@ Bärentatze

    Zitat

    Was gäb es noch für Jobs, die man im sitzen ausüben könnte?

    Wie wäre es mit sowas wie Datenerfassung? Wenn es sich dabei um Zahlen handelt, ist die Rechtschreibung nicht so wichtig. Sprechen/hören muss man dabei in der Regel auch nicht, und sitzen tut man auch. Ist jetzt nicht wirklich ein aufregender, abwechslungsreicher Job, aber durchaus sinnvoll. Nur so als Idee.

    Also das wäre durchaus eine Möglichkeit. Es geht ja nun mal darum, das man irgendwie davon sein Lebensunterhalt bestreiten kann und wenn es so möglich ist, wäre das schon mal ein Anfang.


    Hallo Schnecke,


    ja, deine Aussage kann ich nur bestätigen, bloß muss ich erstmal Dinge finden, die mich interessieren, wo ich mich dann auch reinarbeiten kann. Da gabs auch schon ein paar Ansätze, wie zum Beispiel das Theaterspielen, jedoch waren das nur Kurse, wo man bestimmte Sachen lernen würde, die aber mit dem was ich eigentlich machen möchte nicht wirklich was zutun hatten.


    Aber da muss ich/man noch genauer recherchieren, ob es da normale Theatergruppen gibt, wo man nich unbedingt ein Vermögen an Kosten hat.


    Zum Beispiel wüsste ich gar nicht so, welche Bücher mich interessieren würden, die man dann auch lesen würde und das mit Begeisterung.

    Du hast doch Internetzugang... guck mal auf amazon.de, da kann man toll stöbern und sich auch den Inhalt kurz durchlesen. Du musst ja nicht Goethe lesen ;-)


    Bevor jetzt die Leier von wegen kein Geld kommt, kannst du auch mal in der öffentlichen Bibliothek ausleihen (ne Bibliothek gibts in jedem Kuhkaff). Und da gleich meinen Trick anwenden "Was für Bücher können sie mir empfehlen"?

    Ich sehe auf jeden Fall Licht am Ende des Tunnels und es ist nich die E-Lock :-) Wenn alles klappt, bin ich innerhalt der nächsten 2 Wochen wieder da, wo sich für mich das Leben zum positiven ändern soll.

    Klar, ich kann vieles an mir ändern, ob gewisse Sachen aber zum Erfolg fürhren, hängt durchaus von anderen ab. Zum Beispiel eine Freundin, sie muss sich erstmal für mich entscheiden und da habe ich nicht wirklich Einfluss drauf.


    Auch das Zwischenmenschliche kann so optimal sein, wenn man schon vorverurteilt wird, wegen seiner Behinderung, so wird man bei den Leuten auch keinen Fuß in die Tür bekommen.

    Zitat

    Zum Beispiel eine Freundin, sie muss sich erstmal für mich entscheiden und da habe ich nicht wirklich Einfluss drauf.

    Natürlich hast Du darauf Einfluss! Werde ein offener, an anderen wirklich interessierter Mensch, der etwas zu erzählen hat, weil ER sich darum gekümmert hat, dass was zum Erzählen existiert. DANN besteht auch die Möglichkeit, dass Du auf einen ebenso interessierten Menschen triffst, der sich mit Dir gern unterhält und sich überhaupt etwas entwickeln kann.

    Zitat

    wenn man schon vorverurteilt wird, wegen seiner Behinderung

    Du selbst schleppst permanent Deine Behinderung in den Vordergrund, hälst sie wie ein Schutzschild vor Dich. Gepaart mit Deinem unglaublichen Pessimismus, der in etwa so sexy rüberkommt, wie eine Tuberkuloseerkrankung, bist Du innerlich extrem unattraktiv. Dazu muss Dich hier niemand sehen, das geschriebene Wort reicht.

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    Hallo Bärentatze, wir "kennen" uns noch aus einem deiner alten Threads, allerdings schrieb ich damals unter einem anderen Nick. Viel geändert scheint sich ja nicht zu haben an deiner Einstellung. ":/ Das finde ich sehr schade, da du die Chancen überhaupt nicht nutzt, die dir das Leben bietet. Zum Beispiel kannst du auch vor Ort beginnen (du hättest damit schon vor Jahren, wenn nicht bald Jahrzehnten beginnen können) dich mit Menschen zu unterhalten, sei es auf einem Spaziergang mit den Hunden, beim Einkaufen etc. Immer wartest du auf Umzüge und Veränderungen. Das sind alles Ausreden!


