Bringt eine Therapie "nichts"???

    Hallo,

    Ich denke immer wieder darüber nach, eine Therapie zu machen.

    Meine Eltern waren völlig überfordert, von daher musste ich in meiner Kindheit Gewalt (phys/psy) erfahren, zudem wurde ich eine Zeit lang in der Schule gemobbt.

    Ich spüre, dass ich mich ohne Hilfe von den Erinnerungen nicht befreien kann. Ich denke, die Erfahrungen beeinflussen auch mein Verhalten im Alltag.


    Nun habe ich zwei Bekannte (sie wissen nichts von alldem) welche - warum genau weiß ich nicht - in Therapie waren und diese wieder abgebrochen haben, weil es - wie sie sagen - nichts brachte.

    Sie hätten lange Fahrtwege aufsich nehmen müssen, eine Therapeutin hätte die Schilderungen des einen Bekannten stets nur mit weinerlicher Stimme wiederholt, der Therapeut der anderen Bekannten hätte sie partout nicht verstanden und ständig nur an ihr vorbei geredet...

    Auch hier im Forum gab es immer wieder Fäden, bei denen eine Therapie kaum Fortschritte brachte und die Therapeuten sich seltsam verhielten.


    Sowas zu hören nimmt mir gewaltig den Mut, die Sache anzugehen.


    Hat jemand von euch gute Erfahrungen gemacht? Konnte euch geholfen werden?

    Oder war es ähnlich "schlecht"?

    Wollt ihr mir erzählen wie es euch erging?


    Vielen Dank schonmal @:)


    Vielen Dank schonmal


    Ich bin gespannt

  • 43 Antworten

    um da wieder raus zu kommen, ist ein jahrelanger prozess.


    Mobbing-erfahrung lässt sich nicht einfach aus dem gedächtnis wegstreichen. neue Wege zu gehen ist ein erster Schritt.


    eine therapie erfordert auch durchhaltevermögen und arbeit an sich selbst. die Therapeutin macht kein Hokuspokus und die Probleme sind weg


    hör lieber mal nicht auf andere und mach deine erfahrung selbst. den Therapeuten zu wechseln ist auch keine Schande.


    alles gute für dich @:)

    Tut mir leid, dass du diese Erfahrung gesammelt hast, Freumaurer.


    Eine Therapie erfirdert die Bereitschaft ab sich selbst zu arbeiten. Das ist ein unangenehmer und manchmal wirklich harter Weg. Oftnals wird eine Therapie nach dem Motto gestartet: "ich setze mich da hin und eine andere Person heilt mich". Eine Therapie funktioniert so nicht. Es ist die eigene Arbeit mit und an sich, die zur Verbesserung führt. Dafür sollte Verständnis herrschen, ansonsten bringt die Therapie wirklich nichts.

    Ich habe vor weit über 26 Jahren eine Therapie gemacht. Erst 6 Wochen stationär, dann ambulant. Ich war zu dem Zeitpunkt 28 Jahre alt. Mich begleiteten bis dahin massive Folgen von physischer wie psychischer Gewalt zwischen meinem 4. und 18. Lebensjahr durch einen jähzornigen und cholerischen Vater und einer Mutter, die tatenlos zusah, wie wir Kinder schwer misshandelt wurden.


    Die Therapie war eine schwere Reise zu mir selbst. Ich lernte mich selbst zum ersten Mal kennen, habe verstanden, dass nicht nur meine Emotionen sondern auch ich selbst eine Daseinsberechtigung haben und nicht "falsch" sind. Die Therapie war eine Begleitung, eine Hilfe zur Selbsthilfe, kein Wundermittel. Es flossen viele Tränen der Erkenntnis, aber auch viele Aha-Momente. Ich habe endlich verstanden, warum ich bis zur Therapie so viele Fehlentscheidungen getroffen habe, warum ich mir einen falschen Partner ausgesucht habe und ich habe sogar verstanden, warum sowohl meine Mutter als auch mein Vater so gehandelt haben.


