ist: Was siehst Du, gefällt Dir das? Was riechst Du, ist das angenehm? Was hörst Du, hörst Du das gerne? Was spürst Du auf der Haut, weht ein leichter Wind, wie ist die Luft, wie warm ist es...? Das ist Dein Ort und Du kannst ihn so gestalten, wie Du willst.


    Genieße diesen Ort, lass Dich auf das Wohlgefühl richtig ein, nimm es in Dich auf. Wenn etwas nicht stimmt, verbessere es. Wenn Du feststellst, dass Du zuviel andere Gedanken hast und Dich nicht auf den Ort einlassen kannst, erzwinge nichts, versuche es ein anderes mal.


    Wenn Du an diesem Ort bist, versuche ihn Dir mit allen Sinnen einzuprägen. Sieh ihn, Höre ihn, rieche ihn, spüre ihn, schmecke ihn...


    Dann schaffe Dir eine Geste, oder ein Zeichen, mit dessen Hilfe Du an diesen Ort gehen kannst. Ein Symbol, das sozusagen eine Eintrittskarte ist. Das kann eine Faust sein, das kann sein, sich festzuhalten, die Hände zu verschränken...


    Macht diese Geste, wenn ihr an diesem Ort seid und diesen Ort spürt.


    Es geht darum, daß Du das, was Du spürt, wenn Du sicher bist und Dich wohl fühlst, körperlich zu verankern.


    Verlasse dann diesen Ort, orientiere Dich wieder im heute.


    2-3 Minuten später sollte mensch dann die Geste ausführen und versuchen so, an den Ort zurück zu kehren. Falls es nicht auf Anhieb klappt, versucht mensch das ganze noch mal von vorne und erneuert den Körperanker. Wichtig ist, nicht jedesmal einen komplett neuen Ort zu suchen, sondern sich den bisherigen wieder vorzustellen und ihn lediglich zu verbessern.


    Das ganze ist auch ein bißchen eine Übungssache. Wenn Du häufiger an diesen Ort gegangen seid, in Situationen, wo es Dir nicht schlecht geht, kannst Du später auch dorthin gehen, wenn es Dir schlecht geht. Eine Körpererinnerung kann dabei helfen.

    so hier habe ich noch etwas in meinem ordner gefunden;-)


    das kennst du bestimmt selber... sätze wie


    Ich bin zu dick (oder wahlweise zu dünn).


    Ich bin scheiße.


    Ich hasse mich.


    Ich bin einfach zu nichts fähig.


    Ich habe nichts besseres verdient.


    Ich bin nicht liebenswert.


    Ich bin einfach zu dumm.


    Aus mir wird nie was.


    Ich bringe nichts Vernünftiges zustande.


    Das schaffe ich nie.


    wie wäre es wenn du diese sätze mal umformulierst, bzw positiv machst..... hier eine anleitung dazu


    Halte die Affirmationen möglichst kurz.


    Affirmationen sind positiv formulierte und einprägsame Sätze. Das Unbewußte kennt kein 'nein', 'nein' oder 'nicht', also Verneinungen. Deshalb wähle ausschließlich positive formulierte Sätze.


    Günstig sind auch Sätze, die mit 'ich' anfangen und konkrete Handlungen oder Eigenschaften beinhalten.


    Formuliere Sätze, die im Hier und Jetzt passend sind, nicht erst irgendwann in der Zukunft, daher verwende bitte auch das Präsens (Gegenwart).


    Mache dich dabei nicht von anderen Menschen abhängig.


    Bleibe bitte in der Realität. Das Gegenteil einer negativen Einstellung bringt dich nicht weiter.


    als beispiel noch ein paar sätze...


    Heute ist ein Lächeltag!


    Ich kann es aushalten, wenn mir jemand nein sagt, wenn ich um etwas bitte.


    Ich muß nicht alles wissen.


