Zitat

    "Reiche" zahlen überproportional mehr Steuern und Abgaben, als "der kleine Mann", der immer wieder gerne bemüht wird. (Bin selbst leider vom "Reichsein" nicht betroffen).

    Stimmt nicht. (Bin selbst "leider" nicht arm)

    Da ist was wares drann. Ob ich noch was an mir ändern kann, ist mehr als fraglich. Mehr und mehr kommt in der Therapie heraus, das ich mich mit meinem langweiligen Leben abfinden muss, so bin ich halt und so soll ich es wohl annehmen.

    Wenn es erlaubt ist, würde ich gerne etwas anmerken, aus eigener Erfahrung.


    Es gibt ja jetzt die sozialen Netzwerke im Internet. Ich habe darüber schon einige Klassenkammeraden aus der Kindheit gefunden.


    Ich habe (mit Erstaunen) festgestellt, das die Leute, auch ich denke ich, im Kern genauso geblieben sind, wie wird uns vor 20 bis 30 Jahren kannten. Wir sind jetzt alle so um die 40.


    Ich will jetzt damit nichts negatives über die Therapie sagen.

    Zitat

    "Reiche" zahlen überproportional mehr Steuern und Abgaben, als "der kleine Mann", der immer wieder gerne bemüht wird.

    Das reichste Viertel der Steuerpflichtigen kommt für 80 Prozent der Einkommensteuer auf.


    Quelle: Die taz (und die sind nun mal nicht im Verdacht...)


    http://www.taz.de/!22157/


    :-p

    Zitat

    Ich habe (mit Erstaunen) festgestellt, das die Leute, auch ich denke ich, im Kern genauso geblieben sind, wie wird uns vor 20 bis 30 Jahren kannten. Wir sind jetzt alle so um die 40.


    Ich will jetzt damit nichts negatives über die Therapie sagen.

    Menschen verändern sich in ihrem Leben wenig bis gar nicht. Was sich aber sehr leicht ändern lässt ist die Sicht auf die Dinge.


    Die Therapie ist nicht dazu da, Bärentatzes Leben komplett um zu krempeln. Das muss er schon selber machen, wenn er erkannt hat, was er wie überhaupt ändern will. Er sagt zwar immer, dass er eine Freundin, einen Job und ein spannendes Leben möchte, ist sich aber über die Tragweite seiner Wünsche noch lange nicht bewusst und wahrscheinlich auch unfähig die Konsequenzen zu tragen.

    Bärentatze

    Erkenne endlich, dass die Arbeit nicht erst in zwei Wochen in der Realität beginnt, sondern gerade jetzt. In zwei Wochen wird nie sein.

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    Du glaubst, dass Du beim Kontakt über ein soziales Netzwerk den Kern eines Menschen kennen lernst?

    Was hältst du eigentlich davon, dass man sich über ein soziales Netzwerk findet und dann wieder Kontakt aufnimmt. Mit einer handvoll Schulkammeradinnen und -kammeraden passiert das bereits seit wenigen Jahren. Insofern kann ich das einschätzen. Meine Menschenkenntnis funktioniert übrigens ganz gut.

    Zitat

    Genau dafür sind solche Netzwerke ja da.


    Bärentatze

    Sie haben mir und wahrscheinlich anderen Schulkammeraden von mir die Erkenntnis gebracht, dass es scheinbar einen Grund hatte, dass wir nach dem Schulabschluss getrennte Wege gegangen sind. Schlich, man konnte nicht wirklich etwas miteinander anfangen.


    Ein bedauerliches Erlebnis hatte ich mal, als ich auf YouTube ein Video gefunden habe, worauf ein ehemaliger Schulkammerad aus der ersten bis dritten Klasse zu sehen war. Niemand wusste, was aus ihm wurde, auch Lehrer nicht, die wir über soziale Netzwerke kontaktiert haben.


    Der Junge war damals schon sehr labil, weinte oft, wurde von vielen Mitschülern ausgenutzt, hatte sehr schlechte Noten und kämpfte um Aufmerksamkeit, in dem er oftmals einen Kasper vor anderen spielte.


    In den Video war er alkoholisiert zu sehen und wurde von kleinen Kindern und Jugendlichen veralbert. Und er spielte seine schon damals bekannte Kaspernummer, eine Art kindliches Aufspielen auf.