    Irgendwann setzte der Prozess des eigenen Verzeihens ein. Und ab da wurde es besser und besser. Ich habe so viele Strategien erlernt, die mir selbst heute nach so vielen Jahren noch eine große Hilfe sind. Weil ich weiß, wie ich ticke und auch weiß, wie ich mich regulieren kann. Ich bin dankbar, dass ich mich damals in meiner Aussichtslosigkeit getraut habe, Hilfe anzunehmen.


    Ich führe heute ein glückliches und zufriedenes Leben.


    PS. Die ersten 3 Wochen in der Reha hatte ich eine Therapeutin, mit der die Chemie 0,0 gestimmt hat. Dann ging sie in Urlaub und ein Kollege übernahm. Das war mein großes Glück.

    Es ist verdammt schwer einen passenden Therapeuten zu finden. Aber wenn man jemanden findet kann eine Therapie gut helfen. Ich hatte das Glück einen super Thera zu haben und konnte viel erreichen

    Versuche es doch einfach selber. Wichtig ist, dass die Chemie stimmt zwischen Dir und dem Therapeuten. Achte da auf Dein Bauchgefühl.

    Du wirkst zudem motiviert. Therapie ist nämlich das, was in den 6 Tagen und 23 Stunden zwischen zwei Sitzungen stattfindet. Klar, man muss aus den Sitzungen etwas mitnehmen was einem hilft, Dinge auch anders zu machen.

    Und: Wenn man sich nicht verstanden fühlt oder Dinge in der Therapie komisch wirken: OFFEN ansprechen. Das, was Du von den Bekannten erzählst, kann viele Ursachen haben. Aber niemand scheint das Problem angesprochen zu haben.


    Und klar kann man auch an einen total blöden Therapeuten geraten. Darum sage ich ja: Chemie und Bauchgefühl. Den Luxus kann sich nicht jeder gönnen; gerade schwerkranke krankgeschriebene Menschen nehmen oft jeden, den sie kriegen können. Wenn man aber eher grundlegende Dinge sortieren möchte und im Alltag klar kommt, kann man sich den Luxus gönnen, etwas länger zu suchen.


    Versuche es FÜR DICH. Mach DEINE Erfahrungen. Keine Therapie gleicht einer anderen.

    Ich würde mal sagen, ob eine Therapie erfolgreich ist, hängt von drei Dingen ab:


    -passt die Therapierichtung (Verhaltenstherapie, Psychoanalyse, ...) zu mir und meinen Beschwerden

    - stimmt die Chemie zwischen mir und Therapeut und hat der Therapeut die fachliche Kompetenz für mein Problem

    - bin ich selbst motiviert, an mir zu arbeiten, auch bei schwierigen Phasen der Therapie


    Ersten und dritten Punkt solltest du dir vor einer Therapie selbst überlegen.


    Bei zweiteren Punkt hilft nur Therapeuten auszuprobieren. Am besten machst du dir eine Liste mit allen auffindbaren Therapeuten deiner bevorzugten Therapierichtung in deiner Region und rufst überall an und lässt dich falls möglich auf die Warteliste setzen.


    Am Anfang hat man sog. Sprechstunden, wo erstmal geklärt wird, ob psychologische Hilfe notwendig ist und es dient dem ersten Kennenlernen. Diese Sprechstunden kann man auch bei mehreren Therapeuten gleichzeitig machen. Nach den Sprechstunden kannst du bei einem Therapeuten sog. probatorische Sitzungen machen. Dort werden gemeinsame Ziele für die Therapie festgelegt und der Therapeut erfährt mehr zu deiner Thematik. Wenn du merkst, es passt bei diesem Therapeuten nicht, kannst du jederzeit dort abbrechen und weitersuchen.


    Auch wenn du deine Therapie dann richtig begonnen hast (mach Sprechstunde und propatorische Sitzungen), kann man prinzipiell immer noch wechseln. Das ist allerdings dann deutlich schwerer.