    Meine Engel freuen sich mir zu helfen, wenn ich sie darum bitte - handeln muß ich selbst.


    Ich kann jeden Tag in kleinen Schritten weiterkommen.


    Ich ruhe in mir selbst.


    Ich bin frei von Bewertung.


    Wenn ich Altes loslasse, öffnen sich neue Türen.


    Ich bin jetzt ganz bei mir und meinem Gefühl.


    Ich mache den nächsten Schritt zur Heilung.


    Jeden Tag will ich etwas Neues lernen.


    Ich höre auf die Botschaften meines Körpers.


    Ich sorge für meinen inneren Frieden.


    Ich lasse die anderen sein, wie sie sind.


    Ich folge meiner inneren Weisheit.


    Ich akzeptiere die Lernaufgabe für meine aktuelle Situation.


    Das Leben ist Entwicklung und Veränderung


    Ich bin frei, neue Wege zu gehen.


    Ich darf freundlich zu mir selbst sein, das bringt bringt mich weiter.


    Mein Leben wird bunter.


    Jeder Mensch ist etwas Besonderes, auch ich.


    Ich darf lebensig und unbefangen sein.


    Ich belohne mich für meine Lernerfolge und Fortschritte. Das hilft mir zu wachsen und führt zu dauerhafter Veränderung


    Widersprüche sind im Leben ganz normal. Ich nehme sie achtsam wahr und akzeptiere sie.


    In jedem Menschen lebt ein inneres Kind, das Liebe braucht und sucht.


    Ich bin lebendig und voller Energie.


    nun wie gesagt, es sind kleine dinge, aber in ihrer wirkung sind sie riesig... habe mir selber auch einige karten gemacht und diese sätze, sage ich mir jeden tag..... es sind dinge, die nicht sofort wirken, leider aber es geht ja auch darum langfristig etwas zu ändern, aber eine wirkung wirst du trotzdem schon nach ein paar tagen bemerken...


    achso falls du selber mal nach sowas im internet suchen möchtest, das sind sogenannte skills! bzw ausschnitte aus der DBT therapieform....


    ich schau mal vielleicht finde ich ja auch noch etwas was mir damals sofort geholfen hat.,..

    ich habe tatsächlich etwas gefunden.... eine traurig schöne geschichte... sie hat mir damals mut gemacht...


    Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam.


    Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen.


    Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte:" Wer bist Du?"


    Zwei leblose Augen blickten müde auf.


    "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.


    "Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.


    "Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.


    "Natürlich kenne ich dich! Immer wieder hast du mich ein Stück des Weges begleitet."


    "Ja, aber...." argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"


    "Warum sollte ich vor dir da davonlaufen, meine Liebe?


    Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"


    "Ich......ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.


    Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr.


    "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."


    Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.


    "Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, "es ist so, daß mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."


    Die Traurigkeit schluckte schwer.


    "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muß sich nur zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."


    "Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet."


    Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut weh. Aber nur wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."


    Die Traurigkeit schwieg.


    Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in die Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das bittere Bündel.


    "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."


    Die Traurigkeit hörte auf zu weinen.


    Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin. "Aber.....aber......- wer bist du eigentlich?"


    "Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. "ICH BIN DIE HOFFNUNG"


    eine hoffnung gibt es immer! es kann sein, dass dich die geschichte traurig macht, dann lass die tränen laufen, denn nur so kannst du heilung erfahren... es ist traurig, was uns geschehen ist und das einzige was wir tun können, ist die traurigkeit auch zulassen, weinen...


    es ist nicht einfach aber es lohnt sich...


    erst wenn die traurigkeit vergangen ist, kannst du anfangen zu leben...


    (ich war 10 wochen in der letzten klinik und mehr als die hälfte der zeit habe ich mit weinen verbracht, aber es hat was gebracht... frieden...)


    in gedanken bin ich bei dir, fange deine tränen auf und halte dich im arm...


