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    Bei Schwerhörigkeit gibts Hörgeräte und die Kassen müssen unter Umständen auch die richtig teuren zahlen, wenn mit den anderen Geräten kein optimales Hörvermögen erreicht werden kann. Da gab es vor ein paar Jahren ein Urteil dazu.

    Recht haben und Recht bekommen sind immer noch, gerade wenn es um Krankenkassen und deren Geld geht, zwei Welten.


    Bekannter hat schwersten Tinitus nach einem Arbeitsunfall (!) und bekommt die Spezialgeräte, mit denen sich das Geräusch überblenden lassen würde nicht gezahlt. Aber anderes Thema.

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    Knieprobleme, Rückenprbleme, warum geht man da nicht zum Orhtopäden? Warum lässt man sich keine KG verschreiben?

    Kenne ich. Habe Problem – > gehe zum Arzt, lass mich untersuchen – > Fazit: "Für ihr Alter typisch, nicht problematisch und kern gesund." – > wtf ? Hab ich ihnen nicht eben erst von meinen schwerwiegenden Problemen erzählt ? :-/


    Typische Reaktion meiner Ärzte bisher: "Sie sollten mehr Sport machen."


    Wie gut, das man mir bei der Anamnese zugehört hat, denn da hab ich erzählt, dass ich meinen Sport wegen der dann schlimmer werdenden Probleme aufhören musste...


    Das ist jetzt nur mal meine Version. Wer weiß, was der TE sich alles tolles anhören durfte, obwohl es gar nicht weiterhelfen würde. Ich für meinen Teil habe in dem Punkt resigniert, den Sport bringt mir nix, weder freiwillig noch als Zwangmaßnahme gegen meine "Wehwehchen".

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    Sprachprobleme aufgrund zunehmender Kieferverschiebung. Warum ist man da nicht schon vor Jahren in Behandlung gegangen? Warum geht man nicht zum Logopäden?

    Ich hätte auch regelmäßiger zum Arzt gemusst, hätte mehr Sport machen sollen, besser auf meine Ernährung achten sollen etc. pp...


    Was damals versäumt wurde, ist jetzt unwichtig. Verschüttete Milch.


    Das er jetzt nichts mehr in bestimmten Richtungen ändern kann/will... Resignation ? Keine Kraft mehr, alles zu ändern ? Überfordert, alles auf einmal zu ändern, weil er im Laufe der Zeit seine Selbstliebe verloren hat ?

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    Es ist nicht gesagt, dass dadurch diese Wehwehchen besser werden, aber es wird ja nichteinmal versucht. Und das ist es, was mich so sauer macht. Nichts in dieser Richtung versuchen, aber rumjammern.

    Wer gibt dir (Euch hier generell) das Recht, sich über sein Unvermögen zu ärgern und auf diese Weise zu reagieren ?


    Wenn alle hier mehr oder weniger ein ähnliches Päckchen wie Bärentatze tragen /getragen haben, warum dann das Unverständnis ? Ihr bietet ihm Hilfe an. Einige machen das hier sehr einfühlsam und behutsam, das ist echt repektabel und verdient ganz viel Dank für so eine ausdauernde Hilfsbereitschaft ! Mehr kann man aber nicht tun.


    Das Herumhacken hier geht echt zu weit.

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    Jede Therapie für Depressive beinhaltet das "Arsch hochkriegen", oder warum werden Menschen in psychosomatischen Kliniken zu Sport, Ergotherapie, Gesprächstherapie ect. angehalten?

    Jap, dort ist es dann konkrete Hilfe in Form einer Therapie. Die Maßnahme ist also das Arsch hoch kriegen. Ein gewatschtes "Krieg mal den Arsch hoch." aber eben nicht. War allerdings auch nicht mein Punkt, beim zitierten Text.

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    Unfreiwillig "100% Freizeit" ist nichts Wert, wenn man das Problemspektrum des TE hat.

    Das kannst du doch gar nicht beurteilen, welche Probleme die anderen Mitschreiber hier haben?


    Ich glaube, die wenigsten hier schreiben unbelastet, sondern weil sie selbst schon eine Menge Scheiße gefressen haben und sich wieder hervorgewühlt haben.

    Das ist auch nicht meine Absicht, die anderen zu beurteilen.


    Der zitierte Textteil bezieht sich auf genau das, was dort steht. Wenn man so sehr von seiner Situation absorbiert ist, nütz einem keine Zeit der Welt etwas. Das war alles.