    Zitat

    Wollt ihr mir erzählen wie es euch erging?

    Ich hab nach langem Hin-und-Her eine Verhaltenstherapie gemacht die mir nicht mehr allzu viel gebracht hat weil ich Autodidakt bin und mich mit dieser Therapieform im Selbststudium vorher auseinandergesetzt hatte, die Therapeutin konnte mir nicht mehr viel sagen was ich nicht schon vorher wusste.


    Ich mag den lösungsorientierten Ansatz dieser Therapieform, das ist was Psychotherapie betrifft wohl eine derjenigen mit dem geringsten "Voodoo" und "einfach mal reden", was mir gefiel. Die Erkenntnisse aus Selbststudium und Therapie waren zumindest ausreichend damit ich meinen Alltag bestreiten kann. Zur einer Heilung hat sie nicht geführt.


    Eine Weile später habe ich es noch einmal mit einer Analyse versucht. Die habe ich nach ein paar Sitzungen abgebrochen, und frage mich heute noch warum die Krankenkasse die Kosten für diese Kaffeesatzleser übernimmt. Hilfreich wie Globuli, man muss daran glauben.


    Generell glaube ich es bedarf eines bestimmten Typ Menschs damit eine Therapie erfolgreich sein kann, die Sorte die sich an der Hand nehmen und fallen lassen kann, ein gewisser Glaube in die Fähigkeiten des Therapeuten zu Heilen sind sehr hilfreich. Elende Skeptiker wie ich haben es da schwer.

    Man kann Therapie nie als Autodidakt machen. Ja, die Theorie mag man verstehen, aber den Perspektivwechsel bekommt man alleine nicht hin. Wenn das ginge, bräuchte man keine Therapie.

    Ich würde mich hierbei nicht an anderen orientieren. Inkompetente Menschen gibt es in jeden Berufen. Ich hatte auch erstmal eine Therapeutin, die meine Probleme nur wiederholt hat und nie etwas anderes dazu sagte. Sie hat mir nicht einen einzigen Ratschlag gegeben, nur zugehört, mitgeschrieben und ist auf nichts eingegangen. So ging das viele Wochen. Ein paar Monate später fand ich dann eine tolle Therapeutin, die mir wirklich geholfen hat. Selbst, wenn der erste Therapeut nicht richtig ist für dich, such bitte weiter. Gute Therapeuten, mit denen man auf einer Wellenlänge ist, gibt es, manchmal muss man aber ein wenig rumprobieren. Mit Glück triffst du so jemanden schon beim ersten Mal. Am besten mehrere Erstgespräche bei diversen Therapeuten machen :) Viel Glück, du schaffst das schon. Hatte auch harten Tobak zu verarbeiten, habe es aber geshcafft, obwohl ich nie geglaubt habe, dass es möglich wäre.

    Freidreher schrieb:

    Generell glaube ich es bedarf eines bestimmten Typ Menschs damit eine Therapie erfolgreich sein kann, die Sorte die sich an der Hand nehmen und fallen lassen kann, ein gewisser Glaube in die Fähigkeiten des Therapeuten zu Heilen sind sehr hilfreich. Elende Skeptiker wie ich haben es da schwer.

    Mir ist aufgefallen, dass Du vom Glauben und vom Heilen schreibst.

    Ich verstehe deine Aussage für mich so, dass Betroffene, Du, nur eine erfolgreiche Behandlung erfahren, wenn sie an den Therapeuten glauben der sie heilt, heilen kann.


    Ich sehe das anders. Ein Therapeut ist ein Begleiter, der dich unterstützt auf deinem Weg zur Veränderung, Verbesserung, Heilung. Wenn Du nicht glaubst es zu schaffen, nicht bereit bist an dir zu arbeiten mit Hilfe des Therapeuten, erfährst Du auch keine Heilung.