    :°_

    @ kleines mo und alle anderen,

    bring dir/ euch wieder einen:)D mit...


    ich danke dir sehr für deine antwort...und hoffe es geht dir wieder besser...:°_


    das konnt ich mir schon denken, das es das borderline ist...


    das dumme war ja auch bei meiner damaligen diagose, war ich nicht zu 100% ehrlich, ich hatte glaub angst mich einer fremden zu öffnen und ihr alles ordnungsgemäß zu beantworten was sie mich fragte, da ich auch nicht gerade stolz auf meine vergangenheit bin, wegen der schlägerein, einbrüch und so weiter...


    mit bekommen habe ich das durch den faden hier, da ich, wie ich mir das durchlas, so vor kam als hätt ich das selber geschrieben...


    wobei ich selber auch nicht wusste, das da das verhalten eines borderlines eine grosse rolle spielt...


    und wenn ich an meine jugendzeit zurück denke, erklärt es mir einiges, da ich schon immer stimmungsschwankungen habe und teilweise auch sehr ungerecht mit worten, meinem damaligen partner und auch freunden gegenüber gewesen bin...


    ich wurde immer als, nichtsnutz, dumm, faul, arschloch, das ist nicht meine tochter dich hat der esel im galopp verloren, ich wurde gehasst, selbst in der schule, wenn ich mal was nicht gleich kapiert habe, als dämlich, bekloppt hingestellt worden, mein lehrerin und horterzieherin konnten mich nicht leiden, haben mich nie angehört, mich nur ignoriert und wertlos aussehen lassen, ich war an immer allem schuld, mein ganzes scheiss leben, ich durfte mir immer solche dinge anhören, von allen und jedem und versagt habe ich auch stets und ständig und erst recht bei meinem grossen...


    ich habe auch in meinem letzten text nicht darüber gesprochen, warum meine oma so zu mir geworden ist, wie sie ist, da es immer meine lieblingsOma war, kann ich das eigentlich noch heute nicht begreifen...


    Vor ca. 5,5- 6 jahren ist bei meinem opi, bauchspeichldrüsen krebs festgestellt worden, er wurde operiert, ihm wurde der ganze magen rausgenommen und ein teil der bauchspeicheldrüse und von da an, wurde es immer schlechter, es war eigentlich nur noch eine frage der zeit...


    es ging sehr schnell, vor vier jahren verliess er uns dann...


    meiner oma ging es in der zeit total schlecht, verständlich, sie wollte immer und immer wieder meinen grossen bei sich haben, um nicht alleine zu sein und mein fehler war schon immer, ich konnte mich bei ihr und meinem erzeuger noch nie durchsetzten und generell kann ich nicht nein sagen...


    ich tat also immer wie mir befohlen wurde...


    nur einmal nicht, da ich übelsten ärger mit meinem erzeuger bekommen habe, weil mein grosser wieder mal bei oma war...


    er konnte es sich nicht mehr ansehen, wie sie ihn verzieht, ihm zigaretten und auch mal ein glas bier oder kaffee mit 10 jahren gegeben hat...


    von dem ganzen habe ich da zum ersten mal gehört und war so schukiert von ihr, das ich immer ne ausrede gefunden habe um das er nicht zu ihr kann...


    ich konnte ja mit ihr nicht über so was reden und davon ganz abgesehn, hätte sie es sowieso nicht gelassen, sie hätte mich nur in dem glauben gelassen...


    ja und so fing alles an, extremer zu werden...


    ich werde natürlich für alles verantwortlich gemacht, ich bin eine schlechte mutter, habe mein kind ins heim abgeschoben und wollte ihn in der klinik versauern lassen...


    nicht einer von denen, die das sagen, haben sich mal die geschichte darüber richtig angehört, sie haben nur das verstanden und an andere (aussen stehende)weiter gegeben, was sie verstehen wollten...


