Bärentatze,

    ich kann Deinen Wunsch nach einer Freundin echt verstehen, aber dieser Wunsch muss leider auf Deiner Liste ganz hinten stehen.


    Erst wenn Du gelernt hast, Dich selbst zu akzeptieren, wenn Du Dein Leben selbst einigermaßen im Griff hast, erst dann bist Du wirklich bereit, Dich nach einer Freundin umzuschauen.


    Jetzt würde die Frau sich nur ein großes Kind mit massig Problemen aufhalsen.


    Glaube mir, das will keine Frau.


    Ach ja, und leichter wird es mit Freundin sicherlich nicht. Wir Frauen können schon ganz schön rumzicken wenn uns was nicht passt. ;-D ;-D ;-D


    Wie Du weisst, bin ich in Sachen Therapie der gleichen Meinung wie Optimismus. Hast Du schonmal mit der Klinik Roseneck am Chiemsee Kontakt aufgenommen? Die sind auf Essstörungen spezialisiert und arbeiten rein psychosomatisch. Also nix mit Kalorienzählen.


    Und warst Du schon beim Kieferorthopäden? Denn wenn Dein Kiefer wieder besser steht, dürfte auch Dein sprachliches Defizit besser werden oder täusche ich mich da?


    Im Übrigen finde auch ich, dass sich Dein Schriftbild hier deutlich verbessert hat. :)^

    Zitat

    Erst wenn Du gelernt hast, Dich selbst zu akzeptieren, wenn Du Dein Leben selbst einigermaßen im Griff hast, erst dann bist Du wirklich bereit, Dich nach einer Freundin umzuschauen.

    Gehts etwas genauer?


    Wenn die Therapie wirklich das bringt, was ihr meint, stelle ich mich ja auch nicht dagegen. Was die Klinik für Essstörungen anbelangt, so wäre die Frage, wendet man sich erst an die Klinik oder doch erst an seine Krankenkasse, bzw. an seinen Hausarzt? Meinst du eigentlich eine Therapie wegen dem eigentlich Problem oder wegen den Essstörungen?


    Um den Kieferndoc werde ich mich mal morgen kümmern. Auch wäre es wichtig, da ich dadurch auch nachts überhaupt nicht mehr schlafen kann, da ich morgens merke, das man richtig die Fehlbelastung merkt. Es kann also ganz gehörig wat nicht stimmen.


    Dannach wenn man das mit dem Kiefer beheben konnte, so könnte man das eigentliche Problem der Schlafstörung angehen. Die besteht bei mir schon sehr lange und ich habe sie auch schon mal beim HA angesprochen, jedoch wurde es nicht wirklich ernst genommen.


    Ich kann mir durchaus vorstellen, das meine ganzen psychischen Problem auch mit dafür verantwortlich sein könnten.

    Zitat

    Im Übrigen finde auch ich, dass sich Dein Schriftbild hier deutlich verbessert hat. :)^

    Danke für die Blumen ;-)


    Optimismus

    Zitat

    WAS genau ist die Aufgabe Deines Betreuers? Und wo hört sein Zuständigkeitsbereich auf?

    Eigentlich kann ich dir diese Frage nicht wirklich beantworten, da ich es einfach nicht weiß. Ich hatte schon überlegt, dir mal seine E-mailadress zukommen zu lassen via pn.

    Zitat

    Eigentlich kann ich dir diese Frage nicht wirklich beantworten, da ich es einfach nicht weiß.

    Was genau würde passieren, wenn Du ihn einfach mal ganz direkt und geradeheraus danach fragen würdest?


    Falls er zurück fragst, was Du Dir denn an Hilfe vorstellen würdest, könntest Du ihn ja um Hilfe beim Finden eines Therapieplatzes bitten. Was hältst Du davon?

    Also seine Aufgabe ist es, mich in meinem Vorhaben zu unterstützen. Hilfe zur Selbsthilfe. Grob gesagt, soll er mir helfen, mir ein Leben auf zu bauen. Also Freizeitgestaltung und das Aufbauen eines Freundeskreises, sprich Sachen die zum Leben dazu gehören.


    Natürlich gehört die Wohnungssuche auch dabei.

    Bärentatze

    Also. Dann finde ich, dass mal eine Art Standortgespräch nicht das Übelste wäre. Und dass Ihr gemeinsam eine Prioritätenliste aufstellt, die Ihr dann auch gemeinsam – bzw. Du mit seiner Unterstützung – Punkt für Punkt durchgeht und abarbeitet. Willst Du mal versuchen, hier eine Prioritätenliste aufzustellen? Dann kann man schauen, wo Du stehst und was wirklich anliegt. Priorität heisst, nach Wichtigkeit/Dringlichkeit geordnet. Also nicht Marathon-Lauf vor dem Aufstehen können. ;-) Alles klar? Dann versuche es doch mal. :)*

    Zitat

    Erst wenn Du gelernt hast, Dich selbst zu akzeptieren, wenn Du Dein Leben selbst einigermaßen im Griff hast, erst dann bist Du wirklich bereit, Dich nach einer Freundin umzuschauen.


