Das ist natürlich eine sehr gute Idee, zumal ich in Essen leider keine Klinik gefunden habe.


    Eine Verlängerung in Stuttgart wird allerdings nicht möglich sein, auch wenn ich das durchaus sinnvoll fände.

    Bärentatze

    Dass die Zeit in Stuttgart begrenzt ist, kann ich mir gut vorstellen. Versuche dennoch eher 8 Wochen, als nur 4 zu bekommen. Wehr Dich für Dich – sage ihnen, wie wichtig diese Therapie für Dich ist.

    Zitat

    Das ist natürlich eine sehr gute Idee, zumal ich in Essen leider keine Klinik gefunden habe.

    Dann ran an den Speck – sowas will gut organisiert sein. Nutze die Zeit, dass es nach dem Klinikaufenthalt möglichst nahtlos weiter gehen kann. Hast Du Deinen Betreuer noch? Vielleicht kann der Dich dabei noch unterstützen und Dir im richtigen Moment einen "Tritt in den Hintern" geben, wenn die Gefahr besteht, dass Du wieder ungezählte Gründe finden möchtest, warum es nun doch nicht möglich sein sollte. Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei. :)*

    Zitat

    Ich werde wohl nie in der Large sein, für meinen Lebensunterhalt auf zu komme.

    Ich finde es traurig, daß du dies als so feststehend annimmst.


    Das du im Moment andere Prioritäten hast, ist ja in Ordnung. Trotzdem wäre Arbeit für dich, auch wegen der sozialen Aspekte, ein weiterer Fortschritt.

    Zitat

    Aber durch die Therapie kann ich es zumindest schaffen, mich sozial zu integrieren.

    Die Therapie wird erst der Anfang eines langen Weges dorthin. Bitte bringe dich auch in die Therapie mit ein, mache aktiv mit. Nicht hinsetzen mit einer "so, jetzt macht mal." Einstellung. Dir ist hoffentlich auch bewusst, daß es mit den 4 bis 6 Wochen in der Klinik alleine nicht gemacht ist? Der Prozess wird sicher noch sehr viel länger dauern.


    Und bitte gib dich nicht mit einem Ziel zufrieden, wenn du mittels Therapie auch mehr erreichen kannst. Also immer voll durchziehen und sich nicht auf halbem Weg zurück lehnen.

    Ich würde ja gerne Arbeiten gehen, aus finanziellen und integrativen Gründen. Es läuft aber drauf hinaus, dass ich durch die zahlreichen Behinderungen wohl keinen Job bekommen werde.


    Meine Sprachbehinderung ist schon soweit vortgeschritten das ich solangsam merke, das das weiterleben eigentlich keinen Sinn macht.

    Nu geh erst mal in die Therapie. Dann ziehst Du in Deine Wohnung nach Essen und führe dort doch ambulant die Therapie fort. Wer weiss, was dann nicht alles möglich werden könnte, woran im Moment niemand oder zumindest einige nicht glauben oder es gar für komplett unrealisierbar halten.


    Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Ich finde es gut, dass Du es nun geschafft hast, in eine stationäre Therapie gehen zu können. Ein wichtiger Anfang. Ich kann nur für Dich ernsthaft hoffen, dass danach eine ambulante Fortführung folgen wird – über einen längeren Zeitraum. Und dann kannst Du Dir eines nach dem anderen aufbauen, vielleicht sogar mit aufsuchender Pflege (psych.).

    Es wird fruchten – aber es wird Zeit brauchen. Du weisst doch – Wunder dauern etwas länger; aber sie geschehen. Wenn Du also nicht nach zwei Tagen kommunikativ und 5 Kilo leichter bist, gib nicht auf. Es wird fruchten – zu seiner Zeit und mit Deinem Zutun.

    So, um erstmal auf einen etwas älteren Post einzugehen, was ich denn gesagt hätte bezüglich des Vorgesprächs, wo man mich ja direckt geblockt hat.


    Unfähig zu Kommunizieren und das damit verbundene nich Anschlussfinden in der Gesellschaft.


    Dann erwänte ich die die unkontrolierte Fressweise und da glaube ich, lag der Fehler, da sie wohl in der Regel nur Patienten behandeln, die genau das umgekehrte Problem haben, also die Nahrungsaufnahme verweigern.


    Ich hatte mir da so einen Zettel vertiggemacht, damit auich wirklich alles nennen kann. Da kamen dann noch die Punkte wie folgt:


    Orientierungslosigkeit im Leben (Weis mit den Leben nix anzufangen/Keine Interessen.)


    Antriebslosigkeit


    Endscheidungsprobleme


    Langjährige Schlafstörung