    Den TE aber in dieser ART anzufahren, das ist absolut genau der Punkt, der kritisch ist. Meinen Kritikpunkt hast du aus dem Zitat rausgelassen. Das war der wichtige Teil. @:)

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    Den ersten Schritt machen und seinen Arsch bewegen muss Tatze selber – aber dazu fehlt ihm die Selbstständigkeit und vor allem die Eigenverantwortlichkeit.

    Mh, ja. Wobei ich eher von fehlender Eigenliebe sprechen würde. Wozu soll er das denn machen ? Für wen ? Für sich ? Für euch ? Und dann ? Er bleibt bei jedem Schritt, den er versucht, bei den gleichen Fragen stehen, erkennt, dass er zwar "will" aber nicht "kann".


    Schrieb er ja auch. Er muss erst einmal sein Interesse finden, nicht nur beruflich, gerade auch bei seinen privaten Freizeitthemen. Wie kann er das denn ? Alles was er anfängt, wird mit der Frage "Wozu" zu Fall gebracht, sogar eine Therapie. Wozu... und wenn, was dann ?


    Wer hat den ähnliches schon überwunden ? Wer hat das Wozu besiegt und zu seinem Helfer gemacht ? Das wäre nämlich auch mein Interesse. :)z


    Mag jemand, ??ggf. auch nur für mic??h, etwas zu dieser Frage schreiben ? Würde mich freuen. *:)

    Zacharias M

    Ich wage mich mal an eine Antwort. Ich "kenne" den TE nun ca. 5 Jahre, nicht nur aus diesem Faden, den genauen Tag habe ich mir nicht gemerkt.

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    Wie kann er das denn ?

    DAS ist die Frage, die sich jahrelang stellt und die Antwort ist auch jahrelang die gleiche. Weg vom PC und raus gehen. Wie soll jemand Interessen finden, wo man auch andere Menschen (Frauen ;-) ) kennen lernen kann, wenn er "nur" daheim vor dem Rechner hockt und schreibt: "Ich weiss nicht, wie ich es machen soll." Und damit man wirklich mal auf einen grünen Zweig kommt, braucht es auch ein gewisses Durchhaltevermögen. Und das scheint der TE auch nicht zu "können". Jedenfalls nicht allein. Er braucht offenbar bei jedem Schritt Begleitung/Unterstützung/Anleitung. Wenn ihm jemand zur Seite steht – 1:1 – dann klappt doch einiges auf kleinem Niveau – hat er schon "gezeigt". Mit über 30 ist es an der Zeit zu lernen, wie man auch ohne Begleitung/Unterstützung/Anleitung über die Runden kommt, oder man bleibt in einer entsprechenden Institution, meckert und kritisiert dann aber nicht, sondern macht mit, statt zu erwarten, dass "die anderen" die eigene Welt für einen in Ordnung bringen.

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    Wer hat das Wozu besiegt und zu seinem Helfer gemacht ?

    Ich hatte gesucht, für meine Eltern, meine Kinder, meine Geschwister, für ... – bis ich erkannt habe, dass es MEIN Leben ist, dass ICH es für MICH leben muss. Mein "Wozu" bin ich selbst. Und seither ist viel geschehen – Gutes und Lehrreiches.


    Der TE sehnt sich nach einem eigenständigen Leben mit Hobbies, Freunden und einer Partnerin. Er hat in diesem, wie auch in allen anderen Fäden, ungezählte Tips, Links, Vorschläge, etc. bekommen. Umgesetzt hat er die stationäre Therapie. In einem anderen Faden schrieb er allerdings bereits am zweiten Tag, dass wer glaube, durch eine Therapie eine Partnerin zu finden, sich irren würde. Da bleibt einem doch schon mal die Spucke weg. Darum habe ich mir auch eine Auszeit in diesem Faden genommen – wenn Du meinen vorherigen Post gelesen hast (Du hast ja den Faden von der ersten Seite her verfolgt), weisst Du ja, warum.


    Dir persönlich wünsche ich, dass Du Deine Schwierigkeiten gelöst bekommst und doch ein zufriedenstellendes, glückliches Leben führen kannst, auch wenn nicht immer alles himmelblau ist. :)*

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    Danke für deine Antwort. :-)

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    Und damit man wirklich mal auf einen grünen Zweig kommt, braucht es auch ein gewisses Durchhaltevermögen. Und das scheint der TE auch nicht zu "können". Jedenfalls nicht allein. Er braucht offenbar bei jedem Schritt Begleitung/Unterstützung/Anleitung.

    Was ist daran jetzt das Problem ?