    Gehts etwas genauer?

    Damit meine ich, wenn Du Deine Einschränkungen akzeptieren kannst, wenn Du in einer Therapie gewisse Dinge gelernt hast, dann bist Du bestimmt einfach schonmal nicht mehr so depressiv und traust Dich eher, auf Menschen zuzugehen. Eben auch, mal eine Frau anzusprechen. Dann hast Du die reelle Chance, auch eine Freundin zu finden.


    Was das Drängen auf einen Job betrifft, kümmere Dich um diese Umschulung und vorallem frage mal beim Arbeitsamt nach, dass ein arbeitsmedizinisches Gutachten erstellt wird, welche Arten von Tätigkeiten überhaupt für Dich in Frage kämen.

    Zitat

    Was die Klinik für Essstörungen anbelangt, so wäre die Frage, wendet man sich erst an die Klinik oder doch erst an seine Krankenkasse, bzw. an seinen Hausarzt? Meinst du eigentlich eine Therapie wegen dem eigentlich Problem oder wegen den Essstörungen?

    Wende Dich ruhig mal direkt an die Klinik, die sind Dir nämlich bei dem ganzen Papierkram behilflich. Google mal nach Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee. Auf deren Homepage findest Du deren Kontaktdaten, Ansprechpartner und wie das mit Aufnahme usw abläuft.


    Ich denke, dass die Essstörung durch die ganzen anderen Probleme ausgelöst wurde und in dieser Klinik werden alle psychischen Probleme angegangen um eben diese Essstörung in den Griff zu bekommen.


    Ach ja, wegen Deiner Unterkunft. Kannst DU jetzt doch länger in der Niko bleiben?


    Ansonsten frage wirklich bei den anderen Organisationen, die ich Dir mal gepostet hatte nach. Besonders die Lebenshilfe ist für Menschen wie Dich da.

    Also die Prioritätenliste zu erstellen ist in sofern schwierig, da bestimmt drei Dinge gleichermaßen wichtig sind, also die gleiche Priorität haben. Natürlich wäre das oberste Ziel natürlich eine Freundin zu finden.


    Die da wären:


    Wohnungssuche, Therapeutensuche und der Aufbau eines Freundeskreises. Was die Arbeit anbelangt, bin ich mir nicht sicher, ob die Umschulung überhaupt sinnvoll wäre. Zumal eine Therapie wirklich vielleicht erstmal sinnvoller wäre und das wohlmöglich stationär.


    devil_w


    So ein Arbeitsmedizinisches Gutachten wäre wirklich ganz sinnvoll, da dies vielleicht auch Aufschluss geben könnte, ob ich nicht doch vielleicht was in richtung Tierpflege machen könnte.


    Eins muss klar sein, auch wenn ich die Umschulung mache, heist es noch lange nicht, das man dann einen Job bekommt. Ich kenne selbst jemanden, der Bürokaufmann gelernt hat und schon seit fast 10 Jahren arbeitslos ist und im Gegensatz zu mir, kann er diesen Beruf eigentlich ausführen.


    Für mich ist der Bürokaufmann ein Job, aber keine Berufung,sprich ich würde mich nie darin wohlfühlen.

    Zitat

    Kannst DU jetzt doch länger in der Niko bleiben?

    Jo, das geht wohl, jedoch ist noch nicht ganz klar, wann und in welche Wohnung ich einziehen werde.

    Zitat

    Also die Prioritätenliste zu erstellen ist in sofern schwierig, da bestimmt drei Dinge gleichermaßen wichtig sind, also die gleiche Priorität haben. Natürlich wäre das oberste Ziel natürlich eine Freundin zu finden.

    %-| %-| :|N >:( :-X zzz zzz

    Zitat

    Was die Arbeit anbelangt, bin ich mir nicht sicher, ob die Umschulung überhaupt sinnvoll wäre.

    Bis DU das weißt kannst Du Dir eine andere Arbeit/einen anderen Job suchen.


    Gefällt Dir der Gedanke nicht, etwas zu leisten?

    Ich weiß, du wirst mich nie verstehen können, komischeweise tuns aber die anderen. Andersrum wird sich nen Mädel mit 32 auch nach ihren ersten Freund sehnen.