Bärentatze

    Wie wäre es, wenn Du einmal überlegst wie es wäre, eine Sache mal von Anfang an bis zum Ende durchzuziehen? Ohne wenn und aber und einfach nur mitmachen, mitarbeiten – wie wäre das?

    Zitat

    Ich bin am überlegen, das ganze doch im Tagesklinikvariante weiter zu machen.

    Wolltest du nicht immer eine stationäre Therapie und hast immer behauptet eine Tagesklinik sei nicht ausreichend (was ich auch denke...). Immer ist bei dir gerade "das" besser, was nicht gegeben ist... Findest Du das nicht auch komisch? Ich glaube nur eins: Sobald Du Dich Deinen Problemen stellen musst, rennst du davon, weil das einfach ist! In der Therapie musst Du an Dir arbeiten, da ist nicht mehr die "böse Gesellschaft" an allem Schuld! Das willst du nicht wahrhaben!

    Naja, ich gehe mal davon aus, dass nach 4 Wochen eh endschieden wird, ob weitere Zeit nötig ist und da könnte man ja anfragen, ob eine Weiterführung in der Tagesklinik möglich wäre.


    Ich fühle mich da sehr einfercht und da ich keinen Anschluss dort finde, kann ich auch gleich zuhause bleiben. So könnte ich im normalen Leben weiter machen und wäre trotzdem in Therapie.


    Im Vorgespräch konnte man auch raushören, dass eine Vollstationäre Therapie nicht unbedingt das sinnvollste ist.

    Zitat

    da ist nicht mehr die "böse Gesellschaft" an allem Schuld! Das willst du nicht wahrhaben!


    petite_scandaleuse

    Da bin ich schon einen Schritt weiter, ich weiß, das es Jetzt an mir liegt, früher war es aber so, dass ich versucht habe, am sozialen Leben teil zu nehmen und fand aber trotzdem kein Anschluss und das werden auch viele Eltern bestätigen können, das es da sehr große Probleme gibt.


    Es ist nunmal so, das ich im Kindesalter hätte lernen müssen Anschluss zu finden.

    Zitat

    Ich fühle mich da sehr einfercht und da ich keinen Anschluss dort finde, kann ich auch gleich zuhause bleiben. So könnte ich im normalen Leben weiter machen und wäre trotzdem in Therapie.

    Warum schnallst Du das nicht? Du hast kein normales Leben, sonst würdest Du keine Therapie machen!


    Warum Du das jetzt als unangenehm empfindest liegt daran, dass Du Deine Komfortzone, Deine gewohnte Umgebung verlässt. Das ist aber gut, nur das bringt Dich weiter.


    Das ist wie beim Sport: Am Anfang ist das Training mühselig und tut vielleicht sogar weh, aber nach einigen Wochen oder Monaten merkt man erst den positiven Nutzen, wenn man vielleicht nicht mehr so schnell außer Atem ist oder ein allgemein besseres Körpergefühl hat.

    So findest du auch keinen Anschluss. Wenn ich mir vorstelle, ich wäre da in der Klinik und mir da sitzt jemand und spielt mit seinem Smartphone rum, dann würde das auf mich den Eindruck machen, der will nicht angesprochen werden.


    Manchmal muss man auch durch unangenehme Phasen durch. Wenn man das dann geschafft hat, ist man gestärkt durch diese Erfahrungen. Bei der kleinsten Schwierigkeit weg rennen, bringt nichts.

    Bärentatze

    Offenbar scheinst Du sehr genau zu wissen, was wirklich für Dich geeignet ist und Dich schnell an Dein gewünschtes Ziel bringt. Du traust den Fachleuten, bei denen Du gerade bist nicht und fühlst Dich da offenbar auch nicht wohl. Ausserdem hat es mit einer Freundin dort noch immer nicht geklappt, obwohl Du schon geschlagene 4 Tage dort bist. Weder die Gesprächstherapeutin, noch die Kunst- oder Musiktherapeutin haben in dieser Zeit Dein Problem aus der Welt geschafft. Du bist immer noch ohne zwischenmenschliche Fähigkeiten und eben ohne Freundin. Das ist wirklich der Hammer. Warum tust Du also nicht einfach genau das wovon Du ja schon bestens weisst, dass es funktioniert? Dann sind bestimmt übermorgen all Deine Sorgen Schnee von gestern. Oder?