    Ich brauche das auch. Wenn ich mich entwickeln möche, sei es eine Weiterbildung, eine größere Aktion in meinem Leben, wie einen Umzug planen oder ähnliches, dann benötige ich auch Begleitung. Ich muss gerade einen neuen Beruf lernen und ohne entsprechendes Fachpersonal, ohne eins zu eins Betreuung schaffe ich es auch nicht alleine. Dabei wünsche ich mir nichts sehnlicher, als selbständig mein Leben gestalten zu können. Werde ich nur niemals können, auf diesem Niveau.


    Wenn er Betreuung braucht, auch wenn es massive ist, dann darf er die doch einfordern, oder ?


    Was hat das Alter in dem Fall damit zu tun ?

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    Wenn ihm jemand zur Seite steht – 1:1 – dann klappt doch einiges auf kleinem Niveau – hat er schon "gezeigt". Mit über 30 ist es an der Zeit zu lernen, wie man auch ohne Begleitung/Unterstützung/Anleitung über die Runden kommt,...

    Er kann eventuell tatsächlich nicht selbständig sein, ohne bösen Willen oder aus Faulheit heraus, sondern weil er es nicht kann. ":/


    In meinem Fall hindert mich (unter anderem) ein starkes Asperger, übrigens erst jetzt, mit Anfang dreißig erkannt. %:|


    Es beudeutet für mich, den Rest meines Lebens mit Vorurteilen und Behinderungen leben zu müssen und niemals nie nicht dem Bild der Gesellschaft, eines normalen erwachsenen Mannes zu entsprechen. Egal, wie sehr ich mich auch anstrengen würde und obwohl ich mich eigentlich gerne ändern möchte.


    Meine Umwelt wirft mir gerade genau das Gleiche vor, wie ihr hier dem TE. Es trifft mich, das man nicht versteht, dass das eben nicht geht. Den Wunsch, das zu ändern, kann man aber auch nicht alleine realisieren. Eine Zwickmühle, die man nur sehr schwer lösen kann.

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    ...oder man bleibt in einer entsprechenden Institution, meckert und kritisiert dann aber nicht, sondern macht mit, statt zu erwarten, dass "die anderen" die eigene Welt für einen in Ordnung bringen.

    Die Anderen müssen aber die Welt in Ordnung bringen. Man selbst kann es nicht.


    Die Anderen helfen ja auch, wenn man in einer Depression versinkt, wieder aus dem Loch heraus.


    Die Anderen müssen mir zB. auch zeigen, wie es geht, selbständig meinen Weg zu gestalten, weil ich es nicht kann. Es ist also deren Aufgabe. Klar muss man mitwirken. Aber es ist auch die Aufgabe des Arztes, mich zu diagnostizieren und dann Zielführend zu behandeln. Seine Aufgabe. Es ist Aufgabe meines Körpers, zu genesen.


    Durch das ständige anmeckern der Defizite oder des Unvermögens des TE, macht man doch vieles, was man zuvor versucht hat Aufzubauen wieder zunichte.


    Jedesmal zeigt ihr dem TE, das er mit seiner Meinung über sich doch gar nicht so falsch liegt, scheinbar. Das ist der Punkt, der mir nicht in den Kopf will, von eurem Verhalten her. Frustration ist verständlich, aber so zu reagieren. Hm.

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    Dir persönlich wünsche ich, dass Du Deine Schwierigkeiten gelöst bekommst und doch ein zufriedenstellendes, glückliches Leben führen kannst, auch wenn nicht immer alles himmelblau ist.

    Lieb von dir, danke. :)z

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    Er kann eventuell tatsächlich nicht selbständig sein, ohne bösen Willen oder aus Faulheit heraus, sondern weil er es nicht kann. ":/

    Dass er das nicht kann, ist tatsächlich nicht allzu "schlimm", sei es aus körperlichen oder geistigen Gründen. Leider geht er aber auch auf Vorschläge, was er denn machen könnte, um sein Leben erträglicher zu gestalten, kaum oder gar nicht ein. Ich persönlich finde es schwierig, wenn viele Leute gute Vorschläge machen und er immer nur sagt, dass das ja "nicht ginge".


    So kommt einfach keine richtige Kommunikation mit Bärentatze zustande, und das ist a8if die Dauer frustrierend. Das hier

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    Die Anderen müssen mir zB. auch zeigen, wie es geht, selbständig meinen Weg zu gestalten, weil ich es nicht kann. Es ist also deren Aufgabe. Klar muss man mitwirken. Aber es ist auch die Aufgabe des Arztes, mich zu diagnostizieren und dann Zielführend zu behandeln. Seine Aufgabe. Es ist Aufgabe meines Körpers, zu genesen.

    benötigt einfach mehr Mitarbeit von ihm. Denn Du musst erst einmal selbst zum Arzt gehen (machst Du ja auch), Bärentatze war meines Wissens im letzten Jahr weder beim Kieferorthopäden noch beim Orthopäden. Das wäre aber zum Beispiel sehr wichtig. Und diese "Mitarbeit" fehlt bei ihm leider fast völlig.


