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    mich begeistern auch nur gutaussehende Frauen, weshalb ich kontakt mit ihnen wünsche.

    Uuuuuiiiiii, findest Du diese Einstellung nicht ein wenig, tja, hochgegriffen oder anmassend.


    Ich verfolge diesen Faden schon einige Zeit und bin bisher der Meinung gewesen, dass Du Dir nichts


    sehnlicher wünschst, als eine glückliche Beziehung und gute soziale Kontakte. Daher verstehe ich


    diese Einschränkung auf "nur gutaussehende Frauen" überhaupt nicht. Liebe und Zuneigung ist nichts,


    was sich auf einen bestimmten Typ Mensch beschränken lässt und wird immer und überall praktiziert;


    egal ob man reich oder arm, dick oder dünn, hübsch oder eher weniger hübsch ist.


    Ich will Dir mal eine Story von meinem Exschwager erzählen, der sich vor ca. 15 Jahren hat scheiden


    lassen (müssen). Seine Frau ist mitsamt seinem Geld und einem Geliebten durchgebrannt. Sie sah recht


    ansehnlich aus, war superschlank und hatte lange schwarze Haare. In den folgenden Jahren befand er


    sich ausschliesslich auf der Suche nach eben diesem Typ Frau, hatte hier und da mal eine Freundin, aber


    keine hielt dem Vergleich mit seiner Ex stand. Dies bezog sich allerdings ausschliesslich auf das Aussehen.


    Seine Freundinnen waren nämlich allesamt sehr sehr liebe Menschen, was man von seiner Ex nicht gerade


    behaupten konnte. Sie war, mit Verlaub, immer nur auf ihren Vorteil bedacht, selbstsüchtig und geldgierig.


    Das Ende vom Lied ist, dass er bis heute als Single lebt und sich nun aufgrund seines Alters mit Sicherheit


    auch seinen Traum von eben dieser "Schönheit" an seiner Seite abschminken kann. Es sei denn, er würde im Lotto einen "Sechser" erspielen und damit an die Öffentlichkeit gehen. ;-D


    Die Interpretation dieser kleinen Geschichte überlasse ich einfach mal Deiner Phantasie oder Deinem gesunden


    Menschenverstand.

    Zitat

    sei denn, er würde im Lotto einen "Sechser" erspielen und damit an die Öffentlichkeit gehen.

    Das würde ich mal lassen. Der frühere Chef meines Vaters kannte eine Frau, die das getan hat. Es kamen danach Bittstellungen, dass es unerträglich wurde.

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    Ich hatte eher den Teil

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    In seiner Situation sollte und muss er sich nicht all zu sehr verbiegen.

    nicht so wirklich verstanden. Seine Situation ist ja nun mal im Moment nicht so toll (einsam, keine Arbeit, keine Hobbies, Kontaktschwierigkeiten) und wenn er sich nicht verbiegt (= verändert), dann bleibt doch alles so wie es ist (ergo: Bärentatze ist weiter frustriert)? Das hilft ihm doch nicht?


    schnecke1985

    Das sehe ich etwas anders. Wenn er sich von nun auf jetzt zu sehr verbiegt, mag das einigen Leuten hinter der Tastatur gefallen oder welchen, die ihn im Vorbeigehen erleben. In Wirklichkeit sclüpft er in eine Rolle, die er nicht beherrscht bzw. die nicht zu ihm passt. Eine wirkliche Umstellung braucht mitunter Jahre, da müsste er auch einiges ausprobieren, was sich vielleicht auch als plump erweist.

    Sauergurke

    Zitat

    Eine wirkliche Umstellung braucht mitunter Jahre, da müsste er auch einiges ausprobieren, was sich vielleicht auch als plump erweist.

    Bingo! :)^


    Seit 5 Jahren hat er wenig bis nichts verändert, sich also nicht verbogen. Seit 5 Jahren schreibt er plus-minus das Gleiche – was auf mich zumindest über längere Strecken mitunter auch nicht als unplump ankam. Seit 5 Jahren wünscht er sich, kommunikativ, interessiert, für die Damen attraktiv und in einer Beziehung zu einer hübschen Dame zu sein. Seit 5 Jahren wartet er darauf, dass jemand da ist, der all die Dinge in Ordnung bringt. Kannst Du sogar auf den letzten Seiten in diesem Faden beispielhaft nachlesen. Es dauert Ewigkeiten, bis er mal was versucht; wenn das allerdings nicht innert weniger Minuten zum gewünschten Erfolg geführt hat, bricht er es ab und sagt, dass er das eigentlich ja eh schon vorher gewusst hat und bei ihm einfach alles wirkungs- und chancenlos sei. Soweit ich mich zurück erinnere hat er noch nie etwas wirklich eine längere Zeit durchgezogen, mit Ausnahme hier (und anderswo) immer das Gleiche zu schreiben. Und nun schreibst Du, er soll sich nicht verbiegen = nicht verändern. Was könnte sich, Deiner Meinung nach, dann in seiner Situation verändern oder gar verbessern? Die Option, sich mit allem abzufinden, funktioniert ja bei ihm auch nicht.


