Tatze,


    hab es Dir eben ja schon per PM geschrieben. Aber wills hier für die Anderen auch nochmal erwähnen. Wäre ja für Dich eventuell hilfreich, deren Meinung dazu zu hören.


    Wie wäre es denn hiermit?


    http://www.pfennigparade.de/wo…er-werkstattbeschaeftigte


    Ich hab, als ich noch gesund war, in einer neurologischen Rehaklinik auf Intensiv gearbeitet. Und einige unserer Patienten sind dann in diese Pfennigparade entlassen worden. Diese Stiftung hat im süddeutschen Raum einen sehr guten Ruf und München hat ein sehr gut ausgebautes U- und S-Bahnnetz.

    Also das könnte ich mir auch noch sehr gut vorstellen, zumal die wohl die eindeutig besseren Wohnformen haben.


    Allerdings wäre es sehr schwer gewesen, für den Kostenträger die richtige Argumentation zu finden.


    Ich weiß auf jden Fall, das diese Lösung mit der vorrübergenden Unterkunft eine Belastung für mich darstell und ich nicht wirklich an den Kernzielen arbeiten kann, wie zum Beispiel die soziale Integration, so das ich halt mal entlich Fußfassen könnte.


    Es hätte durchaus funktionieren können, wenn dieser Typ nicht da gewohnt hätte und diese Einrichtung ihren Aufgaben nachgekommen wäre und ihn drauf hingewiesen hätte, sich doch mal eine eigene Wohnung zu suchen.

    Die nächsten Drei Monate werden zeigen, ob auch mal was in die Tat umgesetzt werden kann. Klar geht mir das auf den Sack, das es nur immer heißt, könnte, wäre, hätte.


    Ich arbeite ja momentan daran, mal heimisch zu werden und dann kann und werde ich auch händeln.


    Übrigens, noch mal auf die Pfennigparade in München zu sprechen ziu kommen, dies ist aber mehr eine Einrichtung für Schwerstbehinderte, dies würde mein Kostenträger nicht finanzieren.

    Zitat

    Das Konzept der Pfennigparade zielt darauf ab, körperbehinderte Menschen in spezifisch geeignete Branchen und Tätigkeiten einzuschulen und einzugliedern.

    Ist nicht nur für Schwerstbehinderte, sondern für Körperbehinderte, die eine besondere Betreuung und/oder Unterstützung brauchen.


    Und das ist ja bei Dir der Fall.


    - Sehbehindert


    - Hörgeschädigt


    - Körperbehindert (Wirbelsäulenverformung, gestörte Motorik, etc)


    Eine Anfrage dort kostet Dich nur ein bischen Tipparbeit und mehr nicht.


    Warum willst Du dort nicht mal nachfragen, ob diese Einrichtung etwas für Dich wäre? Wenn ja, dann würden die Dir bestimmt auch in Sachen Kostenübernahme etc, behilflich sein.


    Aber ja, stimmt ja. München ist ja nicht Stuttgart und MÜnchen hat ja nur ein extrem gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz, so dass man problemlos überall hin kommt und in München leben ja keine Behinderten Menschen, so dass man da wieder Gefahr läuft, angepöbelt zu werden. >:(

    Nein, ganz im Gegenteil, ich würde sofort nach München ziehen. Dies hatte ich sogar schon mal vorgehabt.


    Ich merke jedoch so langsam, das ich überhaupt nich weiter komme. Ich schreibe ja nunmal soch nen halbe Jahrzehnt hier und immer noch weiter gekommen.


    Ich soll ein Buch lesen, jedoch wüsste ich ersten nicht, was für eins und zweitens würd mir das auch sehr schwer fallen, da ich ja durch die Sehbehinderung sone komische Haltung beim Lesen einnehme, so das ich da Schmerzen verspüre.


    Ich scheine einfach zu der Sorte Behinderten zu gehören, die einfach verdammt sind, so ein einsames Leben zu führen, für dies besser gewesen wäre, sie wären nie gebohren worden.


    Dazu kommt leider, das bei mir diese Interessenlosigkeit vorhanden ist, die es mir keines Wegs leichter macht.

    Zitat

    Ich merke jedoch so langsam, das ich überhaupt nich weiter komme.

    :)=

    Zitat

    da ich ja durch die Sehbehinderung sone komische Haltung beim Lesen einnehme, so das ich da Schmerzen verspüre.

    Du bist nicht gezwungen diese Haltung einzunehmen. Jetzt kein wenn, aber, hätte, würde.

    Zitat

    Dazu kommt leider, das bei mir diese Interessenlosigkeit vorhanden ist, die es mir keines Wegs leichter macht.

    Uns ehrlich gesagt auch nicht...

    Zitat

    Ich scheine einfach zu der Sorte Behinderten zu gehören, die einfach verdammt sind, so ein einsames Leben zu führen, für dies besser gewesen wäre, sie wären nie gebohren worden.

    Ich kenne niemanden aus der von dir beschriebenen Personengruppe. Sogar mehrfach Schwerstbehinderte können extrem viel Lebensfreude ausstrahlen. Weiter im Selbstmitleid baden bringt dich kein Stück weiter und andere Behinderte so zu beleidigen erst recht nicht!!

    Ich sprach ja auch von der Gruppe, denen es genauso geht wie mir. Ich weis selbst, das viele Menschen gibt, die trotz Behinderung ein normales erfülltes Leben führen.


    Ich wüsste zugerne mal, wie man das anstellt, gerade im Bezug auf eine Beziehung?

    Naja, auf therapeutische Hilfe kann ich schon mal nicht bauen, habe dort nen halbes Jahr nach Therapieplätzen gesucht und keinen gefundne.


    Ich hoffe jetzt, das zumindest mit Hilfe der Einrichtung es möglich wird, neue Interesenfelder zu finden und somit ein soziales Netzwerk auf zu bauen.