    Freidreher schrieb:

    Eine Weile später habe ich es noch einmal mit einer Analyse versucht. Die habe ich nach ein paar Sitzungen abgebrochen, und frage mich heute noch warum die Krankenkasse die Kosten für diese Kaffeesatzleser übernimmt. Hilfreich wie Globuli, man muss daran glauben.

    Wieviel Sitzungen waren es denn? Magst Du mal schreiben, was dich dazu veranlasst hat, die Therapie abzubrechen?

    Freidreher schrieb:

    Generell glaube ich es bedarf eines bestimmten Typ Menschs damit eine Therapie erfolgreich sein kann, die Sorte die sich an der Hand nehmen und fallen lassen kann, ein gewisser Glaube in die Fähigkeiten des Therapeuten zu Heilen sind sehr hilfreich. Elende Skeptiker wie ich haben es da schwer.

    Das glaube ich nicht. Du musst nur einen Zugang dazu finden, der für Dich funktioniert, und eine Therapie, die Du brauchbar findest. Es ist ja keine Zauberei, was da passiert, sondern letztlich funktioniert es so, dass man neue Synapsenverbindungen im Hirn anlegt, die alten "Schnellstraßen" gegen neue auswechselt, die dann die neue Route für die automatisch ablaufenden Impulse sind. Da eine einmal sauber ausgebaute Schnellstraße im Hirn niemals verschwindet, sondern in Krisensituationen gern wieder reflexartig benutzt wird, muss man lernen, seine eigenen Dynamiken einzuschätzen und zu erkennen, wann es in eine unerwünschte Richtung auszuckt, und wissen, was man dagegen in der Hand hat, um so frühzeitig wie möglich gegenzusteuern.

    Es ist ein sehr langer Prozess, weil das Hirn einmal erlernte Muster ungern loslässt. Manches lässt sich beschleunigen (beispielsweise durch viele Wiederholungen), anderes braucht wirklich sehr lange, um sich zu festigen.

    Sunflower_73 schrieb:

    Man kann Therapie nie als Autodidakt machen. Ja, die Theorie mag man verstehen, aber den Perspektivwechsel bekommt man alleine nicht hin. Wenn das ginge, bräuchte man keine Therapie.

    Hm. Ich hab immer sehr punktuell mal was gemacht - als mein Vater schwerkrank wurde, hatte ich Einzelgespräche mit der Leiterin einer Selbsthilfegruppe, die mir sehr geholfen haben (viele Jahre später gab es dann noch ein Krisengespräch, das ir auch echt den Arsch gerettet hat), und als ich beschlossen hab, meine Zahnarztphobie anzugehen, hab ich zwei Therapieversuche gemacht, die ich vergleichsweise unergiebig fand. Aus beiden hab ich ein bisschen was mitgenommen, aber nicht sehr viel, das hab ich dann lieber selbst gemacht. Und als ich eine postpartale Depression hatte, war ich bei zwei Terminen, einmal einem sehr netten Gespräch zur Einschätzung, das mir viel gebracht hat, und dann zu einem Termin mit einem Therapeuten, den ich so gurkig fand, dass ich ihn abgebrochen hab. Wegen einer Gewalterfahrung mit 15 war ich so ungefähr mit 30 dann bei einem Gespräch bei einer Organisation für Opfer sexualisierter Gewalt und hatte ein ganz großartiges Gespräch, fast zwei Stunden lang, das mir ganz unglaublich beim Einordnen vieler Bruchstücke geholfen hat. Als mir jemand unter den Händen weggestorben ist und ich gemerkt hab, dass ich Flashbacks und Albträume hab, hab ich mich selbst darum gekümmert, ich wusste ja, wie das funktioniert, und ich wollte nicht erst lange auf einen Therapieplatz warten, wo mir dann auch nichts an die Hand gegeben wird, was ich nicht selbst weiß.

    Ich rede viel mit anderen Menschen und sehe zu, dass ich ihre Perspektive einnehme und schaue, was mir bei eigenen Problemen einleuchtet und weiterhilft. Insofern glaube ich schon, dass man dringend Außenperspektive braucht, aber die muss nicht zwingend die eines Therapeuten sein.