    Ich korrigiere mich – seit 5 Jahren lese ich das von ihm hier – ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass das Ganze schon wesentlich länger dauert.


    Ich lade Dich noch mal ganz herzlich ein, diesen einen Faden ganz zu lesen – vom Anfang bis zum Schluss. Nur diesen – die anderen sehen gleich und ähnlich aus.

    @ Optimismus

    ich halte es aber auch für möglich, dass Gemeckere von anderen Leuten ihm am Ende jeden Mut nimmt. Ich habe ihm ja auch geschrieben, dass er auch alles lassen kann, wie es ist. Nur mit der Frau und auch den Freunden, das wird dann wohl nichts. Allerdings ist es schon richtig, dass er auch in diesem Fall etwas tun muss, sich nämlich damit abfinden. Ich könnte mir für manche Menschen Glück auch so vorstellen, dass sie versorgt sind, heisst Dach über dem Kopf und genügend zu essen. Ausschlafen, niemandem etwas schuldig sein. Zugegeben etwas öde, aber eine Option. Übrigens, auch wenn du hier grün erscheinst, du kannst in Wirklichkeit nur eine Frau sein, anders kann ich mir dich nicht vorstellen. :-)

    Vielleicht mal zwischendurch. Ich kenne Männer, mit und ohne Behinderung, die würden ein Königreich hergeben, für eine Frau. Die leiden sehr darunter und der Erfolg ist so gut wie nicht da. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Sehnsucht für Bärentatze auch sehr anstrengend ist. Evtl. muss man da seine Kräfte in die richtigen Bahnen lenken. Allerdings sind mir auch Männer bekannt, die haben über lange Zeit nach Kräften gesucht und dann doch ihre Traumfrau gefunden.

    Sauergurke

    Zitat

    Ich könnte mir vorstellen, dass diese Sehnsucht für Bärentatze auch sehr anstrengend ist.

    DAS hat noch nie jemand abgestritten. Die wenigsten Menschen sind wirkliche Einsiedler. Und die menschliche Nähe (physisch wie psychisch) ist nun mal ein menschliches Grundbedürfnis. Bleibt die Frage, wie man es hinbekommen kann, dass jemand anderes so etwas mit so einer Person, wie ich es bin, auch möchte. Wie soll dieses Bedürfnis in einem Gegenüber geweckt werden, wenn ich nur über mich und meine Probleme etwas sage, völlig unempathisch (oder auch gar nicht) auf Äusserungen des Gegenübers reagiere, wenn ich von nichts eine Ahnung habe, weil mich nichts interessiert.... Der TE hat so viele Hinweise, Tips, Empfehlungen bekommen – wenn er ihnen überhaupt mal nachkommt, schmeisst er es innert Kürze hin und sagt, er habe ja gleich gewusst, dass das bei ihm auch wirkungslos sei. Er ist gerade dabei, eine wirklich gute Sache, eine echte Chance, hinzuschmeissen, weil sein Problem (ohne seine Mithilfe!), nicht innert kürzester Zeit aus der Welt geräumt wurde. Er könnte die Therapie nutzen um a) zu lernen, was er so gerne können möchte oder b) Strategien und Einsichten zu finden, wie er mit seiner Einsamkeit fertig werden kann. Er macht weder das eine noch das andere. Seine Gedanken kreisen lediglich um eine Frau an seiner Seite – den Weg dazu sollen andere ebnen.


    Möchtest Du mit einer Frau zusammen leben wollen, mit der Du Dich über nichts unterhalten kannst, weil sie sich mit nichts befasst und somit auch von nichts Ahnung hat, die nur über sich selber und ihre Probleme spricht – wenn überhaupt – und die dann von Dir erwartet, dass Du stets alles für sie und Euch beide regelt? Ich könnte mir für mich so ein Zusammenleben nicht vorstellen. Aber ich bin ja nur ich und kann nur für mich schreiben.