    Zu Dir: Ich habe selbst eine leichte Form von Asperger, habe aber das Glück gehabt, mit 20 selbst zu erkennen, dass etwas mit mir nicht stimmt. Ich kann Dir nur wünschen, einen Weg zu finden, mit dieser Diagnose (ich selbst sehe es mittlerweile nicht mehr als Behinderung) umzugehen und trotzdem Freude am Leben zu haben.

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    Naja, die Therapie hat aber wieder mal gezeigt, das es für mein Problem wohl keine Lösung gibt, leider.

    Diese Therapie hat nur gezeigt, das diese Therapie für dich keine Lösung anbieten kann. So wird ein Schuh draus. :)z

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    Wie soll man sein Leben gestalten, wenn man keine Interessen hat?

    Geht mir genauso. Ich habe eigentlich keine Interessen, keine Ziele, kein "wollen".


    Weiter kommen muss ich aber. Zwar will ich auch nicht irgendwann unter der Brücke schlafen müssen, aber trotz dem Wissen um die Konsequenzen, kann ich da wenig dran drehen.


    Darum mache ich beruflich halt eben das, was ich mir im Kopf am ehesten vorstellen kann, auf Dauer zu machen. Hauptsache, ich langweile mich nicht in absehbarer Zeit dann.


    Privat habe ich auch keine wirklichen Interessen, die ich gezielt verfolgen kann. Ich schau mir mal dies an, dann mal das, aber dran bleiben geht nicht, ging nie.


    Also beschäftige ich mich soweit eben mit allem, was ich finde, wie es mich quasi unterhalten kann. Solange wie es mich ausfüllt, zeitlich gesehen und vom Gefühl her. Wobei es mehr ein Kopffühlen ist.


    Frustriert bin ich auch ständig. Ich kann nix, ich schaffe nix und ich weiß zwar um diese Probleme, kann aber nichts daran ändern. Das ist ätzend.


    Darum beschäftige ich mich eben mit "Sachen", um beschäftigt zu sein.


    Schön ist mein Leben auch nicht, aber immerhin besser, als auf der Strasse zu leben. Da will ich zB nicht hin.


    Schön war mein Leben bislang auch nicht, aber jetzt bin ich nun mal da. Also mach ich weiter, bleibt ja nichts anderes übrig.


    Solange ich meine Ruhe habe, ich mein Leben soweit regeln kann, dass ich meinen Lebensunterhalt irgendwie herbekomme und ich in meiner Freizeit frei bin, ist halt alles ok.


    Vielleicht hilft dir das, vielleicht aber auch so gar nicht. Jedenfalls ist es bei mir nicht sehr viel anders, in diesen Punkten.


    *:)

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    Bärentatze war meines Wissens im letzten Jahr weder beim Kieferorthopäden noch beim Orthopäden. Das wäre aber zum Beispiel sehr wichtig. Und diese "Mitarbeit" fehlt bei ihm leider fast völlig.

    Ich vermute eben, das er den emotionalen Zugang nicht hat.


    Er kann bei bestem Willen nicht sehen, wie diese krassen Aufgaben, die viel Aufwand erfordern, sich am Ende für ihn auszahlen. Die Frage : "Wozu denn, was bringt es mir am Schluss ?" steht da wieder im Weg. Warum sollt er das denn machen ? Bringt es wirklich etwas ? Jetzt noch ?


    Da ist er vom Bauch her nicht. Verständlich, finde ich.


    All die Jahre seines Lebens nur diese Erfahrungen, nur dieses Feedback, keiner der ihm mal gezeigt hat, das er es Wert ist, geliebt zu werden. Wo und wie sollte er da denn den Glauben an sich und die Selbstliebe für solch eine Veränderung aufbringen können.


    Kenn ich, ist nicht leicht. Vielleicht ist es auch ganz anders bei ihm.


    *:)

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    Gut, ein Ziel habe ich ja. Ich möchte endlich eine Freundin haben, aber auch da weiß ich nicht, wie ich das schaffen kann.

    Die Frage die sich mir stellt ist: "Warum?"


    Warum willst du eine Freundin, wozu willst du einen Menschen in deinem Leben haben ?