    Fizzlypuzzly schrieb:

    Wieviel Sitzungen waren es denn? Magst Du mal schreiben, was dich dazu veranlasst hat, die Therapie abzubrechen?

    Ganz ehrlich? Ich würde auch eher Globuli schlucken, als eine Psychoanalyse zu machen, wenn ich Hilfe brauche. Psychoanalyse fänd ich unterhaltsam, weil ich gern über mich selbst rede, aber wenn man eher pragmatisch und lösungsorientiert denkt, ist das endlose Aufrollen von Vergangenheit nix.

    Shojo schrieb:

    Ganz ehrlich? Ich würde auch eher Globuli schlucken, als eine Psychoanalyse zu machen, wenn ich Hilfe brauche. Psychoanalyse fänd ich unterhaltsam, weil ich gern über mich selbst rede, aber wenn man eher pragmatisch und lösungsorientiert denkt, ist das endlose Aufrollen von Vergangenheit nix.

    ":/Ich habe ja schon öfter gelesen, dass es in der Analyse um die Bewältigung der Vergangenheit geht, gehen soll. Ich war auch in einer Analyse und immer in der Gegenwart. Mich würde mal interessieren, ob es da auch verschiedene Ansätze gibt. Oder der Ablauf hat sich in den letzten 30 Jahren grundsätzlich verändert.

    Sunflower_73 schrieb:

    Du wirkst zudem motiviert. Therapie ist nämlich das, was in den 6 Tagen und 23 Stunden zwischen zwei Sitzungen stattfindet. Klar, man muss aus den Sitzungen etwas mitnehmen was einem hilft, Dinge auch anders zu machen.

    :)^

    Freimaurer schrieb:

    Hat jemand von euch gute Erfahrungen gemacht? Konnte euch geholfen werden?

    Oder war es ähnlich "schlecht"?

    Wollt ihr mir erzählen wie es euch erging?

    Ich kenne zwar auch Geschichten, in denen es nicht funktioniert hat, aber es war auch klar, warum nicht. Weder war die Bereitschaft da etwas zu ändern, noch der Wille etwas dafür zu tun bzw. auch die Bereitschaft offen zu sein.

    Sunflower_73 schrieb:

    Und klar kann man auch an einen total blöden Therapeuten geraten. Darum sage ich ja: Chemie und Bauchgefühl.

    Absolut. Ich hatte z. B. mit meiner Suche damals großes Glück. Es hat sofort gepasst, wobei ich immer nur ein paar Therapiestunden genommen habe, wenn ich selbst nicht weitergekommen bin oder im Moment z. B. einfach, weil es mir gut tut, auch wenn ich sie nicht brauche. Es würde auch ohne sie gehen. 1-2 Stunden waren wichtig.

    Beruflich machen wir Supervision und da haben wir viele Therapeutinnen und Therapeuten getroffen. Die Fachleute, die ich bisher getroffen habe, waren alle kompetent, aber das setze ich auch voraus, denn da erst kann ich abklären, ob die Person versteht, was das Ziel ist und sie auch die richtige Persönlichkeit hat. Wir hatten kurzfristig dieses Jahr wechseln müssen und der Therapeut war supernett - viel zu nett. Der hat mehr mitlamentiert, anstatt lösungsorientierte Fragen zu stellen. Unser Team

    brauchen jemanden, der den Finger auf die Wunde legt und zum Glück ist unsere Supervisorin wieder zurück.


    Sunflower_73 schrieb:

    Man kann Therapie nie als Autodidakt machen. Ja, die Theorie mag man verstehen, aber den Perspektivwechsel bekommt man alleine nicht hin. Wenn das ginge, bräuchte man keine Therapie.

    Da bleibe ich jetzt auch hängen. Wie meinst du das, dass man keine Therapie nicht als autodidakt machen kann?