    den kontakt habe ich zu meinem erzeuger und seiner mutter vor ca. 3 jahren komplett abgebrochen, auch der kontakt zwischen dem vater meiner kinder und seiner familie ist sehr eingeschrenkt und eher selten, also nur für die kinder...


    ich habe persönlich auch den kontakt abgebrochen, ich will einfach mit den menschen, die mich zu tiefst verletzt haben, nichts mehr zu tun haben...


    und meine ex-schwiegereltern haben mich so wieso nie anerkannt, mich immer nur beschimpft und hinter meinem rücken geredet...


    der spruch von dalei lama ist richtig, aber glaube mir, so wie ich jetzt bin, wollte und will ich nicht sein...


    nur ein häufchen elend, so was sollen doch meine kinder nicht ertragen müssen, sie leiden doch unter und mit mir...


    wie es mir geht?


    irgendwie komisch, erleichternd nur, da ich endlich mal jemanden meinen ganz weg erzählt habe, es stimmt mich auch sehr nach denklich, wütend und traurig, das alles noch mal in kurzform durchleben zu müssen...


    irgendwie wird mir jetzt so einiges klar und einige erinnerungen kommen zurück, was ich jahre lang verdrängt habe...


    in vielen sachen hasse ich mich noch mehr, doch auch die anderen und meinen erzeuger...


    ich habe als kind wohl sehr an ihm gehangen, dennoch war er nie für mich da, er hat mich verlassen, ich musste zusehen wie er verwarlost in dem damaligen kinderzimmer, meiner grossen schwester, sich zu soff, in dem trennungsjahr, gewalttätig meiner mum gegenüber war und auch uns...


    er sass immer völlig besoffen auf der kloschüssel und ist eingeschlafen, selbst regestriere ich auch jetzt erst richtig, hat mir meine mutter erzählt, das mein erzeuger viel zu spät zu meiner schulanfangsfeier in die schule gekommen ist, da er den vorabend sich zugezogen hat und tauchte dort noch völlig benebelt und mit einer übelsten jauchefahne auf...:|N:(v


    man tut das weh...:°(


    muss jetzt erst mal aufhören, mir gehts grad nicht so toll...

    hallo ihr Lieben...


    Hat dieses We einen totalen Zusammenbruch und bin wieder zurückgefallen. Ich habe komplett meine Kontrolle verloren, meinen Freund beschimpft und beleidigt. Ihn gehasst und mich noch mehr. Hab mich danach betrunken um in eine kleine Scheinwelt zu fliehen, was eigentlich nur negatives mit sich zog. Nämlich den KOPF über der Kloschüssel...{:(

    liebe canna,


    ich hoffe es geht dir wieder besser...


    leider war das we auch nicht toll für mich und meinen mann, den ich auch sehr beleidigt hatte,nach dem er mir weh tat, noch heute sprechen wir nicht mit einander, nur das nötigste...


    ich hoffe bei dir siehts wieder besser aus und habt euch wieder versöhnt...


    diese rückschläge kommen leider immer wieder im verschiedenen ausmaß und meisstens dann wenn man denkt man hat es überstanden...:-(


    drück dir fest die daumen, das es dir bald wieder besser geht und sei ganz lieb von mir :°_

    @ Fallen

    Mir geht es körperlich besser, aber die Psyche leidet noch. Ich merke meine Unruhe und wie mein Hirn ohne Pause arbeitet. Ich verstehe nicht, wie es wieder soweit kommen konnte. Die Beziehung ist eigentlich besser geworden. Vielleicht sind das jetzt die Nachwirkungen von einem Jahr Dauerstreß....


    Werde mir Deinen Faden mal durchlesen@:)

    @ canna

    das kann schon gut möglich sein, dein körper hat sich mittlerweile erholt, nur die seele leidet noch immer, vielleicht gibt es doch noch was, was dich belastet und du noch nicht richtig verarbeiten konntest...


    wünsch dir weiterhin viel kraft:)*:)*