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    Möchtest Du mit einer Frau zusammen leben wollen, mit der Du Dich über nichts unterhalten kannst, weil sie sich mit nichts befasst und somit auch von nichts Ahnung hat, die nur über sich selber und ihre Probleme spricht – wenn überhaupt – und die dann von Dir erwartet, dass Du stets alles für sie und Euch beide regelt?

    Ja aber damit sind doch viele Männer auf der Welt, zumindest wenn die Beziehung fortgeschritten ist, konfrontiert. Übrigens meine Urgrosseltern sind vor mehr als 100 Jahren vermittelt worden. (in Deutschland). Natürlich war die Situation eine andere. Bärentatze (ich schliesse mich in einigen Bereichen da nicht aus) hätte mit seiner Einstellung damals nicht überleben können. Aber ich habe schon über ähnliche Dinge von damals und heute, wie die Menschen so drauf sind, mit älteren Leuten gesprochen. Da kam ganz schnell als Antwort: "Da wächst du rein." Insofern wären wir zu der Zeit gar nicht mal so bequem geworden bzw. werden können.

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    Ja aber damit sind doch viele Männer auf der Welt, zumindest wenn die Beziehung fortgeschritten ist, konfrontiert.

    Und inwieweit liegt es an ihnen, da mitzumachen oder ihrerseits für die Lebendingkeit in der Beziehung mitzuarbeiten? Ich bin froh, dass ich in meiner Ehe nichts einfach so hinnehmen muss, dass wir mit Respekt und Achtung über auftretende Probleme sprechen können – BEIDE – und dass wir gemeinsam nach Lösungen suchen. Es hängt nicht einfach an einem von beiden, dafür zu sorgen, dass es beiden gut geht. Dass das funktioniert, schaffen wir uns Gemeinsamkeiten. Wir besuchen zusammen Kurse – über Beziehungen, über Kommunikation, etc. Und doch unternehmen wir auch mal was getrennt und können uns dann darüber berichten. Wir sind in Kontakt miteinander und leben nicht einfach nebeneinander her. Es liegt an jedem Paar – auch an den langjährigen – selbst, ob man mit so einer Lethargie leben "muss" oder nicht.

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    "Da wächst du rein." Insofern wären wir zu der Zeit gar nicht mal so bequem geworden bzw. werden können.

    Um irgendwo reinwachsen zu können, müssen wir uns aktiv damit auseinander setzen. Das heisst, wir müssen etwas tun.

    Wenn ich das schon wieder lese, das man ja auch lernen könnte, mit der Einsamkeit zu leben, dA stellen sich meine Naclenborsten echt hoch.


    Es ist ja keines wegs so, dass ich keine Interessen hätte, bloß die ich habe, lassen sich durch meine Einschränkungen nicht ausüben.

    So wie es aussieht muss man nur einwas apzeptieren, das gar keine Lösung gibt und das wirf auch der Grund sein, warum man zu nix kommt.


    Meine Therapeutin sieht da auch nicht wirklich eine Lösung. Sie ist aber auch nicht so ehrlich um zu sagen, das die Therapie nichts bringt.


    Ich bin zum Beispiel auch nich handwerklich behabt und das kann man auch nicht ändern.

    Tja, dann sind wir uns mal ausnahmsweise alle (?) einig, dass sich so bei dir nichts tut. Also finde dich mit deinem jetzigen Zustand ab, zu mehr reicht's ohne Anstrengung nun mal nicht.


    Ich wünsche dir trotzdem alles Gute weiterhin! *:)

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    Es ist ja keines wegs so, dass ich keine Interessen hätte, bloß die ich habe, lassen sich durch meine Einschränkungen nicht ausüben.


    Bärentatze

    Wenn ich bis jetzt richtig gelesen habe, ist das Gehör Schwerpunkt deines Handicaps. Da ich von dieser Behinderung wenig Ahnung habe, möchte ich dir ein anderes Beispiel aufzeigen mit dem Hintergrund, dass es mit Sicherheit auch für Betroffene mit deinem Handicap Möglichkeiten gibt. Das ergibt sich zwangsläufig, weil manche Menschen besträubt sind, vorwärts zu kommen.


    Also wie du sicher gelesen hast, sind es bei mir die Augen. Zwar bin ich nicht blind, aber ich kenne Menschen, die es sind.


    Als Beispiel würde mir jetzt einfallen was Blinde tun können, wenn siie Fussball spielen möchten.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Blindenfu%C3%9Fball


    Das ist nur ein Beispiel. Auch für deine Hobbies gibt es mit Sicherheit Möglichkeiten. Manchmal ist es so, dass man von anderen Hilfe benötigt. Das schafft Kontakte. :-)