    Was dann, Bärentatze ?


    Was, wenn sie dann da ist, wenn ihr zusammen seid, wenn ihr euch ein halbes / ein ganzes Jahr / fünf Jahre kennt ?


    Was genau hat sich dann geändert für dich ?


    Was ist dann alles gleich geblieben ?


    Stilisiere eine (sexuelle) Beziehung, eine Partnerschaft nicht zum romantischen Traum, bei dessen Erfüllung du dann all deine Probleme gelöst hast und das Leben plötzlich magisch und anders wird.


    Was kannst du einer Frau denn dann alles geben ?


    Was wärest du bereit, tatsächlich zu opfern, um eine Frau zu erreichen, um sie in dein Leben zu bringen ?


    Wirst du dann klammern ? Wirst du dann dich an sie lehnen, dich auf sie stützen wollen ?


    Was, wenn sie dann plötzlich verschwindet, weil es doch nicht klappt, oder eben der Zahn der Zeit seinen Tribut fordert ?


    Was tust du dann, wieder alleine ?


    Was hast du dann mitgenommen, aus der Beziehung ?


    Eine Menge Fragen, aber es geht nicht anders, finde ich.


    Dein Wunsch, gerne eine Freundin zu haben, klingt wie aus einem nebeligen Traum, ein "wäre schön wenn".


    Klingt wie, ich muss im Lotto gewinnen, dann wird mein Leben anders / ich muss dieses Studium schaffen, dann bin ich endlich wer / ich muss diese Frau flachlegen, dann bin ich ein richtiger Mann / ich muss mir diese Mittel gegen Haarausfall besorgen, sonst bin ich kein ganzer Mann mehr / ich muss 25 Kilo abnehmen, dann fühle ich mich endlich wieder wohl ... weißt was ich meine ?


    Oder, die bessere Frage wäre: --> Wozu sollte dich eine Frau als Freund haben wollen ?


    Kannst du das beantworten ? Nicht hier, sondern erst einmal nur für dich. Die Frage ist nicht abwertend gemeint. Sie beinhaltet alles, was oben an Fragen steht und soll dich auf den Standpunkt aufmerksam machen, der dür die Erfüllung eines solchen Wunsches tatsächlich wichtig wird. Die Frau nämlich und ihr Teil in eurer Partnerschaft, der ihr von dir gegeben werden kann.


    Wenn ich anfange, Unsinn zu schreiben oder nerve, sag bescheid. *:)

    Hallo =)


    Vielleicht hast du schonmal von NLP gehört? Neurolinguistisches Programmieren?! Damit kannst du etwas selbst psychotherapie betreiben.


    Gut ist seine alten gewohnheiten langsam zu ändern. Vielleicht machst du einfach mal einer Frau ein Lächeln wenn sie zufällig guckt oder, ein kleines kompliment einem unbekannten zb (tolles tshirt, wo hast du das denn gekauft)


    wenn du bestimmte menschen kennen lernen möchtest ist es gut einem verein oder so beizutreten und die veranstaltungen zu besuchen, da entwickeln sich mit der zeit ganz automatisch neue freundschaften ;-)


    viele liebe grüße


    chilli

    Zacharias M

    Ich hatte schon vor einiger Zeit vermutet, dass der TE evtl. eine Asperger-Persönlichkeit haben könnte. Der TE hatte sich kurz, relativ oberflächlich, dazu geäussert. Damit war das Thema für ihn durch. Er hat es nicht weiter verfolgt. Es wurde auch nie abgeklärt.


    Wenn ich Deine Zeilen lese, scheint mir, als ob Du um Welten weiter bist als der TE.

    chillion

    Der TE kann, aufgrund einer Lähmung der Gesichtsnerven, nicht lächeln – er hat gar keine Mimik.


    Was er aber hat, ist ein aktustisch sehr ansteckendes Lachen. Leider hört das kaum jemand, weil er es eben nicht schafft, raus zu gehen – leider.

    Das ist in der Tat ein sehr großes Problem, weshalb ich auch immer ausgegrenzt wurde. Nun, für das Finden einer Freundin ist es dann noch schwieriger, du kannst ihr gar nicht signalesieren, dass du sie nett findest.


    Aber dies bezüglich, habel ich wohl eh die falsche Endscheidung getroffen, in Stuttgart werde ich es wohl nie schaffen, eine Freundin zu finden, da die schwäbischen Mädels eh schwieriger sind und die Ansprüch noch um einiges höher sind, was das berufliche angeht.


    Wenn überhaupt, hätte ich wohl zuhause noch die besten Chancen.