    Was die Jobsuche angeht, da hast du dich ja nun wirklich überhaupt nicht bemüht, weder hast du an deiner Rechtschreibung gearbeitet, noch hast du Bewerbungen geschrieben. (Haast du hier selbst geschrieben) Du könntest auch mal eine Bewerbung schreiben und hier jemanden bitten, nochmals drüber zu schauen, aber streng dich zunächst an. Recherchiere im Internet, wie eine klassische Bewerbung aufgebaut ist, nutze die Rechtschreibüberprüfung etc. Wenn du noch nicht weißt, was du machen möchtest, dann lass dich doch nochmals beraten (BIZ) und davor suchst du dir einen ehrenamtlichen Job, in dem du dich wirklich engagierst. Das führt dazu, dass du selbst wieder mehr zufrieden bist (auch wenn es vielleicht am Anfang Überwindung kostet, einer geregelten Arbeit nachzugehen, nachdem du dich Jahre lang um nichts kümmern musstest, war ja egal, ob du um 8 aufgestanden bist oder um 12), du kommst unter Leute, was auch ein Fortschritt in Richtung "Zwischenmenschlichkeit" wäre. Es gibt so viele Einrichtungen, die händeringend nach ehrenamtlichen Mitarbeitern suchen, da ist 100% etwas für dich dabei.

    Ja, Menschen mit optischen Auffälligkeiten sind mitunter Vorurteilen ausgeliefert. Haben es manchmal schwerer. Doch Du wirst staunen, wie schnell sich diese Vorurteile durch Dich selbst vom Tisch wischen lassen können einfach durch das Stattfinden eines persönlichen, positiv verlaufenden Kontakts. Ich habe es vielleicht schon mal (in Deinem anderen Thread) erwähnt, aber alle Behinderten, die ich kenne, sind für mich schon lange nicht mehr "der/die mit der und der Behinderung", sondern Herr/Frau Sowieso, dessen/deren Eigenart es nebenbei noch ist, ein Bein nachzuziehen o.ä.


    Wenn Du Dich selbst so auf Deine Behinderung fixierst, machen die anderen das auch. Wenn nicht, dann nicht. (Nur die Behämmerten bleiben dann vielleicht dabei, aber die brauchst Du eh nicht.)


    Und ich stimme Chance007 zu, ob sich ein Mensch für einen entscheidet, darauf hat man immer Mit-Einfluss. Vielleicht nicht alleinigen, aber doch keinen unerheblichen.

    Ja, ich ärgere mich wirklich darüber so viele Lebensjahre in den Sand gesetzt zu haben. Was das mit den Ehrenämtern anbelnangt, da werde wir drann arbeiten, damit da mal ein strukturierter Tagesablauf reinkommt und ich mir ein soziales Umfeld schaffen kann.


    Was den wirklichen job anbelangt, da weiß ich ehrlich gesagt nicht, was ich da machen soll und so geht es so ziemlich allen Leuten so, die auch diese Ausbildung gemacht haben.

    Also ich fixiere mich nicht auf meine Behinderung, ich stelle nur fest, dass das meiste daran liegt und dies auch den Zustand geprägt hat. Ich möchte das man mich als normalen Menschen warnimmt und das es Menschen gibt, die das tun, durfte ich mal wieder erleben.


    Bei der Partnersuche ist das wieder was ganz anderes, da gehts vordergründig nun mal ums Aussehen. Mir muss ein Mädel auch gefallen, wobei sie nicht den typischen Merkmalen entsprechen muss, ich finde auch Frauen süß, die sogar das selbe haben wie ich, oder auch Frauen, die andere nicht süß finden würden.

    Wenn ich nicht so ängstlich wäre, so müsste ich auch gelernt haben, die Beleidigungen nicht so an mich heran zu lassen. Daran liegt eigentlich das Geheimnis.


    Problematisch wirds nur, wenns nich bei Beleidigungen bleibt.